Beitrag Nr. 735 v. 6.7.15 „Ist das nicht putzig?“

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Thema Beitrag Nr. 735 v. 6.7.15 „Ist das nicht putzig?“

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Veröffentlicht von: Marc P.
Beiträge: 14
Angemeldet am: 24.01.2015
Veröffentlicht am: 09.07.2015

Hallo Rolf,

 

sinnvolle und und berechtigte Frage. Vielleicht ist aber einfach mehr D nötig als früher um auf all die veränderten Rahmenbedingungen adäquat reagieren zu können. Nur so ein Gedanke. Ähnlich einem Auto das schnell fährt und damit mehr Sprit braucht als eigentlich nötig ( bei anderen Tempo). Nur so eine Idee 

 

lg 

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Veröffentlicht von: Thorsten St.
Beiträge: 592
Angemeldet am: 04.06.2014
Veröffentlicht am: 08.07.2015

Hallo Rolf,

 

ich bin ja der Ansicht, dass die Natur schon ganz ausgeschlaffen und trickreich vorgeht, bzw. vorgegangen ist.

Meine Auffassung ist, das die Natur im Laufe der Evolution ihren Lebensformen schon ein paar sinnvolle Eigenschaften mitgegebenhat:
* Alles, was der Oragismus braucht, soll er bekommen (können)
* Alles, was der Oragnismus energiesparend mit der Nahrung oder durch Wechselwirkung mit der Umgebung aufnehmen kann, muss er nicht selber mühsam unter Energieverbrauch synthetisieren (z.B. Vitamin C)* Der Organismus kann sich im Idealfall darauf beschränken Energie (KH, Fett, Sauerstoff), Wasser und Basis-Bausteine (Mineralien, Spurenelemente) aufzunehmen.
* Alles, was sich für den Oragnismus sonst noch als essentiell darstellt (ausgenomen s.o.) musste demzufolge unter gerigerem Energiebedarf mit der Nahrung aufgenommen werden können, als es energieaufwendig selber zu synthetisieren.

Im Fall von Vitamin D würde ich daher annehmen, dass der Mensch während seiner Menschwerdung verschiedene Vitamin D Quellen zur Verfügung gehabt hat Nahrung und eigene Synthese mit Hilfe von Sonnenlicht).

Stellt sich die Frage, was hat sich für den modernen Menschen geändert?
Meine Therorie:
* Veränderte Nahrungszusammensetzung (weniger Vitamin D mit der Nahrung aufgenommen)* Unbekleideter Aufenthalt im Freien (weniger Haut wir d kürzer dem Sonnenlicht ausgestzt)
* Einsatz von Sonnenschutzmitteln / Sunblockern (die Haut, die der Sonne ausgesetzt wird, kann trotzdem kein Vitamin D bilden)

 

So gesehen wundert es mich nicht, dass viele Menschen (die meisten?) auch im Sommer einen zu geringen Vitamin D Spiegel aufweisen.

 

LG,

Thorsten

 

 

 

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Veröffentlicht von: Rolf W.
Beiträge: 166
Angemeldet am: 09.06.2009
Veröffentlicht am: 07.07.2015

Im Beitrag Nr. 735 v. 6.7.15 „Ist das nicht putzig?“(wo er sich über das DKFZ hermacht) schlussfolgert U. Strunz, dass selbst bei täglicher 10stündiger Sonnenexposition (theoretisch, weil bei uns praktisch unmöglich) während der Sommermonate „der Vitamin-D-Spiegel nur um ungefähr 10-20 ng/ml bis in den Herbst“ ansteige. Und er deutet zwischen den Zeilen eine zusätzliche Zufuhr an Vitamin D(3) (wahrscheinlich als NEM) an.

Ich schlussfolgere daraus, dass die Natur (auf die er sich immerzu bezieht) deswegen es offenbar versäumt hat, eine ausreichende Produktion an Vitamin D(3) einzurichten, auch wenn man sich den ganzen Sommer über nackt in der Sonne aufhält (Klar ist auch, dass die Vitamin-D-Produktion in bedeckenden Kleidern und geschlossenen Räumen (Bürotürme, etc.) ungenügend ist).

Ein scheinbar unlösbares Dilemma: Selbst unter idealsten Bedingungen eine scheinbar nicht ausreichende natürliche Vitamin-D(3)-Bildung über die Sonnenexposition plus eine vielfach scheinbar ungenügende Zufuhr an Vitamin D über die Nahrung.

Ich glaube aber niemals, dass der Mensch schlauer als die Natur ist. Ich glaube viel eher, dass diese Vitamin-D-Referenzwerte einfach zu hoch angesiedelt sind, dass sie mit natürlicher Lebensweise ohne NEM schwierig bis gar nicht zu erreichen sind.

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