Barfußlaufen -was für ein Erlebnis!

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Thema Barfußlaufen -was für ein Erlebnis!

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Veröffentlicht von: Josef M.
Beiträge: 206
Angemeldet am: 05.01.2002
Veröffentlicht am: 25.05.2011

Servus, für Läufer, die bereits locker 25km und mehr laufen können ist es anfangs sehr hart, nach 3-4km wieder aufzuhören. Da ist man noch nicht mal annähernd warm. Der Achillessehne zuliebe sollte man das aber sehr langsamm beginnen. Ich habe in dieser Zeit mein Krafttraining, Schwimmen und Radfahren intensiviert und viel Feude damit gehabt. Inzwischen geht locker ein Halbmarathon barfuß. jomo

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Veröffentlicht von: Friedemann H.
Beiträge: 292
Angemeldet am: 26.10.2009
Veröffentlicht am: 25.05.2011

Hallo Wolfgang, ich laufe seit 3 Jahren Vorfuß, bin letztes Jahr nach der Lektüre "Born to run" gleich ma 10km am Stück barfuß gelaufen. Habe mir auch Barfußschuhe zugelegt und - Achillessehnenentzündung bekommen. Jetzt ist sie verheilt (hat fast 6 Monate gedauert) und ich traue mich nicht mehr Barfuß zu laufen.... Gruß Friedemann

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Veröffentlicht von: Reuleke C.
Beiträge: 1
Angemeldet am: 24.05.2011
Veröffentlicht am: 24.05.2011

Hallo Wolfgang, auch ich hatte in der letzten Woche das Erlebnis zum ersten Mal barfuß zu laufen. Inspiriert wurde ich von einer Buchempfehlung meines Laufshops: Born to run von Christopher McDougall Ein tolles und vor allen Dingen sehr motivierendes Buch. Direkt ohne Schuhe wollte ich nicht laufen und so ganz ohne Schuhe wollte ich wegen Scherben und Hundehäufchen dann doch nicht laufen. Daher habe ich einfache Strandschuhe, die Schutz vor Seeigeln bieten sollen, angezogen. Pssst, die verkauft auch ein sehr bekannter Barfußlauftrainer - nur viel teurer. Das Laufen war so schön, dass ich gleich am nächsten Tag wieder mit meinen "Barfußschuhen" losgelaufen bin. Der Muskelkater in den Waden war am 2. Tag höllisch, so dass ich erstmal ein Päuschen einlege. Aber morgen geht's wieder los! Vielleicht probierst du, bevor du teure Barfußschuhe kaufst, die billigere Variante aus. LG Conni

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Veröffentlicht von: Marion H.
Beiträge: 23
Angemeldet am: 09.07.2008
Veröffentlicht am: 23.05.2011

Hallo Wolfgang, für das Übel der schmerzenden Füße gibt es "Schuhe" die das Barfußlaufen ermöglichen, man zieht sie wie Socken über die Füße, sie haben einzelne Zehen und unten eine Ledersohle, die dich vor heißem Asphalt, Scherben, Insekten etc. schützt. Dazu muss ich allerdings sagen dass ich , nachdem ich damit joggen war (Vorfuß! klar...) Tage danach höllische Schmerzen hatte weil das absolut ungewohnt war (sonst immer Vorfuß im Schuh....). Habe meine beim Globetrotter gekauft, aber das gibts sicher auch anderswo.... Vielleicht ist das was für dich? Gruß und viel Erfolg, Marion

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Veröffentlicht von: Wolfgang B.
Beiträge: 4
Angemeldet am: 02.04.2011
Veröffentlicht am: 20.05.2011

Hallo allerseits! Meine Frau und ich haben gerade eine interessante Erfahrung gemacht und ich möchte Euch einladen, es uns gleich zu tun. Inspiriert von der Doku „Das Steinzeitrezept“, indem ein Prof jeden Morgen barfuß zur Uni lief, ließen wir die Laufschuhe heute mal im Schrank und liefen eine kleine 4-Kilometer-Runde auf blanken Sohlen. Es hat von Anfang Spaß gemacht, denn wir fühlten uns an die Kindheit erinnert, wo Barfußlaufen noch normal ist. Man fühlt sich viel freier als mit Schuhen. Interessant sind auch die Informationen, die man plötzlich von unten wahrnimmt. Und tatsächlich ist es so, dass man ganz automatisch mit dem Vorfuß auftritt, es ist viel angenehmer, leichter, und gefühlt natürlicher als mit der Verse auf zu donnern. Ich bin eigentlich ein Versenläufer und fand diesen Punkt bei Strunz immer seltsam. Jetzt nicht mehr. Bei aller Euphorie gibt es allerdings auch einen Wehrmutstropfen: Nach eine Weile fangen die Fußsohlen an zu brennen und mehr und mehr nimmt man Blasen wahr. Aber, so sagten wir uns, die Steinzeitmenschen haben auch nicht gejammert, unsere Füße sind einfach zu verweichlicht – im wahrsten Sinne des Wortes. Allerdings lief der alte Homo sap. auch nicht auf Asphalt! Ein kurzes Stückchen Wiese war der Fuß-Himmel auf Erden. Habe jetzt fette Blasen und eine Blutblase, so dass ich durch die Wohnung wie auf Eiern schreite. Meiner Frau geht’s geringfügig besser. Lustig ist aber die Reaktion von Passanten: Man wird entweder freundlich grinsend angeschaut – schließlich ist das kein alltäglicher Anblick, an Normal-Jogger hat sich jeder ja schon gewöhnt – oder man kriegt mit, dass man zum Gesprächsthema wird. Ganz unerwartet und erstaunlich ist die Tatsache, dass wir beide eigentlich immer nach dem Laufen irgendwelche Zipperlein haben, irgendwo zieht es immer ein bisschen, trotz Dehnen. Aber diesmal überhaupt nicht! Abgesehen von unseren Fußsohlen haben wir muskulär-sehnentechnisch gar nicht das übliche Gefühl nach dem Sport. Ich werde das Barfußlaufen auf jeden Fall weiter machen (nur vielleicht nicht schon morgen ;-). Versucht es doch auch einmal, mich würde brennend (wieder im wahrsten Sinne des Wortes) Eure Erfahrung interessieren! MhG Wolfgang

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