Abenteuer Diagnose

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Thema Abenteuer Diagnose

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Veröffentlicht von: Marion Z.
Beiträge: 1104
Angemeldet am: 24.09.2008
Veröffentlicht am: 19.10.2011

Interessant Michaela, ich hab auch Zink "aufgefüllt" und hinterher war der Wert noch schlechter. Ich hab aufgegeben. Ich hab nicht mit Megadosen weitergemacht und alle paar Wochen messen lassen, wie empfohlen. Nein, ich wollte mich nicht verrückt machen. Stattdessen hab ich meinen persönlichen Multi-NEM-Mix ganz normal weiter eingenommen und nach 1 Jahr Stichproben messen lassen. Und was war? "Zink erfreulich angestiegen" hieß es. Und dabei hab ich nur 15 mg extra zum Orthomol genommen, sonst nichts. Der Mix aus allen Nährstoffen hat wohl irgendwie so gewirkt, dass das Zink plötzlich angekommen ist/ein EBV gekillt wurde oder ein geheimnisvoller Co-Stoff, der für die Aufnahme/Verwertung von Zink unabdingbar wichtig ist, wurde erhöht, so dass was vorwärts gehen konnte. Ich kann nur spekulieren. Keine Ahnung. Was sagst Du dazu? M.

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Veröffentlicht von: Michaela W.
Beiträge: 1653
Angemeldet am: 19.11.2008
Veröffentlicht am: 18.10.2011

Hallo Ute, für die Einnahme von Zink kann es keine allgemeingültigen Empfehlungen geben, da es auf Deinen persönlichen Blutwert ankommt. Es ist erforderlich, Zink und Kupfer (immer beides) zu messen und regelmäßig zu kontrollieren. Ich selbst hatte vor einem Jahr einen ziemlich niedrigen Zinkwert. Daraufhin nahm ich ein Jahr lang täglich 60mg Zink (als Aminosäurechelat). In einem Jahr kann viel passieren. Infektionen, von denen man gar nichts merkt, Streß oder Schwermetallbelastungen … Kurz und gut, nach einem Jahr war mein Zinkwert noch schlechter geworden, was ich bei der Dosierung nicht erwartet hätte. Nun habe ich die Dosis auf 120-150mg pro Tag angepasst (Zink als Aminosärechelat und –orotat, verschiedene Präparate, um hier Mängel auszuschließen). Bei einer solchen Dosis, muss man zusätzlich täglich Kupfer, Eisen und Mangan einnehmen. Was ich damit sagen will: nur die Blutmessung bringt Klarheit. Vermutungen nützen Dir nichts. LG, Michaela

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Veröffentlicht von: Ute G.
Beiträge: 13
Angemeldet am: 19.10.2009
Veröffentlicht am: 18.10.2011

Danke an Uwe D. für die Antwort! 420 mg Zink täglich durch die Haftcreme, ist natürlich sehr viel. Mit meinen 20 - manchmal 50 mg kann dann hoffentlich nichts passieren. Gruß Ute G

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Veröffentlicht von: Sabine.humer01
Beiträge: 127
Angemeldet am: 16.04.2010
Veröffentlicht am: 17.10.2011

Hallo, Ich habe den Hoechstwert an Zink erreicht-etwas über 1200. Doc sagt, besser geht es nicht. LG

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Veröffentlicht von: David P.
Beiträge: 33
Angemeldet am: 25.02.2011
Veröffentlicht am: 14.10.2011

hmmmmm, Zink an sich hat mir schon mehrmals bei einem Anflug von Erkältung geholfen. Dazu noch ein scharfes Gericht gegessen und ich bin jeweils nicht krank geworden. Jedoch half Zink z.B noch nie beim Sport. (kein RHT, lockeres Fitness-Studio Geplänkel. An Klimpzügen (Zuhause am Türrahmen, also ohne Gerät) habe ich den ersten verdacht gehabt das es mich bremst...manchmal schaffe ich nur einen Klimpzug. Im Normalfall jedoch mindestens 5. Könnte auch eine gewöhnliche Schwankung sein, aber der Verdacht drängte sich auf. Denn wenn ich 5 Wiederholungen schaffte habe ich mir an diesem Tag noch kein Zink reingehaun..... Trotz dieser "Erfahrung" glaube ich nicht das Zink die Muskelausdauer beeinträchtigt. Der Körper braucht Zink um Eiweiß optimal zu verwerten (steht auf jedem guten Eiweiß-Präparat als Hinweis), daher sollte Zink nicht alzu hinderlich sein. Grüße P.Davie

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Veröffentlicht von: Uwe D.
Beiträge: 24
Angemeldet am: 18.12.2010
Veröffentlicht am: 14.10.2011

Hallo, Reinhard M hat doch oben den Link zur Sendung mit eingestellt!! In der Sendung wurde genau die Frage nach der Dosierung beantwortet. Es wurde errechnet, das der Mann über 30 Jahre lang ca. 420 mg täglich !!!!!!!!!! zu sich genommen hat. Die Haftcreme reicht normalerweise einen Monat, der Herr brauchte 2-3 pro Woche. (Schlechtes Gebiss - Angst vorm Zahnarzt). Was in Bedienungsanleitungen bzw. Beipackzetteln steht wird ja von der Mehrzahl nicht gelesen.... und dann keinerlei Mitdenken. Gruß Uwe

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Veröffentlicht von: Ute G.
Beiträge: 13
Angemeldet am: 19.10.2009
Veröffentlicht am: 13.10.2011

Wie viel Zink war denn in der Haftcreme? In meinen Zinktabletten sind 20 mg. Oft nehme ich 2 Tabletten am Tag davon.

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Veröffentlicht von: Ute G.
Beiträge: 13
Angemeldet am: 19.10.2009
Veröffentlicht am: 13.10.2011

Na, in dem Bericht sah man doch, dass der Mann nachdem er die zinkhaltige Haftcreme genommen hatte nur noch zuckte, nicht mehr gehen konnte und ständig hinfiel. So viel Zink kann doch in einer Haftcreme nicht gewesen sein? Ich befürchte halt dass mir das gleiche drooht, wenn ich 20-50 mg Zink in Tabletten einnehme. Oder???

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Veröffentlicht von: Markus B.
Beiträge: 412
Angemeldet am: 20.10.2010
Veröffentlicht am: 12.10.2011

hi ute wie kommst du auf muskelschwäche? ich nehme viel zink ca. 50-80mgr. pro tag und wundere mich wieso ich sooo schwach bei liegestütz bin und ich nicht wirklich gross verbessere. kann das am zink liegen?

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Veröffentlicht von: Ute G.
Beiträge: 13
Angemeldet am: 19.10.2009
Veröffentlicht am: 11.10.2011

Wie viel Zink war denn in der Haftcreme? Ich nehme ab und an um mein Immunsystem zu stärken 25 -50 mg Zink-Tabletten. Kann mir dann das Gleiche drohen, also Nerven- und Muskelschwäche? Viele Grüße

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Veröffentlicht von: Aexa W.
Beiträge: 1174
Angemeldet am: 12.12.2008
Veröffentlicht am: 10.10.2011

Eigenverantwortung (= selbst forschen) ist wichtig :)

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Veröffentlicht von: Marion R.
Beiträge: 35
Angemeldet am: 23.03.2010
Veröffentlicht am: 10.10.2011

JHallo Reinhard, ich habe diese Sendung auch gesehen und kann nur sagen zu dem Punkt: Was lernen wir daraus? Genau so ist es!

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Veröffentlicht von: Reinhard M.
Beiträge: 1809
Angemeldet am: 04.03.2008
Veröffentlicht am: 07.10.2011

Mann, Mitte 60, sportlich aktiv, bekommt Kribbeln in den Beinen, Zuckungen usw., geht zum Arzt. Eine langwierige Suche beginnt. Untersucht wird auf die seltensten Krankheiten. Irgendwann im 3. Leidensjahr: MRT zeigt Vernarbungen im Rückenmark. Da kommt einer auf die glorreiche Idee (wahrscheinlich ein junger Arzt), dass so was von Kupfermangel kommen könnte. Also, Kupfer im Blut gemessen. Tatsächlich Kupfermangel. Oh...., nun ja, füllt man eben auf. Kupferinfusionen. Dem Mann geht es kurzzeitig besser, dann weitere Verschlechterung. Was kann das sein? im 4. Jahr wieder glorreiche Idee: Kupfer hängt mit Zink zusammen. Vielleicht stimmt da was nicht. Tatsächlich, 8 bis 10 mal soviel Zink im Blut wie normal. Oh...., wo kommt das Zink her. Ernährung wird untersucht. Wieder gehen Monate ins Land. Wieder glorreiche Idee (wahrscheinlich wieder junger Arzt/Ärztin): Was tut der sonst noch in den Mund? Im 5. Jahr, das Nervensystem ist schon ziemlich kaputt, endlich der Erfolg: eine zinkhaltige Haftcreme für das Gebiss. Was lernen wir daraus: 1. Dr. Strunz hätte die Ursache in 2 Wochen herausgefunden. Anschließend hätte er gefragt: "Was tun Sie da oben rein?" (mit Deuten auf den Mund) 2. Wir dürfen nicht alles den Ärzten überlassen. Wenn der Mann selbst mitgedacht hätte, wäre er selbst auf die Haftcreme gekommen. Nachzusehen unter: http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/media/abenteuerdiagnose261.html

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