Eisen bzw. Ferritin: Welcher Wert sollte denn jetzt erreicht werden ?

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Veröffentlicht von: Torben V.
Beiträge: 90
Angemeldet am: 24.06.2014
Veröffentlicht am: 12.03.2016
 

Hallo Max,

 

die Frage habe ich mir auch gestellt. Also ich bin mittlerweile bei einem Wert von ca. 137. Nach anfänglich 74. Nur durch zweimal wöchentlich die 100 mg Kapsel Eisen plus das Eisen vom Vitamineral. Herr Michalk meinte irgendwo, dass 150 Ferritinwert wohl auch eine gute Grenze seien. Daher frage ich mich auch: Nun eher dauerhaft die 300 oder die 150 anstreben. Ich weiß auch nicht so genau, ob Herr Dr. Strunz die über 300 immer nur sporadisch zu großen Wettkämpfen anstrebte und es sonst absacken ließ, so dass insofern keine Problemlage gegeben war, weil es immer mal wieder rundersackte.

Veröffentlicht von: Max M.
Beiträge: 241
Angemeldet am: 26.09.2013
Veröffentlicht am: 03.03.2016
 

Wenn du den Ausgangsbeitrag liest, siehst du, dass das nicht unumstritten ist, deshalb habe ich das hier doch gepostet.

(Es ist im Übrigen nicht nur Michalk, der anderer Ansicht ist.)

Man kann Strunz ja schätzen, aber warum soll alles, was er schreibt, der Weisheit letzter Schlusss sein?

Veröffentlicht von: Plebejer
Beiträge: 293
Angemeldet am: 24.06.2014
Veröffentlicht am: 02.03.2016
 

Welcher Wert sollte denn jetzt erreicht werden ?

 

Hier findest Du alles was Du brauchst, alle Werte, die Dr. Strunz empfiehlt:

http://drstrunz.de/bluttuning.pdf

 

Veröffentlicht von: Tobias
Beiträge: 1
Angemeldet am: 29.02.2016
Veröffentlicht am: 29.02.2016
 

Spannend die Frage, was ich denn selbst gerade für einen Wert habe. Der einfachste Weg scheint die Blutspende: "der Hämoglobinwert korreliert sehr gut mit dem Ferritin." meinte der Arzt. Ein Piks und nach kaum 10 Sekunden spukt die Maschine das Ergebnis aus. Dazu meine aktuelle Geschichte:

 

Juni 2015: Blutspende mit Hämoglobin 8,6 mmol/l: also „tauglich“, die Grnze läge für Männer bei 8,4

 

Am nächsten Tag fühlte ich mich schlapp, müde, antriebslos. Sofort kam mir Eisen in den Sinn. Bis Ende 2015 nahm ich deshalb zusätzlich 90 x 50 mg Ferroform und dachte, „das reicht.“

Anscheinend wurde das bestätigt durch die Messung „Eisen im Vollblut“. Mein Wert im Januar 2016 lag mit 517 mg/l leicht über der Norm (440-480). Komisch, fand ich und bestellte die Messung von Ferritin (gleiche Probe) nach. Ergebnis: 28 ng / ml.

 

Die von Dr. Strunz emphohlenen Werte muss ich nicht wiederholen.  Der Spiegel ist jedenfalls zu niedrig.

 

Mein aktueller Hämoglobin-Wert letzte Woche, wieder zur Voruntersuchung zur Blutspende: 10,1 mmol/l. Also voll einsatzfähig. Es wunderte die Ärztin, dass ich die Blutspende damit abgesagt habe. Den Widerspruch zum gemessenen Eisen- und Ferritinwert konnte sie nicht erklären.

 

Wer hat noch Erfahrungen dazu?

 

Viele Grüße

Tobias

Veröffentlicht von: Max M.
Beiträge: 241
Angemeldet am: 26.09.2013
Veröffentlicht am: 11.02.2016
 

Ich habe noch etwas dazu gefunden:

"So in etwa 250 [Ferritinwert] sollte ein gesunder Mensch haben."

http://www.strunz.com/de/news/geheimnis-eisen.html

Veröffentlicht von: Max M.
Beiträge: 241
Angemeldet am: 26.09.2013
Veröffentlicht am: 11.02.2016
 

Hallo,

ich habe eine Frage, die mir ebenso wie die beiden anderen heute von mir gestellten Kopfzerbrechen bereitet:

Der Ferritinwert muss natürlich eine gewisse Höhe erreichen, streitig ist nur: welche?

Chris Michalk schreibt in "Gesund durch Metallentgiftung":

Andere laden sich, bewusst oder unbewusst, mit Eisen voll - so, dass der Eisenspeicher randvoll ist.

Nicht wissend, was sie sich damit gerade antun. Metalle wie Kupfer und Eisen sind nicht nur wichtig für den Körper, sondern auch hochgefährlich. Tatsächlich können die beiden Metalle ganz massiv Entzündungsreaktionen anheizen. Jeder Chemiker weiß hier Bescheid (z. B. Stichwort Fenton-Reaktion).

Eisen ist involviert in vielerlei Pathogenesen. Heute weiß man: Insbesondere bei Alzheimer und anderen neurologischen Erkrankungen. In diesen Gehirnen findet man nahezu immer Eisenablagerungen.

Auch Kupfer oder die vorhin genannten Schwermetalle können viele Stoffwechselwege derart negativ beeinflussen, dass diese in ihrer Funktion gestört sind. So titelte eine wissenschaftliche Arbeit: Eine kupferarme Ernährung als Präventivstrategie gegen Alzheimer. Erschienen 2014. Hochaktuell!"

Strunz dagegen schreibt:

"... In meinen Augen unmöglich. Etwa ab 60 beginnt Leistung. Bei Männer etwa ab 120 (nachdenken). Ich persönlich hatte stets über 300. Sonst hätte ich mich gar nicht nach Hawaii getraut... Schließlich wollte ich mich nicht blamieren.

Zurück: Diese 30% mit Ferritin unter 20, für mich Null, brauchten für hübsche 2 km-Strecken 21 Sekunden länger als die Ruderinnen mit "normalem" Ferritin. Volle 21 Sek. länger heißt: Nix Medaille.

Der Studienleiter empfiehlt also, zu Beginn eines Trainingsprogrammes von Athleten doch bitte Ferritin zu messen. Empfiehlt er jetzt, 2011.

Da verdreh ich beinahe die Augen. 25 Jahre Nichtwissen. Wozu haben die Sportlerinnen (die 30%) in der Zwischenzeit, in den letzten Jahren überhaupt trainiert, sich angestrengt? Alles für die Katz."

http://www.strunz.com/de/news/ferritin-langsames-erwachen.html

 

s. auch: http://www.strunz.com/de/news/geheimnis-eisen.html

 

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