Borreliose

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Thema Borreliose

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Veröffentlicht von: Walter I.
Beiträge: 52
Angemeldet am: 18.01.2014
Veröffentlicht am: 08.10.2015

Hallo Monika,

ich habe im Bekanntenkreis mit den "Borries" so meine Erfahrung gehabt. Meine Mutter hatte eine Borreliose - und diese kann man im Blut messen. Wurde erfolgreich im Krankenhaus behandelt.

Meine weiteren Bekannten, meinten dann, sie hätten als Ehepaar auch Borreliose. Gingen damit zu einem sonderbaren Orthopäden, der ihnen alles mögliche andrehte.

Inzwischen meinte die erwachsenen Kinder, auch sie müssten eine Borreliose haben. Also fuhr man, durch das Internet "durchgeschlaut" zu einem Borrelioseexperten nach Hannover. Natürlich meinte der Experte, das sie noch rechtzeitig zu ihm kamen!!! Wieder wurde aller möglicher "Sch...." verkauft. Aber im Blut wurde nie etwas gemessen.

Unsere Diagnose: die Eltern liebten alle ihre Krankheiten - ohne die konnten die einfach nicht leben. Der Aufmerksamkeit wegen. Die erwachsenen Kinder machten das dann irgendwann nicht mehr mit und beschlossen keine Borreliose zu haben. So - und solche Leute trifft man in den "Borrie-Foren".

 

Nimm das einfach selbst in die Hand und vergiss diese FORENGURUS! Bei diesen FGs flattert nicht nur eine Meise im Cebrebrum. Borreliose ist eine ernste Krankheit - aber diese Leute "pflegen" ihr Bedürfnis nach Anerkennung.

 

LG

Walter

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Veröffentlicht von: Monika W.
Beiträge: 495
Angemeldet am: 27.04.2006
Veröffentlicht am: 08.10.2015

Damit umgehen ist die eine Sache, aber irgendwoher muss ja diese Theorie kommen! Im Übrigen bin ich jetzt aus der Gruppe rausgeflogen, weil ich eine "Gefahr für die Patienten" darstelle mit meinen Tipps, mal ne Blutuntersuchung machen zu lassen und dann die Mängel zu beheben. Gehts noch? Ich frage mich da, wer da eine Gefahr darstellt!

Die beharren darauf, dass die Mängel unbedingt bleiben müssen, weil es möglich wäre, dass hinterher alles noch schlimmer wird und diesen potentiellen Supergau darf man ja nicht provozieren. Also immer schön weiter leiden...  

Achja, dieser seltsame Admin-Guru, der auch scheinbar irgendwo als Therapeut tätig ist, betreibt noch weitere Gruppen auch zu Autoimmunkrankheiten. Auch da rät er dringend von Vitamin D ab, das sei alles nur ein "Hype" und man würde sich damit keinen Gefallen tun. Und Werte messen bringt eh nichts - so seine Aussage! 

Naja, mir solls egal sein, mir tun halt die Leute leid, die den Müll glauben und wie sie selbst schreiben, ja spüren, dass z.B. Magnesium bei ihrer Migräne hilfreich ist, sie aber keinen Fehler machen wollen und es deshalb nur im Notfall nehmen, weil ja irgendetwas Mysteriöses passieren könnte, was der Therpeut-Admin ankündigt.

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Veröffentlicht von: Plebejer
Beiträge: 239
Angemeldet am: 24.06.2014
Veröffentlicht am: 05.10.2015

Hallo, Monika, es gibt da bei uns Menschen so etwas wie "Prägung"; diese findet nicht nur in der Kindheit statt, nein, auch später. Wir sind geprägt oder "gemünzt" auf den Herrn Doktor.  "Der muss es doch wissen, der hat das doch schließlich studiert!", meint man. Gegen diese festgefrorene Meinung anzurennen ist zwecklos. Das kann man dann nur hohnlächelnd kommentieren: "Na ja, wenn Du meinst, dann mach das mal so" -oder so ähnlich. Dann weiter: "Ich wüßte schon damit umzugehen, aber für dich ist das sicherlich nichts".Versuch es so, es muss aber nicht klappen, es kann!

ZITAT:Woher kommt diese seltsame Theorie? Und kann man die irgendwie sachlich entkräften? 

Ach übrigens: Ich wüßte damit schon umzugehen, aber vielleicht ist das nichts für Dich... {#emotions_dlg.wink}

 

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Veröffentlicht von: Monika W.
Beiträge: 495
Angemeldet am: 27.04.2006
Veröffentlicht am: 01.10.2015

Da ich 2006 Borreliose hatte, bin ich im Facebook in einer Borreliose-Gruppe. Die Beschwerden, die die Leute dort haben, sind bei mir immer deutliche Anzeichen, dass es an irgendetwas ziemlich mangelt. Zum Beispiel Krämpfe, Migräne: Wenn ich dann dazu rate, den Blutwert mal messen zu lassen und den auf 1,0 mmol/l zu bringen kommen immer gleich ein paar Geier über einen hergefallen, die sagen, dass man damit den bösen Borrelien nr noch mehr Futter gibt und das alles noch schlimmer wird. Also bloß kein Magnesium nehmen!

Das Gleiche bei Vitamin D - so viele Anzeichen, dass jemand Vitamin D Mangel hat, zum Teil auch in einer Messung nachgewiesen - Werte unter 15 ng/ml. Aber auch hier darf derjenige ja nichts ändern, ja sogar soll man es vernmeiden in die Sonne zu gehen, weil damit die Borrelien gefüttert werden.

Ihc krieg da jedes Mal die Krise wenn es teilweise so offensichtlich ist, was man da machen kann.

Woher kommt diese seltsame Theorie? Und kann man die irgendwie sachlich entkräften? 

 

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