Diplomarbeit Leistungssteigerung durch ketogene Kost

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Veröffentlicht von: peterpiterpepper
Beiträge: 6
Angemeldet am: 13.12.2016
Veröffentlicht am: 22.12.2016
 

Peter Attia schreibt in der Eating Academy viel über dieses Thema: http://eatingacademy.com/

Falls das noch jemanden interessieren sollte.

Veröffentlicht von: Gundula K.
Beiträge: 305
Angemeldet am: 06.11.2016
Veröffentlicht am: 22.12.2016
 

Lieber  Thomas, lieber Doktor Strunz, liebe Foristen,  :-)

 

dazu kann ich auch einen eigentlich traurigen Beitrag beifügen.

Nur kurz, ohne zu erklären warum, wieso.

 

Bei meinem 2. Selbstmordversuch kam ich in eine Klinik und wurde dort von einem älteren Arzt in der DDR untersucht.

Er sagte mir ganz klipp und klar, dass er mich bei einem nochmaligen Versuch in die Psychiatrie einweisen würde. Klare Aussage - klare Richtlinien:  Wer so etwas macht, gehört weggesperrt!

Da gab es keine Frage nach dem Lebensumfeld, nach dem Ernährungsverhalten, nach möglichen fehlenden Stoffen (Vitamine/Mineralstoffe/Eiweiß).

 

Klar und deutlich, die Vorgaben:

Wer sich nicht normgerecht verhält, also außer der Norm ist, gehört nicht in die Gesellschaft und muss deshalb außerhalb dieser (also weggesperrt) leben.

Natürlich hatte diese strikte Vorgehensweise bei mir etwas ausgelöst:

1) Verlasse Dich nicht auf andere, besonders auf keinen Arzt

2) Nimm Dein Leben selbst in die Hand, Du weißt genau, was Dir fehlt und wie Du das (Experimentieren!) beheben kannst.

 

Liebe Foristen,  :-)

seien wir froh und dankbar, dass es Dr. Strunz gibt, dass er unkonventionelle Wege geht und selbst dafür von der Ärzteschaft viel Unrecht einstecken muss.

Seien wir froh und dankbar, dass er uns mit (strengen) News versorgt. Nur die ständige Wiederholung von Wissen geht irgendwann auch einmal in die Köpfe der lernwilligen Menschen (Foristen) hinein.

Einen ganz herzlichen Dank, lieber Doktor Strunz, Sie hätten mir damals nicht mit der Psychiatrie gedroht, sondern mit per Messen aller Vitalwerte aus dem tiefen Loch herausgeholt, in dem ich damals steckte. :-)

Sie haben mir viel Kraft die ganzen Jahre gegeben, die ich Sie nun schon persönlich (Ganztagsvortrag 1998??) und schriftlich (News) gegeben. Haben mich sozusagen zum Nachdenken gezwungen und zum Experimentieren.

Um es zusammen zu fassen: Wer einen Selbstmord von eigener Hand plant (Achtung! keine Selbstmordattentäter, keine dazu gezwungenen Personen), der macht das nicht aus Jux und Tollerei, um andere zu ärgern, sondern weil er sich überflüssig vorkommt, weil er nicht mehr aus dem tiefen Loch herauskommt, weil auch andere ihm nicht helfen wollen/können oder er die Hilfe nicht annehmen kann, weil er sie als sinnlos empfindet).

Und wer es jemals bis zum Handanlegen an sich selbst durchgeführt hat, der weiß, was das für eine schwere Entscheidung ist, kein "hoppla, jetzt mach' ich das". Für mich sind diese Leute Helden, leider tragische.

Einfach nur danke, lieber Doktor Strunz, für Ihre allgegenwärtigen Hilfestellungen.

 

 

 

Lieben Gruß Gundula

Veröffentlicht von: Thomas V.
Beiträge: 324
Angemeldet am: 27.01.2016
Veröffentlicht am: 22.12.2016
 

ich kann es mir gar nicht vorstellen, dass es ärzte gibt, die sich weigern, gewünschte werte zu überprüfen.

die einzige erklärung für mich wäre, dass es einer dieser halbgötter ist, der es nicht verknusen kann, wenn ein laie mit themen kommt, von denen er kaum ahnung hat.

mir sagte z.b. mal mein hausarzt: q10 messen...mach ich nicht. das ist scharlatanerie und er hätte einen ruf zu verlieren ...

ich zu ihm: wenn er statine verschreibt, sollte er sich aber über dieses q10 mal gedanken machen. statine bremsen nicht nur die cholesterinproduktion aus, sonder üver den selben mechanismus auch die q10-produktion.

gemessen hat er den wert dann doch ...aber ich verschreibe ihnen jetzt kein q10...seine reaktion auf den zu tiefen messwert:)

gibts überall, sagte ich zu ihm. hat jeder supermarkt.

ich bin immer wieder erschrocken über ärzte, wie wenig die eigentlich wissen, was rechts und links der schulmedizinischen leitlinie noch existiert.

Veröffentlicht von: Heiko
Beiträge: 182
Angemeldet am: 23.11.2016
Veröffentlicht am: 21.12.2016
 

Ich habe meine Werte über vimeda bestimmen lassen. Mein Arzt hat sich geweigert diese Werte bestimmen zu lassen, obwohl ich ihm sagte, dass ich selbst bezahle.

Veröffentlicht von: Thomas V.
Beiträge: 324
Angemeldet am: 27.01.2016
Veröffentlicht am: 21.12.2016
 

hallo mario, ich habe diese werte ganz normal beim arzt bestimnen lasse.mit ausnahme des fettsäuretests, sind das alles kassenleistungen. kassenparienten müssen diesen test selbst bezahlen, kostet 79 euro. privatpatienten bekommen ihn erstattet.

Veröffentlicht von: Mario N.
Beiträge: 60
Angemeldet am: 22.09.2016
Veröffentlicht am: 21.12.2016
 

Das passt jetzt nicht so 100%ig zum Thema: Aber "Messen ist besser als Glauben"

Ich lese Fettprofil, Cholesterin, Zucker, Eiweißspiegel, ... Das hört sich alles nach regelmäßiger, selbst durchgeführter Messung an.

Mit welchen Mitteln messt Ihr die angegebenen Werte?

Schon die Ketonmessung geht ja richtig in's Geld, wenn übers Blut bestimmt und täglich gemacht. Ketostix gehen ja noch, aber das Ergebnis ist ja nicht so zuverlässig.

Veröffentlicht von: Thomas V.
Beiträge: 324
Angemeldet am: 27.01.2016
Veröffentlicht am: 20.12.2016
 

@thorsten

ich habe meine ernährung jetzt seit einem halben jahr umgestellt. von vorher low carb/high protein ( um die 50g carbs pro tag, protein 150 bis.knapp 300g ) auf wechsel zwischen 50 bis 200 g pro tag. soll heissen, ich variiere um die 100 g, gehe mal auf ca. 200g, gehe auch mal runter auf 50g. oft Richtung 150g. eiweiss 159 bis 200 g pro tag.

fette werden nicht gesondert zugeführt, setzen sich zusammen aus gesättigten, o3, o9 (olivenöl). das gemessen fettprofil ist optimal. o3-index 9.2, verhältnis einfach zu mehrfach ungesättigtet fettsäuren optimal.

eiweisszufuhr um die 150g, bei 71kg körpergewicht, 1.82 größe.

jetziger spiegel schwankt zwischen 7.4  und 7.9 (2messungen)

das passt!

cholesterin und zucker haben sich wieder normalisiert.

ich bekomme die besten werte mit einem switch zwischen low carb/ high protein, zu "more" carbs/high protein. die eine oder andere kurzfristige ketoeinlage wäre sicher auch produktiv. muss ich nochmal einbauen.

aber wie gesagt, dass sind meine persönlichen erfahrungen.

Veröffentlicht von: Thorsten
Beiträge: 38
Angemeldet am: 11.06.2015
Veröffentlicht am: 20.12.2016
 

Ich habe eine Frage an Thomas zu seiner Feststellung: "bei mir ist unter low carb z.b. der eiweißspiegel gesunken, obwohl ich die eiweißzufuhr verdoppelte und verdreifachte. er sank von 7.5 auf 6.7".

Viele Blut-Analyten unterliegen einer ausgeprägten Tagesrhytmik, so auch Eiweiß, welches im Tagesablauf um 20% schwankt. Mit diesem Wissen - könnten die unterschiedlichen Eiweißwerte auch andere Gründe als low carb haben?

Veröffentlicht von: Gundula K.
Beiträge: 305
Angemeldet am: 06.11.2016
Veröffentlicht am: 20.12.2016
 

Lieber Thomas,  :-)

 

nein, ich habe keine Werte überprüfen lassen: Entweder bin ich gesund, oder bin ich krank. Da bin ich eigen. Für viele Menschen sind Werte enorm wichtig, und diese sollen auch überprüfen lassen. Mir sind Werte unwichtig.

 

Meine Auffassung:

Da macht man sich nur unnötig verrückt, siehe z.B. auch den Beitrag "B12 und Eisen gehen nicht hoch - was tun?"

 

Ein einziges Mal habe ich aus Neugier das Triglyzerin(??) im Urin (Toilette beim Apother) überprüfen lassen. Der Apotheker war außer sich vor Erstaunen und dachte an einen Fehler:  70 mg/dl. Ich bot ihm an, nochmals mit frischen Urin die Probe zu machen. Seine Aussage (ein älterer Mann!): So einen niedrigen Wert hat er noch niemals in seinem Leben gesehen, sonst wären die Werte weit über 100.

Schande über mich, wenn es nicht Triglyzerin gewesen sein sollte, aber es war eine wichtige Messung bei einer Urinprobe. 

Und was war der Grund?

Ich hatte 6 Wochen lang mich streng vegan (Rohkost, nur Grünes) ernährt. Nur mal so hingeworfen, bitte keine Diskussion deswegen.

 

Schon wieder einen Nachtrag:

Da ich nicht low carb machen will, sondern eK (= ernährungsbedingte Ketose) wird meine Eiweiß-Zufuhr bei maximal 47 g/Tag liegen, gemäß 0,9%x kg Körpergewicht. Das muss aber individuell abgeglichen werden, somit erst einmal ein Richtwert.

 

Lieben Gruß Gundula

Veröffentlicht von: Thomas V.
Beiträge: 324
Angemeldet am: 27.01.2016
Veröffentlicht am: 20.12.2016
 

gundula, einen wert vergaß ich noch: eiweiss!

 bei mir ist unter low carb z.b. der eiweißspiegel gesunken, obwohl ich die eiweißzufuhr verdoppelte und verdreifachte. er sank von 7.5 auf 6.7 und das bei einer Tageszufuhr von 200 bis 300 g eiweiss! stichwort gluconeogenese.

 

Veröffentlicht von: Thomas V.
Beiträge: 324
Angemeldet am: 27.01.2016
Veröffentlicht am: 20.12.2016
 

hallo gundula...was mich interessieren würde...hast du folgende werte mal bei dir prüfen lassen: cholesterin, zucker/nüchtern- und langzeitwert, harnsäure?

der vorher-nachereffekt wäre interessant. wie haben sich die 3 werte unter keto verändert?

ich vermute mal, langzeitzucker blieb gleich, nüchternzucker erhöht und fettwerte nach massiver fettzufuhr deutlich schlechter.

bei mir war unter keto/low carb jeder dieser werte besser als unter high carb, solange ich von meinen fettvorräten zehrte. nachdem mein gewicht zu tief war, steuerte ich mir erhöhtet fettzufuhr dagegen, bis ich mein wunschgewicht wieder hatte. in dieser phase verschlechterten sich besagte werte massiv!

ich vermute, bei fast jedem wird es ähnlich sein. solange der körper seine fettdepots dezimiert ist alles in butter, danach ... 

Veröffentlicht von: Gundula K.
Beiträge: 305
Angemeldet am: 06.11.2016
Veröffentlicht am: 20.12.2016
 

Richtig, lieber Thomas,  :-)

 

Kaffee ist in keiner Weise genetisch korrekt, weder als Bulletproof-Kaffee noch als Espresso.

Wein ist auch nicht genetisch korrekt, oder sehe ich das einfach nur falsch? Bin ich hier zu engstirnig?

 

Was macht nicht alles für dummes Zeug in seinem kurzen Leben, das unweigerlich für jeden zum Tod führt?!  ;-)

 

Jeder hat so seine Schwachstellen, nicht wahr?

 

 

Lieben Gruß Gundula

 

Veröffentlicht von: Gundula K.
Beiträge: 305
Angemeldet am: 06.11.2016
Veröffentlicht am: 20.12.2016
 

Hallo Heiko,  :-)

 

ja, den Bulletproof-Kaffee-Artikel habe ich mir sehr sorgfältig (vor Monaten?) durchgelesen, kurz inne gehalten, nachgedacht und beschlossen, meinen Bulletproof-Kaffee wie gehabt weiter zu trinken.

 

"Es gibt Dinge, die ein Mann tun muss!"  ;-)

 

Wenn man auf alle und jeden hören und sich keine eigene Meinung bilden würde, ginge es einem bald so wie in dem netten Klassiker:  "Du bist verrückt mein Kind, du mußt nach Berlin. Wo die Verrückten sind, da jehörste hin  ...". - Kennst Du den alten Schlager?

 

Ich handle keineswegs unüberlegt, lese viel, probiere viel aus, breche viel ab, lerne von anderen, was sie besser wissen und können als ich - aber ich bin ein sturer Hund, schon immer gewesen. Meine Mutter könnte ein Klagelied von mir singen, wie ich sie oft zur Verzweiflung gebracht habe ...

 

Aber was ich bestimmt nicht mache, ist, die Kaffeebohnen für den Original Bulletproof-Kaffee zu kaufen (teuer). Da wäre ich bestimmt verrückt!  ;-)

 

Aber was ich bestimmt nicht mache, ist, die Kaffeebohnen für den Original Bulletproof-Kaffee zu kaufen. Da wäre ich bestimmt verrückt!  ;-)

 

Lieben Gruß Gundula

Veröffentlicht von: Thorsten St.
Beiträge: 934
Angemeldet am: 04.06.2014
Veröffentlicht am: 20.12.2016
 

Heiko: Touché!

Veröffentlicht von: Thomas V.
Beiträge: 324
Angemeldet am: 27.01.2016
Veröffentlicht am: 20.12.2016
 

3x täglich den bulletcafe...würg...das würde ich nicht runterbekommen! genetisch korrekt ist sicher was anderes.

mein Stoffwechsel würde da abdrehen: nüchternzucker auf über 120, jetzt bei 90. trigs würden nach oben schiessen, von jetzt 50/60 auf 150, ldl von 70 momentan auf über 100 und das hdl von jetzt 61 auf magete 30 sinken.

ich könnte das nicht ab..Alles schon ausprobiert und nachgemessen, für mich persönlich als ungeeignet eingestuft.dauer des versuchs war 1 jahr. 

Veröffentlicht von: Heiko
Beiträge: 182
Angemeldet am: 23.11.2016
Veröffentlicht am: 20.12.2016
 

Hallo Gundula{#emotions_dlg.smile}

Du liest du auch edubily...hast du dir schon mal den Artikel über bulletproof Kafee durchgelesen? Einfach mal in der Suchfunktion eingeben.

Ansonsten wünsch ich dir alles Gute!

Veröffentlicht von: Gundula K.
Beiträge: 305
Angemeldet am: 06.11.2016
Veröffentlicht am: 20.12.2016
 

Hallo Thomas,  :-)

 

Deine Hinweise sind gut, danke.

 

Ich trinke Bulletproof-Kaffe schon seit fast einem halben Jahr 3x täglich und esse zusätzlich sehr fett u.a. viel Kokosöl, Weidebutter, superfetter Käse,  Schmalz. Eigentlich müsste mein Körper daran schon gut gewöhnt sein. Klar, die KH - esse ich wenig und wenn hauptsächlich oberirdisches Gemüse - halten schon ein (das) Gleichgewicht.

 

Ich werde mich weiterhin kritisch "beäugen".  ;-)

 

Nachtrag:

Meine Darmflora habe ich gut im Griff, weil intensiv aufgebaut seit mehreren Monaten. Bin eigentlich sehr zufrieden mit mir.

 

Lieben Gruß Gundula

 

Veröffentlicht von: Thomas V.
Beiträge: 324
Angemeldet am: 27.01.2016
Veröffentlicht am: 20.12.2016
 

zu beginn würde ich nicht gleich zum bulletcafe greifen. das ist wirklich die absolute fettdröhnung..man kann sich auch über den sinn dieses kaffees mal unterhalten ...

ich hatte zu beginn eher mit verstopfungen zu kämpfen. wurde besser unter Einsatz von mtc-öl. am besten dann mit der kombi morgens und abends einen esslöffel haferkleie zusätzlich...entspricht aber wohl nicht mehr der ketolehre.

die haferkleie wirkt auch dem aushungern der darmflora durch den carbentzug entgegen. viele ballaststoffe, resistente stärken, produziert buttersäure, bindet cholesterin und scheidet es aus.

Veröffentlicht von: Gundula K.
Beiträge: 305
Angemeldet am: 06.11.2016
Veröffentlicht am: 20.12.2016
 

Hallo Michael,  :-)

 

alles ist ein Anpassungsprozess, da kann man nicht nach der ersten Kleinigkeit schon nach "Abbruch" schreien.

 

Wenn das in einer Woche immer noch so ist,  - dann, aber erst dann - würde ich mir Gedanken machen.

Jetzt will ich natürlich keinem empfehlen, dass nachzumachen. Jeder ist für sich selbst verantwortlich und kann dann auch nicht meckern, wenn er keinen Erfolg oder Probleme hat.

 

Soll ja auch nur ein Hinweis sein auf mögliche Ablauf-Varianten, mehr nicht.  ;-)

 

Lieben Gruß Gundula

 

 

 

Veröffentlicht von: Michael M.
Beiträge: 52
Angemeldet am: 21.05.2016
Veröffentlicht am: 20.12.2016
 

Gundula, 

vielleicht hat dein Darm auch einfach keine Lust auf die Fett-Mengen? Die einfachste Lösung ... 

Marion, 

Diplom-Arbeit ist eine wissenschaftliche Arbeit. Sieht so dein Verständnis von Wissenschaft-Machen aus? 

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