"Fette Vögel"

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Thema "Fette Vögel"

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Veröffentlicht von: Hans K.
Beiträge: 141
Angemeldet am: 25.08.2014
Veröffentlicht am: 26.07.2015

Seit ich denken kann,

und das ist jetzt mindestens 60 Jahre her, kann ich mich erinnern, dass in den damaligen Biergärten (urgemütlich-kein Vergleich zu heutigen MC's) die Spatzen versucht haben, alles was essbar war abzuräumen - die sassen damals schon auf den Tellerrändern und haben die übrig gebliebenen Käsespatzen/Nudeln bevorzugt vertilgt. Ob die sichtbar fett waren kann ich nicht mehr sagen, aber einen Grund für die Vorliebe stärkehaltiger Lebensmittel muß es geben, damals wie heute, bei Tieren und bei Menschen. Sogar mein Nymphensittich hat für gekochte Nudeln alles stehen lassen. Wollte man den von den Nudeln abhalten wurde er agressiv und ist zum Angriff übergegangen. Ja, so kleine Vögel können auch das...

 

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Veröffentlicht von: Monique
Beiträge: 44
Angemeldet am: 25.07.2015
Veröffentlicht am: 26.07.2015

Solche Beobachtungen gibt es nicht nur bei Mc Do. Auch in dem Straßencafe der Bäckerei. Da picken die Spatzen unablässig das auf, was von den Tischen fällt. Dicke, pralle Spatzen. "Frei wie ein Vogel zu fliegen....", das können die so richtig nicht mehr. Aber noch laufen und hüpfen.

Glückliche Spatzen!{#emotions_dlg.wink}

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Veröffentlicht von: hanskurt
Beiträge: 130
Angemeldet am: 27.12.2010
Veröffentlicht am: 15.07.2015

Ich habe das "PS" von Dr. Strunz nochmal gelesen: Hier steht, dass Pommes fett machen weil Kartoffeln und Fett gemeinsam verzehrt werden. Wie man aufgrund dieser Aussage darauf kommt, dass der Anteil an Kartoffeln, und nicht das Fett für das Übergewicht sorgt, erschliesst sich mir nicht. Es kann gut sein, dass die Kombination besonders übel ist - als Alternative wäre die Überlegung: Entweder das Frittierfett oder die Kartoffeln: Was würde man wählen?

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Veröffentlicht von: hanskurt
Beiträge: 130
Angemeldet am: 27.12.2010
Veröffentlicht am: 15.07.2015

Der Begriff "survival of the fittest" wird immer noch häufig falsch verstanden. Da geht es nicht um Überlegenheit/Stärke, sondern um die beste Anpassung an die jeweilige Umwelt, und die damit verbundene Möglichkeit sich zu vermehren.

Ob fette Spatzen hier einen Vorteil haben, ist vielleicht nicht wahrscheinlich, aber nicht ausgeschlossen. Lass die Raubvögel allergisch auf das Spatzenfett reagieren, dann ist der zunächst starke Vogel weg vom Fenster, und damit der natürliche Feind des Fettspatzen auch.

Für solche Szenarien gibt es eine Fülle von Beispielen, -vielfach auch von Menschen inszeniert.

Oder man sieht sich Insektenstaaten an, jede einzelne Ameise kann zertreten werden - aber nicht alle...

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Veröffentlicht von: Plebejer
Beiträge: 239
Angemeldet am: 24.06.2014
Veröffentlicht am: 15.07.2015

Weiß auch nicht warum, aber der Beitrag "fette Vögel" erinnert mich an meinen letzten Arztbesuch vor gut einem Jahr. Im Wartezimmer waren keine Stühle zu sehen, auf denen die Patienten saßen und auf ihren dringenden Gesprächstermin beim Arzt warteten. Und eng saßen die!  Assoziationen gibt es aber auch, nein!

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Veröffentlicht von: Irene S.
Beiträge: 60
Angemeldet am: 14.11.2014
Veröffentlicht am: 15.07.2015

Hallo Walter,

ich fand es sehr gut, dass der Doc aus deiner Mail einen Beitrag gebastelt hat. Sieht man daraus doch sehr klar, wie ignorant manche Menschen sind. Die Spatzen können nix dafür, dass sie von falscher Ernährung dick werden, soweit können sie ja nicht denken. Genauso wie die vielen fetten bedauernswerten Haustiere. Leider machen viele Eltern nicht mal Halt vor ihren eigenen Kindern. Kennst du den Song von Jan Delay "Dicke Kinder"? Nach seinen Aussagen ein "Song gegen dumme Eltern". Echt hörenswert.

Liebe Grüße Irene

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Veröffentlicht von: Walter I.
Beiträge: 52
Angemeldet am: 18.01.2014
Veröffentlicht am: 15.07.2015

Hallo Hans,

ich bin kein Stammgast bei MC..! Diesen Beitrag habe ich mal hier im Forum geschrieben, auf die sich der Doc bezieht.

Wenn wir dort bei MC....Kaffee einen grossen Kaffee trinken, weil dieser MC... eine Autobahnraststätte ist, dann ist man dort noch kein Stammgast!

Also, bitte nicht alle Menschen in eine Schublade stecken...Fühle ich mich durch solche zynische Bemerkungen ein wenig "angegriffen"!

 

Liebe Grüße

Walter

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Veröffentlicht von: Thorsten St.
Beiträge: 578
Angemeldet am: 04.06.2014
Veröffentlicht am: 15.07.2015

Wie gut, dass in der Natur das Prinzip "Survival of the fittest" durchaus noch funktioniert.

Die fetten, fluguntauglichen Spatzen werden kurz bis mittelfristig Nahrung für Raubtiere / Raubvögel...

LG,
Thorsten

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Veröffentlicht von: Hans K.
Beiträge: 141
Angemeldet am: 25.08.2014
Veröffentlicht am: 14.07.2015

Ich finde den Vogelbeitrag hoch interessant!

Die Spatzen benehmen sich wie Menschen - die fressen genau das, was denen am besten schmeckt, was am leichtesten erreichbar ist, und nicht was am gesündesten ist.

Der Unterschied besteht doch nur darin, dass sich die Spatzen nicht erklären können (wenn sie denn überhaupt danach fragen würden), -z.B. warum die nicht mehr richtig fliegen können. Menschen könnten sich das erklären, warum sie vor lauter Fett/Übergewicht kaum noch gehen können - trotzdem sind sie nicht "klüger" als Spatzen!

Wo ist also der Fehler im "System"?

Und warum konnte der Beitrag über fette Spatzen erstellt werden? Stammgast bei MC...???

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Veröffentlicht von: Markus
Beiträge: 578
Angemeldet am: 25.07.2013
Veröffentlicht am: 13.07.2015

Sehr schön auf den Punkt gebracht, Peter!

 

Kartoffeln esse auch ich gerne- und Pommes gibt es bei mir etwa einmal im Jahr.

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Veröffentlicht von: Peter B.
Beiträge: 118
Angemeldet am: 18.02.2012
Veröffentlicht am: 12.07.2015

"Unser Doc" hat mir und wahrscheinlich allen hier im Forum "die Augen geöffnet", so dass wir nun viel bewusster mit dem Thema Ernährung umgehen. Ich wünschte mir trotzdem mehr Differenzierung. Ein Vergleich zwischen Pommes Frites und Kartoffeln hinkt nun wirklich stark. Kartoffeln sind für mich Kohlenhydrate, die ich bevorzugt zu mir nehme, wenn ich mehr Energie benötige. Diese verbrenne ich ich nunmal und bin bestrebt, meine Glykogenspeicher wieder aufzufüllen. Und dafür eignen sich Kartoffeln sehr gut, denn sie haben (gekocht und geschält) keine Anti-Nährstoffe und enthalten trotzdem einige Mikronährstoffe. Klar, gibt es beim Gemüse etliche Sorten, die viel mehr Nährstoffe beinhalten. Trotzdem sind Kartoffeln deswegen noch lange nicht schlecht. Wohl gemerkt: Wenn man übergewichtigt ist, sich wenig bewegt und abnehmen möchte, würde ich auch nicht unbedingt Kartoffeln empfehlen. Aber sie pauschal zu verteufeln, führt dazu, dass viele hier im Forum, so denke ich zumindest, verunsichert sind und die Kartoffeln meiden "wie der Teufel das Weihwasser". Ich esse Kartoffeln wieder mit Genuss, nachdem ich sie ca. 3 Jahre lang komplett gemieden habe, und kann nicht behaupten, dass ich zunehme oder dass es mir damit schlecht geht. Pommes habe ich trotzdem seit einer Ewigkeit (mindestens 3,5 Jahren) nicht mehr gegessen und vermisse sie auch nicht.

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