Eiweiß ja, Fleisch konventionell eher nein!

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Thema Eiweiß ja, Fleisch konventionell eher nein!

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Veröffentlicht von: Aexa W.
Beiträge: 1174
Angemeldet am: 12.12.2008
Veröffentlicht am: 28.09.2011

Peace Food ... Je häufiger man sein Protein aus Pflanzlichem erhält, umso besser für ... allerlei. Jeder in seinem Tempo. Aber Billigfleisch auf dem Grill ... da kommt Ekel hoch. Und Fleisch weglassen und nicht ersetzen - bloss nicht. Das sind dann die Vegan/Vegetarier/Rohkost etc. die heulen, weil sie nun die Rechnung zahlen müssen. Also, Entscheidung treffen, richtig machen und zwischendurch eine MAP-Kur ist auch ok. Hey - nur einmal die Woche Fleischiges essen (statt 7) ist ein grosser Schritt :) Peace Food - und jedem seine Zeit lassen.

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Veröffentlicht von: Sandra K.
Beiträge: 81
Angemeldet am: 26.01.2006
Veröffentlicht am: 09.09.2011

Hey Karola, das mit der SChwangerschaft, die man beim Metzger verbringt ging mir genauso.. Ich war schon früher Veggie und kaum, dass ich schwanger war, hab ich mir am Vormittag schon FLeisch beim Metzger geholt.. Die Blutgruppenidee geistert mir auch schon ne Zeitlang durch den Kopf.. Da ich (BLutgr.A) KH´s sehr viel besser verwerten kann, als mein Mann (BG 0) frage ich mich auch schon ne Weile, ob evtl doch etwas dran sein könnte an der Theorie.. @Marion: viiiielen Dank für Deine Buch- und Rezepttipps.. Sobald ich ein bisschen mehr Zeit habe, werde ich mich mal dahinter klemmen.. WAs Du kochst, klingt ja irre lecker!!! So ähnlich koche ich auch.. Viel asiatisch, z.B. Wok-GEmüse (Blumenkohl, Brokkoli, Zuckerschoten, Paprika, Kohlrabi gewürfelt, Karotten, etc. in Kokosmilch andünsten, mit viel Curry und frischem Ingwer und CHili würzen, Cashews drüber, fertig). DAzu mache ich auch sehr gerne Heilbutt. Oder indische Linsensuppe nach Slow Carb (rote und gelbe Linsen, Kokosmilch, INgwer, Curry, Chilli, GEmüsebrühe)-> klingt exotisch, schmeckt aber sensationell, v.a. im Winter.. Oder einfach Minestrone... Ansonsten bin ich auch eher einfallslos und esse mein Gemüse morgens und abends meistens roh und für den Rest der FAmilie mache ich öfters mal argentinisches Weiderind.. Aber die Idee mit den MAP´s finde ich echt toll. Das werd ich jetzt auch machen und Dir dann Bericht erstatten.. LG Sandra

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Veröffentlicht von: Karola S.
Beiträge: 156
Angemeldet am: 20.03.2011
Veröffentlicht am: 08.09.2011

Hi, vor ca. 10 Jahren war ich etwa 7 Jahre Vegetarier, weil ich gesund leben wollte oder so. Ich weiß es gar nicht mehr so genau, wie es dazu kam. Ich weiß nur noch, dass ich Wurst ecklig fand, wo man nicht genau sehen konnte, aus was die war. Dann wurde ich schwanger und mein erster Gang vom Frauenarzt führte direkt zum Metzger. Es war fast zwanghaft, ich musste mir einfach ganz schnell ein Würstchen kaufen und direkt im parkenden Auto verspeisen. Seit dem muss ich Fleisch essen. Warum weiss ich nicht. ich habe Blutgruppe Null und soll demnach ein Fleischesser sein, habe ich mal vor Kurzem gelesen. Ich kann mir kaum einen Tag ohne vorstellen. Sorry, ist seit 10 Jahren jetzt so. Seit längerem bin ich aber auf Biokost ungestiegen und muss sagen, man schmeckt deutlich den Unterschied. Das war am Anfang einige Tage eine Umgewöhnung, aber dann schmeckte es viel besser als konventionell und da ich nicht verzichten kann, leiste ich mir das. Soja ist ja auch nicht unbedenklich was den umweltpolitischen Wert angeht, aber es schmeckt mir einfach nicht. Und Tofu - naja - ich muss Fleisch haben, ist einfach so..... Ich würde mich freuen, wenn es nur noch Bioqualität gäbe und dafür weniger! LG Karola

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Veröffentlicht von: Marion Z.
Beiträge: 1104
Angemeldet am: 24.09.2008
Veröffentlicht am: 08.09.2011

Nö Sandra, als Vegatarier würde ich mich nicht bezeichnen. Mein Fleischkonsum hat sich von selbst reduziert. Nachdem ich mittags im Büro mir immer einen Salat gemacht und den mit einem Putenschnitzel garniert hab, bin ich davon zwar satt geworden, aber irgendwann konnte ich kein trockenes, fades Geflügel mehr sehn. Ich habs weggelassen und durch Walnüsse oder Pinien- und andere Kerne ersetzt. Da hat's mir dann wieder besser geschmeckt. Lieber gönn ich mir die MAPs und ca. 3x die Woche Fisch. Forelle mit Petersilienkartöffelchen oder schwarzer Heilbutt mit Knoblauchölsoße mag ich besonders gern. Ein Fest! Dann hab ich noch "Die China-Studie" von Colin T. Campbell gelesen und die Bücher von Dr. Shinya, Dr. Ornish, Markus Rothkranz und sehr interessant: Dr. John McDougall. Letztendlich bin ich im Internet auf Bernando LaPallo gestoßen und Mimi Kirk. Die beiden haben mir den Rest gegeben und mich überzeugt: Du brauchst Eiweiß, aber gesundes Eiweiß und mehr Leben, hochqualitative Ware!! Derzeit versuch ich gerade mehr Leben/Rohkost in meine Küche zu bringen und rüste diese grad auf Nicht-Koch-Küchengeräte um. Also: Mixer, Küchenmaschine, Dörrgerät. Da ich was Kochen bzw. Nicht-Kochen angeht total fantsielos bin brauch ich Anregung und Anleitung. Die gibts in Form von Büchern und You-Tube-Videos von Mimi Kirk Jennifer Cornbleet und Ani Phyo. Ganz wunderbare amerikanische Ladies. Die Bücher von ihnen gibts nur in englischer Sprache. Aber auch mit mittlerem Schulenglisch einfach zu lesen, da sich die Vokabeln von Zutaten und Arbeitsanleitungen oft wiederholen. Das hast Du schnell drauf. Wo findest Du Deine Rezepte? Kann noch Tipps gebrauchen. Grüße M.

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Veröffentlicht von: Sandra K.
Beiträge: 81
Angemeldet am: 26.01.2006
Veröffentlicht am: 06.09.2011

Liebe MArion, vielen Dank für die guten Ratschläge.. DAs mit den MAP´s ist ne super Idee, da bin ich jetzt eigtl. auch schon öfters drüber gestolpert, habs nur nie realisiert. Aber jetzt werd ichs probieren. Hülsenfrüchte esse ich schon reichlich, halt eben keine Milchprodukte (erstens ekelts mich auch davor und zweitens habe ich Probleme, sie zu verdauen - was mich jetzt aber auch nicht weiter stört). Ich glaube ja selbst nicht wirklich, dass man von Grünzeugs auf dem Zahnfleisch daherkommt :-) Mein Speiseplan besteht seit Jahren zu ca. 75 % aus GEmüse, größtenteils roh, dazu viele Nüsse, Hülsenfrüchte und in ganz harten Zeiten halt manchmal auch ein STück Wild oder Fisch (ich achte immer darauf, dass es wenigstens gut gelebt hat vorher und nicht noch mit Antibiotika und HOrmonen gemästet wurde). DAnke für den Probiotika-Tipp... Nehme ich auch schon :-) Ich hab auch den STrunzschen Soja-Shake... Lebst Du jetzt mittlerweile ausschließlich vegetarisch? LG S.

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Veröffentlicht von: Marion Z.
Beiträge: 1104
Angemeldet am: 24.09.2008
Veröffentlicht am: 05.09.2011

Hallo Sandra, mein Eisen war auch schlecht, so um die 16. Und das obwohl ich täglich Fleisch/Fisch/Eier/Wurst gegessen hab. Es hat mir nichts gebracht. Auch mein Aminogramm war unter allen Grenzen. Eisen solltest Du mal mit Pillen substituieren, aber lass Messen. Richtig gut gehts mir, seit ich die MAPs aus dem Shop hier nehm. Reine Aminosäuren auf rein pflanzlicher Basis und mein Aminogramm schoss in knapp einer Woche in die Höhe. Ich auch! Man ging's da ab!! Ich esse sowieso keine Milchprodukte, da es mich davor ekelt. Derzeit nehm ich 8 MAPs am Tag, die gönn ich mir, da weiß ich, dass die ankommen und ca. 3 x die Woche Fisch. Bei Heißhungeranfällen würde ich auf jeden Fall mal messen lassen. Irgendwo haperts da im Getriebe. Wenn Du glaubst, dass man mit Grünzeugs bald auf'm Zahnfleisch daherkommt: Das Gegenteil beweist Arnold Wiegand. Ausdauersportler. Er macht den 3fachen Ironman am Stück und das mit veganer Rohkosternährung. Ich sag mir immer, der Mann ist doch kein Außerirdischer! Und wenn ders kann, dann kann es grundsätzlich jeder fertigbringen. Auch Brendan Brazier und Stefan Hiene, beides Radsportler, können das auch. Mach Dich mal mit Google schlau. Ist echt spannend. Und dann gibts da immer noch Bohnen und Linsen. Wer's mag, für den sind es auch leckere Sattmacher. Pflanzliche Ernährung ist nicht gleich hungern und darben. Aber erst Nährstoffmängel auffüllen! Und auch an Enzyme und Probiotika für den Darm denken. Das hilft, mehr von den Nährstoffen aus der Nahrung besser aufzunehmen. M.

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Veröffentlicht von: Claudia L.
Beiträge: 13
Angemeldet am: 14.06.2011
Veröffentlicht am: 05.09.2011

wisst ihr was mir dazu einfällt? das fleisch bei uns in der schweiz kostet zwar ein vielfaches... aber... ein hähnchen ist hier uach nicht so ein trümmer! davon kannst du locker eins alleine essen, klein und fein und nicht hochgemestet - du siehst den unterschied schon mit blossem auge und vom schmecken reden wir garnicht erst. ich abe noch nie so gutes steak wie hier gegessen. allerdings zu preisen... aber das lohnt sich.. ausserdem wird hier recht viel ross gegessen - musste mich erst dran gewöhnen, aber es ist sehr fein...

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Veröffentlicht von: Friedemann H.
Beiträge: 292
Angemeldet am: 26.10.2009
Veröffentlicht am: 05.09.2011

Hallo zusammen, aus genau den Gründen essen meine Frau und ich seit 11 Jahren kein Fleisch mehr. Ganz selten mal etwas Wild oder Biorind, sonst nur Fisch (Wildfisch). Weiteres Eiweiß holen wir aus Bioeiern, Eiweißshakes, BioHüttenkäse, Nüssen, Gemüse. Uns geht es damit gut. Aber andererseits - wie soll man 82 Mio. Deutsche ernähren die zum Großteil kein Geld für Bioprodukte haben oder lieber Bier und Zigaretten kaufen und den Rest beim Discounter holen?

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Veröffentlicht von: K M.
Beiträge: 1346
Angemeldet am: 27.07.2008
Veröffentlicht am: 03.09.2011

Ja, der Bericht über Wiesenhof ist furchterregend. Außerdem ist Fleisch hierzulande oft billiger als Gemüse. Das kann nur falsch sein. Würde artgerechte Tierhaltung verpflichtend per Gesetz wäre ich sofort dafür, auch wenn es dann 4X teuer wird. Vegetarismus halte ich dennoch gesundheitlich für problematisch. Vor allem Fisch ist für mich nahezu unverzichtbar... und bei größeren Gemüsemengen bekomme ich leider die schlimmsten Verdauungsprobleme. Aber gefoltertes Fleisch vermeide ich, wenn möglich, es sei denn es wandert in die Tonne. Mit dem Fisch gehen sie aber leider auch nicht gut um. Alles Mist :( Grüße Karel

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Veröffentlicht von: Sandra K.
Beiträge: 81
Angemeldet am: 26.01.2006
Veröffentlicht am: 02.09.2011

Hallo Christoph, ich kämpfe schon jahrelang mit dem Thema.. Du rennst mit Deinem Beitrag sozusagen offene Türen ein :-) Ich habe immer wieder vegane Phasen, die sich mit vegetarischen Phasen abwechseln und manchmal esse ich dann doch Wild oder Fisch.. Ich würd sagen, es ist nicht so einfach.. Ich versuche immer wieder viel Tofu zu essen oder nehme einen Sojaproteinshake, aber alles in allem muss ich zugeben, dass ich -je veganer ich lebe - teilweise schlimme Fressattacken habe... was vielleicht doch auf einen Mangel zurückzuführen ist (mein Ferritin-WErt ist einstellig.. das darf man eigtl. garnicht laut sagen :-) und im Prinzip sagts halt doch alles... Ich bin auch hin- und hergerissen.. Bei mir wars der Film "Earthlings", der mir echt den REst gegeben hat. Ich war schon vorher kein großer Fleischesser.. FAnd das immer paradox, wie man sich HAustiere halten kann und diese mit überschäumender Tierliebe gnadenlos verhätschelt und dann zum Discounter rennt und dort für das Hündchen ein Hühnchen kauft, dass eine Folter hinter sich hat, die mit nichts zu vergleichen ist. Das ist doch nicht vereinbar.. Oder die Kalbfleischproduktion. wenn man Kälber, die unter extremstem Eisenmangel leiden in Plastikgitter steckt, damit sie in ihrer Not kein Eisen mehr von den Metallgitterstäben ablecken können, nur damit das Fleisch schön weiß bleibt. Das ist pervers. ABer wie heißts immer so schön? Moral muss man sich leisten können. Vielleicht gibts aber auch noch irgendwas zwischen Vegan und Massentierhaltung? Demeter und etliche Biolandhöfe mit Freilandhaltung oder Wildverzehr könnten ja gelegentliche Alternativen darstellen... Es gibt ja auch die Theorien einer Galina SChatalova, die die These aufstellt, dass man, so man sich lange genug von grüner Rohkost ernähren würde, irgendwann genügend Bakterien einer bestimmten Sorte im DIckdarm beherbergen würde, die dann Protein aus dem Grünzeug verstoffwechseln und Deinem Körper zur Verfügung stellen würden. Außerdem empfiehlt sie auch noch Bucheckern. VIelleicht gehts ja bei WIederkäuern besser, bei mir hats nicht so recht funktioniert.. In der Phase hatte ich sogar solch einen Heißhunger, dass ich schon an Braten dachte, wenn nur ein Reh im Wald an mir vorbeihuschte... Vielleicht hab ich einfach nicht lange genug durchgehalten? Wie gehts DIr denn damit? Bist Du schon lange Vegetarier? Liebe Grüße Sandra

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Veröffentlicht von: Christopher R.
Beiträge: 7
Angemeldet am: 01.09.2011
Veröffentlicht am: 01.09.2011

Ich habe in letzter Zeit viele Beiträge über das grausame Verbrechen an Tieren verfolgt. Ich muss sagen das, dass Essen von konventionellen Fleisch(wobei man generell den Fleischkonsum in Frage stellen kann) nicht annehmbar ist. Die Qual die diese Tiere erleiden rechtfertigt nichts, auch nicht die scheinbar gesunde Ernährung mit viel Eiweiß und wenig KH. Wer gestern Abend den Bericht in der ARD gesehen hat(Wiesenhof Skandal), der muss automatisch aufhören Fleisch aus solchen Betrieben zu essen. Ich für meinen Teil habe daraus Konsequenzen gezogen und mich für eine fast fleischfreie Ernährung entschieden mit gelegentlichen Fleischverzehr vom Demeter Hof und Eiweißdrinks(Soja). Ich sehe nicht ein wegen meiner Gesundheit, Tiere so zu foltern. Ich kenne auch eine Studie die zeigt, dass der großteil aller Völker auf der Erde sich fleischlos Ernähren. Dr. Fuhrman(USA) hat auch sehr interessante Ansichten und Erfolge erzielt bei seinen Patienten. Wie steht Ihr zu dem Thema? Grüße Christopher

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