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31.03.2009 Diese Seite ausdrucken

Professor, Ökonom und klug

Eine bemerkenswerte Kombination. Ich spreche von Herrn Professor Doktor Franz Porzsolt, Leiter der klinischen Ökonomik an der Uni Ulm. Sein Thema: Die Kosten des Gesundheitssystemes. Und: Wie könnte man ökonomischer, also sparsamer umgehen. Nun, er kennt eine Lösung. Ungewöhnlich. Hören wir ihm zu:

„Mir kamen Zweifel, ob die positiven Resultate einer Immuntherapie von Tumoren des Dickdarms und der Niere auf das eingesetzte Medikament zurückzuführen waren. Alle Patienten, die nicht mit der herkömmlichen Chemo-, sondern mit einer neuen Immuntherapie behandelt worden waren, lebten länger. Dieses verblüffende Ergebnis brachte uns darauf: Es könnte an der positiven Erwartung der Patienten liegen. (veröffentlicht im Brit Med Journal 2003)

Wenn wir die Leistungen, die das Gesundheitssystem erbringt, kritisch betrachten, drängt sich die Vermutung auf, dass wir viele Erfolge den Selbstheilungskräften unserer Patienten verdanken.

Allein schon ein „Plausch“ mit dem Arzt hat einen Wert. Denn dabei wird der Arzt zur Autorität in Sachen Heilung. Durch sein Auftreten und sein Interesse an den Beschwerden des Patienten aktiviert er dessen Selbstheilungskräfte“.

Klug. Andererseits: Was glauben Sie, wie die Ärzte vor 1000 Jahren ohne Computertomografie, ohne Chemotherapie, ohne Arthroskopie ja, ohne überhaupt irgendetwas trotzdem gewirkt haben? Die haben doch auch geheilt. Wie das funktioniert hat? Lesen Sie oben. Von einem Ökonomen.

Forever young ist solch ein System. Das die Selbstheilungskräfte aktiviert.

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