Erfahrungsbericht HH-Marathon 29.04.2012

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Thema Erfahrungsbericht HH-Marathon 29.04.2012

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Veröffentlicht von: Peter B.
Beiträge: 118
Angemeldet am: 18.02.2012
Veröffentlicht am: 08.05.2012

Hallo Ulrich, wenn einer hier den Hut zieht, dann bin ich das, und zwar vor Deinen bisherigen Leistungen (70 Marathons!!!); echt Spitze. Vielen Dank für Deine netten Worte. So ein Feedback zeigt mir, dass solche Erfahrungsberichte, die so ein wenig wie Selbstbeweihräucherung anmuten (war nicht meine Absicht), doch ihren Sinn haben; freut mich. Zu Deinen Zweifeln bzgl. Deines Alters kann ich Dich am besten auf den, ich meine vorletzten Newsletter von Peter Greif verweisen (vom 17.04.2012 „Bis zu welchem Alter kann ich meine Leistung steigern“). Dort wird die läuferische Entwicklung eines 52 Jährigen dargestellt, der jetzt seine Bestzeiten läuft (10 km in 35:19, HM: 1:17:50, Marathon: 2:46:37), von denen ich nur träumen kann. Lt. Greif kann man sich noch bis zu einem Alter von 72-73 Jahren verbessern, wenn man bspw. mit 60 Jahren mit dem Laufen anfängt. Das ist bei Dir zwar nicht der Fall, da Du ja schon seit Langem läufst, aber ich bin mir absolut sicher, dass mit Deinen 57 Jahren noch sehr viel geht! Probiere doch mal die 35er Nüchternläufe aus (ggf. zunächst etwas weniger, bspw. 25 km, und dann steigern). Viel Erfolg dabei! Viele Grüße Peter B.

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Veröffentlicht von: Ulrich R.
Beiträge: 74
Angemeldet am: 13.04.2008
Veröffentlicht am: 04.05.2012

Hallo Peter! Hut ab! Herzlichen Glückwunsch. Ich bin 14 Jahre älter als Du, habe 70 Marathonläufe in den Knochen und bewege mich (1.80m, 73 kg) mit den Luafzeiten so in etwa in deinem "früheren" Bereich - also alles unter 3 Std. 30Min. ist okay. Nun machst du mir neuen Mut. Soll ich wirklich noch einmal 3 kg abspecken? 35 km-Läufe habe ich bisher aus Überzeugung abgelehnt, nun komme ich ins grübeln... Oder lässt Mann mit fast Ende 50 so etwas? Immerhin: Du machst Eindruck! Gruß Ulrich

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Veröffentlicht von: Peter B.
Beiträge: 118
Angemeldet am: 18.02.2012
Veröffentlicht am: 04.05.2012

Hallo Stefanie, vielen dank! 35km morgens, vor dem Frühstück, also tatsächlich auf nüchternen Magen; lediglich ein Glas Wasser vorher. Bei den Temperaturen um die 0 bis 10 Grad C. brauchte ich auch nur 1 Fl. mit 125 ml Wasser mitzunehmen. Bei 35ern mit Endbeschleunigung sollte man m.E. einen Energieriegel oder ähnliches mitnehmen und kurz vor dem Beginn der erhöhten Belastung zu sich nehmen. Sonst greift der Körper auf die Aminosäuren zu, was ja nicht gewollt ist. Probiere´s aus, es lohnt sich. Ggf. erst mit weniger km anfangen und dann steigern; viel Erfolg. Viele Grüße Peter B.

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Veröffentlicht von: Stefanie P.
Beiträge: 221
Angemeldet am: 04.03.2010
Veröffentlicht am: 02.05.2012

Hallo Peter, Herzlichen Glückwunsch zu dieser Bombenzeit!!! Hammerhart. Bist Du geflogen? ;-) 35km Nüchternläufe, heißt das, ganz ohne zu essen auf die 35er-Runde oder "nur" ohne KH? Respekt in beiden Fällen, das kann ich mir nicht vorstellen. Ich war schon ausgepumpt nach diesen Einheiten! LG Stefanie

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Veröffentlicht von: Peter B.
Beiträge: 118
Angemeldet am: 18.02.2012
Veröffentlicht am: 01.05.2012

Ich (43 J) laufe regelmäßig seit ca. 12 Jahren -mal mehr mal weniger- und bin in den Jahren 2001 - 2005 vier Marathons gelaufen (Bestzeit bis dato in 2005: 3:21 h), dann 5 Jahre Pause und dann wieder im Jahr 2010 zwei Marathons und im letzten Jahr noch einen (Zeiten zwischen 3:37 h und 3:26 h), daneben einige andere Läufe (10 km, HM etc.); mein „Kampfgewicht lag da so bei 72-73 kg bei 180 cm Körpergröße. Im September 2011 bin ich über die „Gesundheits-Kolumne“ im Greif-Newsletter auf Dr. Strunz aufmerksam geworden. Nach dem Einstieg über „Frohmedizin“ folgten fast alle anderen Bücher vom Doc. und die Umstellung auf low carb war die logische Konsequenz. Ziemlich schnell nahm ich ca. 2 kg ab, obwohl es eigentlich nicht unbedingt mein Ziel war; ich hatte ja bisher nie Gewichts-Probleme und wollte (will immer noch) eigentlich nur gesünder leben. Im Januar d.J. stieg ich dann wieder in die 12-wöchige Marathon-Vorbereitung ein (Körpergewicht 71 kg). Ende Januar habe ich einige Blutwerte messen lassen und diverse Defizite festgestellt (insb. Hb, Magnesium, Selen, Zink, Eisen etwas zu viel aber kein Ferritin gemessen -leider-). Mitte/ Ende März waren dann alle aus meiner Sicht erforderlichen NEMs da. Obwohl das Training nicht optimal war (ich musste drei lange Läufe a´ 35 km ausfallen lassen, und war eine Woche leicht erkältet), fühlte ich mich zum Schluss sehr gut, bin bei einem HM aus dem Training heraus fünf Wochen vor dem Marathon mit 1:29 h meine Bestzeit gelaufen und war dementsprechend sehr motiviert. Nun, am vergangenen Samstag ergab das „offizielle Wiegen“ zuhause 69,3 kg (eigentlich wollte ich 68 kg erreichen; egal) und eine Körperfett-Analyse im Rahmen der Marathon-Messe 9,6% Fettanteil (zuletzt gemessen in 2005: 13,6%). Motiviert durch die guten Werte, gute Traningszeiten, meine HM-Bestzeit und das insgesamt „gute Gefühl“ wollte ich den Marathon in 3:15 h - 3:10 h laufen, also Angriff auf die bisherige, 7 Jahre alte Bestzeit! Das Gefühl war während des ganzen Laufs sehr gut, die zweite Hälfte bin ich ca. 3 Min. schneller gelaufen als die erste und nach dem Zieleinlauf dachte ich, ich könnte noch einen zweiten Marathon laufen (grins). Ab km 32 - 33 „wusste“ ich, das wird heute klappen und hatte überhaupt keine Angst vor der in Läuferkreisen viel zitierten „Wand“ oder dem „Mann mit dem Hammer“. Meine Endzeit: 3:08 h (grins, grins, grins!), bisherige Bestzeit um knapp 13 Minuten unterboten, Freude pur! Fazit: Gesunde Ernährung, sinnvolle NEMs und ein gutes Training, insb. die 35 km-Nüchternläufe (auch mit Endbeschleunigung) sind m.E. der Schlüssel zum Erfolg. Mein nächstes Ziel, das gleich nach dem Zieleinlauf für mich feststand = nächster Marathon unter 3:00 h; da geht noch was! Viele Grüße und viele erfolgreiche Läufe Peter B.

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