10-Tage-Fasten geschafft, "Fastenbrechen" nicht gelungen

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Veröffentlicht von : Peter P.
Beiträge: 40
Angemeldet am : 25.11.2018
Veröffentlicht am : 12.02.2019
 

Hallo Mario, danke für für Links. Ich gehöre (leider) zu den Menschen, die ab einem gewissen Input ins Zweifeln kommen und dann noch eine Infoseite- noch ein Buch  oder Ratgeber studieren. 

 

Ha! So bin ich auch!

Ich habe neulich einen Ausdruck gehört der mich inspiriert, in so einem Moment einfach weiter zu machen, und mich nicht auf das Sammeln von Informationen zu konzentrieren. 

Der Ausdruck war, dass viele Menschen Wissens-Riesen, aber leider Ausführungs-Zwerge sind.

Und ZUVIELE Informationen führen nicht immer gleich zu mehr Glück und Tatendrang, sonder oft zu Stillstand, Angst und Zweifel.

Ich empfehle ein Buch dazu: 

https://www.amazon.de/Paradox-Choice-Why-More-Less/dp/0060005696

auf Deutsch

https://www.amazon.de/Anleitung-zur-Unzufriedenheit-weniger-gl%C3%BCcklicher/dp/3548368670/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1549968672&sr=8-1&keywords=anleitung+zur+unzufriedenheit+warum+weniger+gl%C3%BCcklicher+macht

 

Veröffentlicht von : Mario N.
Beiträge: 147
Angemeldet am : 22.09.2016
Veröffentlicht am : 12.02.2019
 

Hallo Julia,
mal noch ein Nachtrag im Sinne es Erfahrungsaustausches.
Bei mir ist das eher zufällig, aufgrund verschiedener äußerer Einflüsse, entstanden.
Ende letzten Jahres hatte ich an einem 10 Tage Vipassana Kurs teilgenommen. 12 Uhr gab es die letzte Mahlzeit,
bis zum nächsten Morgen 07 Uhr. Das hat ziemlich gut funktioniert. Die Probleme beim Vipassana kamen dann aus einer ganz anderen Richtung. Aber das ist ein anderes Thema.
Kurze Zeit später hat Robert K. hier im Forum Jason Fung erwähnt und ich habe daraufhin The Aetology of Obesity gelesen / geschaut.
Für mich eine sehr wertvolle Quelle. Ein wichtige Erkenntnis ist das Fasten, bzw. Fasten und Feiern. Bei Thomas Delauer ist Keto und
Fasten schon immer das zentrales Thema, wo man eben auch konkrete Hinweise bekommt. Das hat sich dann so nach und nach.
Der erste Versuch startete dann kurz vor Weihnachten. Eine gute Möglichkeit, sich auf das Fest vorzubereiten.
Das Ziel waren 5 Tage, ab 3-4 beginnt Autophagie und Stammzellenproduktion, das wollte ich schon mitnehmen. Mit war es bis dahin unvorstellbar, mehrere Tage ohne Essen
auskommen zu können. Einfach war es nicht. Aber mit der entsprechenden Motivation machbar. Probleme hat mir vorallem der Kreislauf gemacht. Der Hunger war beherrschbar, schwierig ist aber für mich durchaus auch die Abstinenz vom sinnlichen Genuss des Essens,
als das Geschmacksempfinden.
Im Sinne von "Fast and Feast" ist das eine gute Sache. Als Vor-/Nachbereitung auf Feierlichkeiten.
Aber ich kann nicht sagen, dass ich mich während des Fastens gut gefühlt habe. Nach Thomas Delauer zuwenig Salz. Kann gut sein. Muss ich mehr darauf achten.
Ich bin nun gerade in einem 5 Tage Water-Fast. Mal sehen, wie es mir ergeht.

Grüße, Mario

Veröffentlicht von : Julia S.
Beiträge: 165
Angemeldet am : 20.10.2011
Veröffentlicht am : 11.02.2019
 

Hallo Mario, danke für für Links. Ich gehöre (leider) zu den Menschen, die ab einem gewissen Input ins Zweifeln kommen und dann noch eine Infoseite- noch ein Buch  oder Ratgeber studieren. Thomas DeLauer gibt gute Informationen, super erklärt, gefällt mir. Leider verunsichert er mich auch. (Nicht persönlich).

Die 10 Tage Fasten waren, genau betrachtet, ein Zufallsprodukt: Nachdem über viele Jahre ein morgendlicher Eiweißshake mein Frühstück war, mochte ich plötzlich kein E.-pulver mehr. Egal, welcher Hersteller, welcher Geschmack, tierisch, pflanzlich, Whey/-Mehrkomponenten u.v.m. mir war alles zuwider. Für mich eine mittlere Katastrophe, ich war immer safe mit dem Shake. Dann hab ich mir ein Eiweißshake selbst "gebastelt": Quark, Eiweiß vom Ei und Wasser, ab in den Shaker, aufs Fahrrad und zum Dienst. Unterwegs ist mir das Ganze im Rucksack ausgelaufen. Ab da war ich bedient. Auf der Suche nach Ersatz hab ich viel gelesen. Bin so auf die Keto-Ernährung und den Bulletproof-Kaffee gekommen. Natürlich kein Vergleich und schon gar kein ähnliches Produkt ,aber lecker. Dann habe ich viel über Fasten gelesen und dachte, probier mal 5:2. Passt zu meinem Arbeit-Frei-Rhythmus. ich habe mich nicht unter Druck gesetzt, mir nur vorgenommen, 2 Tage zu fasten. Am 1. und 2. Tag ging es mir nicht wirklich gut, aber ab dem 3. Tag war ich so gut drauf, dass ich einfach verlängert habe bis auf 10 Tage. Hab mir dann nicht so große Gedanken über die Zeit danach , sog. Fastenbrechen gemacht. Also gab es etwas zu essen, wo ich mich drauf gefreut habe. Zack, der Effekt weg und schon quälten mich Gedanken des "Scheiterns". Mittlerweile habe ich hier soviele tolle und hilfreiche Info's erhalten. Nächste Fastenzeit beginnt nach alter Tradition am Aschermittwoch..

Gruß Julia

Veröffentlicht von : Mario N.
Beiträge: 147
Angemeldet am : 22.09.2016
Veröffentlicht am : 11.02.2019
 

Hallo Julia,

hier gibt es nochmal eine Reihe Hinweise, was man beim Fasten beachten sollte.
Cream, Green Tee, Break a Fast,....

https://www.youtube.com/watch?v=vR0XNCDQUfI

Veröffentlicht von : Julia S.
Beiträge: 165
Angemeldet am : 20.10.2011
Veröffentlicht am : 08.02.2019
 

Hallo Zusammen, Danke für die vielen Tipps, ich werde mich belesen. Das es so viele Informationen gibt, war mir neu. Da hab ich ja viel zu tun.

Schönen Abend noch. Gruß Julia

P. S.: @Robert. Habe Dir eine PN geschickt.

Veröffentlicht von : Mario N.
Beiträge: 147
Angemeldet am : 22.09.2016
Veröffentlicht am : 08.02.2019
 

Hallo,
da ich ähnliche Aktionen gemacht habe: Ich kann in Youtube Thomas DeLauer empfehlen.
https://youtu.be/0vZpe-yrZLY

Grüße,  Mario

Veröffentlicht von : Thorsten St.
Beiträge: 1739
Angemeldet am : 04.06.2014
Veröffentlicht am : 08.02.2019
 

Schade, dass Dr. Strunz in seiner New über „Blutglukosebäder“ einen wichtigen Aspekt unterschlägt: Autophagie.

Die kann man nämlich durch eine reichliche Zufuhr an Eiweiß gut unterdrücken. Der Körper greift dann lieber auf frisches Eiweiß zurück, als Proteinschrott und -ablagerungen zu entsorgen und zu recyceln. Da ist dann tatsächlich „echtes“ Fasten gefordert; auch z.B. Intermittierendes Fasten 16:8.

LG, Thorsten 

Veröffentlicht von : Ramona S.
Beiträge: 613
Angemeldet am : 07.06.2011
Veröffentlicht am : 08.02.2019
 

Wirklich gut Erfahrungen habe ich seit 1 Jahr mit 16:8 intermittierendem Fasten gemacht.

https://www.merkur.de/leben/gesundheit/intervallfasten-mit-anleitung-so-einfach-geht-abnehmen-mit-168-oder-zr-8562462.html (mit einem 2min-Video)

… Die zahlreichen Vorteile muss man einfach mitnehmen.

https://www.strunz.com/de/news/medikamente-gegen-das-altern.html

https://www.strunz.com/de/news/uebliche-blutglukosebaeder.html

https://www.strunz.com/de/news/fasten-gegen-krebs.html

Veröffentlicht von : Robert K.
Beiträge: 1664
Angemeldet am : 14.01.2017
Veröffentlicht am : 08.02.2019
 

Hallo Julia,

das bestätigt meinen Verdacht, dass es die Ketose war :-) Durch das Fasten hast Du sehr hohe Ketonkörper im Blut gehabt, also zwischen 1,0 und 7,0mmol (lt. dem Buch von Frau Gonder). Dadurch dieser positive Zustand. Dann nach 10 Tagen der Apfel + Eier. Reaktion vom Körper: Ketonkörperproduktion runterfahren. Der "schöne Effekt" verfliegt. Denn mit einer LC-Ernährung hat man "nur" zwischen 0,5 und 3,0 mmol im Blut.

Ich ernähre mich LC. Ich kenne diesen Effekt tatsächlich nicht und habe nach einer anstrengenden sportlichen Einheit schon mal bis zu 2,5 mmol BHB im Blut. Vielleicht sollte ich auch mal Fasten...bisher habe ich mich darum gedrückt, obwohl Dr. Fung sagt, dass es Leuten wir mir total leicht fallen würde.

Aber ja...99% sicher: Du bist aus der Fastenketose wieder rausgerutscht.

VG,

Robert

Veröffentlicht von : Julia S.
Beiträge: 165
Angemeldet am : 20.10.2011
Veröffentlicht am : 08.02.2019
 

Hallo Robert,

danke für die PN, lese ich heute Abend, muss zum Dienst. Der "schöne Effekt" in aller Eile: sehr gute Konzentration ab dem 3. Tag, gleichmäßig positiv gestimmt (ohne Euphorie), gelassen und sehr leistungsfähig.

@ Martin, hab ich erst auch gedacht, fühlte sich dann aber nicht so an. Vielleicht lag's an fehlender Ketolyse. Danke Euch.

Gruß Julia 

Veröffentlicht von : Robert K.
Beiträge: 1664
Angemeldet am : 14.01.2017
Veröffentlicht am : 08.02.2019
 

Hallo Julia,

beschreib doch bitte "den schönen Effekt". Das könnten die sehr hohen Ketonkörper gewesen sein, die dann natürlich runtergehen, wenn man wieder Nahrung zu sich nimmt.

VG,

Robert

PS: Hast eine PN wegen Ketose.

Veröffentlicht von : Martin F.
Beiträge: 752
Angemeldet am : 12.12.2017
Veröffentlicht am : 08.02.2019
 

Hallo Julia,

wenn mit der Verdauung alles geklappt hat, ist alles gut. Der Apfel soll eigentlich Verdauungsstörungen verhindern.

Wenn das bei Dir so geklappt hat. Dann passts ja.

Mit Spiegeleiern weitermachen ist dann ein direkter Schritt in die Ketogene Ernährung.

Wenn Du´s verträgst, warum nicht?

LG

Martin

Veröffentlicht von : Julia S.
Beiträge: 165
Angemeldet am : 20.10.2011
Veröffentlicht am : 08.02.2019
 

@Robert, danke für den Hinweis. Wo finde ich mehr Informationen zur Ketolysefähigkeit?

@ Martin, nicht gelungen ist mir der Kost- bzw. Nahrungsaufbau nach den 10 Tagen. Lt. der Literatur soll man am 1. Tag "Fastenbrechen z.B. 1 Apfel ganz langsam essen, sozusagen geniessen. Bei mir gab es Spiegeleier... und am 2. Tag Gemüsepfanne. ich hatte zwar keine Probleme mit der Vedauung, Magenschmerzen etc. aber der schöne Effekt war sofort verschwunden. Lag vwahrscheinlich daran, weil ich mir über die Aufbauphase 'danach' nicht genug Gedanken gemacht habe, bzw. mir diesbezüglich sehr unsicher war.

Liebe Grüße Julia.

Veröffentlicht von : Martin F.
Beiträge: 752
Angemeldet am : 12.12.2017
Veröffentlicht am : 08.02.2019
 

Was genau ist dir denn beim "Fastenbrechen" nicht gelungen?

Veröffentlicht von : Robert K.
Beiträge: 1664
Angemeldet am : 14.01.2017
Veröffentlicht am : 08.02.2019
 

Hallo Julia,

ich habe einen sehr sehr wichtigen Tipp: Du solltest vorher sicherstellen, dass Du ketolysefähig bist ... denn dann besteht nicht die Gefahr, dass Du 2-3 KG Muskelmasse in den 10 Tage fasten verlierst. Was wohl leider passiert, wenn man aus einer Phase kommt, wo der Körper noch sehr stark von Kohlenhydraten abhängig ist.

Die Studien zu diesem Thema kommen wohl dieses Jahr raus. Bislang war es nur ein logischer Verdacht, der zB von Jason Fung sehr gut beschrieben wurde.

VG,

Robert

Veröffentlicht von : Julia S.
Beiträge: 165
Angemeldet am : 20.10.2011
Veröffentlicht am : 08.02.2019
 

Hallo Zusammen, ich habe im Januar 10 Tage gefastet. War eine tolle Erfahrung. Leider ist mir das sog. "Fastenbrechen" nicht gut gelungen. Hat hier jemand Erfahrung damit und kann mir Tipps geben? Ich würde das Fasten gern noch einmal wiederholen, könnte Ratschläge für die Zeit danach gebrauchen.

Vielen Dank schon mal  für Eure Tipps

Gruß Julia

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