Barfußlaufen

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Thema Barfußlaufen

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Veröffentlicht von: Wolfgang B.
Beiträge: 819
Angemeldet am: 09.12.2008
Veröffentlicht am: 27.05.2011

Annette, ich lerne laufen trotz meiner Lähmung. Alles Gute, Wolfgang.

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Veröffentlicht von: Annette B.
Beiträge: 11
Angemeldet am: 16.11.2010
Veröffentlicht am: 27.05.2011

Hallo, mein Partner und ich haben letztes Jahr mit dem "Barfußlaufen" angefangen. Ich bekam das Buch Buch Born to run geschenkt und habe dadurch den Vorderfußlauf probiert. Aber das klappte mit meinen "normalen" Laufschuhen nicht richtig. Ich setzte doch immer wieder mit der Ferse auf. Dann habe ich es mit dünnen, wenig gepolsterten Schuhen probiert, das war schon besser und dann bin ich auf fivefingers gestoßen. Das sind ganz dünne überzieher mit vorne einzelnen Zehen, daher der Name, und es gibt davon auch welche, die zum Laufen geeignet sing. Sie erregen viel Aufmerksamkeit, nicht nur wenn man knallrote wie mein Partner hat. Joggen kann ich zwar durch eine Lähmung nicht mehr, aber zum spazieren auf Waldwegen und auch querfeldein sind sie prima, da sie vor Verletzungen schützen. LG

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Veröffentlicht von: George K.
Beiträge: 36
Angemeldet am: 09.01.2002
Veröffentlicht am: 23.05.2011

Schön beschrieben: man fühlt sich wie ein Kind, man fühlt sich frei usw. Nur barfußlaufen muss man leider auch wieder lernen, man hat leider keine Kinderfüße mehr; deswegen: fang mal an mit 10 Minuten, jede 2e Tag und vielleicht nach einige Wochen langsam (langsam!) mehr..... Auch Fuß Knochen sind gefährdet, die müssen auch wieder stärker werden! Blasen sind immer ein Zeichen dass man zu viel getan hat und auch von einer weniger effektive Technik. Also die Knien biegen, leicht die Zehnen heben, Forfusslandung, aber danach auch landen auf den Fersen. Alles auch beschrieben und natürlich viel mehr in Ken Bob Saxton's Buch: Barefoot Running Step by Step (Der Barefoot "guru"). Er hat das barefoot running als erste Person in den USA groß gemacht und hat viele, viele Marathons gelaufen, vor Allem in Städte. Asphalt ist also kein Problem (falls man eine gute Technik hat), der Urzeitmensch hat gerannt auf viel härtere Untergrunde in den Bergen! Im Wald ist es für den Körper viel komplizierter, aber dafür angenehmer. Man spürt viel mehr, ist lustiger, variierter.... (10 Jahre Erfahrung als Urläufer)

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Veröffentlicht von: Jörg W.
Beiträge: 8
Angemeldet am: 23.05.2011
Veröffentlicht am: 23.05.2011

Hallo, versucht doch mal die Laufsocken von Leguano. Dann klappt es villeicht auch ohne Blasen :-) Ciao Jörg

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Veröffentlicht von: Wolfgang B.
Beiträge: 4
Angemeldet am: 02.04.2011
Veröffentlicht am: 22.05.2011

Hallo allerseits! Meine Frau und ich haben gerade eine interessante Erfahrung gemacht und ich möchte Euch einladen, es uns gleich zu tun. Inspiriert von der Doku „Das Steinzeitrezept“, indem ein Prof jeden Morgen barfuß zur Uni lief, ließen wir die Laufschuhe heute mal im Schrank und liefen eine kleine 4-Kilometer-Runde auf blanken Sohlen. Es hat von Anfang Spaß gemacht, denn wir fühlten uns an die Kindheit erinnert, wo Barfußlaufen noch normal ist. Man fühlt sich viel freier als mit Schuhen. Interessant sind auch die Informationen, die man plötzlich von unten wahrnimmt. Und tatsächlich ist es so, dass man ganz automatisch mit dem Vorfuß auftritt, es ist viel angenehmer, leichter, und gefühlt natürlicher als mit der Verse auf zu donnern. Ich bin eigentlich ein Versenläufer und fand diesen Punkt bei Strunz immer seltsam. Jetzt nicht mehr. Bei aller Euphorie gibt es allerdings auch einen Wehrmutstropfen: Nach eine Weile fangen die Fußsohlen an zu brennen und mehr und mehr nimmt man Blasen wahr. Aber, so sagten wir uns, die Steinzeitmenschen haben auch nicht gejammert, unsere Füße sind einfach zu verweichlicht – im wahrsten Sinne des Wortes. Allerdings lief der alte Homo sap. auch nicht auf Asphalt! Ein kurzes Stückchen Wiese war der Fuß-Himmel auf Erden. Habe jetzt fette Blasen und eine Blutblase, so dass ich durch die Wohnung wie auf Eiern schreite. Meiner Frau geht’s geringfügig besser. Lustig ist aber die Reaktion von Passanten: Man wird entweder freundlich grinsend angeschaut – schließlich ist das kein alltäglicher Anblick, an Normal-Jogger hat sich jeder ja schon gewöhnt – oder man kriegt mit, dass man zum Gesprächsthema wird. Ganz unerwartet und erstaunlich ist die Tatsache, dass wir beide eigentlich immer nach dem Laufen irgendwelche Zipperlein haben, irgendwo zieht es immer ein bisschen, trotz Dehnen. Aber diesmal überhaupt nicht! Abgesehen von unseren Fußsohlen haben wir muskulär-sehnentechnisch gar nicht das übliche Gefühl nach dem Sport. Ich werde das Barfußlaufen auf jeden Fall weiter machen (nur vielleicht nicht schon morgen ;-). Versucht es doch auch einmal, mich würde brennend (wieder im wahrsten Sinne des Wortes) Eure Erfahrung interessieren! MhG Wolfgang

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