D3-Dosis Dr. von Helden vs. Jeff T. Bowles

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Veröffentlicht von : Olivenbaum
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Angemeldet am : 13.12.2017
Veröffentlicht am : 21.12.2017
 

Stand der Dinge

 

14.12. Blutauswertung vom 18.12.: 30 ng/ml D3

15.12. Auffüllphase begonnen - Ziel: 100 ng/ml D3 (=840.000 IE bei 84 kg)

15.12. 5*20.000 IE D3

16.12. 5*20.000 IE D3, 300mg Magnesium, 2x100mcg K2

17.12. 5*20.000 IE D3, 300mg Magnesium, 2x100mcg K2, Ibuprophen 400

18.12. 300mg Magnesium, 5x100mcg K2

19.12. 5*20.000 IE D3, 300mg Magnesium, 5x100mcg K2

20.12. 300mg Magnesium, 5x100mcg K2

21.12. 6*20.000 IE D3, 300mg Magnesium, 5x100mcg K2


22.12. 5*20.000 IE D3, 300mg Magnesium, 5x100mcg K2

23.12. 5*20.000 IE D3, 300mg Magnesium, 5x100mcg K2

24.12. 6*20.000 IE D3, 300mg Magnesium, 5x100mcg K2

24.12. Ende Auffüllphase

25.12. Beginn Erhaltungsphase (Erhaltung von ca. 100 ng/ml D3)

25.12. 8.000 IE D3, 300mg Magnesium, 100mcg K2

26.12. 8.000 IE D3, 300mg Magnesium, 100mcg K2

...

01.2018: Erneuter Bluttest

 

Bis dato keine Nebenwirkungen. Kopfschmerzen werden wahrscheinlich von der Nasennebenhöhlenentzündung kommen, Trockenheit im Mund vom Nasenspray. Erkältung habe ich seit dem 13.12. bis heute, lässt aber seit gestern sukzessive nach. Herzflattern habe ich keines.

Veröffentlicht von : Olivenbaum
Beiträge: 18
Angemeldet am : 13.12.2017
Veröffentlicht am : 19.12.2017
 

@ Albrecht B.

Sehr interessante und informative Seite.

Allerdings ist mir gleich das Folgende leider nagativ aufgefallen. Darin äußert jemand ein Bedenken und eigene Erfahrung, was dann vom Cheffredakteur (s. u.) beantwortet wird. Ich kürze ein wenig ab:

"[...] Im Rahmen meiner Schwangerschaft und eines Antiphospholipidsyndroms nahm ich Anfang des Jahres ASS 100 und Heparin s.c. ein. In einer routinemäßigen Blutuntersuchung stellte man dann einen Vitamin D3 Mangel fest (6,7).

Anfang Januar hatte ich dann eine Fehlgeburt in der 14 SSW. Mein Arzt sah einen Grund auch in dem schweren VitD3-Mangel.
Nun nehme ich seit 7 Wochen Dekristol 20.000 IE ein (2x in der Woche eine Tablette).
Die Kontrolle dieser Woche ergab nun einen viel zu hohen Wert von 173!!!
Natürlich setze ich das Präparat nun ab.
Als ich fragte, ob ich irgendetwas “dagegen” tun kann oder ob ich ansonsten einfach etwas “Gutes” machen kann, wusste die Arzthelferin nichts zu sagen. Sie verabschiedete sich nur noch mit den Worten “wir kontrollieren in 6 Wochen. [...]

  • David Rotter:

    Hallo,

    Bitte beachten Sie die Einheit – wurde Ihr Wert vielleicht in nmol/l gemessen?
    Wenn es wirklich in ng/ml ist kann man in diesem Fall nicht wirklich viel machen – das überschüssige Vitamin D wird vom Körper nun abgebaut.
    Gefährlich wird es nur bei gleichzeitiger übermäßiger Calzium-Zufuhr.
    Sie haben insgesamt 280.000 IE eiingenommen, was in der Anfangstherapie eigentlich ok ist – der hohe Wert ist daher etwas verwunderlich und wird sicher recht rasch absinken."

Die Dame hat einen Ausgangsspiegel von 6,7 ng/ml D3 und nimmt über 7 Wochen insgesammt 280.000 IE D3 zu sich. Sie kann also, wenn sie 70kg wiegt, keine großen Krankheiten hat und kein D3 aus dem Nichts materialisiert, max. ca. 35 ng/mg haben.

Fazit: Selbst wenn ihre Angabe von 173 ng/ml eigentlich 173 nmol/l bedeuten soll, was ca. 71 ng/ml entspricht, erklärt es sich nicht durch die Einnahme von 280.000 IE D3. 

Zwar würde sich mit 173 nmol/l D3 die Ruhe der Arzthelferin erklären (informierte Ärzte und unerfahrende Arzthelferinnen würden wahrschienlich auch bei 173 ng/ml nicht in Panik verfallen), verwirrend bleibt jedoch die Antwort des Cheffredakteurs. Zumindest hätte er nachfragen können, ob sie nicht zufällig übermäßig in der Sonne badet, 5 Lachse am Tag isst oder nur 35kg wiegt.)

Vermutung: Entweder stimmt der Ausgangsspiegel an D3 nicht oder die Zahl 173 xyz/ml bzw. l ist falsch oder beides. Zum Nachlesen: http://www.vitamind.net/ueber-uns/

Veröffentlicht von : Olivenbaum
Beiträge: 18
Angemeldet am : 13.12.2017
Veröffentlicht am : 19.12.2017
 

@ Gondula

"Eigentlich dürfen Sie 200, 400 oder 500 mcg. einnehmen, weil Überdosierung von K2 nicht möglich ist."

 

Habe meine Dosis gestern bereits auf 500 mcg erhöht. Danke für den Hinweis. 

 

Veröffentlicht von : Albrecht B.
Beiträge: 56
Angemeldet am : 14.07.2016
Veröffentlicht am : 18.12.2017
 

@Olivenbaum

darf ich Dich auf folgende website aufmerksam machen:

"http://www.vitamind.net/" von Dr. Schweikart

mE bleibt nach der Lektüre kaum noch eine Frage zu Vitamin D offen

Veröffentlicht von : Olivenbaum
Beiträge: 18
Angemeldet am : 13.12.2017
Veröffentlicht am : 16.12.2017
 

Hier noch eine Info zu D3 und K2 und Magensium.

Empfehlung laut 'Zentrum der Gesundheit' (fett von mir):

"100 µg Vitamin K2 bei bis zu 2.500 IE Vitamin D pro Tag, 200 µg Vitamin K2 bei Vitamin-D-Dosen über 2.500 IE pro Tag

Wer jedoch mehr Vitamin D einnimmt, sollte mit dieser höheren Vitamin-D-Dosis auch Magnesium einnehmen, und zwar zwischen 200 – 300 mg – je nach Magnesiumgehalt der Ernährung."

https://www.zentrum-der-gesundheit.de/vitamin-d-die-richtige-einnahme.html

Veröffentlicht von : Olivenbaum
Beiträge: 18
Angemeldet am : 13.12.2017
Veröffentlicht am : 16.12.2017
 

Ergänzung: Habe Kopfschmerzen.

Diese führe ich gerade aber auf meine Nasennebenhöhlenentzündung, verstopfte Nase etc. zurück.

Veröffentlicht von : Olivenbaum
Beiträge: 18
Angemeldet am : 13.12.2017
Veröffentlicht am : 16.12.2017
 

Und was denkst du über 3000 mg Magnesium pro Tag?

Apothekerin schaute mich dabei sehr besorgt an. Sprach von Durchfall bei schon 600mg. 

Veröffentlicht von : Thomas V.
Beiträge: 597
Angemeldet am : 27.01.2016
Veröffentlicht am : 16.12.2017
 

Hallo Olivenbaum. Um von 18 ng auf einen guten D-Spiegel zu kommen, sind 20.000IE pro Woche viel zu wenig!

In Verbindung mit einer Autoimmunerkrankung, hier Hashimoto, werden höhere D-Spiegel angepeilt und da sind 20.000 iE pro Tag sicher besser, als pro Woche.

Ich kopier dir mal den Link des Coimbra Protokolls. Hier findest du alles wissenswerte über D-Substituierung und Autoimmunerkrankung. Den D-Rechner habe ich etwas weiter unten ja schon gepostet.

http://www.vitamind.net/interviews/coimbra-ms-autoimmun/

Gruß Thomas

Veröffentlicht von : Olivenbaum
Beiträge: 18
Angemeldet am : 13.12.2017
Veröffentlicht am : 16.12.2017
 
Danke für die Beiträge.

Ich habe nun Folgendes gemacht:

  • Tag -2 (Vorgestern): Bluttest
  • Tag -1 (Gestern): Einnahme 60.000 IE + 40.000 IE D3
  • Tag -1: Bestellung K2 und Magnesium beim Apotheker
  • Tag 1 (Heute): Einnahme weiterer 100.000 IE D3 (bis dato 200.000 IE)
  • Tag 1: Beginn Supplementierung mit K2 und Magnesium (entsprechend Bowles' Empfehlung), bis Auffüllung D3 abgeschlossen
  • Tag 2-3 (Morgen und übermorgen): Einnahme von jeweils weiteren 1000.000 IE D3 (bis dato 400.000 IE)
  • Tag 3 (Übermorgen): Vorliegen der Blutauswertung
  • Tag 3: Entsprechend der Blutauswertung Berechnung der fehlenden D3-Menge (=Ziel-400.000 IE bzw. 40 ng/ml)
  • Tag 3+x: Letzte Auffüll-Dosis D3 und letzte Dosis K2 und Magnesium
  • Tag 3+x+y...: Weiterer Bluttest, Ergebnisse, Berechnung der individuellen Resorbtion von D3, Anpassung, Einnahme tägliche Erhaltungsdosis etc.

Die Berechnung für die Stoßphase und Erhaltungsphase (nach von Helden) habe ich gestern nachvollzogen. Das bedeutet, dass, selbst wenn ich meinen D3-Spiegel um 1ng/ml durch 10.000 IE D3 erhöhe und bereits einen D3-Spiegel von 70 ng/ml habe, ich auf einen Spiegel von 110 ng/ml komme, die ja unbedenklich sind (wobei 70.000 IE hochgegriffen sind und ich mehr als 10.000 IE brauche (ich>70kg und keine bekannte D3-hemmende Krankheit), um meinen Spiegel um 1ng/ml zu erhöhen).

Auf diese Weise muss ich jetzt nicht auf die Ergebnisse des Bluttests warten und konnte schon gestern anfangen. Bin auf Tag 3 gespannt. ;) Ich werde euch auf dem Laufenden halten. Die Dosis K2 und Magnesium gebe ich noch an.

Nachtrag: Empfohlene Supplementierung von K2 und Magnesium bei hohen Dosen von D3 ist: Auf 10.000 IE D3 kommen (a) 1.000µg K2 MK-4 und 100µg K2 MK-7 und (b) 300 mg Magnesium. Umgerechnet auf 100.000 IE D3 pro Tag wären es: (a) 10.000µg K2 MK-4 und 1.000µg K2 MK-7 und (b) 3.000 mg Magnesium pro Tag. Ist das angemessen?

Veröffentlicht von : Olivenbaum
Beiträge: 18
Angemeldet am : 13.12.2017
Veröffentlicht am : 16.12.2017
 

Eine Frage stelle ich mir allderings:

Meine Frau nimmt auch D3. 

Irgendwann September 2016 bekam sie einen D3-Spiegel von 18 ng/ml ausgewiesen - nach einem Bluttest, der wegen Vermutung von Hashimoto gemacht werden sollte. Verschrieben wurde ihr die wöchentliche Einfachdosis der bekannten 20.000-IE-Kapseln. (1) Bei der Verschreibung stand weder, was das Ziel ist, (2) noch wurde erklärt, warum 20.000 IE pro Woche anstatt z. B. 100.000 IE. 

(1) Ich vermute, die hatten kein bestimmtes Ziel ausgemacht, weder mit sich, noch mit meiner Frau. 20.000 IE pro Woche scheint derzeit ein Standard zu sein.

(2 Zweite Frage: Warum wartet man so lange, bis der D3-Spiegel aufgestockt ist, wo doch die Halbwertszeit gegen die Erhöhung des D3-Spiegels wirkt und die schnell erreichbaren Vorteile aufgrund der raschen Auffüllung die möglichen Nachteile einer Überdosis überwiegen?

Veröffentlicht von : Thomas V.
Beiträge: 597
Angemeldet am : 27.01.2016
Veröffentlicht am : 16.12.2017
 

Ich habe hier mal den Link zum Vitamin D-Rechner. Hier könnt ihr euren angepeilten Zielwert eingeben, die Dosis berechnen lassen um diesen Wert zu erreichen und ihr bekommt auch gleich die Erhaltungsdosis berechnet.

Dieses sollte man natürlich via Messung kontrollieren lassen. Bei mir haute es perfekt hin.

http://edubily.de/vitamin-d-rechner-kostenlos/

 

Veröffentlicht von : Talli
Beiträge: 20
Angemeldet am : 30.12.2015
Veröffentlicht am : 16.12.2017
 

Hallo Olivenbaum,

ich hatte vor einigen Jahren mit Hochdosis an 3 Tagen nach dem Buch von Helden aufgefüllt, dh 14 Kapseln Dekristol (20.000 IE) an 3 Tagen. Allerdings wusste ich damals noch nicht, dass zusätzlich Magnesium und K2 wichtig sind.

Am 3. Tag hatte ich sowas wie Herzrasen. Kannte ich bis dahin nicht. 

Hier im Forum (oder in einer News) wurde auch darauf hingewiesen, dass man zuerst einen Magnesiummangel auffüllen soll. 

Jedenfalls bin ich vorsichtiger geworden - auch bei Weiterempfehlung. Ich würde jetzt eher nur täglich eine 20.000er Pille nehmen (zusammen mit Mg und Kw), und zwar so lange, bis die errechnete Auffülldosis erreicht ist. Rechner hierzu gibt es zB hier http://melz.eu/index.php/formeln.

Die beste Empfehlung aber ist: vorher messen. Nicht nur D3, sondern auch mindestens Mg. 

Viele Grüsse, Talli

Veröffentlicht von : Robert K.
Beiträge: 801
Angemeldet am : 14.01.2017
Veröffentlicht am : 15.12.2017
 

Hi,

zum letzten Absatz: Entschuldigung, der war zu hart formuliert! Ich hatte Dich auch ein wenig mißverstanden.

Ich rate Dir/Jedem auf jeden Fall ab Oktober 1000-1500 IE je 25 KG Gewicht einzunehmen plus 100-200mcg K2 plus Kontrolle; denn jeder nimmt das ein wenig anders auf.

Aber ich würde auf keinen Fall auf K2 verzichten.

Ob diese Mega-Dosis Sinn macht...ich weiß es nicht; habe ich in dem Buch von Prof. Spitz so auch nicht gelesen. Ich würde einfach mal 2000 IE je 25 KG nehmen und dann mal in 8 Wochen messen. Wenn Du meinst, dass Du niedrig bist.

VG

Robert

Veröffentlicht von : Olivenbaum
Beiträge: 18
Angemeldet am : 13.12.2017
Veröffentlicht am : 15.12.2017
 

@Robert K

Danke für deinen Kommentar:

"1) Ich möchte Kalkiumablagerungen in den Knochen ;-) ...ich möchte sie aber bitte nicht in den Gefäßen!"

Ich auch.

"2) Was sollen denn das für Studien sein? Es geht doch im die Einnahme über viele Jahre/Jahrzehnte!"

Ich kenne den Menschen in diesem Youtube-Video nicht. Ich habe auch nicht nachgeprüft, ob es auch stimmt. Bin mir gerade nicht einmal sicher, ob er von 'Studien' spricht. Aber ich würde auch seine Aussage nicht ernster nehmen, als selbst nach Infos zu schauen. Jeff T. Bowles konnte hier und da eben bestimmte Nebenwirkungen, die mit dauerhaften Hochdosierung einhergingen, wieder beseitigen.

Mir geht es jetzt vor allem um die Auffüllphase, die bei mir sicherlich irgendwo zw. 300.000 IE und 600.000 IE liegen wird. (Ich möchte erst einmal auf 100.000-120.000 ng/ml.)

"3) Geile Formulierung"...sei nicht zu befürchten..." ...ist es nun oder ist es nicht! Konjunktiv ist hier bitte die falsche Form."

Mein Fehler. Ich dachte, ich sei an dieser Stelle in indirekter Rede.

"Und warum um Himmels willen sollte man kein K2 nehmen? Das gibt es inzwischen meistens schon als Kombi...wieso sollte man das nicht nehmen, wo bekannt ist, wie Thomas schreibt, dass es im Ggs zu K1 häufig mangelt!"

Das stimmt, K2-Supplementierung wird sowieso empfohlen.

"Dann nimm doch einfach gar nix. Das ist manchmal deutlich ungefährlicher als einen Stoff zu sich zu nehmen!" 

Ich weiß nicht. Ist es nicht gerade hier die These, dass gerade das Gegenteil gilt - vor allem in Anbetracht der Tatsache, dass die meisten Menschen in Deutschland einen zu niedrigen D3-Spiegel haben?

Veröffentlicht von : Robert K.
Beiträge: 801
Angemeldet am : 14.01.2017
Veröffentlicht am : 15.12.2017
 

"In keine Studie mit einer täglichen Dosis bis 10.000 IE D3 wurden negeative Nebenwirkugnen aufgrund von K2-Mangel aufgewiesen. Kalziumablegerung in Knochen (aufgrund fehlender K2-abhängiger Proteine, die Kalzium im Körper transportieren) sei nicht zu befürchten.

"

1) Ich möchte Kalkiumablagerungen in den Knochen ;-) ...ich möchte sie aber bitte nicht in den Gefäßen!

2) Was sollen denn das für Studien sein? Es geht doch im die Einnahme über viele Jahre/Jahrzehnte!

3) Geile Formulierung"...sei nicht zu befürchten..." ...ist es nun oder ist es nicht! Konjunktiv ist hier bitte die falsche Form.

Und warum um Himmels willen sollte man kein K2 nehmen? Das gibt es inzwischen meistens schon als Kombi...wieso sollte man das nicht nehmen, wo bekannt ist, wie Thomas schreibt, dass es im Ggs zu K1 häufig mangelt!

Dann nimm doch einfach gar nix. Das ist manchmal deutlich ungefährlicher als einen Stoff zu sich zu nehmen! 

 

Veröffentlicht von : Olivenbaum
Beiträge: 18
Angemeldet am : 13.12.2017
Veröffentlicht am : 15.12.2017
 

@Thomas V.

"anders sieht es aber aus, wenn man einen k2-mangel hat. dann bekommt man auch ohne sonne probleme."

Danke. Ist mir bei meinem letzen Beitrag aufgefallen, dass ich es missverständlich formuliert habe. 

Also: Die erwähnte Einnahmedosis von D3 führt nicht zur sorgniserregenden Verringerung von K2 im Körper.

Veröffentlicht von : Albrecht B.
Beiträge: 56
Angemeldet am : 14.07.2016
Veröffentlicht am : 14.12.2017
 

@Olivenbaum

ich kann Dir nur die Lektüre von : 

"Vitamin K2 und das Calcium-Paradoxon"

von Kate Rheaume-Bleue 

ans Herz legen

Veröffentlicht von : Thomas V.
Beiträge: 597
Angemeldet am : 27.01.2016
Veröffentlicht am : 14.12.2017
 

klar, 10000ie bekommt man auch, wenn man sich in unseren breiten, muttags im sommer 30 min nackt in der sonne aufhält. sicher wird man dadurch keine probleme mit dem kaltium bekommen.

anders sieht es aber aus, wenn man einen k2-mangel hat. dann bekommt man auch ohne sonne probleme.

k2-mangel ist genauso verbreitet wie vitamun d-mangel. das weiss man, seitdem man...neuerdingst...k2, direkt messen kann. bis vor kurzem wurde nur vitamin k bestimmt und das beinhaltet k1 und k2. da wir in der regel genügend k1 haben, fiel nicht auf, dass k2 fast immer im mangel war.

ateriensklerose ist dann auch ohne d-substituierung vorprogrammiert.

Veröffentlicht von : Olivenbaum
Beiträge: 18
Angemeldet am : 13.12.2017
Veröffentlicht am : 14.12.2017
 

Hallo,

jetzt habe ich mich noch zusätzlich durch verschiedene Youtube-Videos geklickt und bin auf einen jungen Mann gestoßen, der da wohl recherchiert hat.

Der Beitrag handelt von D3, K2 und Magnesium und deren Wirkung aufeinander.

Und jetzt kommt's: Dabei geht er auf die Zweifel einiger Interessierter ein, D3 ohne K2 könnte gefährlich sein und verweist auf eben J. T. Bowles und vergleicht es mit R. von Heiden. Sein Fazit: In keine Studie mit einer täglichen Dosis bis 10.000 IE D3 wurden negeative Nebenwirkugnen aufgrund von K2-Mangel aufgewiesen. Kalziumablegerung in Knochen (aufgrund fehlender K2-abhängiger Proteine, die Kalzium im Körper transportieren) sei nicht zu befürchten.

https://www.youtube.com/watch?v=wDXYDhlalHA 

Veröffentlicht von : Olivenbaum
Beiträge: 18
Angemeldet am : 13.12.2017
Veröffentlicht am : 13.12.2017
 

Danke Euch für die vielen Beiträge.

  • Dass 14 x 20.000IE D3 nicht schaden werden, davon bin ich überzeugt.
  • Dass diese Dosis mich an mein D3-Spiegel-Ziel bringt, ist eine andere Frage und kann wohl nur über Blutmessung bestimmt werden.

Nun stellt sich aber noch eine letzte Frage: Was ist mein Ziel?

Ein Auszug aus Bowles' Buch: "Die beste Methode, Ihre Dosis festzulegen, sindregelmäßige Bluttests und der Vorsatz, einen bestimmten Wert zu erreichen. 120 ng/ml scheinen mir ideal zu sein." (S. o., S. 104)

An Stellen davor im Buch - wenn ich mich recht erinnere - erwähnt der Autor seine langmonatige/langjährige Hochdosierung und verweist dabei auf Rückbildungen/Regenerationen, die dann erst eintreten.

Von Helden spricht dagegen weniger von langjährigen Therapien und dementsprechenden Erfolgen. Er nennt Beispiele, die über seinen Dosierungsrat hinausgehen, wo keine zu Schaden kam, schränkt sich bei seinen Empfehlungen und Skizzen auf 60 ng/ml (vgl. o., S. 76), empfiehlt zudem unter 100-150 ng/ml zu bleiben (ebd., S. 73).

Ich fände 100 ng/ml erst einmal ok. Über 3-4 auf's Jahr verteilte Bluttests würde ich den Korrekturfaktor ermitteln/anpassen (für gewöhnlich soll der Ausgangswert ja bei 10.000 IE / 1 ng/ml liegen).

 

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