Entfernte Lymphknoten

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Thema Entfernte Lymphknoten

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Veröffentlicht von: Ralf B.
Beiträge: 174
Angemeldet am: 10.06.2009
Veröffentlicht am: 03.07.2014

Liebe Saskia, es tut mir sehr, sehr leid zu hören, daß Du Krebs bekommen hast. Vielleicht als Aufmunterung: meiner Frau geht es sehr gut. Sie hat sogar mal gesagt, das Jahr mit dem Krebs war ein richtig gutes Jahr für sie (wir sind beide unerschütterliche Optimisten und sehen immer die gute Seite der Medaille): die Behandlungen waren zwar unangenehm, aber sie hatte viel Zeit für sich und bekam sehr viel Zuspruch von Familie und Freunden. Wir haben inzwischen auch einen (Therapie-)Hund; ein lauffreudiger Labrador, mit dem sie jeden Tag 1,5-2h raus muss. Da hat der Schweinehund keine Chance. Bewegung ist ja die stärkste Waffe gegen das erneute Auftreten von Krebs. Ich stimme Michaela 100%ig zu bzgl. Hormonsubstitution (ich habe inzwischen mehrere Meter Literatur hinter mir zu Krebs, NEMs, Ernährung, etc), doch meine Frau hat sich für die OP und Chemo + Bestrahlung entschieden. Ich habe ihre Entscheidung respektiert und sie dann voll unterstützt. Im Anschluß an die Behandlung hat sie sich dann gegen eine Hormontherapie mit Femara entschieden (Östrogenblocker), da sie starke Schmerzen in den Handgelenken bekam, die jetzt endlich fast vollständig abgeklungen sind. Ihre Beweglichkeit der Arme ist trotz Lymphknoten-OP uneingeschränkt, und sie hat sogar schönere Haare bekommen (kein einziges graues Haar dabei, und sie ist 49 Jahre alt), als vor der Behandlung. Die Ärzte sind immer ganz sprachlos ob ihres ausgezeichneten Zustands. Aktuelles Manko: Sie hatte für die Chemo einen Port gelegt bekommen, an dem sich vor vier Wochen eine Thrombose gebildet hat. Sie nimmt jetzt Blutverdünner, und wenn der Thrombus weg ist, lässt sie den Port entfernen. Sie hatte ihn präventiv drin gelassen, und das Risiko für eine Thrombose ist wohl relativ hoch. Trotz eines vorbildlichen Omega3-Index. Welche Tipps kann ich / können wir Dir nun geben (wobei ich vermute, daß Du die Behandlung bereits hinter Dir hast - Du bist "seit 1 Jahr in einer ähnlichen Lage"): 1. Informiere Dich über konventionelle und „alternative“ Behandlungsansätze, und entscheide Dich – und dann schaue nicht mehr zurück, sondern ziehe es durch und glaube daran. 2. Lass Dich von den Ärzten und Krankenschwestern nicht runterziehen. Wir könnten ein Buch darüber schreiben. Beispiel: Am Tag nach der OP meinte eine Krankenschwester zu ihr „Ich habe noch keine Patientin mit Ihrem Krebs gesehen, die nach fünf Jahren noch gelebt hat.“ Und ihr Onkologe, ganz behutsam und mitfühlend: „Sie sollten in den nächsten fünf Jahren die Dinge tun, die sie schon immer tun wollten“. Also: Mach’s wie meine Frau – sehe die Krankheit als Chance, Dinge in Deinem Leben zu ändern und schaue optimistisch in die Zukunft. Wenn sich nichts ändert, ändert sich nichts. 3. Falls Du Dich für Chemo entscheidest: Vor jeder Behandlung 3 Tage fasten nach De Longo. 4. Weiterhin Finger weg von allen KH, dafür viel gesundes Fett und EW. 5. Unterstützend zur Chemo (falls), ausreichend NEMs. Meine Frau hat z.B. unterstützende Vit-C Infusionen erhalten, plus die NEMs, die wir sowieso schon nehmen. Sie war bei einem Heilpraktiker, der mit der Uni-Klinik zusammenarbeitet. 6. Yoga und Meditation hat meiner Frau sehr gut getan und macht sie weiterhin; allerdings zu wenig, gilt für uns beide. Wir haben’s noch nicht geschafft, die Meditation in den Tagesablauf einzubauen wie das Zähneputzen. Ist m.E. aber unbedingt notwendig! Nicht nur bei Krebsbehandlung, sondern um grundsätzlich das Immunsystem zu stärken. Hr. Dr. Strunz hat uns das auf seine charmante Art im März nochmal eindrücklich ans Herz gelegt. Ich wünsche Dir alles, alles Gute und viel Kraft und Optimismus. Du schaffst das! @Michaela: An dieser Stelle mal herzlichen Dank für Deine Beiträge. Die sind eine echte Bereicherung für dieses Forum. Und Du hast Recht: Trotz der Lebensweise meiner Frau (LC, Sport, NEMs, …) hat sie Krebs bekommen. Aber wegen ihrer Lebensweise werden wir zusammen unseren 100ten Geburtstag feiern, den wir mit einem Jive eröffnen werden. :-) Schlanke Grüße, Ralf

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Veröffentlicht von: Michaela W.
Beiträge: 1653
Angemeldet am: 19.11.2008
Veröffentlicht am: 26.06.2014

Wie schön dass Du noch da bist, Gabriele!

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Veröffentlicht von: Gabriele F.
Beiträge: 20
Angemeldet am: 14.10.2009
Veröffentlicht am: 24.06.2014

Für welche Probleme brauchst du Tipps? Wenn ich dann was dazu beitragen kann, gerne viele Grüsse Gabriele

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Veröffentlicht von: Michaela W.
Beiträge: 1653
Angemeldet am: 19.11.2008
Veröffentlicht am: 24.06.2014

Zdenkas Beitrag von vor zwei Jahren hat meiner Ansicht nach den Nagel auf den Kopf getroffen. Der Zusammenhang zwischen Brustkrebs und Progesteronmangel ist erwiesen. Bereits einige Jahre vor den Wechseljahren hat eine Frau nicht mehr bei jedem Zyklus einen Eisprung. Dieser ist jedoch für eine ausreichende Progesteronausschüttung unerlässlich. Ganz schlimm wird es, wenn man lange die Pille genommen hat. Sport, Ernährung, NEM und Meditation reichen hier als Schutz nicht aus (wenngleich sehr nützlich!). Das musste ich leider auch einsehen, obwohl ich mich lange dagegen gesträubt habe. Der Brustkrebs liegt bei uns in der Familie. Eine gezielte Hormonsubstitution halte ich für unerlässlich. LG, Michaela

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Veröffentlicht von: Saskia M.
Beiträge: 1
Angemeldet am: 24.06.2014
Veröffentlicht am: 24.06.2014

Hallo Ralf B. Ich habe deine ausführlichen Berichte hier gelesen. Wie geht es deiner Frau heute? Ich frage darum, weil ich seit einem Jahr in der ähnlichen Lage bin. Ich wäre sehr dankbar wenn du mir schreiben könntest und evt. ein paar nützliche Tipps hättest. Vielen Dank und viele Grüsse Saskia

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Veröffentlicht von: Ralf B.
Beiträge: 174
Angemeldet am: 10.06.2009
Veröffentlicht am: 16.10.2012

Für alle Interessierten hier ein Update: Meiner Frau (und mir) geht es ausgezeichnet :-)) Sie hat die Chemotherapie inzwischen abgeschlossen und steckt mitten in der Bestrahlung. Bemerkenswert ist, wie gut sie die Op und Chemo überstanden hat. Die Op-Narben sind super verheilt, die Beweglichkeit der Arme ist so gut wie vorher (gemessen), ihre Blutwerte während der Chemo immer kurz im Keller und dann ganz schnell wieder auf fast Normalniveau, die Haare fingen zwei Tage nach der Chemo wieder zu wachsen an, ihr Fitnesslevel (gemessen mit Ergospirometrie) nach der Chemo deutlich besser als bei gesunden Frauen gleichen Alters (da frag ich mich allerdings was das über den Durchschnitt aussagt). Von Chemobrain, Depression o.ä keine Spur. Mental haben wir diesen Krebs gut verarbeitet: ein Irrtum der Natur, zu spät angefangen zu „strunzen“ - aber dank der NEMs, Eiweiss und Sport fantastische Regeneration und jetzt wieder gesund. Was mich überrascht hat, ist der bleibende leise Zweifel bei meiner Frau, ob nicht doch die NEMs zu dem Krebs beigetragen haben („Dank“ an die Schrottstudien). Trotz all der Studienergebnisse, die Dr Strunz so vorbildlich für uns Laien aufbereitet. Wir nehmen die NEMs dennoch weiter. Unsere persönliche Erfahrung (Infekte, Allergien etc) ist einfach überzeugend. Gruss, Ralf

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Veröffentlicht von: Ralf B.
Beiträge: 174
Angemeldet am: 10.06.2009
Veröffentlicht am: 24.07.2012

Hallo zusammen, schon wieder ist ein Monat vergangen und erfreulicherweise geht es meiner Frau gut. Die Entzündungen sind weg und sie hat sogar wieder angefangen zu laufen. Geht zwar nur sehr langsam, da der Körper durch die Chemo stark belastet ist, aber sie läuft wieder :-))) Von dem Paclitaxel hat sie nun taube Füsse bekommen, aber ansonsten kaum Nebenwirkungen. Morgen beginnt der letzte Zyklus mit Cyclophosphamid (dem Senfgasderivat). Noch drei Mal, dann ist's geschafft. Letzte Woche waren wir beim Strahlenarzt und haben uns angehört, welche Strahlentherapie er empfiehlt. Er hat auf unsere Fragen einige interessante Dinge gesagt: - Durch die Bestrahlung (25mal mit je 2Gy/2Sv) können praktisch keine Langzeitschäden auftreten. Bestrahlung ist völlig sicher. Während der Bestrahlung kann die Lungenspitze geschädigt werden, doch das ist reversibel. - Die Folgen von Hieroshima und Tschernobyl etc sind in der Presse masslos übertrieben worden. Es gibt nur ca 2 Dutzend nachgewiesene Fälle von Krebs aufgrund der Verstrahlung. Und auch die Kinder müssen keine Leukämie bekommen, wenn man die Schilddrüse entfernt. - Eine Lebensmaximaldosis an Bestrahlung gibt es nicht. Man kann ohne Folgen immer wieder bestrahlen, da akkumuliert nichts. - Einen Röntgenpass (ich hatte nach dem Grund gefragt) soll man führen, damit der Arzt weiss, ob vor kurzem schon einmal diese Stelle geröngt wurde, so dass er sich das Bild besorgen kann. Es geht nicht darum zu prüfen, in welchen Abständen man wieviel Röntenstrahlen abbekommen hat. Ich bin gelinde ersagt, sehr erstaunt über diese Aussagen eines Professors, da sie so gar nicht zu meinem Weltbild passen. Hat der Mann Recht? Viele Grüsse, Ralf

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Veröffentlicht von: Ralf B.
Beiträge: 174
Angemeldet am: 10.06.2009
Veröffentlicht am: 26.06.2012

Liebe Bettina, was wäre denn eine hohe Dosis? Meine Frau nimmt 12 Omega-3 Kapseln von ForeverYoung täglich. Inzwischen ist der Arm deutlich besser, dafür ist das Knie dick und geschwollen. Sie behandelt das jetzt mit Eispackungen und Beinwell-Verbänden, und es scheint zu wirken. Viele Grüsse, Ralf

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Veröffentlicht von: Bettina S.
Beiträge: 45
Angemeldet am: 13.12.2008
Veröffentlicht am: 19.06.2012

Hallo Ralf, helfen nicht hohe Dosen von Omega 3 gegen die Entzündungen ? Liebe Grüße Bettina

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Veröffentlicht von: Ralf B.
Beiträge: 174
Angemeldet am: 10.06.2009
Veröffentlicht am: 18.06.2012

Hallo zusammen, kleiner Zwischenbericht: Meine Frau hat inzwischen ihre vierte Hochdosis-Chemo hinter sich, und es geht ihr einigermassen gut. Sie hat zwar im Arm jetzt eine Entzündung der Lymphbahn, aber das sollte mit Antibiotika zu kurieren sein. Seit der letzten Chemo am Donnerstag hat sie nun Knochenschmerzen; dennoch waren wir am Samstag tanzen :-) Joggen und Spaziergänge wie zuvor (s.o.). Es scheint, dass das Fasten und die Ernährung (EW-Pulver und MAPs, ein paar NEMs, grüne Smoothies, Salate, Quark-Leinöl-Mischungen, etc. ) die Nebenwirkungen der Chemo stark abmildern. Sie hält ihr Gewicht stabil, was die Aerzte wiederum nicht verstehen, da sie ja 3 Tage alle zwei Wochen fastet, aber De Longo hat wohl Recht. Viele Grüsse, Ralf

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Veröffentlicht von: Ralf B.
Beiträge: 174
Angemeldet am: 10.06.2009
Veröffentlicht am: 22.05.2012

Liebe Bettina, ich freue mich sehr über Deine Nachfrage, die Deine Anteilnahme ausdrückt. Meine Frau hat im Augenblick andere Prioritäten, als dieses Forum, daher von mir ein kurzer Lagebericht: Die OP-Wunden sind inzwischen gut verheilt und die Infektion ist abgeklungen. Susanne hatte letzten Mittwoch die zweite Chemo. Beide Chemos hat sie bisher gut vertragen; sie ist nur sehr müde danach. Zwei Tage vor den Chemos und am Tag der Chemo fastet sie komplett, auch keine EW-Shakes. Ihre alkaline Phosphatase (Marker für Knochenmetastasen) fährt Achterbahn: die ersten Wochen nach der OP kontinuierlicher Anstieg, dann Abfall, jetzt wieder Anstieg. Wir hoffen mal, dass das keine Relevanz hat, da die Leberwerte insgesamt sehr schlecht sind. Vermutlich durch die Chemo. Susanne hat ihr Gewicht ganz gut im Griff; insgesamt ein knappes Kilo abgenommen bisher. Sie nimmt weiterhin NEMs, EW-Shakes, zusätzlich 10 MAPs, und ich mache ihr grüne Smoothies mit vielen Wildkräutern. Inzwischen wurde der Haarausfall auch so schlimm, dass gestern der Kopf komplett geschoren wurde. Klingt banal, war aber dennoch ein sehr emotionaler Moment. Auf einmal sah sie aus und fühlte sich wie eine todkranke Krebskranke. Aber das ging zum Glück schnell vorbei. In der Ketose ist sie an den Tagen des Fastens, ansonsten nicht, und sie versucht es auch nicht mehr. Sehr kohlenhydratarm, ja, aber keine streng ketogene Diät. Damit hatte sie zwischenzeitlich zu viel Gewicht verloren. Ach ja, und sie macht lange Spaziergänge oder geht joggen, wenn sie nicht zu schlapp ist. Das war's in Kürze. Ich werde schauen, dass ich einmal pro Monat einen kurzen Lagebricht gebe. Viele Grüsse, Ralf

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Veröffentlicht von: Bettina S.
Beiträge: 45
Angemeldet am: 13.12.2008
Veröffentlicht am: 21.05.2012

Hallo Ralf, hallo Susanne, wie geht es Euch ? Gruß Bettina

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Veröffentlicht von: Ralf B.
Beiträge: 174
Angemeldet am: 10.06.2009
Veröffentlicht am: 21.04.2012

Hallo, vielen Dank für Eure Antworten. Meine Frau ist leider wieder stationär im Krankenhaus (und ich muss wieder arbeiten und bin die ganze Woche unterwegs, daher meine Antwort erst jetzt): Beide Achseln waren stark geschwollen und trotz/wegen der durchgeführten Punktierung gab es Komplikationen. Die rechte Achsel hat sich stark entzündet und jetzt hängt sie am Antibiotikatropf. Wir hoffen, dass sie Anfang nächster Woche entlassen wird und dass dann endlich die OP-Wunden abheilen. Anschliessend wird sie wohl eine Chemo machen. Sie ist auch schon bei einem Heilpraktiker in Behandlung und hat mit Vitamin-C Infusionen begonnen. Ausserdem hat sie angefangen mit Achtsamkeitsübungen und Meditation. Das war der Bereich, in dem sie bisher nichts getan hat. @Bettina: Den Knoten (6mm) habe ich zufällig ertastet. Ihre Blutwerte waren in Ordnung würde ich sagen. Es gab jedenfalls keine grösseren Defizite. Sie kann nächste Woche nochmal persönlich ein paar Details berichten. Ich habe die Auswertungen gerade nicht zur Hand. Einzige Risikofaktoren bei ihr sind Stress und evtl. die Wechseljahre (bin nicht sicher, ob die Wechseljahre das Krebsrisiko erhöhen). Noch eine Anmerkung zur Sicherheit: Uns war immer klar, dass es keine 100% Sicherheit gibt und all die Studien zeigen ja auch immer nur eine Risikoreduktion für Krebs, Infarkte etc um 70%/80%/etc aber nie 100%. Dass sie jetzt Krebs bekommen hat ist natürlich extrem unfair, aber irgendwen erwischt es halt bei den verbleibenden Prozenten. Dafür hat sie jetzt die besten Chancen, wieder völlig gesund zu werden, besonders wenn wir uns auf der Krebsstation umschauen: Übergewicht, Raucher, Junk Food. Apropos Essen: Da wirbt die Uniklinik mit der Möglichkeit ketogene Mahlzeiten zu erhalten (vorbildlich!), doch als meine Frau diese dann bestellt hat, ruft die Küche uns an, und fragt, was sie denn bei ketogener Diät essen dürfe. Ohne Worte!

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Veröffentlicht von: Bettina S.
Beiträge: 45
Angemeldet am: 13.12.2008
Veröffentlicht am: 16.04.2012

Hallo Susanne, bei Deinen regelmäßigen Blutuntersuchungen wurde bei Dr. Strunz nichts auffälliges gesehen? Welche Werte lagen noch nicht im Normbereich ? Wurde der Brustkrebs bei einer Vorsorgeuntersuchung sichtbar oder hast Du ihn selber ertastet? Mir geht es wie Zdenka M. die Sicherheit fängt ein wenig an zu wackeln. Mentaltraining kann vielleicht helfen ? z.B. Meine Blutwerte sind dauerhaft exzellent, ich bin fit und gesund bis ins hohe Lebensalter. Kannst Du Vitamin C Infusionen bekommen ? Fragen über Fragen Bitte berichte weiter, wenn es Dir oder Deinem Mann möglich ist. Liebe Grüße Bettina

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Veröffentlicht von: Zdenka M.
Beiträge: 61
Angemeldet am: 26.10.2011
Veröffentlicht am: 16.04.2012

Hallo Susanne, nachdem ich mich derzeit intensiv mit dem Thema natürliche Hormonsubstitution beschäftige, würde ich nach Deiner Schilderung wetten, dass Du über 35 bist und Progesteronmangel (=Östrogenüberschuss) hast. Denn ansonsten machst Du ja alles richtig. Mir ist bislang auch nicht bekannt, dass man Progesteronbildung im Körper durch Ernährung / Bewegung / NEM‘s steigern könnte und daher kommt nach meinem Wissen dieser Aspekt bei Dr.Strunz bislang zu kurz. Interessierten Frauen kann ich das Buch „Natürliche Hormontherapie“ von Dr.Scheuernstuhl empfehlen. Und auf der Website von Dr.Volker Rimkus gibt es eine Liste mit Ärzten, die seine Therapie mit Hormonen aus der Yams-Wurzel durchführen. Auch ich habe bislang eine Hormonsubstitution für mich strikt abgelehnt (aber 22 Jahre die Pille genommen...irrational), dies aber ohne mich in das Thema einzuarbeiten. Habe mich dabei bislang auf die „öffentliche Meinung“ verlassen (dabei tue ich es bei NEM‘s mitnichten, also hätte ich es besser wissen müssen!!!). Mit meinem heutigen Wissen könnte ich allen meinen bisherigen Ärzten an die Gurgel gehen. So viel Ignoranz und Nichtwissen!!! Persönliche Erfahrungen mit der Substitution kann ich derzeit noch nicht vorweisen, habe aber für nächste Woche schon den Arzttermin. Ich kann nur sagen, dass nach allem, was ich in den letzten zwei Wochen gelesen habe (Anti-Aging und Prävention →Natürliche Hormontherapie→Die Rimkus-Methode), ich diesem Termin regelrecht entgegenfiebere. Bislang habe ich mich, seit ich strunze, im Bezug auf Krebs ziemlich sicher gefühlt, aber das ist nun vorbei. Natürlich tun wir durch das Strunzen einiges mehr, als der Normalsterbliche, und natürlich ist dadurch die Gefahr einer Krebserkrankung geringer, aber Ernährung, Bewegung und NEM‘s sind leider nicht alles. Vor allem beim Thema Brustkrebs... Alles Gute und liebe Grüße, ich drücke Dir die Daumen... Zdenka

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Veröffentlicht von: Gabriele F.
Beiträge: 20
Angemeldet am: 14.10.2009
Veröffentlicht am: 13.04.2012

Hallo Susanne, bei mir waren nur 2 Lymphknoten positiv, dafür einer der Tumore HER2 positiv. Beide Tumore aber hochgradig hormonsensibel. Diagnose und OP 2006, seitdem keine Beschwerden. Ich bin nicht generell gegen eine Chemotherapie, aber dringend für eine ganzheitliche Begleitung, die ich bei einem antroposophischen Arzt in München gefunden habe. Bin selbst kein antroposophisch geprägter Mensch, habe damit aber mit meinem Sohn und auch selbst nur gute Erfahrungen gemacht. Es gibt verschiedene Herangehensweisen auch bei Chemotherapie. Weiter kann man die Nebenwirkungen einer Chemo mit homöopathischen Präparaten lindern. Ergänzen kann man den Therapieplan mit einer Misteltherapie. Wird von der reinen Schulmedizinern in der Regel völlig abgelehnt. Deshalb finde ich einen Onkologen, der sowohl die klassiche Schulmedizin, Homöopathie und auch Misteltherapie kennt so wichtig. Außerdem verfüge derartige Ärzte immer über ausgezeichnete Verbindungen zu Kliniken und/oder anderen Onkologen, Ärzten, Physiotherapeuten etc. - alles was man halt so braucht in dieser Situation. Überstürze nichts, das Wichtigste ist, das der Tumor raus ist, ob du jetzt ein paar Wochen früher oder später mit einer Therapie beginnst, ist nicht wirklich kriegsentscheidend. Du mußt zu dieser Therapie stehen können, damit du sie möglichst gut durchstehst. Mich haben einige Ärzt auch ziemlich unter Druck gesetzt, die Angst der Patienten wird manchmal ausgenützt. Du brauchst den genauen Befund und einen kompetenten Arzt und dann findest du den für dich richtigen Weg. Viel Erfolg und alles Gute. Gabriele

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Veröffentlicht von: Susanne B.
Beiträge: 1
Angemeldet am: 13.04.2012
Veröffentlicht am: 13.04.2012

Nachtrag (jetzt mit eigenem Login): wir leben seit drei Jahren nach Forever Young; keinerlei Nudeln, Kartoffeln, Brot, Reis etc, insgesamt kaum KH, vier Eiweiss-Shakes am Tag, literweise grüner Tee zubereitet gemäss "Krebszellen mögen keine Himbeeren"-Kochbuch, 100% Schokolade, viele Beeren, viel Rohkost, immer nur Bio, regelmässig joggen (wenn auch nicht täglich), regelmässig MaxxF Krafttraining, BMI 21,7, einmal pro Jahr Bluttest bei Dr. Strunz, ca. 1,5m Literatur durchgeackert incl zahlreicher Werke von Dr. Strunz - viel mehr kann man nicht tun (Meditation fehlt noch, das gehe ich jetzt an) - ich hoffe, das desillusioniert jetzt nicht die FY-Gemeinde hier. @Jutta: In welchem Buch hast Du die Empfehlungen für die Vitamine und Spurenelemente gegen spezielle Krebsarten gefunden?

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Veröffentlicht von: Ralf B.
Beiträge: 174
Angemeldet am: 10.06.2009
Veröffentlicht am: 13.04.2012

Liebe Jutta und Gabriele, jetzt melde ich (=Susanne) mich auch mal selber, um mich für Eure wertvollen Rückmeldungen zu bedanken. Es hilft sehr, Anregungen zu bekommen, um über den schulmedizinischen Tellerrand zu schauen. War heute im Krankenhaus und habe leider erfahren, daß mein Tumor bereits 10 Lymphknoten sehr stark befallen hatte (sind schon aus der Kapsel ins Gewebe gewachsen) - somit ist für meinen Arzt ganz klar, daß wenn überhaupt nur eine sofortige, sehr massive (dosisdichte) Chemo Chancen hat, die Bildung von Fernmetastasen zu verhindern. Ich tue mich sehr schwer, hier eine Entscheidung gegen eine Chemo zu treffen - laut meinem Arzt spiele ich hier russisches Roulette. @ Gabriele: hatte Dein G3 Tumor denn auch schon in die Lymphknoten gestreut? Bist Du (was wir sehr hoffen) rezidiv-frei? Wie lange ist das Ganze jetzt bei Dir her? Danke Euch nochmals - liebe Grüße Susanne und Ralf

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Veröffentlicht von: Gabriele F.
Beiträge: 20
Angemeldet am: 14.10.2009
Veröffentlicht am: 11.04.2012

ich habe die Chemotherapie abgelehnt, auch mit G3-Tumor. Die Chemo hinterläßt deutliche Spuren und ist nicht für jeden Tumor die optimale Lösung, wird aber gnadenlos verkauft. Ich habe gefragt, welchen Heilungsanteil in etwa die einzelnen Therapieschritte haben. Die Antwort war: 60 % OP + Bestrahlung, 10 % Chemo-Therapie, 10 % Anti-Hormontherapie. Ich habe einen sehr guten, unabhängigen Onkologen, der hat mich auf Basis der Tumorcharakteristika beraten und danach habe ich die Chemotherapie abgelehnt. Mein Arzt hat mir einen sehr guten und verständnisvollen Chirurgen empfohlen der meine Entscheidung respektiert hat. Zur Reha bin ich in Schloss Hamborn gegangen, da dort auch alternative Behandlungsmethoden praktiziert werden. Suche nach der Seite der antroposophischen Ärzte, dort findest du weitere Info. Alles Gute und bei Fragen, bitte melden. viele Grüße Gabriele

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Veröffentlicht von: jutta E.
Beiträge: 109
Angemeldet am: 27.10.2008
Veröffentlicht am: 11.04.2012

Hallo Ralf und Susanne Ich wünsche Euch viel Kraft für die weiteren Vorbereitung zur Genesung Deiner Frau. Ich habe mich jetzt zwei Jahre mit dem Körper beschäftigt und Bücher gelesen und gelesen und gelesen,und dabei erfahren, daß der Körper Selbstheilungskräfte hat und keine Chemie brauch um gesund zu werden. Für mich gäbe es nur die Alternative-Entspannungstherapie, Sport, Yoga, Gutes Essen(Chemiefrei),Freunde treffen und das Leben genießen. Dr.Strunz schreibt doch auch in seinen Büchern, die ich mittlerweile alle gelesen habe,Vitamine und Spurenelemente entsprechend der Krebstherapie Hochprozentig,abgestimmt auf die spezielle Krebsart. Ich möchte Euch an`s Herz legen lest,lest und holt Euch so viel Information wie nur möglich.Das hat mir damals gefehlt. Und ich gehe auch damit nur zu Onkologen,die machen wenig mit Chemie. Liebe Grüße und alles Gute Euch zwei Lieben Jutta

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