Fluorid

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Veröffentlicht von: Reinhard M.
Beiträge: 1812
Angemeldet am: 04.03.2008
Veröffentlicht am: 16.03.2016
 

Hallo Thorsten,

ich empfehle dir dieses Buch. Es besteht zu 250 Seiten nur aus Quellenangaben. Allein für Fluorid gibt es 5 Seiten. Ich denke, diese Aussage ist sehr gut recherchiert. Deshalb ist mir dieses Thema auch so wichtig. Man tut sich mit Fluorid nichts Gutes.

Veröffentlicht von: Thorsten St.
Beiträge: 768
Angemeldet am: 04.06.2014
Veröffentlicht am: 15.03.2016
 

Nachtrag:

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20091655?dopt=Abstract

Aber natürlich ist ein Zuviel unsgesund; die Dosis macht das Gift; wie bei allem, sogar bei Sauerstoff.

 

 

Veröffentlicht von: Thorsten St.
Beiträge: 768
Angemeldet am: 04.06.2014
Veröffentlicht am: 15.03.2016
 

Hallo Reinhard,

und genau deshalb meine Kritik/Bedenken.
Ich kenne die Studienlage nicht. Ich weiß auch nicht, in welchem Kontext Herr Klein und Herr von Helden ihre Ergebnisse gewonnen haben.

Mein Kenntnisstand ist der, dass es sehr wohl Fuormangelerscheinungen gibt (weiche Knochen, geringere Festigkeit des Zahnschmelzes). Vielleicht ist das bei Erwachsenen nicht mehr relevant. Vielleicht betrifft es aber Kinder bei der Zahnbildung und beim Knochenwachstum. Das kann ich allein aufgrund deiner Ausführungen nicht wirklich beurteilen. Daher meine Skepsis, eine Substanz undifferenziert und ohne nähere Kennntis des  Kontextes zu verteufeln. Sind die biologisch, chemischen Erkenntnisse über den Menschen so komplett und gesichert, dass man valide eine Aussage wie "es gibt keine Vorgänge im Körper, bei denen dieser Stoff gebraucht wird" treffen kann?

Ich stimme dir aber zu, dass Anreicherung von Nahrungsbestandteilen mit Fluor skeptisch zu betrachten ist.

LG,
Thorsten

Veröffentlicht von: Reinhard M.
Beiträge: 1812
Angemeldet am: 04.03.2008
Veröffentlicht am: 15.03.2016
 

Hallo Thorsten,

genau deshalb habe ich das Thema eingestellt. Herr Klein und Herr von Helden sprechen dem Fluorid die Essentialität ab. D.h. es gibt keine Vorgänge im Körper, bei denen dieser Stoff gebraucht wird. Ähnlich wie bei Blei, Quecksilber u.a. ist deshalb der Eintrag möglichst gering zu halten. Insbesondere hat Fluorid keine positiven Auswirkungen auf die Knochen. Das Gegenteil ist der Fall.

Ich finde es sehr wichtig, das zu verbreiten. Jedenfalls solange es Produkte wie Fluoretten für Kleinkinder gibt.

Veröffentlicht von: Thorsten St.
Beiträge: 768
Angemeldet am: 04.06.2014
Veröffentlicht am: 14.03.2016
 

Hi Markus,

"Zahnschmelz kann auch ganz ohne Fluor gebildet werden. Und lässt man Zucker und schnelle KH weg so reicht dieser auch in der Festigkeit!"
 
Das mag schon sein. Aber ist der Zahnschmelz wirklich die einzige Stelle im Körper für die Fluor benötigt wird? Soweit ich weiß, wird Fluor auch in die Knochenstruktur eingebaut und dient dort auch der Knochenfestigkeit und dem Knochenwachstum. Ich bin zwar schon aus dem Zahnungsalter heraus {#emotions_dlg.wink} aber meine Knochen sind noch lebendig und durchaus wachstumsfähig.
 
In wie weit eine Re-Fluoridierung der Zähne durch das Zähneputzen tatsächlich stattfindet, bzw überhaupt stattfinden kann, kann ich nicht beurteilen.
 
Ich habe auch nicht geschrieben, dass ich Fluor benötige (über das in der Nahrung sowieso enthaltene Maß hinaus).
 
Mir ging es eigentlich nur darum, eine Substanz nicht völlig undifferenziert zu verteufeln.
 
LG,
Thorsten
Veröffentlicht von: Markus
Beiträge: 616
Angemeldet am: 25.07.2013
Veröffentlicht am: 14.03.2016
 

Hallo Thorsten,

 

das Argument mit dem essentiell kann man so nicht stehen lassen. Zahnschmelz kann auch ganz ohne Fluor gebildet werden. Und lässt man Zucker und schnelle KH weg so reicht dieser auch in der Festigkeit!

Im Übrigen ist die Bildung des Zahnschmelzes nach etwa dem 9. Lebensjahr abgeschlossen, danach wird jedenfalls kein neuer Zahnschnmelz mehr gebildet. Nur bis dahin wäre Fluor also essentiell, danach nicht mehr. Wie alt also bist du, dass du Fluor benötigst?

Veröffentlicht von: Thorsten St.
Beiträge: 768
Angemeldet am: 04.06.2014
Veröffentlicht am: 14.03.2016
 

Die Dosis macht das Gift.

Chrom ist auch Giftig; gleichzeitig aber in der rischtigen Menge für den Energiestoffwechsel unverzichtbar.
Das Selbe gilt für Kupfer.

Jod ist hochgiftig und wird sogar als Desinfektions- / Sterilisationsmittel eingesetz; ist aber in der richtigen Menge unverzichtbar für eine funktionierende Schilddrüse.

Die Liste ließe sich noch fortsetzen.

Fluor bzw. Fluorid sind u.A. wichtig für einen festen Zahnschmelz. Da kommen dann auch fluoridierte Zahncremes zum Einsatz (das Zeug soll ja nicht runter geschluckt werden).

Der menschliche Körper braucht eine ganze Reihe von z.T. hochgiftigen Substanzen, um richtig zu funtionieren. Allerdings in sehr gerignen Mengen. Daher auch die Bezeichnung Spurenelemente.

Eine pauschale, undifferenzierte Aussage:"Das ist giftigt. Das braucht es nicht. Das sollte man möglichst weglassen." halte ich daher für ausgesprochen fragwürdig und wenig hilfreich / zielführend; ja sogar schädlich.

Ob fluoriertes Salz / Zahnpaste sinnvoll ist, steht auf einem ganz anderen Blatt udn wird individuell sehr unterschiedlich zu bewerten sein.

LG,
Thorsten

 

 

Veröffentlicht von: Reinhard M.
Beiträge: 1812
Angemeldet am: 04.03.2008
Veröffentlicht am: 14.03.2016
 

Liebe Freunde,

ich lese gerade "Osteoporose" von Thomas Klein und Raimund von Helden. Darin wird festgestellt, dass es keinen einzigen Beweis dafür gibt, dass Fluor zu den essentiellen Stoffen gehört. Vielmehr wird dessen Giftigkeit heraus gestellt.

Auch hier müssen wir wohl umdenken. Fluor nützt niemanden. Es kann nur schaden. Die Aufnahme muss deshalb so gering wie möglich gehalten werden.

Da viele Menschen fluorhaltige Zahncreme und manche sogar fluoriertes Salz verwenden, halte ich dies für eine sehr wichtige Aussage.

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