Weils (bei mir) gerade so schön passt:

Ich war letzten Freitag (08.07.16) Blutspenden. Ist kein Problem für mich, vertrage ich gut.Am Sonntag eine lockere Runde mit dem Rad ums Steinhuder Meer (~42km; Puls Ø114); auch kein Problem.
Aber gestern Abend, 14km Laufen (sollte schon etwas zügiger sein), ging gar nicht. Die ersten Hälfte lief noch ganz gut, auch wenn der Puls deutlich höher als erwartet war. Die zweite Hälfte war eine Katastrophe. Beine/Muskeln fühlten sich zwar gut an, Atmung kam auch hinterher, es kam aber trotzdem einfach keine Energie an; saft- und kraftlos. Und den Rest des Abend hing ich irgendwie nur noch in den Seilen {#emotions_dlg.frown}.

 

Also kurzerhand ein wenig gegooglt und herausgefunden, dass es (je nach Quelle) 2-6 Wochen dauert, bis die roten Blutkörperchen wieder auf dem alten Leistungsstand sind. OK, erklärt einiges. Lockeres Training ist nach Blutspende ok, intensivere Einheiten sollte man mindestens die Woche danach zurückstellen.

 

Wo ich keine Informationen zu gefunden habe, ist die Frage, ob es bei der Blutneubildung auch so etwas wie eine Supekompensation gibt. Sprich, werden nach der Blutspende erst mal mehr rote Blutkörperchen gebildet, als vorher da waren? Kann man durch Ausdauertraining nach einer Blutspende eine Art Höhentraining miemen? Was wäre in diesem Fall der richtige Zeitpunkt vor einem Wettkampf oder macht die reduzierte Trainingsleistung mehr kaputt, als das Ganze bringen könnte?

 

LG,
Thorsten