Aminogramm - keinerlei Verbesserungen nach 6 Monaten

1 bis 20 von 121
   
Ältester
pro Seite
Seite:
  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4. 4
  5. 5
  Sie haben  Lesezeichen
Veröffentlicht von : Martin F.
Beiträge: 1301
Angemeldet am : 12.12.2017
Veröffentlicht am : 09.09.2019
 

Ansonsten bin ich zwar Vegetarier..

Hallo Marcel,

wie ist denn dein Ferritinwert?

Bist du sicher, dass du auf ca. 240g Eiweiss/Tag(= ca.2,5g/kg) kommst?

LG

Martin

Veröffentlicht von : Robert K.
Beiträge: 2196
Angemeldet am : 14.01.2017
Veröffentlicht am : 08.09.2019
 

Hallo in die Runde,

ich habe mir heute mal die Arbeit gemacht, und meine Aminosäuremessungen in Excel eingetippert...da ergibt sich ein erstaunliches Bild, was ich - als ich mir jeweils die Auswertungen einzeln angeschaut habe - so nicht gesehen habe, aber schaut selbst:

Der Kern/das Rückrat meiner Ernährung ist das Ei+Schinken (biodynamischen Ursprungs)  und am WE ein gutes Stück Fleisch (auch biodynamischen Ursprungs, keine Kompromisse!). Aber als Frühstück gibt es immer Bacon+Eggs. 

Einzelne Aminos nehme ich seit 1 Jahr nur noch Arginin, Citrullin, Taurin und Glutamin. L-Tryptophan hatte ich abgesetzt...aber seht selbst; habs nochmal bestellt.

Imposant, oder? ...und ganz nach dem Doc...das Aminogram: Am Anfang eine einzige Lücke (2017...zum Glück habe ich keins von 2016...da würde ich jetzt noch Angst bekommen) ...und jetzt: Kann sich sehen lassen :-)

Das ist der Verdienst vom Doc...ohne ihn wäre ich nicht auf die Wichtigkeit von Aminosäuren gestolpert! Ach ja...das ganze ohne Pulver (vertrage ich alle nicht)...und mit ca. 1g/kg Körpergewicht. Die 4 Eier+Bacon+Bohnen am Morgen sind ca. 45g Basis jeden Tag. Dazu kommen dann noch 25g aus diversen Quellen: Mandeln, Ziegenkäse (den vertrage ich)...und am WE eben, wie heute, auch ein schönes Stück Fleisch. Wir haben nun Bioland-Geflügel von KaufEinHuhn am Start. Sehr zu empfehlen!

VG,

Robert

Veröffentlicht von : Robert K.
Beiträge: 2196
Angemeldet am : 14.01.2017
Veröffentlicht am : 04.09.2019
 

Hallo,

ich habe nun auch wieder ein Aminosäureprofil schreiben lassen und es wird immer besser. Jetzt sind sogar einige Aminos über der oberen Grenze (Leucin, Isoleucin).

Meine Hauptquelle: Eier und Fleisch. Einzeln einnehmen tue ich nur L-Glutamin als Pulver, vor allem nach Sport. Taurin (jaja, ist keine Aminosäure) täglich ca 1g. Und je eine Kapsel (700mg) Arginin/Citrullin zum Abendessen. Thats it.

Kein Pulver...kein Riegel. Eier und vor allem am WE Fleisch. Oder mal eine Rinderfrikadelle zum Frühstück...und natürlich Bacon jeden Morgen.

VG,
Robert

PS: Gesamteiweiß ist bei mir jetzt immer 7,5 (+/- 0,1). Bin zufrieden. Ach ja...und ich laufe 30-50 KM jede Woche...

 

Veröffentlicht von : Stefan W.
Beiträge: 552
Angemeldet am : 11.06.2013
Veröffentlicht am : 20.08.2019
 

Hi Thorsten,

"T2D wird man durch Energieüberfluß... "

Nicht korrekt - T2D geht immer mit Fettstoffwechselstoerung einher. Die Zellen koennen die Fette nicht verwerten und bestehen auf Zucker. Der wird gemacht auch wenn's an die Muskeln geht und genuegend Bauchfett vorhanden ist. Es ist also eher aus Sicht der Zellen ein Energiemangel!!! Diese Stoffwechsellage kann man mit weniger bis gar keinen KHs begegnen (Metformin verhindert GNG...) also durch Ankurbeln des Fettstoffwechsels...

Irgendwie bekomme ich das Gefuehl, dass Du Dir mit Deinen Argumenen manchmal selbst widersprichst:

"Beispiel Vitamin C: um in den roten Blutkörperchen Vitamin C zu recyceln, benötigen diese Glukose+Insulin. Jemand der extrem LC/NC unterwegs ist, riskiert eine Unterversorgung mit Glukose und eine physiologische Insulinresistenz. Bei dieser Person funktioniert dann das Vitamin C Recycling u.U. nicht angemessen und er braucht tatsächlich hohe tägliche Dosen an Vitamin C (>>3g/d). Ein anderer ist aber trotzdem mit bis zu 1g/d gut versorgt."

An anderen Stellen wirst Du nicht muede, klarzustellen, dass auch bei LC der Blutzucker normal bleibt und dass Eiweiss auch Insulin lockt...

Ich denke die erwaehnte Unterversorgung mit Glukose gibt es nur im richtigen Hungerzustand bei langer extremer Unterversorgung.

 

Veröffentlicht von : Thorsten St.
Beiträge: 2127
Angemeldet am : 04.06.2014
Veröffentlicht am : 20.08.2019
 

Hi Stefan,

"Fakt ist, dass der Zucker, den die GNG produziert, grundsaetzlich bei allen, die sich im katabolen Zustand befinden, verheizt wird. Das muss noch nicht einmal ein Diabetiker sein!"

Mein Reden. Daher: Mehr Glukose (oder Stärke) zuführen, damit der Körper eben nicht die GNG anwerfen muss, zumindest nicht in nennenswertem Umfang. Und nein, das heißt nicht, dass man eine KH-Mast betreiben muss oder sollte.

Ich wiederhole mich gerne: ZYKLEN! und keinen dauernden, katabolen Zustand!

Und bevor jetzt wieder die T2D Keule ausgepackt wird: T2D wird man durch Energieüberfluß und nicht durch eine angemessener Menge "guter" KHs. Traditionell ernährte Asiaten, Kitava, etc.  sind eben keine T2Ds.

"Use it or lose it", gilt auch für Stoffwechselpfade. Wer nur noch den Fettstoffwechsel (oder einen anderen singulären Stoffwechselpfad)  bedient, hat das Prinzip der metabolischen FLexibilität und der Zyklen nicht verstanden (oder will es nicht, was ja durchaus legitim ist).

 

LG,
Thorsten

 

Veröffentlicht von : Stefan W.
Beiträge: 552
Angemeldet am : 11.06.2013
Veröffentlicht am : 20.08.2019
 

Hi Martin,

ja auch ein guter Link und sicher grundsaetzlich alles richtig. Beim gesunden wohlgenaehrten Individuum. Bei kalorisch unterernaehrten sich im katabolen Zustand befindenden Personen wirkt Sport auch wie Stress...

@ Thorsten:

"@Stefan: "Bei schlanken T2 Diabetikern passiert genau das"

Wie soll das denn gehen? Der schlanke T2D muss auch in irgendeiner Form insulinresistent geworden sein (bzw. seine Leber)"

Der Mechanismus wie man dorthin kommt ist erst mal egal oder?

Fakt ist, dass der Zucker, den die GNG produziert, grundsaetzlich bei allen, die sich im katabolen Zustand befinden, verheizt wird. Das muss noch nicht einmal ein Diabetiker sein!

Veröffentlicht von : BigMc
Beiträge: 45
Angemeldet am : 13.05.2019
Veröffentlicht am : 19.08.2019
 

Hallo Robert,

Genau das klingt für mich logisch. Normalerweise sollte man bei erhöhter Zufuhr von NEM m. E. sicher sein, dass der Darm auch wirklich funktioniert. Ich vermute, dass eine gute Verdauung nicht automatisch gute Verwertung bedeutet, oder? Oder gibt es Anzeichen, dass es z. B. nicht richtig läuft?

Würdet ihr vor dem Besuch bei Dr. Strunz noch einen Stuhltest durchführen? Falls ja, macht man das über den Hausarzt? Und welcher Test macht eurer Meinung nach Sinn?

 

Hallo Thorsten,

„In vielen Bereichen ist die Aufnahme und Nutzung von Substanzen durch den Körper angebotsabhängig. Je mehr da ist, um so weniger wird aufgenommen oder anderweitig "verschwendet". Zufuhr sollte sich immer am Bedarf orientieren.“

Hmm, genau, diese Vermutung habe ich. Denn wieso sollten denn sonst die Leute die sich normal, vermutlich aber makrotechnisch eher schlecht ernähren, gesund sein und top Blutwerte haben?

Ich hab mich wirklich mal über einen längeren Zeitraum (> 3 Monate) mit super viel Gemüse und sehr vielen Kiwis, Zitronen, etc. ernährt und dann noch 1 Gramm Vitamin C täglich eingenommen. Bei der anschließenden Blutuntersuchung war mein Vitamin C Wert trotzdem beim absoluten Minimum!!!

Ich kann mir das nur so erklären. 

Veröffentlicht von : Thorsten St.
Beiträge: 2127
Angemeldet am : 04.06.2014
Veröffentlicht am : 19.08.2019
 

@Andy: "Denkst Du Serrapeptase könnte "der" Schlüssel sein?"

Nein, nicht "der" Schlüssel, aber möglicherweise "ein" Schlüssel.

Ich halte auch IF für sinnvoll, da der Körper dann auch eigene schrottige Eiweißstrukturen abbauen und recyceln kann. In vielen Bereichen ist die Aufnahme und Nutzung von Substanzen durch den Körper angebotsabhängig. Je mehr da ist, um so weniger wird aufgenommen oder anderweitig "verschwendet". Zufuhr sollte sich immer am Bedarf orientieren. Wenn der Körper keinen hohen Bedarf hat (auch eine durchaus individuell verscheidene Randbedingung), kann eine zu stark erhöhte Zufuhr unter Umständen auch negative Effekte haben.

Für den BB, der auf maximalen Muskelaufbau aus ist, sind >>2g/KGkg sicher nicht zuviel. Für den "Normalo" sind 1-1,5g/KGkg aber u.U. mehr als ausreichend; vor allem, wenn das körpereigene Recycling funktioniert und nicht durch anderweitige dogmatische Ernährungsdaktrien lahm gelegt wird.
Beispiel Vitamin C: um in den roten Blutkörperchen Vitamin C zu recyceln, benötigen diese Glukose+Insulin. Jemand der extrem LC/NC unterwegs ist, riskiert eine Unterversorgung mit Glukose und eine physiologische Insulinresistenz. Bei dieser Person funktioniert dann das Vitamin C Recycling u.U. nicht angemessen und er braucht tatsächlich hohe tägliche Dosen an Vitamin C  (>>3g/d). Ein anderer ist aber trotzdem mit bis zu 1g/d gut versorgt.

 

@Stefan: "Bei schlanken T2 Diabetikern passiert genau das"

Wie soll das denn gehen? Der schlanke T2D muss auch in irgendeiner Form insulinresistent geworden sein (bzw. seine Leber). Und dafür kommen verschiedene Mechanismen in Frage: physiologische Insulinresitenz durch Glukoseabsitnenz, Überfrachtung mit Eisen (weil viel hilft viel ??), eine zu energiereiche Makronährstoffkombination in der Nahrung, Leberschaden, etc.. Ja es gibt sie, die dünnen metabolisch Kranken. Aber unterm Strich haben die allzuoft die gleichen Ursachen, wie bei den Dicken. Sie haben dann u.U. nur eine andere Fettverteilungsmorphologie (augenscheinlich "dünn", aber trotzdem viel KFA bzw. Leberfett.

 

Einfach oben immer nur mehr reinschüen und hoffen, dass davon auch genug im Körper ankommt, kann zu einer ziemlichen Schieflage des Nähr- und Vitalstoffhaushalts führen.

Und ja, alles fängt erst mal mit dem Darm an. Wenn der nicht anständig funktioniert und die benötigten Stoffe auch aufgenommen bekommt, hat alles Supplementieren keinen Wert (außer für den Verkäufer der NEM).

LG,
Thorsten

 

Veröffentlicht von : Martin F.
Beiträge: 1301
Angemeldet am : 12.12.2017
Veröffentlicht am : 19.08.2019
 

Hi Stefan,

interessanter Link. Ich kontere mal mit:

https://www.strengthfirst.de/besser-als-biochemie-bewegung/

 

Veröffentlicht von : Robert K.
Beiträge: 2196
Angemeldet am : 14.01.2017
Veröffentlicht am : 19.08.2019
 

Hallo Andy,

das sind genau die richtigen Fragen. Und ein guter ganzheitlich arbeitender Arzt wird genau diese Fragen stellen, ähm wenn Du ihn dafür bezahlen möchtest! Aber genau das sind die richtigen Fragen und die Abwägung ist hoch individuell.

Aber nehmen wir an, jemand isst genug Eiweiß, das Gesamteiweiß ist jedoch sehr niedrig und das Aminosäureprofil eine Katastrophe. Da würde ich auf jeden Fall mal schauen: Was macht eigentlich der Darm? Das sieht man dann in der Stuhlanalyse (->u.a. Eiweiß im Stuhl oder falsche Bakterien). Denn wo man Eiweiß auf keinen Fall haben will ist im Colon! Man will die im Blut ;-)

VG,

Robert

Veröffentlicht von : BigMc
Beiträge: 45
Angemeldet am : 13.05.2019
Veröffentlicht am : 19.08.2019
 

Alles richtig. Aber es gibt ja auch viele schlanke Leute, die ausreichend gut und abwechslungsreich essen und trotzdem einen niedrigen Eiweißspiegel haben.

Die Chance, dass die Nahrung nicht an kommt, weil der Darm zum Beispiel nicht richtig arbeitet, könnte dann ja auch ein Thema sein. Vielleicht ist dann das ein oder andere Enzym Mangelware?

Auf was ich hinaus möchte... werden bei niedrigen spiegeln immer die Dosen erhöht oder wird auch untersucht, ob der Darm, Leber, etc. richtig arbeiten?

Ich vermute, dass Hr. Strunz mit seiner Disziplin nicht den Durchschnittsburger darstellt ;-)

Veröffentlicht von : Stefan W.
Beiträge: 552
Angemeldet am : 11.06.2013
Veröffentlicht am : 19.08.2019
 

Hi Martin,

tja!?

https://www.diabetes-ratgeber.net/Diabetes-Typ-2/Jung-schlank-Typ-2-554161.html

Es gibt da wahrscheinlich 2 grundsaetzlich verschiedene Mechanismen - die einen beteiben extrem viel GNG und verzuckern ihre Musklen - deshalb schlank (und krank) - passiert bei Langzeit-Extrem-Stress bei falscher (Mangel-)Ernaehrung... Die anderen sind einfach insulinresistent, ohne diesen Stressausloeser und stopfen trotz Insulinresistenz noch KH rein... Man muss nicht dick sein - der Koerper kann aus vielen Gruenden fehlgesteuert sein...

Veröffentlicht von : Martin F.
Beiträge: 1301
Angemeldet am : 12.12.2017
Veröffentlicht am : 19.08.2019
 

Bei schlanken T2 Diabetikern passiert genau das.

??? Wie geht denn das???

Veröffentlicht von : Robert K.
Beiträge: 2196
Angemeldet am : 14.01.2017
Veröffentlicht am : 19.08.2019
 

Moin Andy,

"Was machen denn die Personen, wie z.B. Hr. Dr. Strunz, die mit einem deutlich niedrigen KFA durchs Leben sprinten? "

Ganz einfach. Der Doc hat seinen Körper umgebaut zur Fettverbrennungsmaschine. Er hat monatelang ketogen trainiert und ernährt sich streng LC/Ketogen.

Da wird kein Eiweiß verfeuert...oder nur sehr sehr wenig. Da wird Fett verbrannt. Kann man einfach per RQ messen ;-)...ist bei mir inzwischen genauso. Kann man in wenigen Monaten sich aneignen...und nennt sich am Ende des Tages dann metabolische Flexibilität.

VG,

Robert

Veröffentlicht von : BigMc
Beiträge: 45
Angemeldet am : 13.05.2019
Veröffentlicht am : 19.08.2019
 

Guten Morgen zusammen,

sehr interessanter Austausch heute. Ich habe ja auch das Thema, dass ich trotz reichlichster Eiweißkost (>2Gr/KG) einen sehr niedrigen Eiweißspiegel habe. Ich habe daher die letzten 2 Monate sehr darauf geachtet, in jedem Fall genug Kalorien zu mir zu nehmen- also in Form von genug gesunden Kohlenhydraten, gesunden Fetten und eben verschiedener Eiweißquellen.

Ich habe 14% KFA. Was machen denn die Personen, wie z.B. Hr. Dr. Strunz, die mit einem deutlich niedrigen KFA durchs Leben sprinten? Da müsste doch auch das ganze Eiweiß aufgrund der geringen Kohlenhydrate, etc. für andere Prozesse verheizt werden? Oder ist da der Vorteil, dass es viele Einzelgaben sind?

Ich führe aktuell L-Tryptophan und L-Threonin als Einzelgaben zu. Bei Threonin liege ich unter den von Dr. Hr. Strunz empfohlenen Werten. Habe zudem gelesen, dass sie was den Eiweißspiegel betrifft, gesamtlimitierend sein kann.

@Thorsten: Denkst Du Serrapeptase könnte "der" Schlüssel sein?

Gruß und guten Start in die Woche

Andy

 

Veröffentlicht von : Thorsten St.
Beiträge: 2127
Angemeldet am : 04.06.2014
Veröffentlicht am : 19.08.2019
 

Ja richtig, muss natürlich „katabole  Stoffwechsellage“ heißen. yell

 

Veröffentlicht von : Stefan W.
Beiträge: 552
Angemeldet am : 11.06.2013
Veröffentlicht am : 19.08.2019
 

HI Thorsten

"“Verheizen“ wird der Körper den selbstgebildeten Zucker (Glukose) nicht. Das kann er mit Eiweiß direkt (bis zu 30% der „normalen“ zugeführten Eiweißmenge kann der Körper auch direkt kalorisch nutzen). D.h. die Betroffenen sind u.U. (zu) unterkalorisch unterwegs; anabole Stoffwechsellage."

Du meinst sicher katabole Stoffwechsellage... Und die Aussage, dass der Koerper den selbstgebildeten Zucker nicht verheizen wird, stimmt - wenn ueberhaupt - nur fuer Gesunde. Bei schlanken T2 Diabetikern passiert genau das.

Im Uebrigen ist es so, dass - wenn solche Dinge passieren - es meist schon (fast) zu spaet ist gegenzusteuern. Man muesste vorher eine gut funktionierende Fettverbrennung besitzen, die man dann in diesem Zustand wiedererwecken kann - durch schnell verfuegbare Nahrungsfette, dann entkommt man der Spirale, die man sonst mit der Erhoehung von Nahrungszucker ausloesen wuerde.

 

Veröffentlicht von : Thorsten St.
Beiträge: 2127
Angemeldet am : 04.06.2014
Veröffentlicht am : 19.08.2019
 

Hi Stefan, 

„Die andere Moeglichkeit, wenn der Eiweiss-Spiegel bei hoher Einnahme nicht hochgeht, ist, dass es, wie hier schon seeeehr oft erwaehnt, verzuckert wird.“

ja, richtig, kann passieren. Da wäre dann die Überlegung angebracht, warum der Körper das macht. Offenbar hat er ja dann einen entsprechenden Bedarf, der anderweitig nicht gedeckt wird. Da sollte man dann über eine etwas höhere Glukose/Stärke Zufuhr nachdenken.

“Verheizen“ wird der Körper den selbstgebildeten Zucker (Glukose) nicht. Das kann er mit Eiweiß direkt (bis zu  30% der „normalen“ zugeführten Eiweißmenge kann der Körper auch direkt kalorisch nutzen). D.h. die Betroffenen sind u.U. (zu) unterkalorisch unterwegs; anabole Stoffwechsellage.

LG, Thorsten 

Veröffentlicht von : Stefan W.
Beiträge: 552
Angemeldet am : 11.06.2013
Veröffentlicht am : 19.08.2019
 

Hi Thorsten,

das stimmt. Allerdings wird dieser Zustand meist von Verdauungsbeschwerden begleitet. Wichtig ist dabei, die proteolytischen Enzyme zu den Mahlzeiten einzunehmen. Auf den Packungen steht meist, diese zwischen den Mahlzeiten zu nehmen, was allerdings einen anderen Zweck verfolgt...

Die andere Moeglichkeit, wenn der Eiweiss-Spiegel bei hoher Einnahme nicht hochgeht, ist, dass es, wie hier schon seeeehr oft erwaehnt, verzuckert wird. Um den Zustand zu beheben, muesste man aber die Historie und das Verhalten der Person kennen.

Uebrigens gibt es auch bei idealer Ernaehrung den Fall, dass man einen Mehrverbrauch an Eiweiss hat - Stress nicht nur physischer sondern auch insbesondere psychischer Art kann das ganz einfach hervorrufen. An der Stelle sind dann Hinweise wie Intermittend Fasting u.U. auch fehl am Platz.

Veröffentlicht von : Thorsten St.
Beiträge: 2127
Angemeldet am : 04.06.2014
Veröffentlicht am : 18.08.2019
 

Mal wieder zum Thema:

Wenn man reichlich Eiweiß zuführt und der Eiweißspiegel trotzdem nicht steigen will, bzw. das Aminogramm weiterhin grottig ist, kann es daran liegen, dass der Körper es nicht aufnimmt. Um es aufnehmen zu können, muss der Körper Eiweiß/Protein (komplexere Aminosäuren-Ketten) erst mal aufspalten in Einzel- oder Doppelaminosäuren (Mono-/Dipeptide) aufspalten. Wenn das nicht funktioniert, wird das nix mit dem Anheben des Eiweißspiegels. Man könnte dann versuchen, Einzel-Aminosäuren zu nehmen; gustatorisch ein echte Herausforderung. 

Vielleicht hilft aber auch die Einnahme  eines proteolytischen Enzyme (Enzym, dass Eiweiße aufspalten kann), wie z.B. Serrapeptase?!?

LG, Thorsten 

1 bis 20 von 121
   
Ältester
pro Seite
Seite:
  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4. 4
  5. 5
  Sie haben  Lesezeichen