Eiweiß bei Burn-out

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Thema Eiweiß bei Burn-out

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Veröffentlicht von: Thomas V.
Beiträge: 181
Angemeldet am: 27.01.2016
Veröffentlicht am: 19.04.2016

der doc sagt doch immer, wir sollen messen{#emotions_dlg.wink}...und dann stellen wir fest, nix mit niedrigen Zucker- und cholestetinwerten{#emotions_dlg.surprised}

wie man Höchstleistungen im sport bringen soll, wenn unter lowcarb die anabolen hormone zurückgehen, die schilddrüse runterfährt...keine ahnung.

ich habe auf jeden fall derartig dabei abgenommen, dass ich es nur durch das pure trinken von olivenöl kompensieren konnte. ob das die ernährung unserer Vorfahren war...ich bezweifel es!

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Veröffentlicht von: Thorsten St.
Beiträge: 587
Angemeldet am: 04.06.2014
Veröffentlicht am: 19.04.2016

Nachtrag.

Zwei Links kann ich noch beisteuern, die sogar eine unterschiedliche Fähigkeit zur Stärkeverwertung (Amylase Produktion) unterschiedlicher Volksgruppen darstellt:

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/mensch-versus-affe-die-spucke-macht-den-unterschied-a-504821.html

 

http://www.nature.com/ng/journal/v39/n10/full/ng2123.html

 

"In ihrer Untersuchung stellten die Forscher außerdem fest, dass Menschen, die traditionell nur wenig Stärke zu sich nehmen, auch weniger AMY1-Gene besitzen. Dafür verglichen sie Menschen mit sehr unterschiedlichen Speiseplänen. So fanden sie bei den in der Arktis lebenden Yakut, einem Volk, das sich hauptsächlich von Fisch ernährt, deutlich weniger verschiedene AMY1-Gene als bei Japanern, die viel Reis essen."

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Veröffentlicht von: Thomas V.
Beiträge: 181
Angemeldet am: 27.01.2016
Veröffentlicht am: 19.04.2016

war vor ein paar tagen bei einem dr.rer.nat. biochemiker. der meinte, die these das wir noch nicht an carbs optimal adaptiert sind...erst seit 5000 jahren Ackerbau...ist vom tisch. solche anpassungen sollen viel schneller ablaufen. mitunter schon von einer Generation auf die andere-stichwort epigenetik.

er meinte sogar, dass unterschiedliche völker, unterschiedliche anpassungprozesse durchliefen und damit nicht unbedingt vergleichbar sind.

er meinte ich hätte mir meinen stoffwechsel durch 2 jahre low carb zerschossen. soll jetzt 30% des kalorienbedarfs durch carbs decken. später, wenn alles wieder rund läuft einen wechsel zwischen high carb und low carb. entsprechend eiweiss und öle dosieren.metabolische flexibilität. klang wie chris michalks thesen.

ach ja...ich will nicht abnehmen, sondern mein gewicht halten.

 

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Veröffentlicht von: Thorsten St.
Beiträge: 587
Angemeldet am: 04.06.2014
Veröffentlicht am: 19.04.2016

Ich sag nur "Flöhe und Läuse".

Manch einem mag Low-Carb helfen Gewicht zu verlieren. In verbindung mit low-Protein und High-Fett funktioniert vielleicht sogar Ketose und Ausdauersport.

Es haben aber nicht alle "Läuse und Flöhe". vielleicht haben einige ja auch "Milben und Zecken". Da muss man dann etwas anders vorgehen.

Ich glaube auch nicht, dass es "DAS" Kohlenhydrat gibt. Es handelt sich dabei vielmehr um eine Stoffgruppe. Einige gut, einige nicht so gut bekömmlich und verträglich. Aber letzen Endes ist ein entscheider Unterschied des Homo Spiens zum Neandertaler, dass er Stärke spaltende Enzyme bilden kann und damit in der Lage ist Stärke zu verstoffwechseln. Und durchgesetzt hat sich nun mal der Homo Sapiens. Ob trotz oder wegen dieser Fähigkeit, kann man durchaus diskutieren. Aber die Fähigkeit Speisen zuzubereiten und zusätzliche Energilieferanten verwenden zu können, scheint mir evolutionär betrachtet nicht unbedingt von Nachteil zu sein.
Das in dem Zuge die Adaption an bestimmte KHs derzeit nur ungenügent ist (Gluten, etc.) tut dem keinen Abbruch. Dann reicht es aber auch, diese zu meiden / zu reduzieren und nicht gleich eine ganze Nährstoffkategorie grundsätzlich zu verteufeln.

Ist nur meine unmaßgebliche Meinung (die sich im Zuge neuer Erkenntnisse durchaus anpassen kann).

LG,
Thorsten

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Veröffentlicht von: xxxxx
Beiträge: 77
Angemeldet am: 28.07.2015
Veröffentlicht am: 19.04.2016

Ich muss da Thomas und Thorsten recht geben. Bei mir hat das zusätzlich noch die Schilddrüsen und Hormonwerte völlig zerschossen. Zumindest führe ich es auf die No/Low Carb Ernährung zurück

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Veröffentlicht von: Thomas V.
Beiträge: 181
Angemeldet am: 27.01.2016
Veröffentlicht am: 19.04.2016

thorsten, ich kann immer weniger verstehen, warum dr.strunz derartig gegen Kohlenhydrate wettert.

ich denke auch an diet heutigen news, marathon mit 3 löffelchen eiweiss als energie. warum schreibt er nicht was der läufer vor seinem lauf zu sich nahm? sicher nicht nur eiweiss und nem.

dabei kommt dann so etwas raus, was hier im forum immer wieder gefragt wird...ich esse low carb, aber mein eiweissspiegel steigt nicht an...

 

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Veröffentlicht von: xxxxx
Beiträge: 77
Angemeldet am: 28.07.2015
Veröffentlicht am: 19.04.2016

Ich fülle seit 12 Monaten mit weitaus mehr auf. Keine Besserung. Dir wird also niemand wirklich sagen können, wielange es womöglich bei Dir dauern wird. Jeder ist verschieden und vielleicht gibt es ja dann doch noch andere Ursachen/Fehlfunktionen. Ich wünsche Dir, aber, dass es schnell aufwärts geht.

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Veröffentlicht von: Thorsten St.
Beiträge: 587
Angemeldet am: 04.06.2014
Veröffentlicht am: 19.04.2016

Bei Low-Carb wird das Auffüllen wahrscheinlich deutlich länger dauern.

Durch Glukoneogenese wird ein Teil des zugeführten Eiweiß gleich wieder (sinnlos) verbraucht. Kommt noch (Ausdauer)Sport hinzu, noch mehr.

Da nicht alle zugeführten Aminosäuren gleichermaßen zur Glukoneogenese herangezogen werden, dürfte sich auch die dem Körper zur Verfügung stehende Aminosäure Komposition ändern. Unter Berücksichtugung von Minimumgesetz Effekten (siehe Wikipedia) wird das dann noch voehandene Eiweiß vermutlich auch nur noch suboptimal verwertet.

Das Auffüllen wird eher Monate als Wochen benötigen.

 

LG,
Thorsten

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Veröffentlicht von: Nelke
Beiträge: 33
Angemeldet am: 15.05.2015
Veröffentlicht am: 19.04.2016

Hallo Jaqueline L.,

ich musste meinen Körper erstmal 3 Monate auffüllen (chronischer Burn-out), um ab dem 4. Monat zu spüren wie toll und energievoll das Leben wieder sein kann {#emotions_dlg.smile}

Geduld ist hier echt angesagt!

Viel Erfolg! Nelke

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Veröffentlicht von: GregP
Beiträge: 96
Angemeldet am: 23.10.2013
Veröffentlicht am: 18.04.2016

Hallo Jacqueline,

ich glaube kaum, dass dir die persönlichen Erfahrungen der Anderen weiterhelfen, da jeder ziemlich unterschiedlich ist. Hast du mal beim DOC angefragt ? In Bezug auf deine Werte, sollte er dir am besten helfen bzw. antworten können...oder ?

Gruss

Greg

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