Alkohol

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Thema Alkohol

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Veröffentlicht von: k.A. .
Beiträge: 706
Angemeldet am: 24.09.2002
Veröffentlicht am: 27.11.2009

Ohne eine Wertung abzugeben, muß ganz klar sein, dass ein Trinkverhalten, das auf die Wirkung des Alkohols ausgerichtet ist, zumindest als problematisch eingestuft werden muß. Die Frage, in wieweit bereits eine Abhängigkeit vorliegt (vorliegen könnte?), muß jede(r) für sich selber beantworten. Wer nicht ohne Probleme für wenigstens ein paar Wochen den Alkohol sein lassen kann, ohne dass dabei etwas fehlt im Leben, ist zumindest gefährdet.

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Veröffentlicht von: Karin S.
Beiträge: 31
Angemeldet am: 17.07.2009
Veröffentlicht am: 27.11.2009

Hallo, meine Eltern, Anfang 70, trinken jeden Abend Alkohol. Mein Vater Bier und Wein. Seit mindestens 30 Jahren. Sie leben bewusst gesund. Machen VIEL Sport, teilweise sogar NEM, aber trotzdem. Der riesisge Magnesiummangel schreit zum Himmel.... freie Radikale greifen hat den Körper an..... Meiner Mutter schlägt das Ganze aufs Herz, meinem Vater aufs Gehör. Ich habe sie natürlich nie als alkoholabhängig gesehen. Sie hatten in meinen Augen, auch in ihren eigenen, alles unter Kontrolle. Und könnten natürlich jeden Tag aufhören. Man trinkt ja nur weil es so gemütlich ist, schönes Gefühl abzuschalten... Ich hatte schon mal geschrieben, dass ich letztes Jahr abgenommen habe. Ich war nie vorher so dick gewesen. Dieses Dicksein hat mich total depressiv gemacht, der Wechsel noch dazu. Dazu hat aber auch der Alkohol geführt, den ich vorher eigentlich NIE getrunken hatte. Habe eben gedacht, so jetzt bist du 45, jetzt kannst du dir auch mal ein Gläschen genehmigen. Jeden Abend habe ich mich ein bischen eingelullt. Aber es braucht praktisch wöchentlich mehr davon. So habe ich die Erfahrung gemacht. Und jetzt hilft einfach nur mein Wille, das Denken, dass ich am nächsten Morgen in den Wald will, fit sein will. Ich werde wieder jünger! Kann man auf der Zeitachse auch nochmal zurück? Ja, man kann. Um mein Gewicht, meine PSYCHE stabil zu halten, darf bei mir der Alkohol nicht mehr (regelmäßig) sein! Grüße Karin

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Veröffentlicht von: Reinhard M.
Beiträge: 1809
Angemeldet am: 04.03.2008
Veröffentlicht am: 25.11.2009

Hallo Michaela, pro Woche wäre besser, gelle. Im übrigen hast du Recht und du hast es gut geschrieben. Ich lese mir das noch ein paar Mal durch.

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Veröffentlicht von: Michaela W.
Beiträge: 1653
Angemeldet am: 19.11.2008
Veröffentlicht am: 24.11.2009

Hallo Reinhard, wie schön, dass Du Dich doch noch zu Wort meldest. Meinst Du bis drei Bier pro Woche oder pro Tag? Obwohl ich kein Verhältnis zum Alkohol habe, kann ich Dich gut verstehen, da ich ein ähnliches Phänomen mit Kaffee erlebt habe. Koffein ist ja auch eine psychoaktive Droge. Es geht hier glaube ich sehr stark um ein Gefühl von Genuss und Belohnung, das der Mensch ja braucht. Der Duft, das Aroma, die entspannte Situation. So etwas aufzugeben wird man unbewusst als Bestrafung empfinden. Ich versuche, anders da heranzugehen, indem ich mir klar mache, dass der Genuss nicht größer wird, wenn ich mehr davon konsumiere. Im Gegenteil! Gewöhnung ist der Feind jeglichen Genusses. Die Menge nach und nach zu reduzieren scheint mir ein guter Weg zu sein, mehr Freude an einer Sache zu haben, sei es nun Bier, Kaffee, Schokolade oder was auch immer. Mit respektvoller Aufmerksamkeit und ohne Reue! LG, Michaela

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Veröffentlicht von: K M.
Beiträge: 1346
Angemeldet am: 27.07.2008
Veröffentlicht am: 23.11.2009

Hallo Michael es kommt hinzu, dass sich das Bedürfnis nach Entspannung oder auch Anregung durch Alkohol oft als ein Bedüfnis nach einem guten Geschmack oder einer besonderen Leidenschaft tarnt. Das reden sich besonders die Weinkenner und Whiskeyliebhaber ein, aber auch viele Biertrinker. Der Geschmack kommt uns so gut vor, wegen der Wirkung des Alkohols. Kinder haben sich noch nicht gewöhnt und finden es scheußlich. Man könnten sich natürlich auch in die Feinheiten der Grüntees vertiefen. Man trinkt aber dennoch immer zuerst wegen der Wirkung des Alkohols!!! schöne Grüße Karel

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Veröffentlicht von: Wolfgang B.
Beiträge: 819
Angemeldet am: 09.12.2008
Veröffentlicht am: 23.11.2009

Hallo Michaela, ich bin im Alter von 26 Jahren mit dem Biertrinken angefangen, als ich in einem Fussbalverein war. In den letzten zwölf Jahren habe ich Bier getrunken, weil ich Schmerzen und Schlafprobleme hatte. Beides ist fast weg, der Bierkonsum geht ebenfalls zurück. Mir hat das Biertrinken geholfen. Und da ich nicht zu Hause trinke, werde ich dort auch nichts vermissen. Alles Gute,

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Veröffentlicht von: Reinhard M.
Beiträge: 1809
Angemeldet am: 04.03.2008
Veröffentlicht am: 23.11.2009

Hallo Michaela, ich wollte eigentlich wieder nichts dazu schreiben, weil ich mich schön langsam schäme. Der Alkohol ist bei mir schon eine harte Nuss. Sehr viele angenehme Erinnerungen sind damit verbunden. Die direkte Wirkung ist äußerst angenehm. Wohliges Gefühl in der Magengegend. Alle Spannung fällt ab. Da kommt einfach kein Tryptophan, Yoga, Laufen oder sonst was mit. Ich versuche meinen Konsum halt gering zu halten. Max. 3 Bier. normalerweise 2 Bier. Selten keins. Schnaps gibt es gar nicht, Wein selten.

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Veröffentlicht von: Michaela W.
Beiträge: 1653
Angemeldet am: 19.11.2008
Veröffentlicht am: 21.11.2009

Vielen vielen Dank für Eure zahlreichen Antworten! Jetzt bin ich sehr erleichtert, denn Eure Erkenntnisse decken sich mit meinen Vermutungen. Da werde ich mal getrost die alkoholischen Getränke komplett streichen. Ich habe bisher immer nur aus Geselligkeit mitgetrunken, um keine Spielverderberin zu sein, aber sowohl Geschmack als auch Wirkung des Alkohols sagen mir einfach nicht zu. Ich sollte lernen, meinen Gefühlen mehr zu vertrauen. Schade dass bis jetzt noch keine Beiträge zu dem Thema von Reinhard und den anderen Bier liebenden Forumsteilnehmern veröffentlicht wurden. Würde mich echt interessieren, was die dazu sagen. Na, dann hoffe ich mal, dass am Montag die Postings drin stehen, nicht wahr, Reinhard?! LG, Michaela

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Veröffentlicht von: Monika W.
Beiträge: 495
Angemeldet am: 27.04.2006
Veröffentlicht am: 20.11.2009

Ich wollte erst mal abwarten, was hier dazu gesagt wird und ich muss sagen, ich bin echt überrascht. Seit der News vom 14.02.2007 habe ich überhaupt keinen Alkohol mehr angerührt und ich habe gedacht, da wäre ich ziemlich allein. Das Ablehnen fällt mir auch ziemlich leicht, weil mir das Meiste eh nicht schmeckt. Ich habe auch vorher nur sehr wenig (1 bis 2 Mal im Jahr) was getrunken - meist noch nicht mal an Silvester, weil ich da immer der Fahrer war. Wenn ich mal ein Glas in die Hand gedrückt bekam (z.B. selbstgemachte Rosenbowle auf dem 90. Geburtstag eines ehemaligen Kinderarztes, wo ich einen Pressebericht zu schreiben sollte), habe ich es entweder stehen lassen oder so getan, als nehme ich einen Schluck und den Rest dann den Blumen im Garten gegeben. Früher bekam ich ab und zu mal Herzrhythmusstörungen davon (jetzt weiß ich, dass es wohl am Magnesium lag, hat mir mein Arzt damals aber nicht gesagt) und deshalb habe ich mich gar nicht mehr getraut überhaupt was zu trinken.

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Veröffentlicht von: Aexa W.
Beiträge: 1174
Angemeldet am: 12.12.2008
Veröffentlicht am: 20.11.2009

Alkohol bremst *sofort* deine Fettverbrennung … wie, das sagt dir das www. Gruss

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Veröffentlicht von: Rabea H.
Beiträge: 265
Angemeldet am: 15.02.2009
Veröffentlicht am: 20.11.2009

Hallo Michaela, Alkohol???? was ist das denn??? hmmmm. Ich habe immer sher gerne mal ein paar Asbach Cola getrunken - naja ist aber jetzt auch schon ein halbes Jahr her, denn ich habe mich jedes Mal geärgert, dass ich mindestens 3 Tage lang gar nicht mehr abgenommen habe, weil die Fettverbrennung direkt nachhaltig gestoppt war. Außerdem habe ich so viel darüber gelesen, dass ich für mich entschieden habe, dass ich meinem Körper das nicht zumute - aber jeder hat so seine (wenigigen) "Leckerlies" - vielleicht zählt das bei Dir dazu. Prost und Grüssle Rabea

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Veröffentlicht von: Michael S.
Beiträge: 78
Angemeldet am: 18.11.2008
Veröffentlicht am: 19.11.2009

Ich trinke wirklich keinen mehr. Früher, als ich auch noch solche Fragen stellte, war er wohl ein Problem für mich. Ich glaube, dass Alkohol immer ein Problem sein wird, solange man ihn in Flaschen oder sonstwie abgepackt kaufen kann. Alkohol hat ja eine Funktion für uns Menschen, das heißt, er wird benutzt, um die Realität besser ertragen zu können, egal nun, ob das heißen soll, besser entspannen, besser euphorisch sein können oder die Krebsgeschwüre around the world nicht wahrnehmen zu müssen. Ja, das klappt meistens auch für die Zeit des Schwippschens bis hin zum Vollrausch, wobei die Unterschiede allein fließender und keinesfalls moralischer Natur sind. Ich will damit sagen, dass Alkohol trinken Alkohol trinken bleibt, wie und wo immer man es erledigt. Und es bleibt immer sinnlos, weil man sein Ziel, egal welches, damit nie erreichen kann, sondern sich immer weiter von ihm entfernt: also von sich selber. Wenn man nämlich Alkohol trinkt, will man etwas vermeiden, meistens irgendwie gearteten Schmerz. Man vermeidet dabei aber eben auch die Eigenwahrnehmung, die nötig ist, will man wissen, was einem fehlt. Und darum geht es doch im Leben, das zu finden, was einem fehlt. Wenn man nämlich alles hätte, hieße man Buddha und säße auf seinem Allerwertesten an einem wunderbar eintönig rauschendem Fluß, der in die Ewigkeit strömt und strömt und strömt... P.S. Alkohol ist so ziemlich das extremste Kohlenhydrat, das es gibt und man sollte es nicht irgendwo dazuzählen, sondern umweltfreundlich entsorgen. Michael

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Veröffentlicht von: Hubert L.
Beiträge: 268
Angemeldet am: 02.06.2005
Veröffentlicht am: 19.11.2009

Hallo Michaela, ich kann nur vom Alkohol abraten. Die Frage ist so ungefähr, wie wenn ich fragen würde, wie viele Zigaretten rauchen ist den noch in Ordnung? Die Antwort: Gar keine! Alkohol ist ein Genuss bzw. Rauschmittel. Also wenn Du KH zählst, dann bitte nichts trinken, oder vergiss das Zählen von KH und zähle lieber die Schnapsgläser. Je weniger umso besser. Die Realität sieht aber oft anders aus. Wenn Du (einmal) Alkohol trinkst, dann achte auf genügend Flüssigkeit in Form von Wasser. Danach unbedingt wieder die Mineralien auffüllen. Salziges essen und zusätzlich Magnesium und Kalium nehmen. Dann vergesse den "Ausrutscher" und fange von vorne an. Regelmäßiger Alkoholkonsum ist bereits in geringen Mengen schädlich. Bei einer Diät und auch sonst hat er einfach nichts zu suchen. Hart aber wahr. Prost!

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Veröffentlicht von: Michaela W.
Beiträge: 1653
Angemeldet am: 19.11.2008
Veröffentlicht am: 18.11.2009

Hallo an alle! Ich habe mal eine Frage: wie viel Alkohol trinkt ihr so ungefähr pro Woche? Zählt ihr das auch zu den Kohlehydraten dazu? Ich meine, ich weiß natürlich, dass Ethanol kein Kohlehydrat ist, aber es hat immerhin 7 Kalorien pro Gramm, (KH haben 4)und entsteht ja aus der Vergärung von KH. Außerdem wird es energiegewinnend abgebaut. Daher nehme ich an, kommt das sogenannte Bierbäuchlein. Mir hat mal jemand gesagt, ein Glas Bier wäre so viel wie zwei Scheiben Brot. Stimmt das? LG, Michaela

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