Deutlich erhöhte Gadolinium-Werte im EDTA-Vollblut

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Veröffentlicht von : Wilhelm
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Angemeldet am : 08.06.2013
Veröffentlicht am : 27.03.2018
 

Hallo Martin,

leider habe ich Dir den falschen Artikel gesandt. Folgenden wollte ich Dir senden:

https://de.slideshare.net/.../gadolinium-mri-contrast-agent

Wilhelm

Veröffentlicht von : Wilhelm
Beiträge: 9
Angemeldet am : 08.06.2013
Veröffentlicht am : 27.03.2018
 

Hallo Martin,

vielen Dank für Deine Information.

https://de.slideshare.net/anapolschwartz/gadolinium

In dem obenstehenden Artikel haben ich u.a. folgendes gelesen:

"The precursor to GSH, N-acetyl cysteine or NAC, helps protect against the renal toxicity of Gd3+ ... However, NAC can have same negative effects. Therefore, acid, slenium and/or stabililizes glutathione are the better choices."

Die Verfasser betrachten also die Liponsäure, Selen und/oder stabilisierendes Glutathion als die bessere Wahl gegen erhöhte Gadolinium-Werte. Ist das auch Deine Erfahrung?

Neben einem deutlich erhöhten Gadolinium-Werte haben ich auch einen deutlich erhöhten D-Dimere-Wert. Besteht zwischen beiden Blutwerten ein inhaltlicher Zusammenhang?

Vielen Dank im Voraus.

Wilhelm

 

 

Veröffentlicht von : Martin F.
Beiträge: 371
Angemeldet am : 12.12.2017
Veröffentlicht am : 26.03.2018
 

Hallo Wilhelm,

 

2. In der Liste der hilfreichen Nährungsergänzungsmittel lt. Deinem zweiten Link ist MSM nicht aufgeführt. Welche Hinweise hast Du, dass MSM hilfreich sein kann? Bindet MSM das Gadolinium oder leitet MSM das Gadolinium aus? Hast Du dafür einen fachlichen Artikel?

Nein, leider nicht. Aber MSM wird z.B. zur Ausleitung von Schwermetallen wie Quecksilber verwendet. Meine Überlegung ist folgende: Der Körper ist ja grundsätzlich in der Lage derartige Ausleitung selbst zu bewerkstelligen. Aber eben mit Begrenzter Leistungsfähigkeit. Wenn Du ihn mit MSM unterstützt - auch wenn MSM nicht direkt auf Gd wirkt - dann hat er mehr eigene Kapazität zur Verfügung um mit dem Gd fertig zu werden.

Ein Vesuch ist es auf jeden Fall Wert. Nebemwirkung kann am Anfang ein leichter Durchfall sein, da das MSM eben auch andere Stoffe entgiftet, die dann via Durchfall entsorgt werden.

3. Ein anderes Kontrastmittel auszuprobieren ist leichter gesagt als getan. Seit dem 1. März 2018 sind sowieso nur noch grundsätzlich makrozyklische gadolinium-haltige Kontrastmittel zugelassen, und zwar Gadoteridol, Gadobutrol und Gatotersäure. Über den jeweiligen Einsatz entscheidet üblicherweise der Radiologe kurz bevor das MRT gemacht wird. Mir ist nicht bekannt, dass eines der drei genannten Kontrastmittel Margan enthält. Hast Du dafür eine fachliche Quelle?

Ich hab das die alternativen Kontastmittel auf Mangan/Eisenbasis bei Wikipedia gesehen. Inwieweit diese für deinen Fall anwendbar sind, kann ich natürlich nicht beurteilen. Sie werden nur im Zusammenhang mit einer MRT genannt.

LG

Martin

Veröffentlicht von : Wilhelm
Beiträge: 9
Angemeldet am : 08.06.2013
Veröffentlicht am : 23.03.2018
 

Hallo Martin und Robert,

vielen Dank für die schnellen Informationen.

Zu den Anmerkungen von Martin folgende ergänzende Bemerkungen:

1. Ich habe eine gesunde Nieren, wie meine Blutwerte ausweisen und von meinem Urologen bestätigt wird. Dennoch die sehr erhöhen Gadolinium-Werte. Die Sorge ist, dass das Gadolinium in der Leber, der Niere, den Knochent und insbesondere im Gehirn festsetzt mit allen Folgen, die daraus resultieren.

2. In der Liste der hilfreichen Nährungsergänzungsmittel lt. Deinem zweiten Link ist MSM nicht aufgeführt. Welche Hinweise hast Du, dass MSM hilfreich sein kann? Bindet MSM das Gadolinium oder leitet MSM das Gadolinium aus? Hast Du dafür einen fachlichen Artikel?

3. Ein anderes Kontrastmittel auszuprobieren ist leichter gesagt als getan. Seit dem 1. März 2018 sind sowieso nur noch grundsätzlich makrozyklische gadolinium-haltige Kontrastmittel zugelassen, und zwar Gadoteridol, Gadobutrol und Gatotersäure. Über den jeweiligen Einsatz entscheidet üblicherweise der Radiologe kurz bevor das MRT gemacht wird. Mir ist nicht bekannt, dass eines der drei genannten Kontrastmittel Margan enthält. Hast Du dafür eine fachliche Quelle?

4. Offenziell ist die Halbwertzeit (HWZ) der Gd-haltigen Kontrastmittel bei Menschen mit gesunder Niere sehr gering. Allerdings habe ich gelesen, dass unter bestimmten Umständen diese HWZ auch wesentlich länger sein kann. Es könnte bei mir eine verlängerte Gadolinium-Elimationshalbwertzeit vorliegen  -  ohne dass mir die Gründe dafür bekannt sind.

5. Fehler bei der Messung des Gadolinium-Wertes können theoretisch bei mir vorliegen. Das würde mich sehr überraschen. Natürlich werde ich in ca. 2 Monaten eine erneute Messung vornehmen. Es gibt   -   soweiit mri bekannt   -  nur drei Labore in Deutschland, die den Gadolinium-Wert im EDTA-Vollblut ermittelt (u.a. in Berlin und Bremen). Die IMD in Berlin gilt als ein sehr gutes Labor.

Zur Anregung von Robert folgenden Hinweis:

Ich bin 75 Jahr alt. Die Werte für meine 22 Aminosäuren habe ich kürzlich ermittelt. Sie sind fast alle jeweils im Referenzreich. Die achte auch auf eine gute Versorgung mit Eiweiß.

Meine Frage: Wie soll mir Gluthation helfen? Bindet Glutathion das Gadolinium oder leitet es das Gadolinium aus? Liegen Dir hierzu Erkenntnisse vor?

Für Antworten von Martin und Rober zu meinen Fragen würde ich mir sehr freuen.

 

Wilhelm

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Veröffentlicht von : Robert K.
Beiträge: 1050
Angemeldet am : 14.01.2017
Veröffentlicht am : 23.03.2018
 

Ich würde noch hinzufügen: Auf eine gute Versorgung mit Eiweiß achten, so dass der Körper ausleiten kann. Und so dass der Körper gut Gluthation bilden kann.

Veröffentlicht von : Martin F.
Beiträge: 371
Angemeldet am : 12.12.2017
Veröffentlicht am : 23.03.2018
 

Hallo Wilhelm,

Das Gadolinium verschwindet von selbst wieder. Beschleunigen kannst Du das vermutlich mit MSM(Methylsulphonylmethan).

Bzw.:

https://www.yamedo.de/forum/1206-gadolinium-ausleitung-entgiftung.html

https://www.gadolinium-vergiftung.de/auflistung-hilfreicher-nahrungsergaenzungsmittel/

Wenn Du keine Problem hast, ignorier den Wert, ernähr dich gesund und ergänze nach der Liste us den zweiten Link.

Beim nächsten MRT vielleichtmal ein anderes Kontrastmittel ausprobieren. Z.B. eins mit Mangan. Das ist zumindest ein essentieller Stoff.

https://de.wikipedia.org/wiki/Kontrastmittel#Magnetresonanztomografie_(MRT)

Wenn der Arzt da nicht mitmachen will, dann diese Nummer hier erwähnen:

https://www.welt.de/vermischtes/article170407642/Chuck-Norris-kaempft-um-die-Gesundheit-seiner-Frau.html

aber wie gesagt, wenn Du keine Probleme hast, bleibt cool. Dann wird sich das von selbst lösen, solange Du nicht nachlädst.

LG

Martin

P.S.

Wieviel kriegt man denn bei einem MRT?

Die Halbwertzeit (HWZ) der Gd-haltigen Kontrastmittel ist unterschiedlich, beim Gesunden wird es in etwa 1-2 Stunden renal eliminiert. Bei Niereninsuffizienz wird die HWZ um ein Vielfaches verlängert, diskutiert werden 13 bis 89 Stunden.
 
P.P.S.
Messfehler ist nicht auszuschließen. Deswegen die Messung nach einiger Zeit wiederholen. Evtl. bei einem anderen Labor.
Veröffentlicht von : Wilhelm
Beiträge: 9
Angemeldet am : 08.06.2013
Veröffentlicht am : 23.03.2018
 

Hallo,

ich habe Ende Februar 2018 meine Toxischen Metalle im EDTA-Vollblut bei der IMD in Berlin ermitteln lassen. Alle toxischen Metalle waren im Referenzbereich bis auf eine Ausnahme.

Der Gadolinium-Wert im EDTA-Vollblut war  mit 6,0 ug/l um 30x höher als das Ende des Referenzbereiches von 0,2 ug/l.

Wie kann es dazu kommen?

Ich habe in den letzten 10 Jahren ca. jährlich ein MRT mit einem Kontrastmittel Gadolinium gemacht (beim MRT vom Kopf und von der Aorta). Die letzte MRT habe ich drei Wochen vor der oben erwähnten Blut-Untersuchung gemacht.

Gibt es Erfahrungen wie es zu derartig hohen Gadolinium-Werten kommen kann?  Wie kann das Gadolinium aus dem Körper wieder ausgeleitet werden.

Ich freue mich auf jede Anregung.

Wilhelm

 

 

 

 

 

 

 

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