Arzneimittel Biochemie

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Thema Arzneimittel Biochemie

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Veröffentlicht von: Agena B.
Beiträge: 50
Angemeldet am: 12.01.2010
Veröffentlicht am: 03.03.2010

hallo jürgen, mein Beileid. ich würde es unwissenheit und quälerei nennen. meine uroma hat mit ende 80 gebärmutterkrebs attestiert bekommen. ihr wollten sie auch noch ne chemo andrehen. jetzt hatte meine uroma aber das glück, dass es in unserere familie einige mitglieder gibt die im medizinischen bereich arbeiten (vom sankafahrer, über krankenpfleger bis ärzten haben wir alles in mehrfacher ausführung). nachdem meine mutter und meine großcousine (beide ärzte, natuheilkundler, mit schwerpunkt onkologie ...) sich beraten hatten (wie gehen sie hier vor besonders wegen der behandelnden ärzte) haben sie ihr dringen von der chemo abgeraten. sie hat sich an den rat ihrer familie gehalten. ergebnis: die beiden anderen gleichaltrigen damen aus ihrem krankenzimmer, mit gleichem krebs, sind beide nach maximal einem halben jahr gestorben. meine uroma hatte noch 2, dafür wundervolle, jahre mehr im kreise ihrer familie und freunde. 1,5 jahre mehr - das ist besonders in diesem alter viel. LG agena

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Veröffentlicht von: Hans W.
Beiträge: 89
Angemeldet am: 25.02.2010
Veröffentlicht am: 03.03.2010

Sind die 20% froh über eine wirksame Behandlung? Ich nehme an ja. Allerdings möchte ich als Patient wahrheitsgemäß informiert werden, um dann mündig selbst zu entscheiden, ob ich mich z.B. auf eine 80-20 Chance bei Risiken und Nebenwirkungen einlasse oder nicht. Informationen zu verfälschen oder zu verwässern ist inakzeptabel, vor allem wenn es um Leben und Tod geht.

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Veröffentlicht von: Maritta R.
Beiträge: 375
Angemeldet am: 20.01.2009
Veröffentlicht am: 03.03.2010

Hallo Jürgen, ja, das ist traurig - was die Chemo den Pharmakonzernen für Kohle einbringt. Und da eine Krebsdiagnose bei jedem, der sie bekommt, maßlose Angst auslöst... und jedem überwiegend offeriert wird, die Chemo wäre das einzige, was "hilft".... ist es so schwer, den Mut zu haben, "nein" dazu zu sagen... und Alternativen zu suchen. Ich denke, jeder, der Krebs hat, will DEN Tumor erst mal los sein. und wenn die Chemo das schafft, giltst du in diesem Fall erst mal als "vom Krebs geheilt" (20% mit Chemo). Dass die ganzen anderen Zellen mit der Chemo auch gleich mit alle gemacht werden, du praktisch kein Immunsystem mehr hast.. und es dir entsprechen Sch.... geht... und du dann an was anderem stirbst (Magen-Darm-Grippe) und dich noch ein paar Tage durchs Leben (welches Leben?) schleppst, kommt in keiner Statistik vor.

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Veröffentlicht von: Michaela W.
Beiträge: 1653
Angemeldet am: 19.11.2008
Veröffentlicht am: 03.03.2010

So etwas ähnliches habe ich letztes Jahr bei einer Bekannten auch mitgekriegt. Die Dame war erst 69. Die Chemo schwächte sie so sehr, dass sie an den Folgen einer Erkältung verstarb. Ohne Chemo wäre sie wahrscheinlich noch am Leben.

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Veröffentlicht von: Jürgen S.
Beiträge: 25
Angemeldet am: 11.11.2009
Veröffentlicht am: 02.03.2010

Also wenn ein Krebsmedikament nur bei 20 % der Patienten hilft, bedeutet das, dass 80 % sich Hoffnung machen und maßlos enttäuscht werden. Und wieso wissen das die Ärzte nicht? Wenn die also den Patienten eine Chemo andrehen, die bei 80 % nicht wirkt, wie soll man das dann bezeichnen? Lüge, Heuchelei, Quälerei? Das schlimme ist, dass vielliecht viele Patienten sich nicht mehr mit dem Mist qälen würden, wenn sie wüßten, dass es bei 80 % nicht wirkt. Ich habe gerade jemanden verloren, dem die Ärzte auch einredeten, dass man mit Chemo und Co. helfen könne. Im Ergebnis wurde die Person so geschwächt, dass sie an einer Magen-Darm-Grippe starb. Mit 78 Jahren noch so einer Tortur auszusetzen. Hätte man nicht behandelt, wäre die Person vielleicht noch am Leben, hätte sich nicht gequält und noch einige Monate zu Leben gehabt. Als es zu Ende ging, haben wir die behandelnde Ärztin angerufen. Es war der Zustand sehr schlecht, wir schilderten ihn der Ärztin. Darauf meinte sie, dafür wäre sie nicht zuständig, das solle eine Hausärztin übernehmen. Und die erst hat uns aufgeklärt, dass der Tod unmittelbar bevor steht. Selbst davor hat sich die behandelnde Ärztin gedrückt und statt dessen weiterhin falsche Hoffnungen geweckt.

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