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15.05.2006 Diese Seite ausdrucken

Magnesium – Salz der inneren Ruhe

Rund 25 Gramm Magnesium (kurz Mg) haben wir in unserem Körper. Davon sind 60 % in unseren Knochen und Zähnen gebunden, knapp 39% befinden sich im Zellinneren, insbesondere in der Muskulatur. Nur 1 % schwimmt im Blutplasma.

Mg macht Sie widerstandsfähiger gegen Stress als jeder andere Vitalstoff und wirkt schneller als jede Entspannungsübung auf der Bettkante. Denn Mg bringt Ihr hochtourig laufendes Nervensystem in kurzer Zeit zur Ruhe. Es bastelt aus Ihren angegriffenen Nerven wieder belastungsfähige Drahtseile.

Über 300 Funktionen des Energie-, Eiweiß- und Fettstoffwechsels sind magnesiumabhängig. Magnesium ist das Salz der inneren Ruhe.

Magnesium für entspannte Power

Je mehr Sie von diesem Powermineral haben, desto besser funktionieren Ihre inneren Kraftwerke, die Mitochondrien. Sie werden ruhig und energiegeladen zugleich. Denn Mg reguliert die Erregbarkeit der Zellmembranen, was eine wichtige Rolle bei der Erregbarkeit der Muskel- und Nervenzellen spielt. Müdigkeit und Leistungsschwäche verschwinden. Die Muskeln werden entspannt, die „Gefäße“ weiten sich, der Blutdruck senkt sich, das Herz schlägt rhythmischer und Sie schlafen besser ein.

Magnesiummangel durch Stress

Sind Sie stressanfällig? Dann können Sie davon ausgehen, dass Ihr Mg-Spiegel im Blut und damit in den Zellen zu niedrig ist. Denn Druck, Stress im Job, Überstunden und Familie zugleich, finanzielle Sorgen, zu hohe Ansprüche an sich selbst, Partnerprobleme, Lärm und viele andere Stressfaktoren lassen den Mg-Bedarf enorm steigen.

Stress frisst Mg weg und führt zur zusätzlichen Ausscheidung von Mg.
Wenn das Heer der Enzyme, die auf Mg angewiesen sind, dezimiert daniederliegt, dann leiden Sie. Dann kämpfen Sie mit folgenden Symptomen:
Migräne, Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit, Muskelverspannungen, hoher Blutdruck, Herzrhythmusstörungen, Herzrasen, innere Unruhe, depressive Verstimmung, Tinnitus, Chronisches Müdigkeitssyndrom

Leider sind die Mg-Blutwerte der Deutschen jämmerlich. Sie liegen im unteren Drittel.

Magnesium hat es schwer

Wir brauchen bei unserem stressreichen, modernen Leben mehr Mg für das Kommando über die lebenswichtigen Enzyme. Mehr Mg für die innere Ruhe.

Über unsere heutige Ernährung bekommen wir aber immer weniger von diesem Wunderstoff.

  • Mg steckt in Vollkornprodukten, Hülsenfrüchten, Sojabohnen und Blattgemüse Und das essen Sie natürlich jeden Tag im Büro und unterwegs…Genau! Das ist unser Problem
  • Bestimmt essen Sie auch zuviel Salz und Fett. Salz fördert die Mg-Ausscheidung. Fett schäumt Mg im Darm auf und verhindert dessen Aufnahme. 40 % der zu uns genommenen Kalorien kommen heute aus Fett. Na gut, da kann man was machen. Am Besten Sie lesen das Buch “Fit mit Fett“ aus der “forever young Reihe“.
  • Und das Gläschen Alkohol am Abend? In Null-Komma-Nichts scheiden Sie mit der Aufnahme von Alkohol 50 mg Mg über die Niere aus.
  • Phosphathaltige Softdrinks und Cola vermindern die Mg-Aufnahme erheblich. Deswegen sind so viele Jugendliche zappelig und entnervt: Mg-Mangel durch Phosphat.
  • Der Hauptgrund aber für deutsch Befindlichkeit: Magnesium ist im Boden verarmt. Und der magnesiumarme Boden sorgt für einen niedrigen Gehalt in Obst und Gemüse.

Magnesium – der Tagesbedarf

400 mg Mg sollten Sie sich jeden Tag gönnen. Falls Sie sich gesund - also wirklich gesund – ernähren, bekommen Sie diese Mengen auch. Theoretisch. Doch leider nimmt der Körper nur 20 – 50 % davon täglich auf.
Um das Ganze zu verdeutlichen:
Zur Deckung des Tagesbedarfs müssten Sie heute 45 Äpfel, 60 Hühnereier, 11 Bananen oder 140 Gramm Mandeln essen. Ob das gut geht?

Magnesium-Blutwerte – füllen Sie Ihre Depots wieder auf

Mg-Mangel ist eine Plage: Eine Routineuntersuchung an 1033 Personen, präsentiert auf dem Welt-Magnesium-Kongress, zeigte, dass nur 10 % ideale Magnesium-Blutwerte hatten. Wissen Sie wie es um Ihren Mg-Spiegel steht?

  • 0,5 – 0,75 mmol/l
    In den Zellen herrscht akuter Mg-Notstand. Typisch: Migräneattacken, Überreiztheit, Müdigkeit, Tinnitus bis zum Hörsturz, später Herzkreislauferkrankungen
  • 0,75 – 0,90 mmol/l
    Unteres Drittel der Norm. Mg-Mangel in den Zellen. Sie fühlen sich schlapp, sind stressanfällig und wenig leistungsfähig.
  • 0,9 – 1,1 mmol/l
    Ideal. Zelldepots sind gefüllt.

Heben Sie Ihren Mg-Spiegel über 0,9 mmol/l an. Nur mit 300 – 400 mg zusätzlichem Mg, und zwar über mehrere Monate, gleichen Sie den Mangel in den Zellen wieder aus. Erst dann steigt auch Ihr Mg-Blutspiegel wieder an.

Wie Sie das am einfachsten schaffen? Lösen Sie 400 mg Mg in einem Liter Wasser auf und trinken Sie schluckweise über den Tag verteilt. So verbessern Sie die Mg-Aufnahme und produzieren keinen teuren Urin, denn ein zuviel an Magnesium wird sofort wieder über die Niere ausgeschieden. Und achten sie auf eine gute Qualität des Magnesiumpräparates. Magnesium-Citrat ist der Stoff der Wahl, denn der wird vom Körper am besten aufgenommen.

Vorsicht? Zuviel?

Immer wieder werden Stimmen laut, die vor einer zu hohen Magnesiumzufuhr warnen, da überschüssiges Magnesium andere Blutsalze auswaschen würde. Als natürlicher Gegenspieler des Kalziums beeinflusst Mg dessen Verschiebung im Körper. Ein Überschuss an Mg hemmt tatsächlich die Kalziumbewegung, allerdings erst ab einer Zufuhr von über 2 g pro Tag. Und das müssen Sie erst mal schaffen ...

Magnesium gegen Migräne

8,8 Millionen Deutsch, die unter Migräne leiden, könnten vom Magnesium unmittelbar profitieren.

Menschen mit Migräne haben viel zu wenig Magnesium in den Zellen. Hunderte von Studien haben das mittlerweile nachgewiesen. Auch im Gehirn und in den Muskeln ist dann zu wenig Magnesium.

Die entleerten, unterversorgten Zellen der Migräne-Patienten saugen das Magnesium auf wie ein trockener Schwamm. In Studien wurde nachgewiesen, dass zusätzliches, hochdosiertes Magnesium über mehrere Monate eingenommen, die Migräne-Attacken deutlich verringert. Und zwar sowohl in ihrer Heftigkeit als auch in ihrer Anzahl. Übrigens: Schon 1930 bekamen Migräne-Patienten Mg in die Ader gespritzt. Und waren geheilt.

Magnesium - Energie für Ausdauer und Fettabbau

Magnesium wird bei der Energieproduktion in den Zellkraftwerken, den Mitochondrien, gebraucht. Je mehr Magnesium Sie dort zur Verfügung haben, umso geschmierter laufen Ihre Zellkraftwerke. Die Energieproduktion in Muskeln und Herz kommt durch Magnesium überhaupt erst auf Hochtouren. Leistungssportler wissen das: Ohne zusätzliches Magnesium wird kein Wettkampf gewonnen. Ohne Magnesium ist der beste Sportler nichts. Denn mit niedrigen Magnesiumwerten ist Ausdauer nicht zu trainieren.

Und trotzdem, bis zu 50 % der Ausdauersportler haben Mg-Mangel, der sich mehr oder weniger bemerkbar macht. Sportler haben einen stark erhöhten Stoffwechsel und damit einen viel höheren Mg-Umsatz als Couchpotatoes. Daneben schlagen noch die erhöhten Verluste zu Buche: Beim Training sind Mg-Verluste von 150 mg pro Tag durch Schweiß und Urin ganz normal.

Doch nicht nur für den Sportler ist Magnesium wichtig. Ihr eigener Fettabbau freut sich mindestens so sehr auf die Mg-Unterstützung. Denn es kurbelt die fettabbauenden Enzyme an. Mg ist ein Zündfunke für Ihre Fettverbrennung.

Energie und Besonnenheit für den Schriebtischtäter

Auch Schreibtischtäter brauchen große Mengen an Mg. Ihr auf Hochleistung getrimmtes Gehirn verbraucht sage und schreibe 30 % Ihrer gesamten Körperenergie, obwohl das Gehirn an sich schon durchschnittlich 10-mal mehr Energie produziert als andere Gewebe. Und Sie ahnen: Mit zu wenig Mg macht Ihr Gehirn schneller schlapp. Kaum heben Sie einen niedrigen Mg-Spiegel an, erwachen Körper und Geist aus der Lethargie.

Kümmern Sie sich um Ihren Magnesiumhaushalt! Raten und glauben sie nicht – lassen Sie messen, und füllen Sie auf und werden Sie – souverän.

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