Ernährung bei Fäulnisflora im Darm

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Veröffentlicht von: Diane L.
Beiträge: 57
Angemeldet am: 01.02.2012
Veröffentlicht am: 15.05.2014
 

Hallo Heike, vielen Dank für Deinen Hinweis. An MMS hab ich mich noch nicht rangetraut. Bin verunsichert wegen zu vieler total gegensätzlichen Aussagen. Aber wenn ich Dich richtig verstanden habe, sollte ich die Ernährung schon so umstellen wie ganz oben beschrieben; sprich: die Nahrungsmittel, die die falschen, zuviel vorhandenen Bakterien ernähren (nämlich Fleisch und tierische Fette), reduzieren oder gar ganz weglassen und alles, was die guten ernährt, essen? Dann geht's mir darmmäßig ja wie beschrieben total schlecht (total quälende Blähungen und Krämpfe - bei der Arbeit wenig förderlich:-)). Wenn ich dann nur lang genug durchhalte, hört das auf? Was meinst Du, wie lange wird so ein "Entzug" dauern? Ich bin durchaus bereit, das noch mal zu versuchen. Viele LG, Diane

Veröffentlicht von: Heike S.
Beiträge: 155
Angemeldet am: 02.12.2013
Veröffentlicht am: 13.05.2014
 

Sobald es den "bösen" Bakterien, Viren und Pilzen an den Kragen geht und man sie "verhungern" lässt, protestieren diese regelrecht und das führt zu deinem Unwohlsein. Fütterst du sie wieder geben sie Ruhe. Ich habe diese Tortour mit Candida hinter mir. Und wie Hartmut schon sagte, hat mir MMS sehr dabei geholfen. Aber einfach war es nicht. Dein Körper hat sich halt an die "Mistviecher" gewöhnt und will sie behalten. Durch diesen "Entzug" musst du erst mal durch, dann wird es dir deutlich besser gehen. Viel Erfolg. lg Heike

Veröffentlicht von: Michaela W.
Beiträge: 1658
Angemeldet am: 19.11.2008
Veröffentlicht am: 16.03.2014
 

Das ist ein sehr wertvoller Hinweis, Reinhard. Vielen Dank! LG, Michaela

Veröffentlicht von: Reinhard M.
Beiträge: 1812
Angemeldet am: 04.03.2008
Veröffentlicht am: 04.03.2014
 

Hallo Diane, wie der Körper mit Histaminen umgeht hängt direkt von dem Enzym Diaminoxidase ab. Die kann man im Blut messen lassen. Bei mir hängt der Spiegel direkt mit meinem Kupferspiegel zusammen. Normaler Kupferspiegel, genügend Diaminoxidase, Kupfermangel -> wenig Diaminoxidase -> HIT

Veröffentlicht von: Diane L.
Beiträge: 57
Angemeldet am: 01.02.2012
Veröffentlicht am: 03.03.2014
 

Hallo Karin, bei Histaminintoleranz gehen scharfe Gewürze gar nicht und Zitrone ebenfalls nicht. Das macht es grade so schwierig. Reinhard, es scheint so zu sein. Ich reagier sehr auf Stärkehaltiges...... die besten Erfahrungen, was wenige bis gar keine Blähungen angeht, hab ich tatsächlich mit einer Paleo-Ernährung gemacht. Ich habe halt einfach Angst, die falschen Bakterien "zu züchten". Mit HIT ist`s halt besonders schwierig. Gestern abend hab ich z.B. Hühnersuppe selber gemacht. Ohne KH-Einlage:-)) Ergebnis: Augenjucken und Schmerzen im Darm heute morgen. Fühlte mich insg. etwas kränklich. Wäre echt dankbar, wenn jemand dafür Tipps hätte.....

Veröffentlicht von: Hartmut B.
Beiträge: 83
Angemeldet am: 25.01.2012
Veröffentlicht am: 03.03.2014
 

Hallo Diane, ich empfehle dir eine Woche lang MMS und dein Magen ist wieder dein Freund. Allerdings darf man in dieser Zeit keinerlei Antioxidantien zu sich nehmen. Viele Grüße

Veröffentlicht von: Karin J.
Beiträge: 334
Angemeldet am: 05.02.2008
Veröffentlicht am: 28.02.2014
 

Hallo Diane, baue mal in Deine Ernährung mehr scharf Gewürze mit ein! Z.B. Knoblauch, Ingwer, Chili, Nelken, Kardamom, Wacholderbeeren usw. Wenn Du mal darüber nachließt, wirst Du finden, daß diese Gewürze alle schädliche Bakterien sowie Pilze abtöten und sehr gesund sind! Bei mir hats funktioniert. Auch morgens auf nüchternem Magen Zitrone mit 1 Tl Honig ist hilfreich. LG Karin

Veröffentlicht von: Reinhard M.
Beiträge: 1812
Angemeldet am: 04.03.2008
Veröffentlicht am: 28.02.2014
 

Hallo Diane, Wikipedia sagt: Unter dem Aspekt ihrer bevorzugten Energiequelle können Clostridien in drei große Gruppen eingeteilt werden: Proteolytische Clostridien: Spaltung von Eiweißen und/oder paarweise Umsetzung von Aminosäuren Harnsäure-spaltende Clostridien, z. B. C. acidi-urici Saccharolytische Clostridien: Vergärung von Kohlenhydraten (Zucker, Zellulose, Stärke) Hauptgärungsprodukte der saccharolytischen Clostridien sind Buttersäure, Aceton, Butanol, Kohlenstoffdioxid und molekularer Wasserstoff (H2). Das klingt jetzt eher danach, dass Zucker und Stärke schuld sind. Bei den eiweißernährenden Sorten steht nichts von Vergärung.

Veröffentlicht von: Diane L.
Beiträge: 57
Angemeldet am: 01.02.2012
Veröffentlicht am: 27.02.2014
 

Gibt es hier jemanden, der Erfahrung damit hat? Ich habe kürzlich meine Darmflora checken lassen (wegen wahrscheinlicher Histaminintoleranz) und es kam eine mittlere Dysbiose heraus. Clostridien stark erhöht und Enterokokken und Lactob. viel zu niedrig. Ergo: Fäulnisflora und Stuhl zu basisch. Nun war die Empfehlung, Fleisch und Fett zu reduzieren, um den schlechten Bakterien die Nahrung zu entziehen. Es müssten auch Ballaststoffe gegessen werden, um die guten zu ernähren. Zusätzlich noch die Einnahme von Milchsäurebakterien. Mein Problem: ich vertrage die Milchsäurebakterien nicht (Blähungen und Krämpfe) und die Ballaststoffe auch nicht (ebenfalls). Am wohlsten fühle ich mich mit Fleisch, aber so nähre ich doch genau die falschen!! Ich wäre froh, wenn hier jemand rat wüsste..... LG, Diane

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