... und nochmal Omega3

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Thema ... und nochmal Omega3

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Veröffentlicht von: Romeo K.
Beiträge: 23
Angemeldet am: 06.09.2013
Veröffentlicht am: 13.11.2013

Hallo Frank, auf deine Frage: Wie wichtig ist nun die Einnahme von Omega 3 (DHA/EPA) nun wirklich? Warum ist „Omega 3“ die am meisten unterschätze essentielle Substanz in unserer Nahrung? Omega 3 ist eine Gruppe essentieller Fettsäuren, die wichtigsten davon sind für uns: • Eicosapentaensäure (EPA) und • Docosahexaensäure (DHA). Normalerweise war davon genug in unserer ursprünglichen Nahrung enthalten. Aber die heutigen Hauptgetreide und Futterpflanzen der industriellen Landwirtschaft hatten diese Balance der essentiellen Fettsäuren nicht als Produktions- und Zuchtziel. Und zufällig ist in der Nahrungsmittelproduktion das Verhältnis von Omega-6- zu Omega-3-Fettsäuren mit >7:1 sehr ungünstig verschoben. Insbesondere durch Mais, Soja und Weizen ist das Verhältnis der Omega-6 zu Omega-3 Fettsäuren in einem ungesunden 30:1, obwohl ein Verhältnis von 1:1 oder 2:1 als gesund eingestuft wird. EPA und DHA sind Bestandteile der Zellmembran und wirken modulierend auf die Funktion verschiedenster Zellen. Deswegen gibt es nicht einen einzigen Wirkmechanismus dieser beiden Omega-3-Fettsäuren, sondern verschiedenste. Lang ist die Liste der positiven Wirkungen für EPA und DHA: •Sie wirken anti-arrhythmisch (beugen Herzrhythmusstörungen vor) sowohl auf der Ebene des Vorhofes wie der Herzkammer, Verringerung von Herzfrequenz. •Sie stabilisieren instabile Gefäßbezirke, die sonst Myokardinfarkte verursachen („instabile Plaques“). •Sie senken Blutfette (Triglyceride). •Sie haben eine präventive Wirkung gegen Koronare Herzkrankheiten (KHK). •Sie fördern Durchblutung. •Sie hemmen die Thrombozytenaggregation . •Zahlreiche weitere positive Wirkungen auf Gefäßfunktion, Blutdruck (DHA wirkt blutdrucksenkend), Entzündungsmediatoren. •DHA ist ein wichtiger Bestandteil von Zellmembranen, vor allem der Nervenzellen, und befindet sich hauptsächlich im Gehirn und in der Netzhaut. Bis zu 97% der Omega-3-Fettsäuren des Gehirns und bis zu 93% der Omega-3-Fettsäuren der Netzhaut bestehen aus DHA! •Bei Eskimos und Inuit, die durch Ihre Ernährung keinen DHA-Mangel haben, sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen unbekannt. •bei werdenden Müttern unterstützt DHA eine gesunde Schwangerschaft, bei Embryos und Säuglingen ist DHA wichtig für die Entwicklung des Gehirns und der Augen; •bei Kindern verbessert DHA die Entwicklung der Konzentrationsfähigkeit, fördert gesunden Schlaf und die Entwicklung des Sehvermögens; •bei Erwachsenen unterstützt DHA die Gesunderhaltung des Gehirns, der Augen und der Blutgefäße •DHA hilft mit auch im Alter eine normale neurologische Funktion des Gehirns zu gewährleisten, DHA wird mit einem reduzierten Risiko für Alzheimererkrankungen in Verbindung gebracht; •schließlich hat Omega3 auch eine Schlüsselrolle bei der Bekämpfung von Entzündungen und vieles mehr! EPA und DHA sind in Fischölen direkt enthalten. Die besten Quellen sind Kaltwasserfische insbesondere Hering, Makrele und Lachs ca. 2g/100g. Zur Dosis: An den Tagen an denen du kein Fisch ist empfehle ich Fischölkapseln. Bei meinem letzten Besuch beim Doc fragte ich auch nach der Dosis. Sein Rat für mich war 3g/d. Bei NEM musst du aber auf die Inhaltsangabe achten, die meisten frei erhältlichen Präparate enthalten nur zwischen 30 und 80% tatsächlich Omega3. Allerdings würde auch ich dir empfehlen die 60Euro für den Omegaindex Bluttest zu investieren. Nur so beendest du das Rätsel für dich selbst.

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Veröffentlicht von: Daniel K.
Beiträge: 333
Angemeldet am: 08.12.2012
Veröffentlicht am: 11.11.2013

Schon gewusst, das mehrfachungesättigte Fettsäuren auch oxidativen Stress verstärken? "Je mehr ungesättigte Doppelbindungen, desto höher ist die Oxidationsgefahr." Quelle: http://goo.gl/B1eVNN Also ist es wohl Pflicht, immer auch genügend Antioxidantien mit aufzunehmen... Nicht umsonst enthalten ja Omega3 NEM auch auch Vitamin E. Ich persönlich schlafe immer besser, wenn ich über Nacht keine blutverdünnenden OMEGA3-Kapseln einnehme. Und dabei nehme ich schon die wahscheinlich besten am Markt in der "gesunden Form" ;o) Hat schon mal jemand Krillöl getestet?

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Veröffentlicht von: Grit-Maria T.
Beiträge: 44
Angemeldet am: 09.03.2011
Veröffentlicht am: 11.10.2013

Genau, Susana! Frischer Fisch riecht nicht nach Fisch! Wenn ich in eine Sushibar gehen würde, wo die Fischauslagen riechen würden wie in der Nordsee, würde ich diese sofort wieder verlassen.

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Veröffentlicht von: Asgard
Beiträge: 6
Angemeldet am: 13.08.2013
Veröffentlicht am: 10.10.2013

Hallo Doris, eiweissreiche Nahrungsmittel verderben umso schneller, je höher ihr Anteil an niedermolekularen Nicht-Protein-Sickstoffverbindungen ist. Hierdurch bilden sich postmortale Veränderungen im Fisch, Bildung von Trimethylamin und biogener Amine. Wahrscheinlich meinte der Doc Trimethylamin und nicht E239. Trimethylamin ist der Stoff der bei vielen Fischsorten den unangenehmen Fisch- geruch verursacht. Frischer Fisch riecht nicht nach Fisch! LG S

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Veröffentlicht von: Marion Z.
Beiträge: 1104
Angemeldet am: 24.09.2008
Veröffentlicht am: 09.10.2013

Hallo Frank, mal ganz konkret. Mein Wert war vor Messung 6,84%. Dann bekam ich von Dr. Strunz ein Rezept für Zodin (ist leider verschreibungspflichtig). Das sind Kapseln zu je 1 Gramm Fischöl. So, nach Einnahme von 100 Stück (4 Stück am Tag) war mein Wert nach Messung: 9,62%. Hat mich beglückt. Ging schnell und ordentlich. Als Erhaltungsdosis entschied ich mich für Kapseln in der Qualität, wie man sie hier im Shop bekommt. Ich nahm tägl. 2 Stück davon, also ca. 1 Gramm. Ein weiterer Test nach 1 Jahr ergab einen Wert von: 10,78%. Ich hab mich mit 1 Gramm am Tag sogar steigern können. Der Stoff kommt an, die Qualität passt offenbar! Hat mich wieder gefreut. Ich nehm die Kapseln noch heute (letzte Messung war vor über 3,5 Jahren) und verlass mich drauf. Zudem esse ich aber auch mehrmals die Woche Fisch (+ Selen, wegen der Schwermetalle -grins-). Also sollte das Omega3 bei Dir genauso gut anschlagen, kannst Du Dir ja ausrechnen wie schnell Du Deine Prozente steigern möchtest. Aber wenn Dus genau wissen willst, die 60 Euro für die Messung sind nicht die Welt. LG M

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Veröffentlicht von: Maritta R.
Beiträge: 375
Angemeldet am: 20.01.2009
Veröffentlicht am: 07.10.2013

Hallo Frank, den Omega3 -Index zu messen kostet ca 60€. Dazu brauchst du keine grosse Blutanalyse, wie der Doc sie anbietet. Wär ja mal ein Anfang für eine wichtige lebenserhaltende Entscheidung. Nehmen oder nicht. Da hat Dr. Strunz aber viele Worte gehabt für dich. Grins. Ich kenne immer nur kurze knappe Antworten. Aber die sagen alles u haben bisher völlig gereicht für mich. In der heutigen news klang ja auch mal durch, dass ihn manche Fragen nerven. Ich finde es auch sehr merkwürdig, wenn sich hier manche beschweren, warum er irgendwelche Sachen, die er weiß, nicht schon eher verkündet hat. Gar niemand muss hier irgendwas. Weder verkünden, noch muss sich irgendeiner daran halten und das genau so tun. Ich seh die news unter dem Aspekt: Schon mal drüber nachgedacht? Überprüfe deine Glaubenssätze und Gewohnheiten. Seine Art zu schreiben, macht dann den sanften Tritt, es auch zu tun. Danke Dr. Strunz. VG Maritta

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Veröffentlicht von: Angelika S.
Beiträge: 109
Angemeldet am: 02.10.2005
Veröffentlicht am: 05.10.2013

Hallo Frank, müssen musst du gar nichts. Ob du es tust oder nicht, du trägst immer die Folgen. Grundsätzlich denke ich, dass unsere Vorfahren noch ein anderes Fleisch gegessen haben, als das, was man heute bekommt. Ich nehme täglich 2000 mg Omega3 (Inhalt DHA/EPA, nicht was als Kapsel drauf steht) Wenn ich sie mal eine Woche nicht nehme, melden sich meine Fingergelenke mit Schmerzen. Diese Herberdenarthrose hatte ich schon mit 45 und sie hat sich mit Omega3 in den 15 Jahren nicht verschlechtert. Das heißt, genug Omega3 - keine Schmerzen. Lasse ich sie weg, merke ich das ganz schnell. Nun zu deiner Frage: Du musst es testen. Der Mensch ist nun mal keine Maschine und bei jedem dürfte die Dosis anders sein. Mit 45 haben auch noch 500 mg ausgereicht, jetzt mit über 60 brauche ich schon die 2000mg.

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Veröffentlicht von: Frank S.
Beiträge: 27
Angemeldet am: 01.06.2011
Veröffentlicht am: 04.10.2013

Hier die Antwort von Herrn Dr. Strunz vom 4.10.2013 auf eine Anfrage gleichen Inhalts: Zitat: "Lieber Herr S., Wie wäre es, wenn Sie sich erst informieren und dann andere Leute fragen? Über Omega 3 gibt es Bücher. Könnte man ja lesen. Oder man fragt die Natur: Omega 3 ist essentiell. Sagt alles. Sie müssen also. Ob Sie wollen oder nicht. Und die Menge kennen wir heute (seit etwa 2 Jahren) sehr genau: In der Membran Ihrer roten Blutkörperchen 8 bis 11 %. Eskimos haben 16 %. Auch meine Frau. Selbstverständlich hatten unsere Vorfahren massiv Omega 3 im Blut. Weil sie selbstverständlich ausschließlich Wild gegessen haben. Und Wild ernährt sich eben nun einmal richtig. Mein Fischwiderwillen war doch deutlich genug der Gestank. Scheint ja wenige menschen zu stören. Mir unbegreiflich. Sie müssen gar nichts, Herr S.. Allerhöchstens messen. Und wenn Sie genug im Blut haben, brauchen Sie auch nichts nehmen. Alles übrige ist raten und hoffen. Bei einem Drittel Ihrer Mitbürger geht das schief: Die kriegen Krebs. Positiv gesehen: Zwei Drittel kommen mit der Raterei durch. Mit freundlichen Grüßen Dr. U. Strunz " Zitat Ende. Tja. Super finde ich, dass Dr. Strunz sich die Muehe macht, solche fragen tatsaechlich zu beantworten. Herzlichen Dank. Leider ist es mir finanziell schlichtweg nicht moeglich Blutmessungen in Auftrag zu geben. Raten und hoffen. Tja...

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Veröffentlicht von: Monika L.
Beiträge: 383
Angemeldet am: 07.02.2010
Veröffentlicht am: 04.10.2013

Hallo Frank, da sind gleich ein paar Punkte aufzudröseln: 1. Das Fleisch natürlich aufgewachsener Tiere, besonders Wildtiere, enthält deutlich mehr Omega 3 als sämtliches Fleisch von gezüchteten Tieren,deren Fleisch praktisch 0 davon enthält. 2. Die heutige Nahrung enthält viel zu viel Omega 6 Fettsäuren, die z.B. in allen Pflanzenölen enthalten ist. Das optimale Verhältnis von Omega 3: Omega 6 läge im Idealfall 1:1, bis 1:4 geht es immer noch. Wer viel industriell hergestellte Nahrungsmittel incl viel Pflanzenöl verzehrt, kann auch auf ein Verhältnis von 1:20 kommen. Omega 6 ist entzündungsfördernd, Omega 3 ist entzündungshemmend. 3. Aus pflanzlichem Omega 3 kann der Körper die essentiellen O 3-Fettsäuren DHA und EPA nur in ganz geringem Maße herstellen, Frauen noch etwas eher als Männer. Die Angaben schwanken von 2 bis max. 10% im günstigsten Fall. Fazit: Omega 3 fehlt in der heute verfügbaren Nahrung, ist aber wichtig, um Entzündungen, die die Ursache von Krankheit und Degeneration sind, im Rahmen zu halten. Das einzige, was man tun kann, ist das Verhältnis auszubalanzieren. Du hast die Wahl: Entweder doch das Jagen anfangen oder Fischöl oder Krillölkapseln zu schlucken. Es gibt inzwischen Omega 3 aus Algen, aber das ist nochmals teurer. Über die Menge streiten sich die Gelehrten: Lt BfR sollten es nicht mehr als max. 1,5g/Tag sein. Andere Quellen sagen, dass es ab ca 3g überhaupt erst therapeutisch wirksam wird. Lt. Dr. Strunz nehmen ursprünglich lebende Eskimos bis zu 50g zu sich. Vielleicht solltest du doch auswandern: ;-), aber dort wird es als Vegetarier wohl schwierig. Bleiben wohl nur die Algen. LG Monika

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Veröffentlicht von: Josef M.
Beiträge: 206
Angemeldet am: 05.01.2002
Veröffentlicht am: 04.10.2013

Das Verhältnis von Omega6 zu Omega3 ist eher entscheidend, als die absolute Menge an Omega3. Unsere Ernährung besteht aber leider stark aus Sachen, welche stark Omega-6-lastig sind. Fleisch, Milchprodukte, Gedreide...). Als Veganer dürte man schon grundsätzlich wenig Omega6 zu sich nehmen, wenn man dabei nicht Berge an Cerealien zu sich nimmt. Vegetarische Ernährung ist eben in vielfacher Hinsicht vorteilhafter. jomo

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Veröffentlicht von: Frank S.
Beiträge: 27
Angemeldet am: 01.06.2011
Veröffentlicht am: 03.10.2013

Wie wichtig ist nun die Einnahme von Omega 3 (DHA/EPA) nun wirklich? Und wenn es wichtig ist, wie viel/wenig ist wirklich genug? Mein Eindruck ist, dass dort eine geldgierige Industrie eine gigantische Nachfrage anheizt. Suggeriert werden ('drohmedizinisch') vermeidbare Herzinfarkte und Schlaganfaelle, wenn ich nur (wieviel?) Omega 3 Fischoele zu mir nehme. Was haben eigentlich unsere Inlandsvorfahren ueberlebt ohne Zugriff auf Fischoelkapseln? Viel Hase und Reh gegessen (mit Wildlachs vergleichbare Omega 3 Anteile)? Das gab's doch garantiert nicht auch jeden Tag auf den Tisch!! Und nun auch Herr Dr. Strunz, der seinen 'Fischwiderwillen' in den News kundtut. Hmmm. Ja, ich bin mal wieder verwirrt. Als Vegetarier bin ich bereit schw..teueres AlgenOmega 3 einzuwerfen. Aber: wie wenig reicht aus? Muss ich es tatsaechlich nehmen um gesund zu bleiben? ich gruesse Frank

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