Arginin II

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Thema Arginin II

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Veröffentlicht von: Karl G.
Beiträge: 276
Angemeldet am: 14.08.2009
Veröffentlicht am: 25.01.2010

Hallo , ich denke die Liste der aufgeführten Krankheiten ist zutreffend , wer sich mit seinen Befindlichkeiten in der Liste wiederfindet wird merken das es meist mehrere zutreffende Krankheiten sind an denen er leidet . Z.b. Darmerkrankungen + Haut- einschließlich Schleimhauterkrankungen der Nase , des Mundes , der Augen und überall...dazu kommen dann Kreislaufprobleme , Gewichtsprobleme (Wassereinlagerungen allergisch bedingt ..)Kopfschmerzen , allergische Überreaktionen und chronische Müdigkeit ,Muskelschmerzen.... Jeder ist anders und so können sich solche Sachen auch bei jedem anders zeigen. Aber viele dieser Krankheiten hängen voneinander ab und sind Autoimmunkrankheiten. Aber ich wollte von meiner Erfahrung mit Arginin berichten. Vor ca 1 Jahr hat ein Doktor bei mir vor Ort eine ausführliche Laboruntersuchung veranlaßt.Arginin und Tryptophan waren von den Eiweisswerten ,die alle nicht gut waren, am tiefsten. Ornithin war als einzigstes sehr hoch , das Labor schlussfolgerte das ich es ergänzen würde .. totaler Quatsch , zu dieser Zeit habe ich ausser B-Vitaminen und Magnesium gar nichts ergänzt. Ich habe recherchiert, Ornithin ist ein Abbauprodukt bei der Umwandlung von Arginin in NO , ein tiefer Argininwert und hoher Ornithinwert erkläre ich mir also mit einer verstärkten Umwandlung . Nun sollte ich Arginin ergänzen , habe ich drei Tage durchgehalten, ich habe sofort gespürt das es mir nicht gut tut, der Tinnitus im Ohr wurde laut wie eine Alarmanlage ... der Sauerstoffmangel im Ohr wurde also verstärkt weil offensichtlich noch mehr Stickstoff gebildet werden konnte. Später hat eine andere Ärztin mit Bioresonanz ausgetestet das Arginin mir fehlen würde und die Kapseln mir bekommen würden bzw. mein Körper bräuchte- das Ergebnis nach neuem Einnahmeversuch war das gleiche... Arginin zusätzlich ist für mich also gar nicht gut obwohl der Wert sehr tief war/ist . Im Laborbefund stand übrigens ich sollte Arginin nicht ergänzen wenn ich an Nitrosativem Stress leide, mein Doktor sagte aber nur : ..haben Sie nicht .. , ohne nachzuforschen. Ich nehme jetzt die MAP seit Oktober , und die tun mir gut !Seitdem ist Einiges besser geworden .Allerdings kann ich nicht so schwärmen wie Einige hier , die öfter darüber geschrieben haben.. bei mir wirkts wie Medizin die hilft und damit bin ich schon sehr zufrieden! Damit erhöht man offensichtlich seinen Eiweißspiegel gleichmäßiger ... LG Karl

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Veröffentlicht von: Reinhard M.
Beiträge: 1809
Angemeldet am: 04.03.2008
Veröffentlicht am: 25.01.2010

Hallo Monika, ich hoffe nicht, dass es das ist. Ich denke, es hängt bei mir mit dem Raynaud-syndrom zusammen. Gefässerweiternde Mittel, und dazu gehört dann wohl auch Arginin, haben hier die Angewohnheit nicht alle Gefässe zu erweitern. Es kann sein, dass Areale, die vorher schon schlecht durchblutet waren, danach noch schlechter oder gar nicht mehr durchblutet werden. Ich glaube, den ev. nitrosativen Stress (der ja auch nicht bei allen kommt) kann man allein durch KH-arme Ernährung ausgleichen.

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Veröffentlicht von: Michaela W.
Beiträge: 1653
Angemeldet am: 19.11.2008
Veröffentlicht am: 24.01.2010

Diese lange Liste der Krankheiten kommt mir jetzt doch sehr merkwürdig vor. Also wenn mir die Nase juckt, dann darf ich diese Aminosäure wohl auch nicht zu mir nehmen? Wie war das noch gleich? Es gibt viele Krankheiten aber nur eine Gesundheit! Vielleicht liegt das Problem nur in einer zu schnellen Aufnahme des Arginins, und könnte durch Zeitverzögerung aufgehoben werden. In der Natur, wird die Aminosäure sicher auch nicht ganz schnell ins Blut schießen. Ist nur so eine Idee. LG, Michaela

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Veröffentlicht von: Monika W.
Beiträge: 495
Angemeldet am: 27.04.2006
Veröffentlicht am: 22.01.2010

@Reinhard Hab grad noch was gefunden... Überschuss an Wachstumshormon, Akromegalie, Schmerzen in Gelenken oder Fühlstörungen, Kribbeln in Händen und Füßen unter eesom Gesundheitsportal und da unter dem Stichwort Akromegalie

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Veröffentlicht von: Monika W.
Beiträge: 495
Angemeldet am: 27.04.2006
Veröffentlicht am: 22.01.2010

Nach dieser Liste dürfte wohl niemand Arginin nehmen. Kopfschmerzen hat wohl schon jeder mal gehabt. Und bei vielen anderen Sachen kann man sich auch nicht so ganz ausschließen. Ist mir ein Rätsel wieso Einem von einem essentiellen Stoff mal wieder so pauschal abgeraten wird. Nach meinen Erfahrungen ist das eins der NEM, die am gravierendsten positiv bei mir eingeschlagen haben (neben Eisen und Magnesium). Bezüglich der Studie zeigt es mal wieder, dass man die Hintergründe wissen sollte, wenn man irgendetwas für sich da raus ziehen will. Und da hat man natürlich Vorteile, wenn man Zugang zu den kompletten Unterlagen hat - im Internet war ja nicht viel zu finden. Wir tappen im absoluten Nebel und mit den Infos im Netz kann man nur einige Zentimeter weit sehen und auch nur sehr diffus. Durch die Stellungnahme war ein kurzer Blick etwas weiter nach vorn möglich. Klare Sicht zu bekommen ist da auf Dauer schwierig. Aber hier im Forum und mit den täglichen News lichtet sich doch so einiges... Vielleicht scheint ja irgendwann die Sonne durch, so dass alle was sehen können? Die Probleme, die Reinhard wahrscheinlich vom Arginin bekommen hat, sind mir immer noch ein Rätsel. Die B-Vitamine spielen da sicher eine Rolle. Aber welche?

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Veröffentlicht von: Andreas D.
Beiträge: 5
Angemeldet am: 04.01.2010
Veröffentlicht am: 19.01.2010

CFS Chronische Müdigkit Hallo Reinhard, hier (nicht vollständig) FMS Weichteilrheumatismus MCS Multiple chemische Sensitivität PTSD (Post-Traumatische Stress Erkrankung) - Allergien - Migräne - Kopfschmerzen - Entzündliche Darmerkrankungen - Chronischer Schnupfen ( Rhinitis) - Systemischer Lupus erythematodes - Asthma - Tinnitus (Ohrgeräusche) - Chronische Konjunktivitis (Bindehautentzündung) - Chronische Sinusitis (Nebenhöhlen) - Schwindel - Gastroenteritis (Magen-Darmentzündung) - Zerebrale Anfälle - Rheumatoide Arthritis - Autoimmunerkrankungen - Chronische Virusinfektionen - Depressionen - Ängste - Erregbarkeit - Gedächtnisstörungen - Chronische Schmerzerkrankung - Chronische Erschöpfung - Belastungsintoleranz - Schlafstörungen - Kreislaufinstabilität - Funktionelle Magen-Darmerkrankungen - Nahrungsmittelüberempfindlichkeit - Medikamentenüberempfindlichkeit - Glutamatüberempfindlichkeit - Chemische Überempfindlichkeit - Überempfindlichkeit gegenüber elektromagnetischen Feldern - Mastzellüberaktivität Verminderte Entgiftungsleistung

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Veröffentlicht von: Reinhard M.
Beiträge: 1809
Angemeldet am: 04.03.2008
Veröffentlicht am: 18.01.2010

Hallo Andreas, wo steht diese Liste genau?

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Veröffentlicht von: Andreas D.
Beiträge: 5
Angemeldet am: 04.01.2010
Veröffentlicht am: 15.01.2010

Hallo Gerhard, Kuklinski beschäftigt sich nicht mit gesunden Menschen wie Dr. Strunz, sondern mit schwer Kranken, besonders chronisch Kranken. Seine Erklärung für die chronischen Erkrankungen ist nitrosativer Stress Dieser entsteht durch(übermäßigen)Abbau von Arginin zu Stickoxiden. Dass die Argininspiegel dadurch niedrig sind ist einleuchtend. Beim chronisch Kranken führt Argininzufuhr aber nicht zu höheren Argininspiegeln im Blut, sondern zu noch mehr nitrosativem Stress, und die ganz kranken Menschen, die schon einen Herzinfarkt hatten, können daran auch sterben.Wer nicht ganz gesund ist(Rheuma,Ischias usw, siehe Liste bei Kuklinski) sollte Arginin besser weglassen. MfG Andreas

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Veröffentlicht von: Reinhard M.
Beiträge: 1809
Angemeldet am: 04.03.2008
Veröffentlicht am: 15.01.2010

Gerhard danke, so eine schöne Stellungnahme möchte ich auch mal auf meine Fragen bekommen.

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Veröffentlicht von: Gerhard L.
Beiträge: 110
Angemeldet am: 03.05.2009
Veröffentlicht am: 13.01.2010

Dr. Strunz hat mit folgende Stellungnahme geschickt, die mich sehr beruhigt hat: Artikel Dr. Kuklinski Hier: Arginin Dr. Kuklinski ist ein vorbildlicher Arzt und Wissenschaftler. Was er schreibt, hat Hand und Fuß. Seine Kritik von Arginin mag biochemisch genau so richtig sein. Hat aber mit uns, z.B. mit mir gar nichts zu tun. Er bezieht sich auf eine Herzinfarktstudie. Die habe ich längst gelesen und mich sehr gewundert. Da werden verglichen 55 Patienten mit Arginin und 59 Patienten mit Placebo. Alle hatten schon Herzinfarkt. Alle nehmen massiv andere Medikamente. Die meisten haben schon Stent usw. Liest man die Arbeit sorgfältig, findet man, dass alle Patienten etwa den gleichen Argininspiegel im Blut haben. Nämlich 90 mmol/l. Normal sei 60-100. Wundert mich. Im Labor Dr. Kübler (hat Aminosäurenmessung in Deutschland eingeführt) ist normal 110-180. Alle diese Herzinfarktpatienten haben also nach unserer Messung deutlich zu wenig Arginin. Also zu wenig NO. Also viel zu enge Blutgefäße. Und deswegen Herzinfarkt. Und es wird noch merkwürdiger: Die Patienten bekommen Arginin. Und es wird nachgemessen im Blut nach 3, nach 6, nach 9 Monaten. Resultat: Völlig unverändert. Nicht ein kleines bisschen ist angekommen im Blut. Frage ich mich: Was für ein Arginin wurde hier verwendet? Denn in unseren Händen steigt der Argininspiegel an, wenn man es nimmt. Scheint uns auch vernünftig. Und dann - und dann! - berichten mir Sportler über sehr viel schnellere Zeiten. Meine Antwort an Dr. Kuklinski wäre also: Messen. Arginin im Blut messen. Und wenn der Wert zu tief ist, den Wert bitte auf richtig korrigieren. Richtig, d.h. wie andere leistungsfähige Menschen. Denn es kann ja wohl nicht sein, dass Milliarden Menschen mit normalem Argininspiegel schwer krank sind. Sich hüten müssen vor dem NO. Dr. U. Strunz

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Veröffentlicht von: Monika W.
Beiträge: 495
Angemeldet am: 27.04.2006
Veröffentlicht am: 12.01.2010

Ich hab mir zu den Studien ein paar Gedanken gemacht und etwas recherchiert. Also: es waren 153 Herzinfarktpatienten, 77 davon waren 60 Jahre und älter. Es wurden zufällig diejenigen ausgewählt, die Arginin bekamen und zwar 3 mal 3 Gramm am Tag. Nach 6 Monaten wurde die Studie abgebrochen, weil in der Gruppe mit Arginin 6 Personen verstarben, in der Gruppe ohne Arginin jedoch keiner. Schlussfolgerung der Studie ist, dass es sein könnte, dass Arginin die Todesfälle verursacht hätte. Arginin kann daher für Herzinfarktpatienten nicht empfohlen werden. Ich habe jetzt mal versucht Daten zu finden, wie viele Personen nach einem Herzinfarkt sterben (Wikipedia hat da was, ist zwar etwas dürftig, aber immerhin). 10 bis 12% sterben akut. Die Einjahressterblichkeit liegt bei 50%. Es gibt also immer noch genügend Todesfälle kurz nach einem Herzinfarkt. Und die Rate ist auch stark vom Alter abhängig - sagen die anderen Studien. In der besagten Studie sind von 153 insgesamt 6 Personen verstorben. Das ist meines Erachtens weniger als die sonst beobachtete Sterblichkeit nach einem Herzinfarkt. Ist halt etwas schlecht zu vergleichen, da nach 6 Monaten abgebrochen wurde. Es ist natürlich etwas seltsam, dass alle Todesfälle mit Arginin behandelt worden waren. Aber wären genau diese 6 Personen vielleicht ohne Arginin auch gestorben, weil eben nach einem Herzinfarkt die Sterblichkeit höher ist? Das kann man im Nachhinein nicht mehr feststellen - klar. Ansonsten beziehen sich die Aussagen des Herr Kuklinski auf Viagra, Cholesterinsynthesehemmer und Langzeitnitrate. Er schlussfolgert da automatisch, dass Arginin die gleiche Wirkung hätte. Was Vitamin B12 betrifft: Sicherlich ist deshalb beim Power Arginin jede Menge B12 drin - und auch noch andere Sachen. Wie gesagt, ich denke da hat man sich ja schon Gedanken gemacht, warum gerade diese dabei sind. B12 wäre jetzt klar, aber die anderen? Mir scheinen die anderen Zusätze gerade abgestimmt zu sein auf Insulinresistenz und Gefäßverengung.

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Veröffentlicht von: Hans C.
Beiträge: 36
Angemeldet am: 15.06.2009
Veröffentlicht am: 11.01.2010

Mir geht's auch so wie Ina, ich bestelle erst einmal kein Arginin mehr ...

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Veröffentlicht von: Rabea H.
Beiträge: 265
Angemeldet am: 15.02.2009
Veröffentlicht am: 09.01.2010

vor allem vor dem Hintergrund der Ausführungen des Dr. Kuklinski, die ja ansonsten in die fast selbe Richtung gehen - nur was ist denn jetzt wirklich mit NO??? Wir essen ja (fast) keine KH's, ist es deshalb vielleicht anders???, denn er sagt, dass Fett und Eiweiß nicht durch NO blockiert weden, aber hmmmm.... Also Hr. Dr. Strunz, bitte geben Sie mal einen Kommentar hierzu ;-) Danke Grüsse Rabea

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Veröffentlicht von: Reinhard M.
Beiträge: 1809
Angemeldet am: 04.03.2008
Veröffentlicht am: 07.01.2010

wäre nicht schlecht.

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Veröffentlicht von: Ina Z.
Beiträge: 45
Angemeldet am: 17.06.2009
Veröffentlicht am: 05.01.2010

Seit Herrn Strunz' News zu Arginin nehme ich dieses NEM. Ich bin jetzt unsicher geworden wegen des Inhalts der Beiträge unter "Arginin". Ist es möglich, dass Herr Strunz einmal etwas dazu schreibt?

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