Laufen-Denken-Ernähren Weil unser lieber Laufdoc sich immer so gerne durch Gesundheitsberichte aus unterschiedlichsten Richtungen bestätigt fühlt, fällt auch mir dazu mal was ein. Vieles was Herr Dr. Strunz empfiehlt, würde ich vielleicht auch manchmal für Quatsch halten, hätte ich nicht vor ca. über 30 Jahren bereits selbst die Erfahrung gemacht, dass da was dran ist an seinen „Predigten“. Mit 14 habe ich zu laufen begonnen. 5km täglich. Der Grund war, dass ich immer einen riesen Horror davor hatte, wenn wir in der Schule die 1000m laufen mussten. Ich wollte einfach in der Lage sein, diese Strecke vom Platz weg, ohne Schwierigkeiten laufen zu können. Außerdem war ich auf Kurzstrecken schon immer zu langsam, was ich mit mehr Langstreckenleistung ausgleichen wollte. Mit kleinen Unterbrechungen in der schlimmsten Sturm- und Drangzeit laufe ich seit dieser Zeit fast täglich. So um die 1977 rum lief dann im 3. Programm (BR) eine wöchentliche Sendung: Yoga. Hat mich sofort brennend interessiert, und habe beim damaligen Telemanuskriptdienst des BR das Skript zur Sendung mit genaueren Anleitungen bestellt. Seitdem pflege ich meine Gräten mit Yoga und schmunzle immer über die ungelenken Stretchingübungen anderer Leute. Wenn man, wie ich damals, im Alter um die 16 auf Hermann Hesse stößt, entwickelt man Interesse für gewisse östliche Praktiken. In diesem Falle: Meditation. Durch das Yoga schon auf dieser Linie „vorbelastet“, habe ich mich dann noch mehr damit beschäftigt. Möchte es seitdem auch nicht mehr missen, regelmäßig zu meditieren. Tja, die Ernährung. Wollte ich als Kind mal was nicht gleich essen, hatte mir meine Mutter immer erklärt, wie wichtig es für die unterschiedlichsten Körperfunktionen sei, gerade dieses oder jenes zu essen. Gemüse allgemein wichtig, Leber wichtig fürs Blut, Fisch braucht man für eine gesunde Haut und mit Haferflocken kann man so schnell laufen wie ein Pferd. War vom medizinischem Standpunkt nicht immer alles richtig, aber ich habe es geglaubt und brav alles gegessen. Wollte ja gesund bleiben und schnell laufen können. So zog sich also auch durch mein bisheriges Leben der rote Faden aus Bewegung-Denken-Ernähren, wenn auch nicht so extrem,wie im Forever-Young-Programm empfohlen. Gut hat es mir jedenfalls getan und vielleicht auch geholfen, über so manche Krise locker hinwegzukommen. Warum ich das schreibe? Ich freue mich genauso, wie Dr.Strunz darüber, wenn von kompetenter Stelle etwas bestätigt wird, was ich schon seit ewigen Zeiten selber erfahren habe. Also mach ich auch weiter damit und freu mich über jeden weiteren Artikel, der genau das bestätigt, was ich eh schon weiß..... Grüße jomo