Eisenmangel-Infusionen

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Veröffentlicht von: Thorsten St.
Beiträge: 927
Angemeldet am: 04.06.2014
Veröffentlicht am: 18.07.2017
 

"Unter dem Strich bedeutet das doch, daß man etwas Eisen auch dann ergänzen sollte (wenn man andere Mineralien und Spurenelemente ergänzt), wenn man einen guten Ferritinspiegel hat. Allerdings nur soviel, wie der Körper auch tatsächlich in etwa verbraucht."

Unterm Strich, würde ich sagen, muss das Verhältnis der Stoffe (Mikro-/Makronährstoffe) zueinander und zum spezifischen Bedarf passen.

Die Supplementierung einer Einzelsubstanz (besonders als Hochdosis), kann meiner Meinung nach durchaus dazu führen, dass sich dann an anderer Stelle ein neues Defizit auftut. Und so läuft man Gefahr, immer wieder eine neue Substanz in seine Supp-Liste aufzunehmen und man steht hinterher mit einer Liste von NEM dar, die jeden Krebskranken mit seiner Chemo und sonstigen Pillen nur noch mitleidig den Kopf schüttel läßt.

Ziel sollte es sein, einzelne Mangelzustände auszugleichen (z.B. durch NEM) und dann auf eine gut ausbalanceierte Zufuhr aller benötigter Stoffe durch natürliche Nahrung zu achten. Spezielle oder spezifische Ergänzungen können dann noch angebracht sein, wenn man in einigen Bereichen mit der Ernährung einfach nicht genug zuführt / zuführen kann, oder wenn man in bestimmten Bereichen einen (deutlich) höheren Bedarf hat, als dass man ihn durch die Ernährung sinnvoll decken könnte.

Wer aber eine DIN A4 lange Liste mit NEM als tägliche Dauergabe zu sich nimmt, hat meiner Meinung nach immer noch ein deutliches Verbesserungspotentiel in Bezug auf seine Ernährung.

Nichts gegen eine große Auswahl an NEM im eignen Schrank ("haben" ist besser al "brauchen"), aber es sollte nicht darauf hinauslaufen, dass man alles immer zu sich nimmt bzw. zu sich nehmen muss. Auch hier dürften Zyklen und Phasen sinnvoll sein; auch um Synergien zu Nutzen und gegenseitige Hemmungen zu vermeiden.

So, war jetz leicht Off-Topic {#emotions_dlg.wink}

LG,
Thorsten

Veröffentlicht von: Thorsten S.
Beiträge: 52
Angemeldet am: 28.02.2013
Veröffentlicht am: 17.07.2017
 

Hallo Thorsten St.,

lese erst jetzt Deinen interessanten Beitrag. Klingt sehr logisch, aber ist das auch so...?

Deine Antwort könnte eine Frage beantworten, die ich mir schon lange stelle. Bei mir passten einige sehr wichtige Parameter nicht (Zink, Magnesium, Jod, Bitamin D...). Ferritin lag gut ( um die 180mcg/l.

Wenn ich allerdings einen längerem Zeitraum substituiere (kein Eisen), kommt das ganze nicht wirklich an. Ich werde müde, fühle mich unwohl ...

Bei dem Versuch dann getingfügig Eisen zu ergänzen (nur etwa 10mg pro Tag) geht die Sonne auf. So, als wenn Eisen gefehlt hätte.

Deine Erklärung würde dazu passen. Durch die Ergänzung von Zink & Co hat der Körper faktisch auch einen Mehrbedarf an Eisen. Da ich dies nicht zus. nehme, muß er an den Speicher ran. Der Ferritinwert sinkt. Mir scheint es aber so, als wenn der Körper sein Ferritin-Eisen nicht sogern hergibt.

Unter dem Strich bedeutet das doch, daß man etwas Eisen auch dann ergänzen sollte (wenn man andere Mineralien und Spurenelemente ergänzt), wenn man einen guten Ferritinspiegel hat. Allerdings nur soviel, wie der Körper auch tatsächlich in etwa verbraucht.

Liege ich so in etwa richtig?

Veröffentlicht von: Thorsten St.
Beiträge: 927
Angemeldet am: 04.06.2014
Veröffentlicht am: 27.06.2017
 

Ein paar Anmerkungen, Ideen, Fragen, Anregungen zum Thema Eisen.

Ferritin ist, soweit ich weiß, die Speicherform von Eisen für den Körper. Quasi das Depot/Lager, aus dem sich der Körper bei Bedarf bedient. So ein Lager muss erfahrungsgemäß umso größer sein, je volatiler Verbrauch und Zufuhr sind.

Der Sauerstofftransport im Körper erfolgt durch das Hämoglobin der roten Blutkörperchen. Der intramuskuläre Sauerstofftransport erfolgt durch Myoglobin (auch ein eisenhaltiges Protein). Beide (Hämoglobin und Myoglobin) haben nur mittelbar etwas mit dem Ferritinlevel zu tun; nämlich dann, wenn ein Mehrbedarf an diesen Globinen gedeckt werden muss.

Ist die Eisenzufuhr (Nahrung, NEM) gleichbleibend, gleichmäßig  auf dem Nivau des Eisenverbrauchs (Bluterneuerung, etc.) braucht man demnach keinen hohen Ferritinwert. Die Automobilindustrie zeigt mit ihrer Just-In-Time-Produktion, wie man nahezu ohne Lagerkapazität auskommt. Problematisch wird es nur, wenn der Verbrauch unvorhergesehen ansteigt, oder die Zufuhr unterbrochen wird.

Damit zugeführtes Eisen sich zu Ferritin binden kann, müssen entsprechende Proteine aufgebaut werden; ein anaboler Vorgang, den man durch Ernährung und Lebensweise durchaus nachhaltig torpedieren kann.

Zur gedanklichen Anregung sei hier noch auf zwei edubily Beiträge verwiesen:
http://edubily.de/2017/01/das-spiel-mit-dem-eisen/
http://edubily.de/2016/01/ich-vertrage-keine-kohlenhydrate-eisen/

Einfach Hochdosis-Eisenzufuhr um den Ferritinwert zu pushen, kann also durchaus nach hinten losgehen. Aussagen wie "mit einem Ferritinwert unter 300 trete ich erst gar nicht an" finde ich höchst bedenklich. In einem Leistungssport-Kontext mag das vielleicht noch gehen (unter Berücksichtigung noch veiler weiterer Parameter und Radnbedingungen). Für "Jedermann" ist das aber sicher nicht sinnvoll. Vor allem dann nicht, wenn derartige Werte aus falschem Verständnis heraus mit aller Macht angestrebt werden (Hochdosis-Supplementation). Stabile, physiologische Werte sind dagegen sicher eine gute Zielsetzung. Aber nicht mit der Brechstange.

Wichtig ist es, die Entwicklung des Ferritinwertes im Auge zu behalten.
Sinkt er mehr oder weniger kontinuierlich, ist
a) der Eisenbedarf größer als die Zufuhr; egal ob der Ausgangswert 300, 200, 100, oder 60 ist.
oder b) der Körper nicht in der Lage Ferritin aufzubauen (Co-Faktoren fehlen; mangelnder Anabolismus)
Steigt der Ferritinwert dagegen an, kann
a) eine Infektion vorliegen und der Körper freies Eisen "wegfischen", um es den Infektionserregern (Bakterien, Parasiten) zu entziehen
b) die Zufuhr großer sein, als der Verbrauch.
oder c) eine hohe anabole Stoffwechsellage vorliegen

 

Bin offen für weitere Ansichten, Meinungen, Fakten {#emotions_dlg.smile}

LG,
Thorsten

Veröffentlicht von: Sarah K.
Beiträge: 1
Angemeldet am: 27.06.2017
Veröffentlicht am: 27.06.2017
 

@ Aexa: Wie gut hast du die Infusionen vertragen? Ich habe die Tabletten immer wieder mal zeitweise genommen. Die haben zwar auch geholfen, aber ich vetrage die so schlecht :/

 

Als Alternative habe ich probiert, jeden Tag über die Ernährung mehr Eisen zu mir zu nehmen. Entweder in form von Fleisch(Leber und Niere haben viel Eisen), diesen Müsliriegeln mit Eisen. Ansonsten gibt es noch Kräuterblut oder Rotbäckchensaft. Hat alles Vor -und Nachteile. 

Veröffentlicht von: Aexa W.
Beiträge: 1178
Angemeldet am: 12.12.2008
Veröffentlicht am: 24.07.2011
 

UND Im Blut gemessen wird: Eisen. Kann man vergessen. FERRITIN muss gemessen werden. Also, bitte erwähnt, ob ihr von Eisen oder Ferritin sprecht. BUCHTIPP Das unterschätzte Element - die Wiederentdeckung des Eisenmangelsyndroms Taschenbuch, 12.- € Medizin von unten? Darf so etwas für das universitäre Establishment akzeptabel sein? Ein Beispiel aus der Schweizer Hausarztpraxis, das mittlerweile europäische Kreise zieht, könnte eine positive Antwort darauf geben. In der Basler Praxis des Allgemeinmediziners Dr. Beat Schaub wurde in den letzten Jahren das so genannte Eisenmangelsyndrom entdeckt. In zweierlei Hinsicht ein Novum: Es wurde mit soliden Strichen zwar ein neues Krankheitsbild gezeichnet, aber dabei kein neues Leiden erfunden. Im Gegenteil: Jeweils ein sehr hoher Prozentsatz verschiedener Symptome, derentwegen Patienten ihren Hausarzt und in der Folge über Jahre oft eine ganze Kaskade von Fachärzten aufsuchen mussten, ohne dass ihnen so recht geholfen werden konnte, kann jetzt zielgenau behandelt, gelindert oder ganz behoben werden. Das Buch ist in gut verständlicher Sprache geschrieben. Lebendige Frauen - The Iron Code Taschenbuch, 12.- € Müde, lustlos, depressiv, Schlaf– oder Konzentrationsstörungen? „Lebendige Frauen“ ist ein Buch, das vielen kranken Frauen neue Hoffnung gibt-Über 150 Millionen Frauen im Menstruationsalter in Europa leiden an Symptomen eines nicht diagnostizierten Eisenmangelsyndroms. Weltweit sind es über zwei Milliarden. Nach 6-jähriger Forschung gelang es erstmals, das Krankheitsbild zu definieren und mit einem tiefen Eisengehalt des Körpers zu korrelieren. Nach diesen Erkenntnissen drängt es sich auf, den Betroffenen Eisen zu geben. Das Buch ist in gut verständlicher Sprache geschrieben und ist vor allem an Frauen im Menstruationsalter gerichtet - eine Art „Eisen-Manifest für die Frau“.

Veröffentlicht von: Aexa W.
Beiträge: 1178
Angemeldet am: 12.12.2008
Veröffentlicht am: 12.06.2011
 

Infusion sind bei Eisenmangel das Beste. Aber: Passt auf, dass es Venofer ist und lasst euch nicht Ferinjekt geben (bitte selbst nachlesen warum). Sollte von der Kasse bezahlt werden. Am besten telefonisch nachfragen, ob der Arzt (Internist am besten) einen hohen und gesunden Ferritin-Wert befürwortet. Sonst kann man sich seine Zeit sparen. Haarausfall (am Scheitel), Müdigkeit, bis hin zu Depressionen können die Symptome sein! Eisen ist elementar wichtig und da Frauen monatlich etwas verlieren ... 15 euro zahlen und den Wert ermitteln. Es ist eher selten, dass mit Tabletten der Wert steigt - wem es also wirklich schlecht geht: Internist suchen, anrufen etc.

Veröffentlicht von: Karl G.
Beiträge: 276
Angemeldet am: 14.08.2009
Veröffentlicht am: 26.04.2011
 

Hallo Simone , eine HP hat den bei mir getestet, dann angeblich gelöscht..daran glaube ich nicht...aber es soll fast jeder Erwachsene diesen Virus haben...es ist vielleicht noch etwas Anderes bei Dir nicht i.O. ??? LG Karl

Veröffentlicht von: Simone B.
Beiträge: 9
Angemeldet am: 28.02.2011
Veröffentlicht am: 25.04.2011
 

Hallo Marion, ich ernähre mich Low Carb kombiniert mit Gemüse und Obst, Eiweiß aus Eiern, Fisch,Fleisch,Quark und Käse bzw. Eiweißpulver aus dem Shop. dazu NEM Zink 90 mg muß ich auffüllen Selen 600 muß ich auffüllen dann 300 Power Argenin liegt bei mir im unteren Bereich Magnesium 900 mg und natürlich Vitamin D, C und Vitaminerial 31 Eisen 100 mg vor dem Laufen L-Carnetin (hab ich knapp) danach Amino Power Ich habe aber trotzdem dramatisch wenig Eiweiß nur noch 6,26 Bei mir wurde der EBV Virus Pfeifferisches Drüsenfieber festgestellt. Seit 06/2010 habe ich Leistungstiefs und Schwäche beim Laufen, bin froh das ich jetzt die Ursache kenne. Hat jemand Erfahrung mit dem Virus? LG Simone

Veröffentlicht von: Marion Z.
Beiträge: 1104
Angemeldet am: 24.09.2008
Veröffentlicht am: 19.04.2011
 

Gratuliere Simone, darf ich fragen wie Du Dich bis dato ernährt hast? M.

Veröffentlicht von: Simone B.
Beiträge: 9
Angemeldet am: 28.02.2011
Veröffentlicht am: 18.04.2011
 

Hallo, ich nehme seit Anfang Februar 30mg Eisen dazu 2 bis 2,5 mg Vitamin c und esse etwas Gemüse oder Obst und das ca. 2 Std nach dem Abendbrot. Mein Ferretin ist in sieben Wochen angestiegen von 18,8 auf 55. Jetzt nehme ich 100mg Eisen. Gesundheit fängt an bei 60 bis 300. Bis auf Eiweiß und Zink waren meinen gesamten Bluwerte einschließlich Aminogramm ok. Auf jeden Fall hat sich die Fahrt zum Doc gelohnt, kann ich nur jedem empfehlen. LG Simone

Veröffentlicht von: Alexandra A.
Beiträge: 183
Angemeldet am: 09.03.2010
Veröffentlicht am: 15.04.2011
 

Hallo in die Runde, hab kürzlich im beliebten deutschen DrogerieMarkt ein flüssiges Eisenpräparat gekauft,ist glaub ich neu im Regal und zwar das von der Hausmarke. Es schmeckt total lecker, man trinkt so einen guten EL davon vor Mahlzeiten. Vielleicht könnt auch ihr damit euren Eisenwert hochbringen. ich messe nicht im moment, hab aber schwangerschaftsbedingt einen erhöhten bedarf, den ich natürlich decken will. die Tabletten setzen meiner Verdauung arg zu. LG, Alex

Veröffentlicht von: Marion Z.
Beiträge: 1104
Angemeldet am: 24.09.2008
Veröffentlicht am: 15.04.2011
 

Hallo Claudia, wenn Du noch immer müde bist, hast Du mal ein Aminogramm machen lassen? Eisen war bei mir auch unter 20, das Aminogramm war aber das Entscheidende was die Müdigkeit betraf. Mit meiner MAP's-Kur war ich schlagartig hellwach! Ich hab Eisen nach dem Rezept von Dr. Strunz 8 Wochen hochdosiert aufgefüllt. Getan hat sich nichts. Ich hatte es schon aufgegeben. Um die angebrochene Tablettenpackung aufzubrauchen hab ich über 1 Jahr verteilt monatlich 3 x 500 mg Eisen genommen. Dazu täglich mein Orthomol und noch 1 Gramm Vit. C extra. Und siehe da, bei einer Kontrollmessung 1 Jahr später hat sich mein Eisen verdreifacht! Zwar auch nur knapp über 60 aber immerhin! Schließlich hab ich im Verhältnis nur minimal substituiert. Wie ist das möglich? Ich erkläre es mir damit, dass das Vit. C die Aufnahme wohl etwas verbessert hat. Aber ich habe den Verdacht, dass v. a. der ausgeklügelte Nährstoffmix aus dem Orthomolpräparat meine Gesamtsituation so weit verbessert hat, evtl. hat nur eine klitzekleine Verbesserung einer ganz bestimmten Komponente gefehlt, dass das Eisen endlich besser aufgenommen werden konnte. Es bedarf eben ALLER Nährstoffe, um eine optimale Verbesserung zu erzielen. Wie auch immer, mich freuts und ich arbeite grad an der Formel für "über den ganzen Tag gleichmäßig anhaltende Power und Energie ohne Durchhänger" und es sieht so aus, als ob mein grad laufendes Experiment mir endlich den ersehnten Durchbruch bringt. Grüße M.

Veröffentlicht von: Karl G.
Beiträge: 276
Angemeldet am: 14.08.2009
Veröffentlicht am: 15.04.2011
 

Hallo , besonders Claudia, ich vermute mal , Dein schöner Wert wird sich nur halten lassen , durch regelmäßige Infusionen. Ich möchte einfach wieder darauf hinweisen, das es meist gar nichts bringt , nur einzelne Werte aufzufüllen.Es müssen ALLE 47 essentielle Nährstoffe da sein. Wer einzeln schlechte Werte bemerkt , sollte auch prüfen, wo noch Mängel sind. LG Karl

Veröffentlicht von: Claudia W.
Beiträge: 21
Angemeldet am: 17.03.2010
Veröffentlicht am: 15.04.2011
 

Hallo, nach meiner letzten Infusion wurde drei Wochen später noch mal der Wert gemessen und liegt nun bei 75. Nach weiteren drei Monaten wird noch mal gemessen und anhand der Entwicklung wird dann die Höhe einer evtl. Erhalungsinfusion bestimmt. Veränderungen bzgl. der Müdigkeit habe ich leider noch nicht gemerkt. Mal schauen wie es weitergeht. LG Claudia

Veröffentlicht von: Simone B.
Beiträge: 9
Angemeldet am: 28.02.2011
Veröffentlicht am: 28.02.2011
 

Hallo Claudia, ich habe schon viele Jahre Eisenmangel. Mein Ferritin wurde nicht gemessen, der niedriger Blutdruck und meine Müdigkeit wurden mit genetisch bedingt abgestempelt. Durch einen Tipp von unserem Doc habe ich im September 2010 mein Ferretin messen lassen 12,4 und dann sehr viel Fleisch gegessen. Hat aber nicht viel gebracht im Januar war der Wet 18,8. So fühl ich mich auch. Jetzt nehme ich die Eisentabletten aus dem Shop und fahre Ende März zu unserem Doc. Ein Eisenzentrum wie bei dir gibt es in meiner Nähe nicht. Gruß Simone

Veröffentlicht von: Edith N.
Beiträge: 41
Angemeldet am: 25.03.2006
Veröffentlicht am: 25.02.2011
 

Ich hatte im November einen Ferritinwert von 3,4.......(ja wirklich) Bekomme seit 21.1. Eiseninjektionen 1-2x die Woche. Nach einem Monat war der Wert nun bei 55. Bin auch mal auf den Vergleich gespannt! Ich bekomme das ganz normal über die Krankenkasse zum Glück.

Veröffentlicht von: Alexandra A.
Beiträge: 183
Angemeldet am: 09.03.2010
Veröffentlicht am: 24.02.2011
 

hallo Claudia auch ich habe letzten herbst 4 eiseninfusionen bekommen. vor der messung war mein ferritin wert bei 43, danach bei 142. bin mal gespannt, wie es bei dir einschlägt. Gruss Alex

Veröffentlicht von: Claudia W.
Beiträge: 21
Angemeldet am: 17.03.2010
Veröffentlicht am: 21.02.2011
 

Hallo Zusammen, ich möchte Euch von meinen Erfahrungen zum Thema Eisen berichten: bei mir wurde ein Ferritin Trauer-Wert von 29 (Zitat: Gesundheit beginnt ab 60)festgestellt. Mir wurden zwar Tabletten verschrieben, jedoch geht das mir zu langsam. Ich habe unter Eisenzentrum gesucht und einen Arzt in München gefunden, der den Speicher mit Infusionen auffüllt. Dazu wurde noch mal eine Messung vorgenommen, sowie Gewicht, Körpergröße sowie frauenspez. Eckpunkte abgefragt. Danach hat sich die Dosis errechnet, in meinem Fall 5 Ampullen Ve.of.r., verteilt auf drei Infusionen. Heute habe ich die erste Infusion bekommen und der Zeitaufwand war ca. 40 Minuten. Beschwerden hatte ich keine, es wurde aber gesagt, dass man am Tag der Infusion und am Folgetag müde sein kann. Eine Infusion kostet ca. 66 Euro. Nach Abschluss der Infusionen wird nach drei Wochen Pause noch mal gemessen. Ich werde weiter berichten! Was mich an der ganzen Geschichte ärgert, dass bislang keiner der konsultierten Ärzte auf die ständige Müdigkeit eingegangen ist, sondern die schlechten Werte "schöngeredet wurden". Und das schon jahrelang. Eigentlich eine Unverschämtheit - fast schon ein ärztlicher Kunstfehler!?

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