Das neue Schönheitsideal?!

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Veröffentlicht von : Martin F.
Beiträge: 371
Angemeldet am : 12.12.2017
Veröffentlicht am : 07.03.2018
 

Scheinbar ähnelt das britische Gesundheitssystem dem deutschen in der Form, dass es dem Versicherten vorgaukelt, dass "Kranksein" nichts kostet und man sich bequem, ins soziale Netz fallen lassen kann. Die Allgemeinheit wirds schon richten.

Es gibt´s auch andere Modelle (siehe Schweiz), wo jeder seine Rechnung erst mal selber zahlt und diese dann bei der Kasse einreicht. Dann kriegt man unter die Nase gerieben, was man grad gekostet hat und muss sich auch noch in Bewegung setzen um sein Geld wieder zurückzubekommen.

In der Schweiz sind die KV-Beiträge niedriger als in D. Möglicherweise auch deswegen.

LG

Martin

Veröffentlicht von : Sophie H.
Beiträge: 7
Angemeldet am : 12.02.2018
Veröffentlicht am : 06.03.2018
 

@Robert K.

Ist schon gut, tue ich mir eh nicht mehr selber an smile Habe deswegen mit dem Naschen aufgehört, an Fett kommt man meiner Meinung eh schwer vorbei, leichter ist es Kohlenhydrate zu vermeiden: Einfach nichts oder wenig naschen (was zum Glück bei mir recht gut ging) und sonst weniger Brot und schon passt es. Wenn ich aber so ins Kaufhaus gehe und die Vegale voller Süßigkeiten erblicke... kein Wunder das viele Menschen danach aussehen...

Veröffentlicht von : Robert K.
Beiträge: 1145
Angemeldet am : 14.01.2017
Veröffentlicht am : 06.03.2018
 

@Sophie: Ich würde nicht ganz so hart "mit mir selbst ins Gericht" gehen. Man muss auch etwas über die Biochemie des Menschen wissen. Sprich es mangelt einfach massiv an Aufklärungsarbeit.

Abnehmen geht dann einfach, wenn man die Carbs aus dem Essen entfernt...bzw. auf kleiner 100g reduziert. Plus Sport plus "weniger Energie essen als man verbraucht".

Eigentlich isses einfach...nur wissen tun es die Wenigsten...

Veröffentlicht von : Sophie H.
Beiträge: 7
Angemeldet am : 12.02.2018
Veröffentlicht am : 05.03.2018
 

@Thorsten St.

Ha, das erinnert mich an einen Fernsehausschnitt den ich vor langer Zeit gesehen habe. Es ging um einen britischen fettleibigen Patienten der seine ärtzliche Diät nicht eingehalten hat und eine teure Operation vor sich hatte. Der Arzt teilte ihn empört mit das dies einige Tausend Pfund kosten würde. Die Antwort des Patienten: Das zahlt eh der Steuerzahler. Da wäre ich am liebsten in den Fernseher gehüpft. sealed

Man gewöhnt sich an Übergewicht. Auch mich hat es erwischt, aber man ist für sich selbst verantwortlich und ich wollte so nicht mehr weiter aussehen, weil es mich angeekelt hat. Es zeigt von charakterlicher Schwäche und Faulheit.

Veröffentlicht von : Martin F.
Beiträge: 371
Angemeldet am : 12.12.2017
Veröffentlicht am : 05.03.2018
 

kenn ich auch. Passt die Hose, ist das Sakko zu weit.

Mich ärgert da eher, dass man Hosen und Sakkos des gleichen Anzugs nicht getrennt kaufen kann.

Ausser eben bei sehr teuren Marken.

Veröffentlicht von : Robert K.
Beiträge: 1145
Angemeldet am : 14.01.2017
Veröffentlicht am : 04.03.2018
 

Hallo Thorsten,

tja...und genau da liegt der Hase im Pfeffer. Ich bemerke zu 95%: Kein Interesse, Dinge selbst in die Hand zu nehmen. Muss alles "der Staat" für einen machen. Auch die Adonisfigur ;-)

Schade finde ich es nur, wenn mir enge Verandte oder Freunde nicht zuhören wollen :-( ...und ich sehe, wie die in 10-15 Jahren "am Stock" gehen. Nur dann kann ich auch nicht mehr hlefen ... aber wie der Doc schon schreibt: Auf "das Bierchen" am Abend will man eben nicht verzichten...auch nicht auf das Brötchen...oder die Pommes...oder...

VG

Robert

Veröffentlicht von : Thorsten St.
Beiträge: 1371
Angemeldet am : 04.06.2014
Veröffentlicht am : 04.03.2018
 

Massives Übergewicht und dann auch noch behäupten "Ich fühle mich wohl, so [fett], wie ich bin", halt ich für einen gekonnten Selbstbettrug. Auf jeden Fall aber für billigend in Kauf genomme Körperverletzung für alle Betroffenen aus Pflegeberufen, die sich im Zweifelsfall dann kaputt schuften "dürfen", um unbewegliche und unpässliche Fettwanste zu versorgen.

Sorry für die drastische Ausdrucksweise, aber ich habe einige Bekannte, die sich genau deswegen ihren eigenen Rücken versaut haben.
Wenn man dann noch miterleben muss, mit welcher Selbstverständlichkeit die "Dicken" das billigend in Kauf nehmen und jedes Maß an Eigenverantwortung missen lassen, kann einem schon mal der Hut hoch gehen.

 

Es wäre nicht verkehrt, wenn mehr Menchen ein bischen mehr einem schlankeren und sportlicheren Schönheitsideal nacheifern würden. Man muss ja nicht gleich ins andere Extrem verfallen.

 

LG,
THorsten

Veröffentlicht von : Sophie H.
Beiträge: 7
Angemeldet am : 12.02.2018
Veröffentlicht am : 04.03.2018
 

Weniger ein neues "Schönheitsideal" statt Anpassung an die Realität. Auch wir werden immer dicker, daß haben wir von den Amerikaner gelernt ;)

Nein, es ist einfach so, daß er Wohlstand uns dicker macht (im Altertum und in anderen Naturkreisen gilt/galt Fülligkeit als Wohlstandszeichen) und der Körper alles Überflüssige für schlechtere Zeiten aufspart. Schön ist das nicht anzusehen und langfristig auch nicht gesund, aber da bräuchten die Menschen ein anderes Mindset. Was die Mode angeht, ich war letztes Jahr in den USA und hatte keine Probleme Kleidung für mich zu finden die passt, denn auch wenn die Amerikaner im Durchschnitt fettleibiger sind, rennen dort drüben immer noch genügend Dünne herum :)

Jedenfalls... solange man eh noch Kleidung findet in die man hineinpasst, reciht das schon, ob jetzt Massen oder nur ein Stück von einer bestimmten Hose in den Regalen vorzufinden sind, ist eigentlich egal.

Veröffentlicht von : Silke O.
Beiträge: 23
Angemeldet am : 21.09.2017
Veröffentlicht am : 12.02.2018
 

Solange sie glücklich sind sollen sie doch etwas zu viel auf den Rippen haben. Klar gibt es da grenzen, aber jedem das seine ;).

Veröffentlicht von : Thomas V.
Beiträge: 915
Angemeldet am : 27.01.2016
Veröffentlicht am : 11.02.2018
 

Schon vor Jahren, Kleidergröße36 für Frauen in Deutschland, entspricht der Größe 40 in Spanien.

Ich habe z. B. Ein Problem, Hosen zu finden., habe die Größe 90. Oder in Jeans 30/31 zu34 in denBeinen. Jeans sind kein Pronlem, aber ansonsten dominiert die Größe 26...eine Verkäuferin sagte mir mal, das sei normal. Normal sei es nicht, so schlank zu sein wie ich es bin: 72kgbei 1.82 Größe. Die Größe 9ü oder auch 94,wird kaum angeboten. Größe 26, die Bierbauchgrößewird in Massenangeboten!

Wenn ich mich am Strand umschaue, oder im Schwimmbad, ab 30, gibt es kaum einen Mann ohne Bauchansatz, oder Vollbauch. Am schlimmsten sind junge Mütter, oder auch die jungen Väter...das Grauenauf Beinen;)

 

Veröffentlicht von : Thorsten St.
Beiträge: 1371
Angemeldet am : 04.06.2014
Veröffentlicht am : 11.02.2018
 

So viele Staffen GNTM für Ar...

Kein nennenswerter Einfluß auf auf den durchschnittlichen  Körper.

Und da ist auch schon das nächste Problem. „Normal“ hat leider nichts mehr mit „gesund“ zu tun. Oder attraktiv.

LG, Thorsten 

Veröffentlicht von : Christine S.
Beiträge: 646
Angemeldet am : 27.09.2017
Veröffentlicht am : 11.02.2018
 

Thomas, das ist unpraktisch für dich, verstehe ich....aber das wird sich auch wieder ändern...der Markt passt sich immer an! Das hat ja auch etwas beruhigendes.

Veröffentlicht von : Robert K.
Beiträge: 1145
Angemeldet am : 14.01.2017
Veröffentlicht am : 11.02.2018
 

Hi Thomas,

ich bin bei Dir. Nur musst Du das aus Sicht der Industrie sehen. Versuch mal ;-) ...japp, da ändert man dann einfach die Größe, macht die weiter und schon sind alle glücklich. Sprich wenn die Bevökerung generell dicker wird, und das wird sie, dann möchte man den Kunden natürlich nicht vor den Kopf stossen. Somit macht man aus 48 eben 26 und schon passt es ;-) ...kannst ja dann 44 kaufen. Den einen Anzug, der da hängt. Denn als schlanker (ich würde ja sagen als normaler) Mensch fällt man so langsam aus der Norm raus. Es sei denn, man ist im Gym/Training...da gibt es doch noch recht viele mit einer normalen Figur, Anfänger, die maximal 3 Monate bleiben, außen vor.

Wobei ich die letzten Jahre eher festgestellt habe, dass die 48-Anzüge immer enger geschnitten wurden. Hängt aber wohl auch von der Marke ab; lande nämlich auch bei 48 bzw. 24. Häufig waren mir normale 48ziger Hosen insbesondere an den Oberschenkeln zu eng geschnitten. Jetzt habe ich auch 15 Jahre Fußball gespielt...

VG

Robert

PS: Ich finde dieses Model durchaus nicht hübsch...mag schlanke/durchtrainierte Menschen.

 

Veröffentlicht von : Yellowbubb
Beiträge: 199
Angemeldet am : 09.09.2016
Veröffentlicht am : 11.02.2018
 

Hallo zusammen,

heute muß ich mal etwas stänkern! Der Artikel in der Zeit zeigt mir wieder mal deutlich, wie die Gesellschaft nach und nach aus den Fugen gerät und das nicht nur bei der Ernährung. Da wird ein Plus-Size-Model mit einem BMI von weit über 30 (98 Kg auf eine Körpergröße von 1,72 m) als Normalität verkauft. Da muß man sich fragen, ticken die nicht mehr ganz richtig. Mittlerweile richten sich ganze Industriezweige nach der neuen "Normalität" aus. Wenn der Trend weiterhin anhält, dann wird man als Normalgewichtiger mit einem BMI von unter 25 zur Rarität.

Das ganze kann ich mit einem Beispiel untermauern. 20 Jahre lang konnte ich meine Anzüge (Größe 48) von der Stange kaufen. Seit einigen Jahren ist dies nicht mehr möglich, da die Hosen jetzt viel weiter sind. Der Hersteller teilte mir auf Nachfrage mit, daß Sie die Produktion der neuen "Normalität" angepaßt haben!

http://www.zeit.de/zeit-magazin/2018/07/plus-size-model-barbie-ferreira-instagram

Viele Grüße

Thomas

 

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