Erhöhter Omega 3 Bedarf im Winter - Begründung?

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Veröffentlicht von : Claudia R.
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Angemeldet am : 01.11.2019
Veröffentlicht am : 12.11.2019
 

Hallo Thomas,

Dein Betrag erinnert mich an die Geschichte von Forschern, die in der Nordpolregion gestorben sind, weil sie zu viel Vitamin-A haltige Substanzen von Robben aufgenommen hatten. (Ich glaube es ging um Robbenleber.) Diese Geschichte ist immer erzählt worden um zu beweisen, wie gefährlich und toxisch Vitamine sind und weswegen kein Mensch sie wirklich braucht. Die Eskimos hätten allerdings mit dieser Ernährung nicht dieses fatale Problem gehabt, da sich deren Stoffwechsel über Generationen an die Nahrungskette evolutionär angepasst hat.
(Quelle: Memo, na ja das ist immer so eine Sache…)


Hallo Martin,

interessante und scharfe Schlussfolgerung, wäre ich nicht drauf gekommen.

 


Ich bin deshalb so obsessiv mit der Thematik beschäftigt, weil Hoffer in dem im 1. Mail genannten Buch ein für mich erstaunliches Statement abgibt. Aufgrund der Zeit in der er lebte und seines Werdeganges hat er sehr viele Krankheiten als Formen von Pellagra betrachtet und vor allem auch erfolgreich mit Niacin (neben anderen verabreichten Stoffen) behandelt. Nun schreibt er von zwei Formen von Pellagra: Einer sekundären Form als bedeutender Mangel an Niacin und einer primären Form als Mangelzustand an essenziellen Fettsäuren, mit der speziellen Erwähnung von Omega 3. Das haut mich deswegen so um, weil mir Niacin entscheidend geholfen hat.

LG
Claudia

Veröffentlicht von : Martin F.
Beiträge: 1668
Angemeldet am : 12.12.2017
Veröffentlicht am : 12.11.2019
 

Wenn OMEGA3 und Vit D tatsächlich synergetisch wirken - also 1+1= 3 oder 4 oder noch mehr - dann ist der jahreszeiliche Zusammenhang klar. der hängt dann nämlich am Vit D.

Weniger Vit D bedeutet dann höherer Bedarf an OMEGA3 im Winter!!

Das ist für mich nachvollziehbar.

Veröffentlicht von : Thomas V.
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Angemeldet am : 27.01.2016
Veröffentlicht am : 12.11.2019
 

Bei edubily las ich mal, dass die Inuit ein Vitamin d-sparprogramm hatten. Die verbrauchten wohl weniger Vitamin d als unsereins.

 

Veröffentlicht von : Claudia R.
Beiträge: 282
Angemeldet am : 01.11.2019
Veröffentlicht am : 12.11.2019
 

Hallo Martin !

Bei erster Recherche im Internet ist die Funktionsweise von Eicosanoiden nicht vollständig geklärt. Es sind Stoffe, die hormonähnliche Wirkung haben, u. a. hinsichtlich nervliche Signalübertragung, Immunsystem und Blutdruck. Dr. Strunz hat sie in Frohmedizin erwähnt mit dem Hinweis, dass Eskiomos keinen Herzinfarkt kennen.

Da der Vitamin-D Spiegel im Winter in Nordeuropa evolutionär gesehen ständig im Keller war, mus ess da einfach einen Mechanismus zur Kompensation geben. Außerdem war nicht überall Vitamin-D reicher Fisch in großen Mengen verfügbar, dass spricht klar dagegen dass bei einem evolutionär gesehenen erhöhten Omega 3 - Bedarf Vitamin D mit einbezogen sein muss. 

Alles was bezüglich des Themas schreibe sind lediglich Interpretationen mit Halbwissen. Fakt ist: Ich kann die im vorigen Mail gestellte Frage nicht beantworten.

LG

Claudia

Veröffentlicht von : Martin F.
Beiträge: 1668
Angemeldet am : 12.12.2017
Veröffentlicht am : 12.11.2019
 

Hallo Claudia,

und wie ist da der funktionale Zusammenhang?

LG

Martin

Veröffentlicht von : Claudia R.
Beiträge: 282
Angemeldet am : 01.11.2019
Veröffentlicht am : 11.11.2019
 

Hallo Martin,

Es kann auch durchaus sein, dass im Winter der Bedarf an Eicosanoiden erhöht ist. (Zumal Hoffer den erhöhten Omege 3- Bedarf nicht in Zusammenhang mit Vitamin D beschrieben hat.)

LG

Claudia

Veröffentlicht von : Martin F.
Beiträge: 1668
Angemeldet am : 12.12.2017
Veröffentlicht am : 11.11.2019
 

Nach einem Vortrag von Dr. Spitz auf youtube ergänzen sich Vitamin D und Omega 3 synergetisch bei der Signalübertragung im Gehirn und wirken als Neurotransmitter.

Damit wäre das Thema Jahreszeitabhängigkeit von Omega3 wohl geklärt....vorausgesetzt Dr. Spitz hat recht!

LG

Martin

Veröffentlicht von : Claudia R.
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Angemeldet am : 01.11.2019
Veröffentlicht am : 08.11.2019
 

Vielleicht hängt das mit der Korrelation von Fettstoffwechsel und Serotoninproduktion zusammen, so als Kompensation für geringere Lichteinstrahlung im Winter. (Ja, körperfreundliche Fette sind auch entscheidend für die Serotonin-Produktion. (Julia Ross) Aber muss dass unbedingt Omega 3 betreffen? Irgendwie ist das lediglich eine recht schwammige Interpretation, nach dem Motto "reim dir irgendwas zusammen")

@Thorsten: Selbst bei der Eröffnung des Themas kam ich ins Schleudern, Vitamin D nicht zu erwähnen. Nach einem Vortrag von Dr. Spitz auf youtube ergänzen sich Vitamin D und Omega 3 synergetisch bei der Signalübertragung im Gehirn und wirken als Neurotransmitter. Betreffend dieser Tatsache sind Omega 3 und Vitamin D tatsächlich schwer zu trennen. (Wobei dieser Tatbestand die gestellte Frage nicht beantwortet.)

LG,Claudia

 

Veröffentlicht von : Martin F.
Beiträge: 1668
Angemeldet am : 12.12.2017
Veröffentlicht am : 08.11.2019
 

ÄÄÄÄhm Thorsten,

OMEGA 3 war das Thema, nicht Vit D.

Und für OMEGA3 erschließt sich mir der Zusammenhang mit den Jahreszeiten auch nicht.

LG

Martin

Veröffentlicht von : Thorsten St.
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Angemeldet am : 04.06.2014
Veröffentlicht am : 08.11.2019
 

Zyklen?

“Brauchen“ wir im Winter so viel? Haben unsere natürlich lebenden Vorfahren der letzten paar 100.000 Jahre jenseits der Tropen und Subtropen 365/24 einen gleich hohen Vitamin D Spiegel gehabt? Oder ist ein saisonales Auf und Ab normal, natürlich und vielleicht sogar sinnvoll?

LG Thorsten 

Veröffentlicht von : Claudia R.
Beiträge: 282
Angemeldet am : 01.11.2019
Veröffentlicht am : 08.11.2019
 

Hallo !!!

Abram Hoffer schreibt in "Orthomolecular Medicine For Everyone", dass im Winter ein erhöhter Bedarf an Omega 3 besteht, jedoch gibt er hierzu keine weiteren Begründungen. Weiß jemand, warum der Bedarf im Winter erhöht ist?

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