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07.06.2012 Diese Seite ausdrucken

Haarausfall

kränkt unsere Seele dann, wenn wir weiblich sind. Zu recht. Und wenn der Haarausfall nicht aufhört, immer noch mehr zunimmt, sucht man... Hilfe. Wo? In der Regel beim Arzt. Und dann beim zweiten Arzt, und dann beim dritten Arzt. Genau das hat eine junge Dame mir soeben berichtet. Seit zwei Jahren hätte sie "zahlreiche Untersuchungen und Behandlungen" hinter sich gebracht. Alle "ergebnislos". Leider. Kommt natürlich vor. In der Medizin werden Garantien selten gegeben.

Bei der Frau denkt man zunächst an hormonelle Ursachen. Hier wurde gesucht und nichts gefunden. Dennoch die Pille verschrieben. Leider kein Erfolg. Bei uns wurde sogar DH-Testosteron bestimmt. Ein Hormon-Abbauprodukt, das beim Mann in der Regel für Haarausfall verantwortlich ist. War bei ihr (zum Glück) nicht vorhanden. Und die Dame hat auch an Zink gedacht. Baut ja Fingernägel und Haare auf. Bekannt. Zink haben wir kontrolliert: guter Wert. Selten genug. Sogar ihren Vitamin D-Spiegel hatte die Patientin auf den USA-Normwert angehoben. Weil man bei Haarausfall ja auch an eine Auto-Immunkrankheit denken kann. Leider wieder keine Abhilfe.

Die Lösung? Nachdenken. Nicht Lehrbücher aufschlagen, nicht abschreiben, sondern selbst denken. Woraus bestehen Haare? Aus Keratin. Was ist Keratin? Eiweiß. Woraus besteht Eiweiß? Aus Aminosäuren. Also

messen wir die Aminosäuren

und finden ausgeprägten Mangel bei sieben von neun essentiellen Aminosäuren. Das war's dann schon. Aminosäuren kann man, wie Sie wissen, essen. Entweder in Form von Fleisch oder Fisch, oder als Eiweißpulver, oder Amino flüssig oder MAP. Man muss es einfach tun. Ergebnis?

Ein Brief. Soeben eingetroffen. Da lese ich dann mit roten Bäckchen:

"Mein Haarausfall hat mich sehr belastet und die zahlreichen Behandlungen und Untersuchungen im Vorfeld blieben alle ergebnislos. Ihre Interpretation der Laboruntersuchung und damit die Feststellung der Defizite an essentiellen Stoffen war schließlich der Schlüssel zum Erfolg!!! ... Und tatsächlich reduzierte sich der Haarausfall und im Verlauf kamen viele neue Haare an den kahlen Stellen nach".

Einen anderen Menschen glücklich machen ... gibt es etwas Schöneres? Haben wir Ärzte nicht einen wunderschönen Beruf?. Man muss nur ein kleines bisschen selbst denken und ... messen.

Die Email hatte übrigens einen Betreff: Danke

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