Anzahl der Gene - Maus vs. Mensch

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Thema Anzahl der Gene - Maus vs. Mensch

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Veröffentlicht von: Sandra K.
Beiträge: 81
Angemeldet am: 26.01.2006
Veröffentlicht am: 12.05.2011

Hey Michaela, nur der Vollständigkeit halber noch ein Zitat: „Gehirn = Das Organ, mit dem wir denken, daß wir denken.“ Ambrose Bierce (1842-1914) ;-)

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Veröffentlicht von: Sandra K.
Beiträge: 81
Angemeldet am: 26.01.2006
Veröffentlicht am: 12.05.2011

Liebe Michaela, eins vorab: ich selbst bevorzuge gar kein Konzept. Im Moment halte ich noch viele Ideen für möglich, da eine Beweisführung, die zum Ausschluß oder Beweis führen könnte, kaum möglich ist. Ich erinnere mich, einmal bei der Sterbeforscherin Kübler-Ross gelesen zu haben, dass den meisten Menschen bei ihren Nahtoderfahrungen genau das passierte, was sie gemäß ihrer kulturellen Prägung erwartet hatten. Also der Christ sah Maria, Leute mit starker Familienbindung ihre Oma, der Moslem Mohammed, etc.. Jedem geschah nach seinem Glauben. Auch ein Konzept :-)Allerdings kein sehr aussagekräftiges... Was den Determinismus betrifft: - ich musste schmunzeln bei dem Begriff "positiv" - entweder ist das Leben vorherbestimmt und festgeschrieben oder nicht. D.h. ob Du etwas akzeptierst oder nicht, fatalistisch denkst oder tolerant, liebst oder hasst oder was auch immer, liegt nicht in Deiner Hand, auch wenn es so wirkt, als würde es das tun. Vl ists metaphorisch gesagt logischer: natürlich hat Leo di Caprio um Kate Winslets Liebe gebuhlt, aber bei allem Kampf, stand von vornherein fest, dass die Titanic sinkt :-), weil Zeit nicht in einem linearen Fluss existiert, auch wenns so wirkt, als ob. Der Film ist gedreht, auch wenn sich der Mensch noch in der Mitte des Films befindet und hofft und bangt, dass das Schiff nicht sinkt. :-) Soviel zum Konzept :-) Die Hauptangst des Menschen ist der Verlust von Kontrolle, deswegen beten wir, oder schlucken Vitamine :-))), zahlen Versicherungen,... Dass wir Vitamine schlucken, wäre aber auch nicht unsere Idee...:-) Wir möchten unser Schicksal unbedingt kontrollieren... Deswegen hassen die meisten Menschen die Idee von Vorherbestimmtheit :-) Was ich immer wieder feststelle, ist, dass wir in unserer Kultur so einen Zwang zum Glücklichsein entwickelt haben. WIr denken den ganzen TAg darüber nach, ob wir auch glücklich und erfüllt sind und wie wir unser Leben optimieren könnten anstatt einfach zu leben und sich treiben zu lassen. Vielleicht wären viele schon sehr glücklich, wenn sie aufhören würden, verzweifelt glücklich zu sein :-) Und danke für den Buchtipp, ich schaus mir gleich mal an! LG, Sandra

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Veröffentlicht von: Michaela W.
Beiträge: 1653
Angemeldet am: 19.11.2008
Veröffentlicht am: 11.05.2011

Hallo Sandra, mit einem positivem Determinismus bin ich einverstanden. Es ist wichtig, das Leben mit seinen Höhen und Tiefen zu akzeptieren, und offen für Unbekanntes zu bleiben. Nicht alles kann ich mit meinem bewussten Willen beeinflussen, der, wie Doris es so schön erklärt hat, wie ein Eisberg nur zu einem Siebtel aus dem Wasser ragt. Und es ist sicher auch sehr wichtig, nicht alles, was mir im Leben zustößt auf biegen und brechen kontrollieren zu wollen. Was Menschen jedoch quer durch alle sozialen Schichten wirklich unglücklich macht, ist ein negativ resignatives, fatalistisches Denken nach dem Muster: Mir geht’s schlecht, aber daran kann ich eh nichts ändern. Die anderen Menschen/ meine Eltern/ der Staat/ mein Sternzeichen sind schuld. Eine sehr interessante Analyse solcher Denkschemen bietet das Buch „The Time Paradox“ der Psychologen Philip Zimbardo und John Boyd. Kann ich nur jedem empfehlen. Sie zeigen mit ihren beeindruckenden Forschungsarbeiten, wie der Mensch Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft kraft seines Denkens verändert und umstrukturiert. LG, Michaela

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Veröffentlicht von: Sandra K.
Beiträge: 81
Angemeldet am: 26.01.2006
Veröffentlicht am: 10.05.2011

Noch einmal zurück zu den Genen: ich erinnere mich, in der Zeitschrift P.M. mal einen Artikel gelesen zu haben, der beschrieb, wieviel unserer DNS eigtl. aus Viren-, Bakterien-, etc. DNS besteht, die im Laufe der Evolution mit dem menschlichen Organismus "verschmolzen" ist... Und sind wir mal ehrlich, noch immer ist es bisweilen unklar, was der Großteil unserer DNS, die sogenannte Junk-DNA, eigtl. für eine Aufgabe hat. Zum freien Willen wollte ich noch anmerken, dass Mäuse, die den Toxoplasmose-Erreger in sich tragen, dazu tendieren, ihre SCheu vor Katzen aufzugeben und sich ihnen als Fressen anzubieten. DAmit gelangt der Toxoplasmose-Erreger wieder zu seinem eigtl. Wirt, der Katze. In diesem Fall reicht schon ein Mikröbchen, um den "freien Willen" der Mäuse auszuschalten, vorausgesetzt es gab überhaupt einen :-) @ Michaela W.: Die Veden (alte indische SChriften) gehen davon aus, dass Gedanken nicht zum Denker gehören, weil es keinen Denker gibt, sondern nur Gedanken :-)Keine Täter, nur Taten, usw... D.h. einen von der Materie losgelösten Willen KÖNNTE es dieser Theorie nach geben, weil die Materie an sich Illusion ist :-) (Ok, das war jetzt stark vereinfacht und verkürzt). Metaphorisch gesehen könnte man sagen, der Film ist schon gedreht und jede Sequenz auf Zelluloid gebannt, nur hat der Hauptdarsteller das Gefühl, dass es Zeit gibt und daraus resultierend das Gefühl, dass es Ursache und Wirkung gibt und Entscheidungsfreiheit. Aber eigtl. ist es auch völlig egal, ob wir an einen freien Willen oder ein deterministisches Weltbild glauben oder nicht...Das Resultat ist wahrscheinlich eh das Gleiche :-) LG, SAndra

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Veröffentlicht von: Michaela W.
Beiträge: 1653
Angemeldet am: 19.11.2008
Veröffentlicht am: 09.05.2011

Hallo Doris, ein Siebtel erworbenes Wissen ist sehr viel. Ich weiß nicht woher Du diese Zahl weißt, aber sie klingt für mich plausibel. Der Rest aller Vorgänge in unserem Körper und Gehirn ist sicher für uns gar nicht wahrnehmbar, und läuft ganz und gar im Hintergrund ab. Das sind die 19.000 Gene, und deren mögliche Entfaltung. Deren positives Potential, um das wir uns kümmern sollten. Das lässt sich keinesfalls leugnen. Wie gesagt, lies mal den Piaget. Das war ein echter Wissenschaftler. Der hat die Dynamik des menschlichen Daseins nicht nur erfasst sondern auch erforscht. @Sandra K. Einen völlig von der Materie losgelösten Willen kann es nicht geben. Wir sind Lebewesen, und Körper, Geist und Seele gehören zusammen. Ich hoffe für alle hier im Forum, dass ihr euch eure sprichwörtliche Suppe nicht nur aus Haaren kocht, so wie die Doris. Mit frischem Gemüse schmeckt sie einfach besser. :-) LG, Michaela

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Veröffentlicht von: Michaela W.
Beiträge: 1653
Angemeldet am: 19.11.2008
Veröffentlicht am: 09.05.2011

Vielen Dank, Gerit !!! :-)

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Veröffentlicht von: Wolfgang B.
Beiträge: 819
Angemeldet am: 09.12.2008
Veröffentlicht am: 06.05.2011

Gerit, das ist wunderbar - mit ausgeführten Energieübungen steht jeder an der Wunderbar, dort gibt es Wunder bar (-geldlos). Mit fröhlichem Gruß

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Veröffentlicht von: Gerit P.
Beiträge: 231
Angemeldet am: 07.01.2011
Veröffentlicht am: 06.05.2011

Was soll denn nur diese Korinthenkäckerei??? Ich finde es sonnenklar, was Michaela meint. U.a. dass wir, natürlich immer im Rahmen unserer Möglichkeiten, selbst entscheiden können, wie wir unser Leben gestalten. Und dass uns diese Fähigkeit eben von der Tier- und Pflanzenwelt unterscheidet. Dabei ist es so, dass sich viele ihrer Möglichkeiten gar nicht bewusst sind, oder gar nicht in die Situation gelangen, herauszufinden, was ihrem Leben eine gute Wendung bringen könnte, da sie permanent damit beschäftigt sind, DAS Haar in der Suppe zu finden und ihre gesamte Energie darin verschwenden, an allem und jedem auch ja etwas Negatives zu entdecken. Hallo Heike, Dein Beitrag sagt eigentlich schon alles dazu, ich sehe das genauso wie Du und könnte jetzt zahllose weitere Beispiele anfügen… Wenn ich mir Herrn Gerhard Roth- gegoogelt- so betrachte und dann das Bild von Dr. Strunz anschaue, ähhhm…, ja…, dann kann ich verstehen, dass Herr Roth gerne über das Weckerklingeln hinaus schläft und stelle mir bildlich vor, wie Dr. Strunz voller fröhlicher Energie und Tatendrang schon mindestens 5 Min vorher aus dem Bett hüpft… Mädels wie Michaela W. und Marion Z. (u.a..!) sind einer der Hauptgründe, weshalb ich mich jeden Tag auf das Lesen hier im Forum freue. Ich kann mich so sehr mit dieser entschlossenen, positiven und energetischen Art identifizieren, empfinde es immer wieder als Inspiration für mich und genieße es, auf diese Weise auch noch wertvolle Informationen zu ergattern. Hallo Wolfgang, weißte was mir jetzt gut tut ? Richtig ! Ein paar Energieübungen! Meine sind Yoga… ;))

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Veröffentlicht von: Gerit P.
Beiträge: 231
Angemeldet am: 07.01.2011
Veröffentlicht am: 05.05.2011

@Wolfgang ;)) ...find´ich KLASSE Deine Antwort!!!

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Veröffentlicht von: Heike S.
Beiträge: 519
Angemeldet am: 08.09.2008
Veröffentlicht am: 05.05.2011

@Doris... wenn der Wecker klingelt viell. nicht, aber aufstehen schon! Und die Umstände unter denen jeder lebt, sind von jedem selbst gewählt. Was ich wirklich nicht möchte, tu ich einfach nicht! liebe Grüße

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Veröffentlicht von: Michaela W.
Beiträge: 1653
Angemeldet am: 19.11.2008
Veröffentlicht am: 05.05.2011

Hallo Sandra, Dein Zitat von Einstein ist sehr schön. Einstein hat an den Zufall und den freien Willen nicht geglaubt. Daher auch seine berühmte Formulierung: „Gott würfelt nicht.“ Dieser Spruch stammt aus einem Brief an Niels Bohr, in der er die Theorie der Quantenmechanik ablehnte. Heute können wir beweisen, dass Einstein in diesem Punkt unrecht hatte. Heisenberg und Bohr hatten recht. Der „Alte“ würfelt doch. ;-) Ein wenig Spielraum haben wir also schon. Wir sollten ihn nutzen. LG, Michaela

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Veröffentlicht von: Michaela W.
Beiträge: 1653
Angemeldet am: 19.11.2008
Veröffentlicht am: 05.05.2011

Ich bleibe dabei. Der Mensch muss lernen, da er fast nichts von Geburt an weiß. Zu dem Zeitpunkt, da das Menschenkind im zarten Kindergartenalter gerade anfängt, sich ein Bild von der Welt zu machen, hat die Maus ihr Leben bereits hinter sich. Ich empfehle Euch die Werke des genialen Psychologen und Biologen Jean Piaget zur kognitiven Entwicklung des Kindes. Seine Forschungen enthüllen die geniale Plastizität des menschlichen Gehirns. Sandra hat vollkommen recht, wenn sie sagt, dass man von der Masse der vorhandenen Gene auf rein gar nichts schließen kann, ebenso wie auch die reine Gehirnmenge, gewichtsmäßig betrachtet, überhaupt nichts aussagt. Es zählt tatsächlich nur und ausschließlich, was wir im Laufe unseres Lebens draus gemacht haben. LG, Michaela

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Veröffentlicht von: Michaela W.
Beiträge: 1653
Angemeldet am: 19.11.2008
Veröffentlicht am: 05.05.2011

Die Heike und der Wolfgang haben's erfasst. :-) LG, Michaela

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Veröffentlicht von: Sandra K.
Beiträge: 81
Angemeldet am: 26.01.2006
Veröffentlicht am: 05.05.2011

„Nehmen wir an, Sie hätten einen freien Willen. Es wäre ein Wille, der von nichts abhinge: ein vollständig losgelöster, von allen ursächlichen Zusammenhängen freier Wille. Ein solcher Wille wäre ein aberwitziger, abstruser Wille. Seine Losgelöstheit nämlich würde bedeuten, dass er unabhängig wäre von ihrem Körper, ihrem Charakter, ihren Gedanken und Empfindungen, ihren Phantasien und Erinnerungen. Es wäre, mit anderen Worten, ein Wille ohne Zusammenhang mit all dem, was Sie zu einer bestimmten Person macht. In einem substantiellen Sinn des Wortes wäre er deshalb gar nicht Ihr Wille.“ Peter Bieri

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Veröffentlicht von: Wolfgang B.
Beiträge: 819
Angemeldet am: 09.12.2008
Veröffentlicht am: 04.05.2011

...viele Worte... ich mache Energieübungen - freiwillig. Mit freundlichem Gruß

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Veröffentlicht von: Sandra K.
Beiträge: 81
Angemeldet am: 26.01.2006
Veröffentlicht am: 03.05.2011

Von der Anzahl der Gene auf Lernfähigkeit zu schließen wäre ungefähr so wie von der Größe des Gehirns auf Intelligenz zu schließen. Im Allgemeinen ist das männliche Gehirn etwas größer und schwerer als das weibliche. Rückschlüsse ziehe ich hier keine. Was die menschliche Freiheit des Willens betrifft, so glaube ich, ist dies eine Erfindung der westlichen Religionen; hier zitiere ich EInstein, der SChopenhauer zitierte: * Der Mensch kann wohl tun was er will, aber er kann nicht wollen was er will. Einstein sagte: „Ich weiß ehrlich nicht, was die Leute meinen, wenn sie von der Freiheit des menschlichen Willens sprechen. Ich habe zum Beispiel das Gefühl, daß ich irgend etwas will; aber was das mit Freiheit zu tun hat, kann ich überhaupt nicht verstehen. Ich spüre, daß ich meine Pfeife anzünden will und tue das auch; aber wie kann ich das mit der Idee der Freiheit verbinden? Was liegt hinter dem Willensakt, daß ich meine Pfeife anzünden will? Ein anderer Willensakt?“ Und weiter: „Schopenhauers Wort … begleitet mich in allen Lebenslagen und versöhnt mich mit den Handlungen der Menschen auch wenn sie mir recht schmerzlich sind. Diese Erkenntnis von der Unfreiheit des Willens schützt mich davor mich selbst und die Menschen als handelndes und unteilende Individuen all zu ernst zu nehmen und den guten Humor zu verlieren“. :-)Der einzige Unterschied zwischen Mensch und FAdenwurm ist wohl, dass der Mensch mehr jammert..

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Veröffentlicht von: Heike S.
Beiträge: 519
Angemeldet am: 08.09.2008
Veröffentlicht am: 03.05.2011

hallo Doris, entscheidet nicht jeder selbst, ob er morgens aufsteht, sich um die Familie kümmert, seinem Job nachgeht, was er isst und und und? Natürlich kann man nicht entscheiden ein Auto zu kaufen, wenn mans sich nicht leisten kann, aber aufgrund der hohen Benzinpreise hab ich für mich zBsp. entschieden tgl. mit dem Rad zur Arbeit zu fahren und das kleine, sparsame Auto was ich hab nur zu nutzen, wenns muss, zBsp. Einkauf f. Family oder andere Wege die nicht mit Rad möglich. Das ist nur ein Beispiel. Was meinst du mit Luxusforum? Auch hier muss doch jeder entscheiden, was geht und was nicht, und ne fette Pizza ist nicht billiger als 3gekochte Eier oder ein Becher Quark oder ein EW-Drink, und was ist wohl wertvoller. Auch da weiss ich wofür ich mich entscheide! Weisst du was ich meine? liebe Grüße Heike

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Veröffentlicht von: Ron S.
Beiträge: 105
Angemeldet am: 19.05.2008
Veröffentlicht am: 03.05.2011

Hallo Doris, Also warum dass hier ein Luxusforum sein soll kann ich nicht so richtig nachvollziehen, zwar stimmt es dass einige hier wahrscheinlich etwas weniger Sorgen haben jeden Tag ihr Geld zu verdienen aber es gibt sicher auch genug Leute im Forum die ne ganze Weile sparen müssen um sich ihre Nahrungsergänzungsmittel zu kaufen. Du hast geschrieben dass wenn man 24 Stunden um das Überleben seiner Familie kämpfen muss kaum noch selber entscheiden kann.......das ist falsch! Victor Frankl einer der bekanntesten jüdischen Psychologen hat genau dies widerlegt und darüber auch in seinem Buch geschrieben....…trotzdem Ja zum Leben sagen: Ein Psychologe erlebt das Konzentrationslager Ron

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Veröffentlicht von: Michaela W.
Beiträge: 1653
Angemeldet am: 19.11.2008
Veröffentlicht am: 30.04.2011

Warum wohl hat die Maus mehr Gene als wir? Ich denke es liegt daran, dass das Leben der Maus wie auch das der meisten anderen Tiere in ganz hohem Maße durch angeborenes Verhalten vorherbestimmt ist. Die Maus hat einen Großteil ihres Wissens schon, wenn sie auf die Welt kommt. Bereits nach wenigen Lebenswochen ist sie fix und fertig. Der Mensch hat nicht so viele Gene, er muss sich sein Wissen erst aneignen. Die Komplexität des menschlichen Lebens beruht in ganz hohem Maße auf Dingen, die wir uns erst im Laufe unseres Daseins erwerben. Unser Verhalten wird bestimmt durch: Lebenslanges Lernen Einsicht in Zusammenhänge Abstraktes Denken Planung und Kreativität Unsere Mit-Lebewesen auf diesem Planeten haben keine Wahl, ihr Leben zu verändern. Dem Fadenwurm ist seine Lebensweise vorherbestimmt, ebenso dem Baum, dem Vogel, dem Bakterium. Sie folgen ihrem genetischen Programm. Der Mensch hingegen hat die Wahl, und deshalb auch die Verantwortung für sein Tun. Da hat Gott uns ganz schön was aufgebürdet, finde ich. Sind wir nun die Krone der Schöpfung? Ich weiß es nicht. Aber wir haben eine Chance die kein anderes Lebewesen hat: wir können uns verändern. Jederzeit! LG, Michaela

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