Fett macht fett - Die Geschichte dazu

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Veröffentlicht von: Thorsten St.
Beiträge: 924
Angemeldet am: 04.06.2014
Veröffentlicht am: 13.10.2017
 

"Fett macht fett"

Natürlich!
Wer sich täglich im Übermaß(!) Fett reinballert wird natürlich auch fett. Der Weg zur Verwertung von Nahrungsfetten, besonders langkettigen Fetten führt immer(!) über die Fettzelle, die dieses Fett erst mal aufnimmt, verarbeitet und dann in körpergerechter Form als wieder ans Blut abgibt; zur energetischen Verwertung in den (Muskel)Zellen. Und natürlich macht ein Zuviel an Fett fett. Zuviel heißt in diesem Fall, dass der Körper die von den Fettzellen freigestzte Fettmenge nicht angemessen verstoffwechseln kann (zuviel Fett, zu wenige Muskeln, zu gerigner Aktivitätslevel).

Aber nicht nur (zuviel) Fett macht fett, sondern auch zuviel Zucker! Vor allem, wenn es sich um hohe Fruchtzuckeranteile handelt und auch noch ein zu geringer Ballaststoffanteil dazu kommt.

Dr. Robert Lustig hat es in seinen Video-Vorträgen "Sugar: The Bitter Truth" und "Fat Chance: Fructose 2.0" gut ausgeführt (inkl. Erläuterung der betreffenden Stoffwechselpfade).
Zitat: "A high sugar diet is a high fat diet" "Sugar" ist in diesem Fall Saccharose (Haushaltszucker) und HFCS (High Fructose Corn Syrup); nicht(!!) Glukose oder Stärke.

 

Veröffentlicht von: Jürg v.
Beiträge: 1
Angemeldet am: 13.10.2017
Veröffentlicht am: 13.10.2017
 

Warum zum... geistert "Fett macht fett" seit vierzig Jahren durch meinen Kopf?

Dr. Strunz betrachtet die Ansicht "Fett mach fett" als Kindergartenlogik. Mit dem Kindergarten irren Sie, Dr. Strunz, die Wahrheit ist viel erschreckender (siehe ZDF - Leschs Kosmos - Vorsicht Zucker):

Auf der Suche nach den Gründen für die zunehmenden Herztoten behauptete der US amerikanische Biochemiker Ancel Keys, je höher der Fettkonsum, desto mehr Herztote. Er belegte dies mit seiner 7 Länder-Studie. Der englische Physiologe John Yudkin bezweifelte dies und erklärte, Zucker sei der Grund für Fettleibigkeit, Diabetes und Herzerkrankungen (Krimi-Liebhaber, die es gerne mal härter mögen, schauen sich bei Wikipedia unter seinem Namen die Literaturliste an).

Nach einem Schlagabtausch der beiden Wissenschafter während der Siebziger Jahre entschieden sich amerikanische Experten und Kongressabgeordnete für Keys (amerikanische) Version, worauf die Lebensmittelindustrie in der westlichen Welt Fett reduzierte und durch Zucker ersetzte, um Geschmack und Viskosität ihrer Produkte zu erhalten. Später entdeckten sie dann auch noch den Bliss-Point, was den Zuckerkonsum vollends entgleisen ließ.

Der Zucker hatte sich endgültig durchgesetzt. Jahrzehnte später gestand Keys, dass er seine Studie gefälscht hatte. Von 22 untersuchten Ländern hatte er diejenigen 15 unterschlagen, die nicht zu seiner These passten.

Nutznießer des Betrugs war die Margarineindustrie, die durch den Niedergang der Butter (Cholesterin!) beflügelt wurde und wohl deshalb die American Heart Association massiv sponserte bei der breit angelegten Fernsehkampagne gegen tierische Fette.

Die bis heute untötbare Behauptung "Fett macht fett" wurde von Ancel Keys in die Welt gesetzt, da war er schon nicht mehr im Kindergarten, sondern honoriger Cholesterin- Guru, der die ganze Welt belog. Weshalb bloß? Aus makaberem Spaß an den künftigen Toten? Aus Egomanie? Oder aus Geldgier?

Nach diesen gruseligen Enthüllungen schalte ich den Fernseher aus und sehne mich nach meinen kuscheligen Hörkrimis beim Joggen... und nach Wohlfühlmedizin.

Mit freundlichen Grüssen an Dr. Strunz

ein baldiger Ratsuchender

 

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