Für und Wider - Soja

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Thema Für und Wider - Soja

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Veröffentlicht von: Stefan K.
Beiträge: 9
Angemeldet am: 06.02.2012
Veröffentlicht am: 16.04.2012

Hat sich in dieser Frage was getan? Oder habt ihr neue Erfahungen mit Soja gemacht? Stefan

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Veröffentlicht von: Christian B.
Beiträge: 399
Angemeldet am: 23.02.2004
Veröffentlicht am: 11.02.2009

Genau diese Frage stelle ich mir eben auch. Aber wenn man den bisherigen Antworten folgt, ist es wohl eher nicht so, dass die Isoflavone schaden können, bei den Mengen, welche z. B. die Asiaten zu sich nehmen… Chris

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Veröffentlicht von: Lisa Maria S.
Beiträge: 123
Angemeldet am: 07.11.2008
Veröffentlicht am: 11.02.2009

Hallo alle zusammen! Ich habe mich mal mit einer Chinesin über den Sojakonsum in China unterhalten. Sojamilch trinkt man in China nicht. Das ist eine westliche Erfindung. Tofu ißt man natürlich und Gemüse wird in Sojasauce angebraten oder gedünstet. Aber: Tofu wird nicht täglich gegessen, sondern nur gelegentlich, vielleicht 1 mal die Woche und vom Anbraten in Sojasauce bekommt man hinterher nicht mehr soo viel Soja mit ab. Also: Daß die Asiaten ständig Soja essen und es deshalb ja nicht so schlimm sein kann, stimmt so nicht!! Wenn ich Soja esse, bekomme ich große Probleme mit der Schilddrüse. Das habe ich nicht irgendwo gelesen, sondern am eigenen Leib erfahren! grüße, lisa

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Veröffentlicht von: Sabine W.
Beiträge: 39
Angemeldet am: 03.09.2008
Veröffentlicht am: 11.02.2009

Hallo Reinhard, stimmt genau- leider...mich machen ja auch nicht die Schlagzeilen an sich wütend, es wird tagtäglich viel Scheiß geschrieben und ich habe ja die Wahl mich zu informieren und dann erst auszusuchen, was ich glaube. Traurig finde ich nur, dass so viele Menschen durch Blödzeitungsschlagzeilen verunsichert werden und manche sich, oft ohne sie zu hinterfragen, solche reißerischen Halbwahrheiten als absolute Wahrheit zu eigen machen und ein Leben lang nicht davon abrücken...meine Mutter ist z.B. dafür ziemlich anfällig, nach dem Motto: "Aber nein, ich hab doch mal gelesen, dass..." Denen ist dann mit Argumenten nicht mehr beizukommen... Hallo Chris, wenn man auf Nummer sicher gehen will, peilt man am besten mal die "goldene Mitte" an und übertreibt es nicht einseitig- ich esse weiterhin Soja, nicht täglich und in riesigen Mengen, da sollte es eigentlich kein Problem sein. Zu dem "anderen Stoffwechsel": So eine Behauptung kommt den "Warnern" bestimmt gut zupass, aber es bliebe zu beweisen, dass die Asiaten stoffwechselmäßig so anders sind! Als "anders" gesichert ist ja nur, dass ihnen häufiger als uns Westlern das laktoseverdauende Enzym fehlt, aber dass sie z.B. ein zusätzlich "Sojaenzym" besitzen, dass sie vor den schädlichen Auswirkungen dieses Teufelszeugs schützt (Achtung: Ironie), das ist mir bisher noch nicht zu Ohren gekommen - und wird es wahrscheinlich auch nie ;-) Hallo Erich, hehe, du sagst es- die Frage, rhetorisch gestellt, macht jede Antwort überflüssig... Liebe Grüße, Sabine

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Veröffentlicht von: k.A. .
Beiträge: 706
Angemeldet am: 24.09.2002
Veröffentlicht am: 10.02.2009

Hallo Sabine, ich glaube mit der einfachsten Frage bist du der Antwort immer am nächsten: Cui bono? Gruß Erich

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Veröffentlicht von: Christian B.
Beiträge: 399
Angemeldet am: 23.02.2004
Veröffentlicht am: 10.02.2009

Hallo Sabine, Du hast wahrscheinlich recht. So viele Asiaten können nicht irren bzw. das falsche essen. Aber da kommen dann gleich wieder die Warner nach dem Motto, die haben einen anderen Stoffwechsel usw.;-) Ja, Du hast Recht, vor Kohlenhydraten und Co. warnt auch keiner… Habe gerade mal bei Wikipedia gelesen, dort ist man sich auch unsicher und gibt keine Ernährungshinweise zu Soja. Weder pro noch contra. Also lassen wir uns die Bohne erst mal weiter schmecken;-) Chris

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Veröffentlicht von: Reinhard M.
Beiträge: 1809
Angemeldet am: 04.03.2008
Veröffentlicht am: 10.02.2009

Hallo Sabine, ja ja, so is des. Aber das Prinzip ist eigentlich ganz simpel. Jeder Mensch verfolgt seine Interessen. Firmen oder andere Institutionen sind auch nur Zusammenschlüsse von Menschen und verfolgen eben ihre Interessen, denen sie sich verschrieben haben. Auf seichte bis aggressive Art und Weise. Wenn man sich dem nicht hilflos ausgeliefert fühlen will, muss man die einzelne Organisation, den Menschen anschauen und fragen: Was verfolgt der für Interessen. Da kommt man dann auf ganz einfache Weise z.B. zu dem klaren Gedankengang: Eine Zeitung lebt von den Lesern, die die Zeitung kaufen. Die Zeitung braucht also viele (zahlende) Leser, damit sie gut leben kann. Wie erreiche ich eine hohe Leseranzahl? Indem ich schreibe, was die Leser lesen wollen. Was will der Leser lesen? Hier fängt es an schwierig zu werden, deshalb gibt es so viele Zeitungen. Nehmen wir mal die Zeitung mit der höchsten Auflage, die Blödzeitung. Die Leser dieser Zeitung wollen große Buchstaben, markige Aussagen für den Stammtisch und die Wahrheit. Kein Problem, wie wir wissen. Manche Leute meinen, mit letzterem hapert es ein bisschen. Hm, kann sein, aber dann druckt man halt die Richtigstellung in ausnahmsweise kleinen Lettern gleich neben dem Impressum. Und überhaupt gibt es auf dieser Welt so viele Wahrheiten. Da braucht man sich nur die richtigen raussuchen. Diese Gedankengänge lassen sich auf alle möglichen Bereiche anwenden. Und machen bestimmte Verhaltensweisen verständlich. Niemand von uns würde anders handeln, wenn z.B. die Blödzeitung uns gehören würde. Ich kann mich da gar nicht mehr empören. Es ist alles rechtens. Nur selbst muss man schauen, dass man in diesem Wust noch einigermaßen durchblickt. Deshalb lernen, lernen lernen, oder in den Worten meiner besten kubanischen Ehefrau von allen: Mejorando, mejorando hasta que nos jodamos (wir verbessern und verbessern uns bis wir im Arsch sind).

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Veröffentlicht von: Werner L.
Beiträge: 2
Angemeldet am: 09.02.2009
Veröffentlicht am: 09.02.2009

Dazu hätte ich auch gleich eine Frage: Ich versuche seit kurzem, komplett von Kuhmilch auf Sojamilch (mind. 1 l täglich) umzusteigen, ich mixe mir meinen Eiweißshake inzwischen auch mit dem von Dr. Strunz mal empfohlenen rein pflanzlichen EW-Pulver von "Sanform". Dadurch nehme ich aber eine große Menge an Isoflavonen zu mir, die ja auch gut sind, aber ich habe auch schon gelesen, daß diese Isoflavone in zu großer Menge wiederum schädlich und sogar krebsfördernd seien! Ja was denn nun? Und ab wann beginnt die "kritische" Menge? Kann dazu jemand was sagen? Danke schon mal im voraus. Grüße, Werner

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Veröffentlicht von: Sabine W.
Beiträge: 39
Angemeldet am: 03.09.2008
Veröffentlicht am: 09.02.2009

Hallo Christian, auch mir ist das schon untergekommen mit den "Risiken" von Soja, in irgendwelchen Apotheken- und Krankenkassenzeitschriften, glaube ich. Ich stecke das in die selbe Kategorie wie Schlagzeilen à la "Basilikum verursacht Krebs!" mit der gut versteckten Randbermerkung "bei Ratten- als Mensch müsste man umgerechnet über längere Zeit 40kg Basilikum täglich essen, um davon Krebs zu bekommen" ;-) Ich als Vegetarierin schätze Sojaprodukte sehr als Eiweißquelle, nur Milchprodukte, Eier, Hülsenfrüchte fände ich auf Dauer zu langweilig. Gerne mal zwischendurch einen Veggieburger oder ein schöner Räuchertofu kalt aufs Brot...hmm. Ich sehe das so: Milliarden vergnügt sojaessender Asiaten können nicht irren, oder? Da glaube ich lieber denen (bzw. sehe, dass es ihnen offensichtlich gesundheitlich nützt und nicht etwa schadet!) als mich von irgendwelchen sich ständig ändernden "Forschungsergebnissen" verunsichern zu lassen. Jedenfalls habe ich auch nach fünfzehnjährigem Sojakonsum noch keinerlei negative Begleiterscheinungen gespürt. Wieso wird denn eigentlich gegen Soja gehetzt, wenn in einer Studie auch nur der leiseste Verdacht aufkeimt, und die schädlichen Auswirkungen des in Deutschland üblichen massiven Konsums von fettem Fleisch und fetter Wurst werden heruntergespielt bzw. finden kaum Erwähnung? Das soll mir bitte mal einer erklären. Wenn überhaupt ist es doch die Wurst, die Krebs und Gicht macht, und das hormon- und antibiotikaverseuchte Fleisch, das Hormonstörungen verursacht! Wieso macht sich die Presse zur Abwechslung nicht lieber mal darüber Sorgen? Antwort: Weil diese Produkte in der "Volksseele" fest verankert sind und keiner Horrormeldungen über Fleisch hören WILL. Ich bin wahrlich kein Freund von Verschwörungstheorien, aber irgendwie komme ich nicht umhin, hinter solchen "Studienergebnissen" eine Lobby zu wittern, die ihre Produkte von der hochwertigen Eiweißquelle "Soja" bedroht sieht...selbstverständlich nur meine bescheidene Meinung. Also ich ess' es munter weiter, natürlich stets auf Freiheit von Gentechnik achtend. LG, Sabine

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Veröffentlicht von: Christian B.
Beiträge: 399
Angemeldet am: 23.02.2004
Veröffentlicht am: 09.02.2009

Hallo Axel, zum Beispiel hier: http://www.second-opinions.co.uk/soja-kein-grund-zur-freude.html Ich weiß auch nicht, was man davon halten kann... Vielleicht kann ja der Dr. was dazu sagen;-) Chris

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Veröffentlicht von: axel b.
Beiträge: 46
Angemeldet am: 20.11.2008
Veröffentlicht am: 06.02.2009

Hallo Christian, also dann müßte man sich solche Meldungen sicher mal im Detail ansehen (wie ist die Aussage begründet usw.). Ich habe sowas eigentlich noch nicht gelesen, vielleicht kannst Du mal `ne Quelle angeben (am besten aus dem www. - zum Nachlesen)? lg. a.

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Veröffentlicht von: Christian B.
Beiträge: 399
Angemeldet am: 23.02.2004
Veröffentlicht am: 05.02.2009

Hallo Axel, ich sehe es ja ähnlich wie Du. Ich war und bin nur leicht verunsichert durch die vereinzelten Horrormeldungen bezüglich Soja. Man weiß aber eben nie, von wem die nun wieder gestreut werden... Eine Nahrungsmittelallergie (IgG) gegen Soja habe ich jedenfalls nicht. Chris

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Veröffentlicht von: axel b.
Beiträge: 46
Angemeldet am: 20.11.2008
Veröffentlicht am: 04.02.2009

hallo chris, also ich kann und will auch nicht auf mein Soja verzichten. Habe es im vorigen Jahr, Gott sei Dank, entdeckt nach der Lektüre von Doc. Strunz` Buch "Frohmedizin". Dieses wird Dich auch ganz sicher "ein bißchen aufklären". Er gibt z. B. den Tip tgl. mind. 35 g Soja (oder Tofu - weiß ich jetzt nicht mehr aus dem Kopf) zu essen. Und er beschreibt auch ganz eindrucksvoll, wie die Krebserkrankungsrate von asiatischen Frauen, die nach USA einwandern erschreckenderweise amerik. Werte annehmen weil sie dann nämlich ihre Ernährung ändern (keine oder weniger Soja-Produkte). Soviel zur Schädlichkeit! Ich esse fast jeden Tag mind. 100 g Tofu (bei PLUS sehr erschwinglich und haltbar verpackt) kurz mariniert in Fischsauce und Sesamöl und mit `ner Tomate. Und ich trinke fast jeden Tag fast einen Liter Sojamilch. (In zwei Varianten, ohne viele Zusätze und halbwegs preisgünstig bei Rossmann zu haben.) - Ich muß sagen, damit geht`s mir blendend; ist natürlich nur ein Teil des Strunzianertums ;-) ... lg. a.

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Veröffentlicht von: Christian B.
Beiträge: 399
Angemeldet am: 23.02.2004
Veröffentlicht am: 03.02.2009

Hallo, ich bin einigermaßen verunsichert, was Soja anbelangt. Man liest immer wieder auch einiges negatives über Soja. Bringt angeblich den Hormonhaushalt durcheinander, ist schädlich für Kinder, Soja erhöht Krebsrisiko usw. Wer kann mich da mal ein bisschen aufklären? Was stimmt denn nun? Ich kann und will nämlich nicht auf meinen Sojajoghurt verzichten. Danke und Grüße Chris

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