Dickes Blut bei Eiweißüberschuß!?

  Sie haben  Lesezeichen
Thema Dickes Blut bei Eiweißüberschuß!?

6 Beiträge     Sortieren:  Neuester Ältester

pro Seite
 
  Beitrag
Veröffentlicht von: Monika W.
Beiträge: 495
Angemeldet am: 27.04.2006
Veröffentlicht am: 15.03.2009

Hallo Brigitte, das kenn ich - ich hab selbst einen Partner, der so beratungsresistent ist, ständig zunimmt, sich nicht bewegt, einen ziemlichen Bluthochdruck hat (keine Ahnung wie hoch, er geht auch nicht zum Arzt) und es auch für übertrieben hält, was ich alles zusätzlich nehme. Krieg deshalb regelmäßig Vorwürfe gemacht, dass ich mein Geld dafür ausgebe. Ich habe es auch noch nicht geschafft ihm klar zu machen, dass ich ANGST um ihn habe, wenn er so weiter macht. Wenn ich jedoch merke, dass er wieder besonders gestresst ist, kriegt er Magnesium hingelegt - dann nimmt er es manchmal, es gibt auch so Kaubonbons in der Drogerie mit Magnesiumcitrat, die nimmt er eher als die Tütchen vom Vitamag. Wenn nicht, wird es irgendwo reingemixt. Den Quark, den ich in der Rezepteecke aufgeschrieben habe, mag er zwar nicht, aber er mag diese Variante: 500 g Magerquark mit einer ziemlich reifen Mango, 1 oder 2 Tütchen Vitamag, ein halbes Tütchen vom orthomol/mental oder arthro eventuell noch etwas Zitronensaft, je nachdem wie süß die Mango war.

Gefällt Mir Button
4 Personen gefällt dieser Beitrag
Veröffentlicht von: Brigitte S.
Beiträge: 7
Angemeldet am: 21.02.2009
Veröffentlicht am: 10.03.2009

Hallo, vielen Dank für Eure Antworten. All die Tipps, die Ihr mir hier gebt, habe ich ihm auch gegeben. Ich habe mittlerweile alle Bücher von Dr. Strunz gelesen und bin davon überzeugt, dass eine KH arme Ernährung nicht nur für ihn, sondern für den Menschen allgemein, das Beste ist. Ich nehme bereits regelmäßig Omega3 + Vit.C + Vit. E + Arginin. Magnesium werde ich demnächst noch dazu nehmen. Bei mir wurde nämlich per Ultraschall bereits 2 mal Ablagerungen in der Bauch-Aorta festgestellt. Meine Ärztin hat dies aber nur festgestellt, mich dann aber mit dieser "Diagnose" allein gelassen. Seitdem suche ich und lese ich alles, was auch nur annähernd diesem Problem zu Leibe rücken kann. Ich bin davon überzeugt, dass meine Blutwerte (die vorher schon gut waren, bis auf eine erhöhte Blutsenkung) super sein werden und der nächste Ultraschall vielleicht positiver aussieht. Aber mein Mann schlägt alle Empfehlungen in den Wind. Nicht weil er seinem Arzt, der ihm von Prävention auch nichts erzählt hat, Glauben schenkt. Ehrlich gesagt, ich weiß nicht warum. Aber er denkt ja, dass ich es übertreibe, mit "all den Mitteln", die ich zusätzlich zu der Nahrung zu mir nehme. Und ihm ein Buch hierzu in die Hand drücken, das hilft nichts, er wird es nicht lesen. Manchmal ist er einfach stur. Ich versuche ihn sogar schon dazu zu überreden, sich einen "gescheiten" Präventionsarzt zu suchen, auch wenn das dann Geld kostet. Mir wäre aber lieber, er würde das Geld dafür ausgeben, anstatt für Autoteile (er hat einen schönen Oldtimer, an dem er seit 2 Jahren rumbastelt). Ich gönne ihm ja sein Hobby, aber wenn er nicht bald anfängt seine Gesundheit selbst in die Hand zu nehmen, hat er vielleicht nicht mehr lange von seinem Hobby. So wie man liest, ist ja fast jede 2. Lungenembolie tödlich. Eine Klassenkameradin von mir ist bereits dann gestorben. Nochmals Danke für eure Tipps. liebe Grüße Brigitte

Gefällt Mir Button
0 Personen gefällt dieser Beitrag
Veröffentlicht von: Peter M.
Beiträge: 16
Angemeldet am: 25.06.2007
Veröffentlicht am: 09.03.2009

Hallo Brigitte, das hört sich ganz nach Prof. Wendt oder Dr. Schnitzer an, oder? Eiweissüberschuss als Ursache von Bluthochdruck, Diabetes 2 und diversen anderen Zivilisationskrankheiten. Was Dr. Strunz dazu sagt würde auch mich sehr interessieren! Vielleicht greift er das Thema demnächst einmal auf.

Gefällt Mir Button
0 Personen gefällt dieser Beitrag
Veröffentlicht von: Monika W.
Beiträge: 495
Angemeldet am: 27.04.2006
Veröffentlicht am: 09.03.2009

Hallo Brigitte, zu dickem Blut gibts ne News vom 26.02.07 Der Puls steigt während des Tranings. Da ist die Rede davon, dass bei dickflüssigem Blut das Herz mehr arbeiten muss. Erste Abhilfe: genügend trinken. Da es bei deinem Mann schon ohne Training dickflüssiger ist, sollte er auf jeden Fall die Trinkmenge erhöhen. Du schreibst, dass er sonst absolut nichts nehmen will. Vielleicht hilft es, wenn er sich selbst informiert und dann selbst entscheidet. Gib ihm das Buch "Mineralien - Das Erfolgsprogramm" zu lesen und zwar zuerst die Kapitel über Magnesium und Kalium. Auch Arginin dürfte ihm helfen - hierzu einfach mal ins Suchfeld hier auf der Seite "Arginin" eingeben und die Infos ausdrucken. Vielleicht hilft auch ein Hinweis auf die "Nebenwirkungen" von Arginin - wer kann dazu noch Nein sagen? Wirkliche Nachweise über die beschriebene Wirkung von Eiweiß scheint es nicht zu geben, das hört sich alles nur nach Vermutungen an. Die Kohlenhydrate (in Verbindung mit Fetten) hätte ich da auch eher im Verdacht. Viel Erfolg

Gefällt Mir Button
3 Personen gefällt dieser Beitrag
Veröffentlicht von: Reinhard M.
Beiträge: 1809
Angemeldet am: 04.03.2008
Veröffentlicht am: 09.03.2009

Hallo Brigitte, die Mucopolysaccharide sind in der Tat ein Problem. Die kommen von Kohlenhydraten. Überflüssiges Eiweiss wird zu Glukose abgebaut und kann dann ebenfalls dazu beitragen. Gut wäre für ihn wirklich Fischöl, Vit. E+C und KH-arme Ernährung. Als Eiweiß wäre MAP sehr gut weil da nichts zur Umwandlung in Glukose übrig bleibt. Blutgefässe weitet Magnesium und Arginin.

Gefällt Mir Button
2 Personen gefällt dieser Beitrag
Veröffentlicht von: Brigitte S.
Beiträge: 7
Angemeldet am: 21.02.2009
Veröffentlicht am: 07.03.2009

Hallo, ich habe nun schon seit einigen Wochen unsere Ernährung umgestellt und ich bin hochzufrieden damit. Allerdings mache ich mir gerade Sorgen um meinen Mann. Er hatte im März 2008 eine Lungenembolie und hat nun natürlich Angst wieder eine zu bekommen. Eine genetische Ursache konnte ausgeschlossen werden und vorsorglich einen Blutverdünner spritzen, davon will sein Hausarzt nichts wissen (macht man angeblich nicht bei diesen Werten). Ich habe versucht, meinen Mann dazu zu bewegen wenigstens Omega-3 + Vit.E + Vit. C zu nehmen. Das lehnt er ab. Deshalb bat ich ihn, doch mal zu einem Präventions-Mediziner zu gehen, um sich zu informieren, wie er verhindern kann, dass sein Blut wieder dicker wird. Denn das ist sein generelles Problem: er hat einfach zu dickes Blut. Nun habe ich nachfolgenden Artikel gefunden, der mich natürlich verunsichert, was die hohe Gabe von Eiweiß betrifft: Eiweiss-Überschuss verengt Blutgefässe und macht dickes Blut Wie kann sich ein solcher Eiweiß-Überschuss im Organismus entwickeln, wie kommen Eiweiße und Kohlenhydrate in den Körper? Natürlich mit der Nahrung. Es sind nicht Eiweiße und Kohlenhydrate an sich - es ist eine ständige, lang anhaltende Überversorgung mit tierischen Eiweißen und raffinierten Kohlenhydraten (Auszugsmehle, Stärken, Industriezucker), welche den Überschuss und eine Speicherung in den Blutgefässwänden als Mucopolysaccharide verursacht. Diese führt auch zu einer erhöhten Viskosität des Blutes, zu einer pralleren Füllung der roten Blutkörperchen mit Hämoglobin, und zu einer Vermehrung der gesamten Blutzellen (Hämatokrit-Wert). . Die Risikozone für plötzliche fatale kardiovaskuläre Ereignisse - Herzinfarkt, Hirnschlag, Embolie, Nierenversagen - beginnt bei einem Hämatokrit von 41 %, das heißt, wenn der Gesamt-Blutzellgehalt mehr als 41 Volumenprozent beträgt, wenn von 100 ml Blut 41 ml aus Blutzellen bestehen. . Vor dem Zweiten Weltkrieg lag das Hämatokrit in der Bevölkerung zwischen 39 und 40 Volumenprozent. Heute werden von der "modernen Medizin" 49 Volumenprozent als "Normalwert" angenommen. Wie kommt das? Man hat einfach den Durchschnittswert in der heutigen Bevölkerung als "Normalwert" deklariert. Dass der Durchschnittswert in der Bevölkerung selbst abnormal sein könnte, und dass es möglicherweise abnormal ist, wenn ein Drittel der Bevölkerung aktuell an Bluthochdruck leidet und jeder Zweite an dessen Folgen verstirbt - darauf ist man offensichtlich noch nicht gekommen. . Das Hämatokrit wird im ärztlichen Labor ermittelt: Etwas Blut, das mit einem gerinnungshemmenden Mittel versetzt ist, wird in ein Glasröhrchen mit 100 Teilstrichen gefüllt. Das Röhrchen wird in einer Zentrifuge der Fliehkraft ausgesetzt. Dabei setzen sich die Blutzellen ab. Die Blutflüssigkeit bleibt darüber stehen. Gehen z.B. die Blutzellen bis zum 41. Strich, beträgt das Hämatokrit 41 Volumenprozent. Reichen sie höher hinauf, wird's gefährlich ... Kann mir hierzu jemand was sagen? Bekommt man von zuviel Eiweiß wirklich dickes Blut? Dann wäre ich ja vielleicht schuld an seiner nächsten Embolie! Bitte um Hilfe und Rat! liebe Grüße Brigitte

Gefällt Mir Button
1 Person gefällt dieser Beitrag

6 Beiträge     Sortieren:  Neuester Ältester

pro Seite
 
  Sie haben  Lesezeichen