Erfahrung bei Tumorerkrankung

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Thema Erfahrung bei Tumorerkrankung

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Veröffentlicht von: bourdon
Beiträge: 1
Angemeldet am: 07.10.2015
Veröffentlicht am: 07.10.2015

Hallo Sabine,

besten Dank für Deinen Bericht. Er macht mir als ebenfalls betroffenen großen Mut. Meine Frau will, dass ich ihn jeden Tag lese.

Die „missionarische Tätigkeit“ ist überall schwierig. Auf meiner letzten Arbeitsstelle in D. war ich der seltsame Typ, der keine Kohlehydrate isst. Aber es klang auch Bewunderung mit über meine Konsequenz und meinen vermeintlichen Mut. Ich tat das wegen meines Prädiabetes, den ich damit heilte, nachdem ich Strunz entdeckte. Meine Brüder hingegen pflegen ihren Diabetes weiter mit ihrem täglichen „Abendbrot“.

Inzwischen wohne ich in Frankreich, wo meine behandelnde Onkologin mir sagte, ich solle ruhig meine Kartoffeln essen. Ich habe aufgegeben zu bekehren und denke mir, durch mein Vorbild wirke ich besser. Ich bin der einzige Patient, der überhaupt und dann noch täglich joggt. Aber ihr Kollege Onkologe hatte schon von Vitamin C gehört.

Danke für Deine weitergegebene Hoffnung.

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Veröffentlicht von: Irene S.
Beiträge: 61
Angemeldet am: 14.11.2014
Veröffentlicht am: 02.09.2015

Hallo Sabine, deine Geschichte berührt mich tief und ich bewundere deinen Mut, dass du deine Gesundheit so selbstwusst und eigenverantwortlich in deine Hände nimmst. Das ist gar nicht so selbstverständlich. Viele vertrauen der Schulmedizin, ohne sich anderweitig zu informieren. Sehe ich doch an dem Beispiel mit den Marmeladenkipferln. Es existiert eine solch furchtbare Unwissenheit! Ich kann es so gut verstehen, dass du  gerne anderen helfen möchtest. Mir geht es immer genauso, wenn ich Freunden und Bekannten die Vorteile der Lowcarb-Ernährung nahebringen will - und dabei geht es nicht um so schwere Erkrankungen wie bei dir. Und trotzdem komme ich mir immer wie eine Missionarin vor. Alles alles Liebe!!!

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Veröffentlicht von: Sabine.humer01
Beiträge: 127
Angemeldet am: 16.04.2010
Veröffentlicht am: 30.08.2015

Danke, Claudia!

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Veröffentlicht von: Sabine.humer01
Beiträge: 127
Angemeldet am: 16.04.2010
Veröffentlicht am: 30.08.2015

Wisst ihr, was nicht schön ist: Ich fragte letzte Woche in der Tagesklinik, ob ich eine Zeitschrift mit Informationen zu Vitalpilzen (die sind wie Chemo, schmecken scheußlich :-) und helfen enorm), ein Buch von Dr. Coy, Dr. Strunz und von Dr. Kämmerer über ketogene Ernährung auflegen darf. Ich treffe dort so viele Menschen, die NICHTS darüber wissen. Die, während die Chemo in sie hineinrinnt, Kipferl mit Marmelade essen ( gibt es immer zum Frühstück). Darf ich nicht. Dabei sind meine Ärzte und die Pflege wirklich nett. Viele wissen gar nicht, dass der Stoffwechsel von Krebszellen sehr viel mit KH zu tun hat, auch wenn sie gerade vom PET kommen. Fällt ihnen gar nicht auf, dass das Zucker ist, was sie da bekommen, um den Tumor zu locken (ich wußte das auch nur von Dr. Strunz). Sagt ja keiner, dass man Krebszellen aushungern kann, aber man kann Henn das Leben sehr viel schwerer machen. 

ich bin aus Österreich, da darf man so etwas gar nicht sagen. In DE scheint es ein wenig besser zu werden.

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Veröffentlicht von: Claudia K.
Beiträge: 73
Angemeldet am: 06.03.2011
Veröffentlicht am: 26.08.2015

Liebe tapfere Sabine,

ich gratuliere dir, großartig was du geschafft hast.

ich bin genauso sicher wie du das du schon sehr bald frei von Metastasen bist.

ich wünsche dir von Herzen alles Gute.

Liebe Grüße 

Claudia

 

 

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Veröffentlicht von: Andrea S.
Beiträge: 31
Angemeldet am: 19.06.2013
Veröffentlicht am: 24.08.2015

Liebe Sabine, das ist unfassbar....großartig. Vielen Dank, dass Du dies teilst. Ich kann nur hoffen, dass dieses Wissen mehr Menschen zugänglich wird. Ich drücke Dir ganz fest die Daumen, dass Du weiterhin bei so guter Lebensqualität Dein Leben genießen kannst. Schön, zu wissen, dass es Hoffnung gibt, bei dieser schlimmen Erkrankung 

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Veröffentlicht von: Luisa
Beiträge: 55
Angemeldet am: 21.08.2015
Veröffentlicht am: 24.08.2015

Vielen Dank! :-)

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Veröffentlicht von: Sabine.humer01
Beiträge: 127
Angemeldet am: 16.04.2010
Veröffentlicht am: 21.08.2015

Ein typischer Ernährungstag:

1. Frühstück

Ist IMMER Öl-Eiweiß-Kost nach Dr. Budwig: 1/2 Packerl Magertopfen, 2 EL Leinöl, 1 EL Leinsamen, 1 EL Hanfsamen, eine halbe Handvoll Chiasamen, 15 dkg Beeren der Saison (oder außerhalb der Saison importierte), 3 Walnüsse.

 

2. Zwischendurch:

Grüner Smoothie mit viel Grün und ganz wenig Obst. Obst esse ist generell nur Beeren. In den grünen Smoothie gebe ich auch bittere Mandelkkerne und wieder Chiasamen hinein. Oder den Avocadokern.

 

3. Abendessen

Ist immer um 18:00 Uhr, Mittagessen brauche ich nicht, weil das Frühstück sehr lange anhält.

Fisch oder helles Fleisch mit Gemüse oder

Salat mit Tomaten, Karotten,...., was im Hause ist oder

Griechischer Salat oder

Käse mit verschiedenem eingelegten Gemüse (Artischocken, Paprika) oder

Avocado mit Tomaten, Stangensellerie, Chilli oder

Scharfe Garnelen mit Avocado

Es ist generell immer entweder Fisch/Helles Fleisch mit Gemüse oder nur Gemüse

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Veröffentlicht von: Luisa
Beiträge: 55
Angemeldet am: 21.08.2015
Veröffentlicht am: 21.08.2015

Herzlichen Glückwunsch und vielen Dank für deinen motivierenden Bericht!

Könntest du mir beschreiben wie ein typischer Ernährungstag bei dir aussieht bzw. ausgesehen hat?

 

Vielen Dank, LG Luisa

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Veröffentlicht von: Sabine.humer01
Beiträge: 127
Angemeldet am: 16.04.2010
Veröffentlicht am: 21.08.2015

Hallo zusammen,

ich möchte, um anderen Menschen Mut zu machen, meine Erfahrungen mit einer Tumorerkrankung teilen. Die Diagnose kam im Juli 2014, ein 10x10x10 cm großes Bronchialkarzinom (bin Nichtraucher), das später in das Bauchfell metastasierte.

Ich habe von Beginn an alles gemacht, was Dr. Strunz empfiehlt (KH-arm ernähre ich mich seit Jahren, habe aber nochmals KH reduziert). Zusätzlich habe ich mit dem Labor von Dr. Coy Kontakt aufgenommen, Blutproben dorthin geschickt und die Regeln, die er empfiehlt, peinlich genau eingehalten.

Als dritte Säule neben der schulmdizinischen Behandlung und Strunz/Coy habe ich komplementäre Therapien gemacht und mache noch immer. Vor allem hochdosierte Vit C (beginneng bei 35 g bis 100 g), Heilpilz-Extrakte (erwiesen sich als sehr wirkungsvoll) und sehr hochdosiertes Salvestrol.

Zudem habe ich meinen Lebensstil geändert - weniger Arbeit, mehr Entspannung (das gab es bei mir über 20 Jahre gar nicht), viel Bewegung, Hund ageschafft, der auch viel Freude macht, Garten neu angelegt, was auch für Entspannung und Freude sorgt.

Das Bronichialkarzinom ist seit 30.6.2015 lt. PET weg. Die Bauchfellkarzinose ist noch schwach vorhanden. Ich bin mir jedoch sicher, das mein Körper auch dieses Thema noch erfolgreich meistern wird. Es mag komisch klingen, aber ich fühle mich so gut wie seit Jahren nicht mehr. Bin sehr energiegeladen und habe überhaupt keine typischen Erscheinungen von Tumorkranken. Dank Dr. Coy habe ich auch alle Chemotherapien sehr gut vertragen, und immer haben diese zu starkem Verfall von Tumorzellen geführt (weil ketogene Ernährung und der Drink von Dr. Coy, der dafür sorgt, dass die Tumorzellen angreifbar werden).

Ich weiß, dass ich mein Leben lang  bestimmte Regeln einhalten muss. Bin sehr dankbar, dass ich all dieses Wissen erfahren durfte und so ganz wesentlich zur Bekämpfung meiner Krankheit aktiv  beitragen konnte. Ein großes Dankeschön an Dr. Strunz und Dr. Coy (und Fr. Prof. Kämmerer).

 

 

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