Eskiomos im Original; 24.08.2016

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Veröffentlicht von: Markus
Beiträge: 617
Angemeldet am: 25.07.2013
Veröffentlicht am: 24.08.2016
 

das schrieb ich übrigens bereits vor 2 1/2 Jahren, inklusive Quellen:

 

http://www.strunz.com/de/forum/inuit-und-die-mangelnde-ketose/?p=1

Veröffentlicht von: Thorsten St.
Beiträge: 768
Angemeldet am: 04.06.2014
Veröffentlicht am: 24.08.2016
 

"Eigentlich wieder ein Beweis dass Ernährungsform xy nicht für 100% der Menschheit
genetisch korrekt sein kann.
Die hart Gesottenen wird es nicht stören, sie werden es unbeirrt chronisch verbreiten."

Und genau deswegen das "Ätsch" {#emotions_dlg.laughing}

 

LG,
Thorsten

Veröffentlicht von: Jean S.
Beiträge: 160
Angemeldet am: 12.03.2016
Veröffentlicht am: 24.08.2016
 

Hllo Thorsten,

150-200g KH sind ja auch keine exorbitante KH Menge.
Mit Deinem Ätsch bin ich ja auch einverstanden.
Eigentlich wieder ein Beweis dass Ernährungsform xy nicht für 100% der Menschheit
genetisch korrekt sein kann.
Die hart Gesottenen wird es nicht stören, sie werden es unbeirrt chronisch verbreiten.

 

Liebe Grüße,

Veröffentlicht von: Thorsten St.
Beiträge: 768
Angemeldet am: 04.06.2014
Veröffentlicht am: 24.08.2016
 

Hallo Jean.

 

"Nüchtern unter 100 Milligramm pro Deziliter."
Habe ich auch, trotz Mid-Carb (150-200g KH).

"Die Grundaussage ist ja wohl dass die Menschen nicht wie erwartet nach jahrelangem
Low Carb Insulinresistent waren sondern ganz normal Insulinsensitiv!"
Die Aussage war "Die hätten eine „hohe Toleranz“ gegenüber Glucose". Das heißt nicht notwendiger Weise, dass sie besonders insulinsensitiv waren.

"Für den Blutzuckerspiegel gibt es nach unten hin sowieso einen physiologischen Mindestlevel, egal was man zu sich nimmt (oder fastet). Bedenken muss man aber auch dass es sich hier nach nicht um eine klassische Keto Ernährung mit 80 % Fett handelt, sondern um eine Low Carb High Protein Ernährung. Folglich muss
Glukoneogenese eine grosse Rolle gespielt haben."Da bin ich völlig deiner Meinung.

Unterm Strich bleibt halt, dass die Inuit kein Beispiel für eine Low-Carb-Ketogene-Lebensweise sind.
Das "Ätsch" hat also durchaus seine Berechtigung.

Übrigens:

  • 280g Eiweiß
  • 135g Fett
  • 54g Kohlenhydrate

D.h. 280 * 4kcal/g + 135 * 10kcal/g + 54 * 4kcal = ~2700kcal/d
Das erscheint mir nicht besonders viel, für ein körperlich und thermisch anstrengendes Leben.

 

Veröffentlicht von: Jean S.
Beiträge: 160
Angemeldet am: 12.03.2016
Veröffentlicht am: 24.08.2016
 

Hallo Thorsten,

 

Halt Labortwerte, Nüchtern unter 100 Milligramm pro Deziliter.
Die Grundaussage ist ja wohl dass die Menschen nicht wie erwartet nach jahrelangem
Low Carb Insulinresistent waren sondern ganz normal Insulinsensitiv!
Für den Blutzuckerspiegel gibt es nach unten hin sowieso einen physiologischen Mindestlevel, egal was man zu sich nimmt (oder fastet). Bedenken muss man aber auch dass es sich hier nach nicht um eine klassische Keto Ernährung mit 80 % Fett handelt, sondern um eine Low Carb High Protein Ernährung. Folglich muss
Glukoneogenese eine grosse Rolle gespielt haben.

 

Liebe Grüße,

Veröffentlicht von: Thorsten St.
Beiträge: 768
Angemeldet am: 04.06.2014
Veröffentlicht am: 24.08.2016
 

"anders ausgedrückt normale Blutglukosewerte."

Also auch nicht irgendwie niedriger, als andere?!?

 

Was sind in dem Zusammenhang "normale" Blutgukosewerte?

Veröffentlicht von: Jean S.
Beiträge: 160
Angemeldet am: 12.03.2016
Veröffentlicht am: 24.08.2016
 

Hallo,

 

Dr. Strunz schreibt ja dass sie eine "hohe Toleranz" gegen Glukose hatten, anders ausgedrückt normale Blukglukosewerte.

 

Liebe Grüße,

Veröffentlicht von: Thorsten St.
Beiträge: 768
Angemeldet am: 04.06.2014
Veröffentlicht am: 24.08.2016
 

Und was soll ich jetzt als "Take Home Message" aus dieser News mitnehmen?

Waren die Eskimos nun in Ketos (also doch "ÄTSCH") oder waren sie es nicht?

Natürlich kann man davon ausgehen, dass sich die Inuit (Eskimo ist eigentlich ein Schimpfwort!) (epi)genetisch mit ihrem Stoffwechsel an ihre Lebensbedingungen angepasst haben.

Wir haben (noch) keinerlei informationen darüber, wie z.B. im Angesicht einer gemessenen Nicht-Ketose der Blutzuckerspiegel der Inuit aussah. Die Aufnahme nur geringer Mengen Kohlenhydrate ist noch lange kein Beleg dafür, dass die Inuit auf niedrige Blutzuckerspiegel hatten.

Nur weil "A" in Frage / in Zweifel gezogen wird, bedeutet das nicht automatisch, dass "B" zutreffend ist.

 

Da sage ich mal "ÄTSCH"; als Ingenieur.

 

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