Die Dicken sind in der Mehrheit

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Thema Die Dicken sind in der Mehrheit

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Veröffentlicht von: Monika W.
Beiträge: 495
Angemeldet am: 27.04.2006
Veröffentlicht am: 18.08.2011

Das mit den Klamotten geht ja schon bei den Kinderkleidern los. Meiner Achtjährigen passen die Hosen am Bund für Dreijährige - und dann noch mit dem Gummizug auf maximal eng gestellt - allerdings sind sie etwas kurz - im Sommer kein Problem. Zudem zieht sie auch gerne Kleider an... Deshalb habe ich auch viele Sachen genäht. Hab mir extra wegen dieses Problems eine Nähmaschine zugelegt. Klamotten kaufen wir ansonsten auch oft im Ausland - da sind die Sachen noch enger - gut, wenn man ne Uroma in Rumänien hat, die man ab und an besuchen kann... ...und dann hört man Gespräche von Müttern, deren Kinder sooo dick sind, dass auch die keine Kleidung finden...

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Veröffentlicht von: Marion Z.
Beiträge: 1104
Angemeldet am: 24.09.2008
Veröffentlicht am: 17.08.2011

Jens und Monika, ich hab auch schon daran gedacht einen Modeladen für Zierliche zu eröffnen. Ich hab keine Lust mir die Wochenenden mit Klamottensuche um die Ohren zu schlagen. Mit den Schuhen ist es genau so. Kein 36iger passt mehr. Ich brauche 35, mindestens. Nicht jeder Laden führt Schuhgröße 35 und wenn dann entweder nur wenige Modelle bzw. teure Marken wie Gabor, Högl oder Peter Kaiser. Was bleibt mir übrig?! Ich kann nicht in die Kinderabteilung gehen. M.

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Veröffentlicht von: Monika L.
Beiträge: 383
Angemeldet am: 07.02.2010
Veröffentlicht am: 16.08.2011

Hallo Doris Da liegst du, meiner Meinung nach, ziemlich daneben. Denn auch von Frauen wird heute erwartet, dass sie zur Arbeit (womit ich nicht die Arbeit im eigenen Haushalt meine!!) in passender Kleidung im doppelten Sinne erscheinen. Die Zeit stundenlang oder gar tagelang danach zu suchen habe ICH z.B. nicht und wenn ich es versuche ist es verlorene Zeit, weil ich nichts finde. Da geh ich lieber eine Runde laufen. ;-) Klar dass bei der Bekleidungsindustrie wirtschaftliche Aspekte im Vordergrund stehen. Aber nicht ich als Kundin habe mich den Vorgaben der Bekleidungsindustrie anzupassen, sondern anders herum, denn die will ja schließlich auch mein Geld. Außerdem könnte man mit Nischenprodukten ja auch ganz ordentlich Geld verdienen. Mode für Dicke gibt es schließlich auch schon lange. Ich schätze auch Du wirst auch mal was anderes tragen wollen/müssen als Sportkleidung. In dem Sinne. Monika

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Veröffentlicht von: poeller
Beiträge: 13
Angemeldet am: 15.08.2011
Veröffentlicht am: 15.08.2011

Ach, freut Euch doch, dass Ihr zu einer glücklichen Minderheit gehört! Ansonsten ist das doch eine prima Geschäftsidee, ein Spezialhandel für schlanke Mode.

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Veröffentlicht von: Marion Z.
Beiträge: 1104
Angemeldet am: 24.09.2008
Veröffentlicht am: 15.08.2011

Michaela, ich kann die Nähkurse in meiner Volkshochschule nur empfehlen. Mein erstes Teil damals war eine Hose und die hat so super gepasst, dass die Kolleginnen gar nicht glauben konnten, dass ich die selbst gemacht hab. Röcke sind noch viel einfacher zu schneidern und Etuikleider kann man sich ganz prima auf Figur anpassen. Ich verwendete damals (vor ca. 10 Jahren) die Burda-Schnitte. Größe 36 war wie gemacht für mich. Nähen macht Freude und ich fand es immer sehr entspannend. 4 Stunden vergehen wie im Flug. Also nimm Dir Zeit. Wenn du anfängst, solltest Du nicht nach 1 Stunde schon wieder aufhören müssen. Schönes Hobby, grad für kalte und verregnete Herbsttage. Viel Spaß M.

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Veröffentlicht von: Michaela W.
Beiträge: 1653
Angemeldet am: 19.11.2008
Veröffentlicht am: 14.08.2011

Die Probleme beim Klamottenkauf kenne ich auch. Ich bin nicht gerade dünn, sondern, wie der Peter Greif es so schön formuliert "semi-schlank". BMI 22,5 aber gut durchtrainiert. Hosen in normalen Konfektionsgrößen muss ich grundsätzlich ändern lassen, weil die immer für Frauen mit wahnsinnig dickem Bauch konzipiert sind. Es gibt anscheinend keine Kundinnen mit flachem Bauch. Die Masse der Frauen in meinem Alter (39+) ist um die Körpermitte herum fett. Kleidung die diese Körperpartie sackartig verhüllt ist total im Trend. Das nervt! Ich hab mir auch schon überlegt, ob ich nähen lernen sollte. Da kann ich mir dann Kleidung mit ner richtigen Taille selbst schneidern. LG, Michaela

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Veröffentlicht von: Marion F.
Beiträge: 40
Angemeldet am: 16.01.2011
Veröffentlicht am: 12.08.2011

Dann können sich Schwangere wohl künftig freuen, daß sie nicht bei den häßlichen Umstandsmoden, sondern im normalen Sortiment suchen können... Mein Mann hat den Fehler begangen, sich bei 168cm Körpergröße mit über 50 Jahren immer noch keinen Bauch zuzulegen - ratet mal, wie toll es ist, Herrengröße 44 zu finden!!! Ich verstehe Euren Frust sehr gut. LG

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Veröffentlicht von: Annette B.
Beiträge: 11
Angemeldet am: 16.11.2010
Veröffentlicht am: 12.08.2011

@ alle <34 Trägerinnen, selbst Jeans sind schwierig zu bekommen. Eine 27er oder 26er mit Beinlänge 32 ist eher seltener. Meine Kollegin braucht 27/34. Die hat total gelitten. Jetzt habe ich mir eine 27er helle Hose gekauft, gefreut wie ein Schneekönig, und dann wurde sie beim Tragen weiter und weiter. Als ich reklamiert habe, hieß es, seien sie doch froh, dann passt sie auch noch wenn sie zunehmen. Die das sagte, sah aus als wäre sie aus dem zweiten Stockwerk in ihre 32er Röhrenjeans gesprungen. Ich habe schon oft überlegt, das es einen Versandhandel oder wenigstens eine Ladenkette geben müsste, in der Nichtteenager kleine Größen zu einem vernünftigen Preis bekommen könnten. Aber wir sind wohl einfach zu wenige. Nur ein Nischenmarkt @Gerhard, den Hype um diesen Adipositasspezialisten kapiere ich auch nicht. Er macht Reklame damit, das rund 4000 Leute insgesamt mehr als 30.000 kg abgenommen hätten. Wenn man Kopfrechnen kann, heißt das, dass das nur 7,5kg pro Kopf sind und das in einer Klinik, wo nicht die hingehen, die 5 oder 10 kg zuviel wiegen.

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Veröffentlicht von: Monika L.
Beiträge: 383
Angemeldet am: 07.02.2010
Veröffentlicht am: 11.08.2011

Hi Marion, geht mir genauso. Inzwischen stelle ich aber auch schon wieder fest, dass die Größen "wachsen", v.a. um den Hintern und den Bauch herum. Wo bleibt Gr 30? Finde eigentlich nur noch Jeans, da ich aus dem Teenie-Alter endgültig raus bin. LG

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Veröffentlicht von: Marion Z.
Beiträge: 1104
Angemeldet am: 24.09.2008
Veröffentlicht am: 10.08.2011

PS: Ich sehe mich allmählich als diskriminierte Minderheit!!!! M.

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Veröffentlicht von: Marion Z.
Beiträge: 1104
Angemeldet am: 24.09.2008
Veröffentlicht am: 10.08.2011

Allerdings Elfriede, die haben sogar die Größen "angepasst". Die Menschen wurden neu vermessen, sagte die Verkäuferin. Klar, wer jetzt eigentlich Größe 44 bräuchte, kann immer noch seine Größe 40 anziehen und es wird damit der Eindruck erweckt, man hätte ja gar nicht zugenommen. So wird Deutschland immer fetter. Ich war auf der Suche nach einer neuen schwarzen Hose. 3 Wochenenden war ich unterwegs, in allen Geschäften, wie sie der Reihe nach kamen, hab ich mindestens 50 Hosen probiert, wurde immer frustrierter. Früher hat die 36 gepasst, dann eher die 34. Durch die "neue Vermessung" wurde Größe 32 eingeführt (also früher war das mal 36!). Was meinst Du wie viele Geschäfte 32 führen? Welche Auswahl Du da hast? Lächerlich! Schon fast am Aufgeben hab ich endlich eine 32 gefunden, die passte. Hat mich 100 Euro gekostet! Ich hab noch nie für 200 DM eine Hose gekauft! Aber ich musste! Die geringe Chance noch eine zu finden die passt und der Frust den ich schon schob veranlasste mich dazu so viel Geld auszugeben. Die nächste näh ich mir wieder selbst. Hab zwar nur einen Einheitsschnitt, aber der passt wenigstens und das gesparte Geld geb ich lieber für MAPs und lecker Essen aus. M.

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Veröffentlicht von: Elfriede Z.
Beiträge: 50
Angemeldet am: 23.05.2009
Veröffentlicht am: 09.08.2011

was mir auffällt:Kleidung in Größe 34,(außer für Teenis),ist schlechter zu bekommen,als z.B. in Größe 44.

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Veröffentlicht von: K M.
Beiträge: 1346
Angemeldet am: 27.07.2008
Veröffentlicht am: 08.08.2011

Und einige scheine ehrlich besorgt zu sein, dass man krank ist, nur weil kein Übergewicht zu sehen ist. Schon seltsam...

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Veröffentlicht von: Michaela W.
Beiträge: 1653
Angemeldet am: 19.11.2008
Veröffentlicht am: 04.08.2011

Die Statistik hat mich auch verblüfft. Mir kommt es gar nicht so vor, als wenn es so viele Übergewichtige gäbe. Das ist der von Dr. Strunz einmal sehr treffend beschriebene Gewöhnungseffekt. Die üblichen fünf Kilo zu viel bei der Masse der Menschen nimmt man mit der Zeit nicht mehr wahr. Das übliche lamentieren über die Diskriminierung von Dicken geht ganz schön krass am eigentlichen Problem vorbei. Wenn jemand wirklich dick ist, wird diese Tatsache meist eher totgeschwiegen. Kein höflicher Mensch würde es wagen, einem Bekannten zu sagen: Mensch was bist Du fett geworden! Schlanke Menschen müssen sich viel eher Kritik anhören. Du bist zu dünn! Iss mal was! Laut Statistik sind jedoch nur zwei Prozent der Bevölkerung tatsächlich zu dünn.

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Veröffentlicht von: Gerhard L.
Beiträge: 110
Angemeldet am: 03.05.2009
Veröffentlicht am: 25.07.2011

"Im Deutschland des Jahres 2011 sind 75,4 Prozent der Männer übergewichtig und 58,9 Prozent der Frauen. Man kann sagen, dass Übergewichtige in diesem Land eine gesellschaftliche Mehrheit darstellen. In allen anderen Industrienationen sieht die Situation ähnlich aus", so schreibt die WELT heute. Wissenschaftler hätten herausgefunden, dass bei Übergewichtigen eine von der Medizin bisher übersehene gravierende Stoffwechselstörung vorläge. In dem Artikel wird außerdem gefordert, dass endlich über die Diskriminierung von Dicken geredet werden müsse. Rezepte zum dauerhaften Schlankwerden, wie sie auf dieser Website zu finden sind, gibt die WELT aber nicht. Stattdessen wird für das Buch eines Adipositas-Spezialisten geworben, der scheinbar auch noch nicht begriffen hat, dass die Mengen an leeren Kohlenhydraten unser Volk immer dicker und kränker machen.

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