Fettverbrennung

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Thema Fettverbrennung

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Veröffentlicht von: k.A. .
Beiträge: 706
Angemeldet am: 24.09.2002
Veröffentlicht am: 02.03.2009

Hallo Reinhard, das betrifft Radprofis die im Schnitt 120(!)Wettkampftage im Jahr haben, also im Prinzip das ganze Jahr Wettkampfsaison ist. In diesem Zusammenhang wäre -jedenfalls für mich- sicherlich interessant zu Erfahren, wie eine durchschnittliche Ernährung über das Jahr unter derartiger Belastung aussehen könnte. -Mit Lowcarb glaube ich, ist das nicht zu bewerkstelligen... Gruß Erich

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Veröffentlicht von: Winnie T.
Beiträge: 46
Angemeldet am: 31.07.2008
Veröffentlicht am: 02.03.2009

Hallo Erich, hallo Reinhard, jepp, ich denke auch, dass die hier beschriebene Ernährung für die Wettkampfphase gilt. Diesen enormen kcal-Bedarf bekommt man mit Eiweiß einfach nicht gedeckt, da sind Nudeln schon sehr praktisch. Andererseits hab ich mal irgendwo gehört oder gelesen, dass die Radprofis vom CSC-Team (?)gleich nach dem Absteigen erstmal einen Eiweißshake in die Hand gedrückt bekommen. So ganz ohne Eiweißsubstitution wirds wohl also doch nicht gehen... In Wettkampfsituationen gehts ja um Sekunden, da wäre es schön blöd, den zusätzlichen Schubs von Kohlenhydraten nicht zu nutzen. Die Beiträge vom Doc werden sich hier aber in der Regel sicher auf Trainings- (bzw. für uns Alltags-)situationen beziehen.

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Veröffentlicht von: Reinhard M.
Beiträge: 1809
Angemeldet am: 04.03.2008
Veröffentlicht am: 01.03.2009

Hallo Erich, das dürfte die Ernährung während eines Wettkampfes sein, nicht die in Trainingszeiten. Von letzterem reden wir eigentlich. Denn dass man mit KH schnellere Leistung bringen kann, solte nicht strittig sein. Radprofis haben ja während z.B. der Tour de France Probleme, überhaupt so viel Nahrung oral in den Körper zu bringen wie erforderlich. Da haben sich KH scheinbar bewährt.

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Veröffentlicht von: k.A. .
Beiträge: 706
Angemeldet am: 24.09.2002
Veröffentlicht am: 27.02.2009

Nachtrag: Aus "Der radfahrende Athlet", -ist schon alt (70ger) aber wie ich finde auch interessant. 3 Radprofis während eines Sechstagerennens: 5800-7200kcal/Tag Nährstoffverteilung fast identisch wie im vorigen Beitrag beschrieben. (Einzelfall bis 270g Eiweiß/Tag aus normaler Ernährung) Gruß Erich (Alles ca.-Angaben, weil aus dem Gedächtnis)

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Veröffentlicht von: k.A. .
Beiträge: 706
Angemeldet am: 24.09.2002
Veröffentlicht am: 27.02.2009

Hallo Winnie, da gebe ich dir recht, was "uns" betrifft. Es kam aber die unterschiedliche Ansicht zwischen Reinhard und mir gerade bezüglich der Sieger der Elitesportler und deren Nährstoffverteilung. Ich hab was gefunden, ist sogar rel. neu. (2006) Die Ernährung von 11 Elite-Radprofis (nur grob skizziert): Gesamtumsatz: 5000-6000kcal davon: 19% Proteine 21% Fett 58% KH (!) 2% Alkohol Von einer zusätzlichen Substitution von Eiweißpulver wurde abgesehen, da der Eiweißgehalt im Schnitt bereits bei 2,1g/kg Körpergewicht lag. Gruß Erich PS: Aus "Ernährung in Grenzsituationen" v. Lothar Heinrich (Beitrag)

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Veröffentlicht von: Lisa B.
Beiträge: 546
Angemeldet am: 02.08.2008
Veröffentlicht am: 26.02.2009

Hallo Reinhard, nach Atkins-Diät gelangt man bei Verzicht auf KH in "Ketose"=Fettverbrennung. Den Zustand der Ketose erreicht der Körper aber auch bei kontinuierlich wenig Nahrung, kann man messen! Was dem gleichkommt: wenn man sich nie satt isst, wenig isst, bleibt der Insulinspiegel im Rahmen, bzw. steigt nur leicht an, d.h. man trainiert die Fettverbrennung auch MIT KH!!! Siehe Models oder Magersüchtige, die essen meistens nur KHs, aber wenig kcal. Für mich heißt das: einige KHs sind besser zum abnehmen, als keine KH aber viel Eiweiß, das in KHs umgesetzt wird! lg Lisa

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Veröffentlicht von: k.A. .
Beiträge: 706
Angemeldet am: 24.09.2002
Veröffentlicht am: 26.02.2009

Hallo Reinhard, verzeih mir den Einwand, aber den Begriff "Nudelfresser" find ich etwas abwertend. Fleischfresser ist zwar auch nicht gerade bezaubernd, trifft es doch "irgendwie" eher... Seis drumm, scheinbar ist das letzte Wort hinsichtlich der KH-Diskussion noch nicht gesprochen, da es offensichtlich einfach zu viele individuelle Unterschiede zu geben scheint. Das erinnert mich an einen Spezl aus meiner Jugendzeit. Der war sportlich uns rel. gutsituierten Fleischessern;-) immer übelegen, hatte einen minimalen sichtbaren Fettanteil, eine sehr gute Muskeldefinition, und ernährte sich -bzw. wurde von seinen Eltern mangels "Masse"- mit lauter ungesunden und minderwertigen KH wie Nudeln, billiges Weißbrot u.s.w.u.s.f ernährt. Gruß Erich

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Veröffentlicht von: Winnie T.
Beiträge: 46
Angemeldet am: 31.07.2008
Veröffentlicht am: 26.02.2009

Hallo Erich, habe mir gestern bei einem längeren Lauf mal darüber Gedanken gemacht und bin - für mich - zu folgendem Schluss gekommen: Wir hier sind ja kein Forum von Tour de France Teilnehmern oder sonstigen Hochleistungssportlern, wir sind aktive "Normalbürger", die neben ihrem (wohl meist freizeit-)sportlichen Pensum auch noch ein Familien- und Berufsleben zu schultern haben. Und all das mit möglichst viiiiel Energie bewältigen wollen. Dazu ist es zumindest bei mir noch nötig, überflüssiges Körperfett und die damit verbundenen Einschränkungen und gesundheitlichen Risiken abzubauen. Und das funktioniert halt nur mit nem gut trainierten Fettstoffwechsel. Dann kann ich zusätzlich auch die kleinen Sünden des Alltags locker weglaufen. Wenn ich dann aber im April bei meinem nächsten Halbmarathon an den Start gehe, gehts mir nicht um Fettstoffwechseltraining, auch nicht um "locker, leicht, lächelnd", dann will ich einfach nur schnell sein. Schneller als beim letzten Mal. Und dann, aber auch nur dann, werde ich auch mein Kohlenhydratgel in der Tasche haben. Und wissen, dass es mir einfach noch ein bisschen zusätzlichen Rückenwind gibt.... PS: Ach ja, und ich bin übrigens eine 90%lerin ;-)

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Veröffentlicht von: Reinhard M.
Beiträge: 1809
Angemeldet am: 04.03.2008
Veröffentlicht am: 25.02.2009

Hallo Erich, lt. Spirometer Dr. Strunz bin ich ein 70prozentler. Das liegt wohl daran, dass ich 2 Jahre strenge Dr. Lutz Diät gelebt habe. Tatsächlich laufe ich viel lockerer, wenn ich mind. 6 Stunden vorher keine KH mehr zu mir genommen habe. Da ist es eine wahre Freude zu laufen. Meine Frau ist 100prozentlerin. Aber wie kommt die dazu? Sie isst alles, was ihr in die Quere kommt (allerdings immer kleine Portionen) und macht nur gelegentlich Sport. Sie ist eine schlanke Kubanerin. Vielleicht liegts daran. Vielleicht ist in ihr die Genetik der Sklaven, von denen ja vor nicht allzu langer Zeit nur die Stärksten überleben konnten. Manche Menschen scheinen irgendwie von der Natur bevorzugt zu sein. So wird es sicher auch Leute geben, die selbst durch KH nicht umzubringen sind. Die gewinnen dann, obwohl sie Nudelfresser sind.

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Veröffentlicht von: k.A. .
Beiträge: 706
Angemeldet am: 24.09.2002
Veröffentlicht am: 24.02.2009

Hallo Reinhard, aber genau das sagt Dr. Strunz. "Allenfalls mal der eine oder andere Triathlet" mit 30%, aber die meisten mit 0%! Und er sagt auch nichts anderes, als dass es sich mit KH leichter läuft. Wenn nun wie bei (Profi-)Radrennen üblich für permanenten Nachschub gesorgt ist, dann sind die mit Kohlenhydraten versorgten die schnelleren. Wenn ich nun das mit dem "keine KH für leichten, lockeren u.s.w. - Lauf" vergleiche, dann bekomme ich die erwähnten Verständnisprobleme. Ich kram mal ein paar Ernährungspläne für Radprofis raus, ich glaub ich hab da welche. Übrigens kann ich mich erinnern, dass vor vielen Jahren mal ein mehrfacher Olympiasieger im Skilanglauf (u.a. 30km u. 50km) sein Geheimnis für seine Siege preisgab: Pasta! Gruß Erich

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Veröffentlicht von: Lisa B.
Beiträge: 546
Angemeldet am: 02.08.2008
Veröffentlicht am: 23.02.2009

Hallo Erich, ja der Mann mit dem Hammer kommt nachdem die KH-Speicher leer sind. Mein Vater fährt leidenschaftlich Fahrrad und gehört zu den KH-junkies und gibt sich immer khs vorm Training weil er oT "sonst einen Hungerast" bekommt. Ich will ihm zwar klar machen, dass das nicht stimmt aber naja. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen es geht auch ganz ohne: Selbstversuch: zwei Wochen so gut wie keine KHs Unter 50g! dazu jeden tag 12 km laufen. nach 2 Wochen nur mit etwas Eiweiß im Magen nach dem Aufstehen 1 std laufen, 1 std fahrrad (hoher puls) dann 1 std walken nur trinken und immer noch kein hunger ;-) Aber: es läuft sich in der zeit schleppend. Ich war noch schneller als andere Läufer, kam mir aber sehr langsam vor, hatte das Gefühl die Kraft fehlt. Und wie Du bin ich skeptisch, vielleicht ist es ohne khs natürlicher, aber: ein Trainierter mit KHs ist doch wohl schneller als ein Trainierter bei reiner Fettverbrennung? lg Lisa

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Veröffentlicht von: Heike S.
Beiträge: 519
Angemeldet am: 08.09.2008
Veröffentlicht am: 23.02.2009

... genau diese Gedanken habe ich auch, wenn ich mir Sportsendungen anschaue?! Warum wissen die das alle nicht? Ich glaub die haben die falschen Berater und kümmern sich nicht selbst um ihren Körper, wie die Langläufer die Ski für den entspr. Schnee hingelegt bekommen und auch die Formel1 Piloten fahren,womit sie, laut Berater, am besten auf der Piste unterwegs sind!? Nur wenige kümmern sich wahrscheinlich selbst. Das ist halt wie im normalen Leben;-)

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Veröffentlicht von: Reinhard M.
Beiträge: 1809
Angemeldet am: 04.03.2008
Veröffentlicht am: 23.02.2009

Hallo Erich, du wirst keinen Sportler finden, bei dem der Spirometertest 0% Fettverbrennung bringt. KH sind einfach zu wenig um zu gewinnen. Insofern kommt ein Sportler nie ganz in den Keller, wenn seine KH ausgehen. Kennst du eigentlich die normale Ernährung eines Radprofis? Ich glaube, Nudelfresser gehören nicht zu den Gewinnern. Dass die KH-gels während einem Wettkampf reinziehen wird von Dr. Strunz nicht bestritten. Er selbst zeigt ja die Vorteile auf. Wo hast du also Verständnisprobleme?

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Veröffentlicht von: k.A. .
Beiträge: 706
Angemeldet am: 24.09.2002
Veröffentlicht am: 20.02.2009

Mit dem neuesten Beitrag von Dr. Strunz habe ich so meine Probleme... Hier wird versucht verständlich zu machen, dass es sich mit KH eben doch leichter läuft, und nur dann wenn der Nachschub ausbleibt, der auf Fettverbrennung trainierte Organismus einen Vorteil hat, -aber eben "etwas" langsamer ist, als der/diejenige die möglicherweise den Nachschub an KH sicherstellen kann...? Sind die Radprofis wirklich allesamt falsch beraten, die sich permanent die KH-Gels reinziehen? Die wollen nicht nur fröhlich locker leicht ihre km abspulen, die wollen vorne dabei sein und gewinnen! Sollte ich jetzt wirklich komplett auf dem "Schlauch" stehen bitte ich um kompetente Hilfestellung bezüglich meiner Verständisprobleme, -Danke! Gruß Erich PS: Kann dieses Phänomen der "Umschaltung" von KH-Verbrennung auf Fettverbrennung auch mit dem früher oft zitierten "Hungerast" in Verbindung gebracht werden?

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