Gesamt-Eiweiß anheben

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Thema Gesamt-Eiweiß anheben

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Veröffentlicht von: Ralf B.
Beiträge: 174
Angemeldet am: 10.06.2009
Veröffentlicht am: 15.05.2012

Hallo zusammen, sowohl meine Frau als auch ich können die hier geschilderten Erfahrungen (leider) bestätigen: Wir haben vor drei Jahren begonnen mit Forever Young, d.h. vier EW-Shakes am Tag, Blutmessungen, NEMs zum gezielten Auffüllen. Und haben zahlreiche positive, nachhaltige Besserungen erzielt: Allergien weg, Muskelzuckungen weg, Aphten weg, etc plus Glücksgefühle, guter Schlaf, Idealgewicht und und und. Unser letztes Aminogramm vor ein paar Wochen war spitze (grosses Lob vom Doc). Dennoch sind einige Beschwerden geblieben / haben sich nur teilweise verbessert und meine Frau hat jetzt Brustkrebs bekommen. Unsere Gesamteiweisswerte sind tiefer, als zu unseren KH-Zeiten, wo wir nur wenig Eiweiss gegessen haben (dafür ist das Aminogramm deutlich besser). Und auch andere Einzelwerte sind deutlich zu tief, bei mir z.B. Zink. Ah ha, werdet Ihr sagen: tiefes Zink = tiefes Gesamteiweiss. Stimmt wahrscheinlich auch, doch warum steigt mein Zinkspiegel nicht an. Ich habe monatelang 270mg Zink täglich genommen, doch ohne Erfolg. Der Zinkspiegel war nur leicht erhöht. Auch andere Blutwerte sind immer mal wieder zu tief, dieses mal Selen, obwohl ich an der NEM-Dosierung nichts geändert habe. Ich bin zum Schluss gekommen, dass a) mein Körper aus unbekanntem Grund Zink schlecht/nicht resorbiert und b) dass ich es mir abschminken kann, über messen/auffüllen die perfekte Gesundheit zu erreichen und alle Blutwerte im optimalen Bereich zu haben. Ich bin zur Ueberzeugung gelangt, dass aufgrund der synergistischen Effekte und Abhängigkeiten der Mikronährstoffe die gezielte Auffüllung einzelner Defizite nur möglich ist, wenn man wie Dr. Strunz wöchentlich misst und gegensteuert. Ansonsten ist immer irgendein Wert zu tief. Wöchentliches Messen ist mir aus organisatorischen und finanziellen Gründen nicht möglich. Was nun? Ich habe beschlossen, meine Ernährung nochmals zu ändern und zweimal täglich grüne Wildkräuter-Smoothies zu mir zu nehmen. Und dann bin ich gespannt auf die Blutwerte. So, jetzt heisst's erstmal Kräuter bestimmen lernen.

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Veröffentlicht von: Monika L.
Beiträge: 383
Angemeldet am: 07.02.2010
Veröffentlicht am: 03.05.2012

Hallo Alex, das Problem bei mir ist, dass mein Gesamteiweiß niedrig ist, egal ob ich mehr oder weniger Eiweiß zu mir nehme. Sport mach ich genug auch Krafttraining, sodass es besser für de Muskelaufbau genutzt werden MÜSSTE. Klappt nur nicht. Bei mir war es definitiv auch so, dass mein Gesamteiweiß höher war, als ich noch etwas mehr KH gegessen habe. Der Wert lag damals über 8. Aber mehr KH kommen aus anderen Gründen nicht in Frage. Da ich aus Neugier schon öfter mal den Blutzucker gemessen habe, kann ich sagen, dass er z.B. nach dem Laufen (mind. 60min) oder auch dem Radfahren (RR) höher ist als vorher. Genauso ist er nach mehrstündigen Esspausen (ca 6-7 Std) ebenfalls rel. hoch, etwa bei 100 - 110, was für einen Nüchternwert auch rel.viel ist. Es muss also einen Zusammenhang mit Stresshormonen geben, wie er ja auch oben schon genannt wurde. Leider hilft da auch Entspannung/Meditation bisher nicht. Meine Vermutung bzw einiger Mängel (außer Eisen, da weiß ich woher er kommt) geht bei mir Richtung Schilddrüse. Wenn ich da zu niedrig war, dann werden zum einen Nährstoffe nicht aufgenommen und die Energiebereitstellung ist auch verändert in Richtung Stress. Denn sonst wäre es nicht möglich, dass ich Muskeln abgebaut habe, obwohl ich auf Kraft trainiert habe und das Gewicht konstant war. Was die Zusammensetzung der Nahrung angeht, so dürfte ich das nicht allzuweit von "guter" Zusammensetzung im Sinne genetisch korrekt liegen. Die Lebensmittel, die du aufgelistet hast, ess ich fast alle täglich. Einige Lebensmittel wie Fisch, Spargel und einiges mehr mag ich halt nicht. Hülsenfrüchte scheiden aus wg zuviel KH. Aber sonst habe ich eine möglichst große Variabilität drin, bei sehr niedrigen KH eben. Dass bei korrekter Ernährung Mängel nicht auftreten sollten, das trifft vielleicht noch bei jüngeren Leuten zu aber eben nicht mehr so ohne weiteres bei der Generation 50+ oder gar 60+. Interessant ist für mich hier eben auch der Austausch v.a. mit Lisa und Stephanie, denen es ja anscheinend genauso geht. LG Monika

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Veröffentlicht von: Alexander R.
Beiträge: 13
Angemeldet am: 26.04.2011
Veröffentlicht am: 02.05.2012

Hallo Monika, bin definitiv kein Experte, versuche nur logische Schlüsse zu ziehen. Da sind Denkfehler mal schnell gemacht. Was ich an meinem Körper gelernt habe und durch einige Literatur bestätigt gefunden habe, ist folgendes. Wenn ich meinem Körper konzentriert Stoffe zuführe, die er selbst bilden kann, bzw. aus der Nahrung aufnehmen soll, so verlernt er dies, je länger ich "künstlich" zuführe. Denk mal an das Prinzip der Homöopathie! D.h. mal kurzfristig bei außergewöhnlicher Belastung sollte ok sein, wenn man die Mengen eh nicht über die Nahrung beibringen kann (da musst Du aber schon ordentlich was tun). Ansonsten glaube ich nicht, dass man bei ausgewogener Ernährung (Salat, Gemüse, Fleisch / Fisch, Nüsse, Öle ) Mängel bekommen kann. Es gibt inzwischen auch Nachweise, dass wenn man ständig Aminosäuren extrahiert zu sich nimmt, der Körper diese nicht mehr aus der normalen Ernährung entnimmt. Zusätzlich braucht es wie bei Vitaminen auch andere Stoffe z.B. Fette / Öle, ohne diese keine Aufnahme erfolgen kann. Weißt Du also, was Du bei jedem Zusatzstoff dazu essen solltest, um eine optimale Aufnahme zu gewährleisten? Schwierig - oder ? @Stefanie: lese mal diesen Absatz unten. Angenommen, die Aussagen treffen zu, so wird beim Sport die Muskelproteinsynthese deutlich angehoben. Folge ist dann ein erhöhter Verbrauch von Eiweiß. Der break-even, wo Eiweiß nicht mehr "verbraucht" wird liegt in einer Größenordnung, da bräuchte man wohl Druckbetankung. Das gilt laut dem Artikel besonders auch für Ausdauertraining. Ich vergleiche das mal mit den Mineralstoffen. Wenn Du Sport treibst verbrauchst du auch mehr. Dann wird man wohl weniger messen, wenn Du gerade voll im Training stehst. Vielleicht kann man ja über Intensität beim Sport nachdenken (ich schließe mich da aber aus). Hier ein Ausschnitt: Es gibt keinen spezifischen Proteinbedarf, um Muskelmasse aufzubauen. Wir wissen sogar, dass Gewichtstraining genau wie Ausdauertraining es ermöglicht, die Muskelmasse mit weniger Protein zu erhalten, als wenn man gar nicht trainiert. Das ist eine Anpassungsreaktion des Stoffwechsels auf das Training. Training verbessert also die Effizienz der Proteinausnutzung. Aber es ist ebenso richtig – ganz egal wie viel zusätzliches Protein Sie zuführen -, dass ein gewisser Teil die Muskelproteinsynthese verbessern wird. Tatsächlich wurde noch nie ein oberes Limit für diesen grundsätzlichen Stoffwechselmechanismus gezeigt. Bis zu einem bestimmten Zeitpunkt gibt es ein lineares Verhältnis zwischen Proteinaufnahme und Muskelproteinsynthese, d. h., Proteinaufnahme und Muskelaufbau steigen wie eine Gerade an. Das Erstaunliche daran ist: Jede weitere zusätzliche Proteinzufuhr nach diesem Zeitpunkt resultiert immer noch in einer um 20 % erhöhten Muskelproteinsynthese. Und diese Kurve setzt sich fort bis 4 Gramm Proteinzufuhr pro Kilogramm Körpergewicht. Das ist das Drei- bis Vierfache der normalen Eiweißzufuhr. Also die Frage, wie viel Sie brauchen, hängt davon ab, was Sie erreichen wollen. Jopp: Also wenn man Sport treibt, verwendet man Protein besser. Auf der anderen Seite erhöht sich die Muskelproteinsynthese mit zusätzlichem Protein… Prof. Wolfe: Ja, es geht tatsächlich in beide Richtungen. Wenn Sie mit einer minimalen Proteinzufuhr durchhalten wollen, dann hilft Training Ihnen ganz klar dabei, das zu tun. Aber wenn Sie Muskelmasse aufbauen wollen, dann müssen Sie mehr Protein essen. Alex

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Veröffentlicht von: Stefanie P.
Beiträge: 221
Angemeldet am: 04.03.2010
Veröffentlicht am: 30.04.2012

Hi Alex, Dazu braucht es ein wenig mehr Erläuterung, bitte. Ich lese vieles aus dem Interview, aber nicht wie ich mein Gesamteiweiß anhebe. Sport mache ich jedenfalls seit Jahren ordentlich, ok, erst seit kurzem Kraft. Meinst Du das Krafttraining , in Verbindung mit dem Eiweiß davor? Na dann, müsste mein Gesamteiweiß nun explodieren. Muss wohl doch bald wieder messen lassen... Hat jemand in der Zwischenzeit eigene ERFAHRUNGEN gemacht, die er/sie mit uns teilen möchte? Wäre toll!! Stefanie

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Veröffentlicht von: Monika L.
Beiträge: 383
Angemeldet am: 07.02.2010
Veröffentlicht am: 30.04.2012

Hallo Alexander Danke Dir für das "Ausgraben" dieses älteren Beitrags. Sicherlich erklärt er einiges. Ich habe inzwischen neue Werte und musste wieder erfahren, dass ich mit dem Gesamteiweiß absolut nicht hochkomme. Allerdings war dieses Mal zusätzlich der Zinwert erniedrigt und das, obwohl ich regelmäßig Zink zuführe, täglich 15mg und dann immer mal wieder für 2-3 Wochen noch 60mg im täglichen Wechsel mit Eisen, da ich Eisen in geringer Dosierung ständig substituiere, was wiederum gerne die Zinkaufnahme hemmt. Zusätzlich waren dieses Mal 5 AS defizitär, trotz 2 Eiweißshakes/Tag und eiweißreicher Ernährung, trotz MAP(meist nach dem Schwimmen d.h. 3 x Woche 5-6 Stück) oder immer wenn ich nach dem Sport nicht direkt zum Essen komme. Zwischendurch noch Aminopower in der Trinkflasche. Dennoch hatte ich die Wochen davor trotz Training, Schwimmen, Laufen und 2 x Kraft sogar Muskulatur abgebaut, mit Sicherheit "verheizt". Dazu kam allerdings, dass ich mit dem Schilddrüsenhormon zu niedrig war. Das wirkt bei mir dann auch eher katabol. Milcheiweiß habe ich inzwischen übrigens auch rausgeschmissen aus meiner Ernährung. Daran kann es also auch nicht mehr liegen. Und dennoch dieses frustrierende Ergebnis. Komme da seit 2 Jahren nicht weiter. LG Monika

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Veröffentlicht von: Alexander R.
Beiträge: 13
Angemeldet am: 26.04.2011
Veröffentlicht am: 28.04.2012

Das Interview http://www.strunz.com/news.php?newsid=41 würde ja alles was hier diskutiert wurde erklären. Alex

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Veröffentlicht von: Michaela W.
Beiträge: 1653
Angemeldet am: 19.11.2008
Veröffentlicht am: 11.01.2012

Hallo Gerit, die Preise können sicher unterschiedlich sein, je nach Labor. Wenn ich mich recht entsinne, gibts für 76 EUR nur die acht essentiellen. Ich schau noch mal nach. Bei Fragen kann man auch bei "Ganzimmun" anrufen. Nach Einnahme von täglich 10 MAP über mehrere Wochen ist das Aminosäureprofil meist recht gut. Zu meinem Verdruss ist das Gesamteiweiß trotzdem schlecht. Überraschungen erlebte ich bei der letzten Messung beim Vitamin A (niedrig trotz Einnahme von 10.000 IE pro Tag), Kalzium (Wert am oberen Anschlag), Magnesium (endlich besser geworden nach Jahren), Zink (grottenschlecht trotz Einnahme von 60mg täglich), Gesamteiweiß (zu niedrig), Ferritin (zum ersten Mal im Leben über 60! Hüpf vor Freude!). Die Sache ist ja die, dass alles zusammenhängt. Die Werte beeinflussen sich gegenseitig. Manchmal halten die NEMs auch nicht das, was sie versprechen, und man muss das Fabrikat wechseln. Das schöne an der Zusammenarbeit mit dem Labor ist, dass ich nun auch das Interesse meiner Familie wecken konnte. Die haben nun Spaß an der Sache, sind neugierig und wollen das auch. LG, Michaela

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Veröffentlicht von: Gerit P.
Beiträge: 231
Angemeldet am: 07.01.2011
Veröffentlicht am: 10.01.2012

Hallo Michaela, ich habe mir diesen Thread gleich gespeichert, weil ich Deine Informationen so interessant finde!! Nun bin ich sehr überrascht, ist es wirklich so, dass in Deinem Labor das gesamte Aminosäureprofil 76 EUR kostet??? Ich habe mir die Kosten für einige Blutwerte, die ich bestimmen lassen will, von dem Labor meiner Frauenärztin sagen lassen, da kosten die einzelnen Aminosäuren je 33 EUR, manche sogar 50 EUR!! Du hast irgendwo geschrieben, dass Du immer wieder Überraschungen erlebst, wenn Du die Ergebnisse Deiner Blutwerte erhälst. Ist das auch bei den Aminosäuren so, obwohl Du Dich entsprechend ernährst und (wenn ich´s richtig in Erinnerung habe) MAPs zu Dir nimmst?! Viele Grüße Gerit

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Veröffentlicht von: Michaela W.
Beiträge: 1653
Angemeldet am: 19.11.2008
Veröffentlicht am: 09.01.2012

Hallo Annette, ich lasse die Blutanalyse direkt im Labor machen. Die nehmen Dir dort auch gern vor Ort das Blut ab. Dazu muss man nicht zum Arzt (außer man will die exzellente Analyse von Dr. Strunz. Die ist den Aufwand wert). Zink im Vollblut kostet 6,04 EUR. Um einen hämatokritkorrelierten Wert zu erhalten, muss man noch ein kleines Blutbild machen lassen. Kostet 3,50 EUR. Auf jeden Fall noch Kupfer dazu messen lassen, da eine hohe Zinkzufuhr diesen Wert runterdrücken kann. Kupfer 2,68 EUR. Mein Labor heißt "Ganzimmun" und sitzt in Mainz. Das Aminosäurenprofil kostet dort übrigens EUR 76,41. Irgendwelche Lücken bei den essentiellen Stoffen findet man immer. Es kann auch was völlig anderes sein, woran man vielleicht noch gar nicht gedacht hat. Am besten alles überprüfen! LG, Michaela

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Veröffentlicht von: Michaela W.
Beiträge: 1653
Angemeldet am: 19.11.2008
Veröffentlicht am: 09.01.2012

Manchmal können auch einzelne Aminosäuren die Proteinsynthese limitieren. Da kommen quasi alle in Frage. Methionin z.B. ist die Starter-Aminosäure am Basen-Triplett. Hat man nur ein bisschen zu wenig davon, stagniert die Proteinsynthese völlig. Heuschnupfen und Allergien können ein Anzeichen für Methionin-Mangel sein, da bei zu wenig vorhandenem Methionin zu viel Histamin freigesetzt wird. Tryptophan wird auch in diesem Zusammenhang nicht ernst genug genommen. Alle denken da immer nur an Serotonin. In Wirklichkeit ist Tryptophan auch für den Zellaufbau wichtig. Vielleicht ist es ein Fehler, sich nur auf Zink zu fixieren. Man muss alle essentiellen Stoffe haben.

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Veröffentlicht von: Michaela W.
Beiträge: 1653
Angemeldet am: 19.11.2008
Veröffentlicht am: 09.01.2012

Hallo Britt, bei mir klappt das leider auch nicht mit dem nüchtern einnehmen von Zink. Ich nehme an, dass ich deswegen so viel brauche. Ich nehme es zu den Mahlzeiten, deshalb ist die Resorption nicht so gut. Die nächste Messung ist im Februar geplant, dann weiß ich mehr. LG, Michaela

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Veröffentlicht von: Annette B.
Beiträge: 11
Angemeldet am: 16.11.2010
Veröffentlicht am: 06.01.2012

Hallo Michaela, Das mit der Vollblutanalyse interessiert mich. Wo kann man so was machen lassen? Was kostet so etwas ungefähr? LG, Annette

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Veröffentlicht von: Monika L.
Beiträge: 383
Angemeldet am: 07.02.2010
Veröffentlicht am: 05.01.2012

Hallo Stefanie, nachdem mein Beitrag, den ich vor 2 Tagen hier geschrieben hatte, wieder mal nicht veröffentlicht wurde, versuch ich es in verkürzter Form nochmal. Ich habe KEIN Getreide gegessen, auch kein Pseudogetreide wie Hirse, Quinoa oder Amaranth. Ich hatte einen etwas höheren KH-Anteil leidiglich durch mehr Obst.Da ich nur 45kg wiege, bin ich da ganz schnell an der Grenze von 1gKH/Kg Körpergewicht. Ein Apfel, eine Nektarine bringen da schon ca. 1/3 der Tagesration. Zink wurde bei mir beim Doc schon öfter gemessen und es bestand nie Bedarf zu erhöhen. Daher gehe ich davon aus, dass der Wert ok ist. LG Monika

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Veröffentlicht von: Britt S.
Beiträge: 134
Angemeldet am: 03.08.2010
Veröffentlicht am: 04.01.2012

Liebe Michaela, ich bin ja noch Strunz-Azubi, Anfang 2. Lehrjahr ;-)daher noch mal eine Frage zum Zink: Wie verteilst Du die 100-150mg Zink? Nimmst Du es verteilt über den Tag zu den Mahlzeiten? Ich habe angefangen, 50mg zu nehmen (1Tablette). Ich habe es "nüchtern" versucht. Das ging nicht gut. Nun nehme ich es, wenn ich gegessen habe. Ich bin gespannt auf die Heuschnupfen-Saison. Letztes Jahr ging es mir schon besser, ich hoffe auf große Besserung in diesem Jahr. Mit ordentlich Zink und Vitamin C muss das doch klappen. Liebe Grüße und danke für einen Zink-Tipp im Eiweiß-Thread. Sorry... Britt

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Veröffentlicht von: Michaela W.
Beiträge: 1653
Angemeldet am: 19.11.2008
Veröffentlicht am: 03.01.2012

Hallo Britt, hihi, ich denke auch dass jeder Normalo, der meine Vitamin- und Aminosäurensammlung sehen würde, sofort zu dem Schluss käme, dass ich einen megamäßigen Spung in der Schüssel habe. Meine zig Kapselchen verheimliche ich soweit es geht, damit ich nicht als Freak dastehe. Was ich sonst esse wird von meinen Mitmenschen (Ehemann, Freunde, Kollegen) gut toleriert. Die sagen immer: oh, Du lebst so gesund! Ich arbeite zur Zeit auch an einem höheren Eiweißspiegel. Bei mir ist Zink ein deutlich limitierender Faktor. Zuerst sah der Wert normal aus. Bis ich dann eine hämatokritkorrelierte Vollblutanalyse machen ließ. Da wurde dann klar, dass ich erhebliche Mängel habe, die nicht von heute auf morgen zu beheben sind. Ich nehme zur Zeit 100-150 mg Zink pro Tag und werde Anfang März die nächste Messung machen lassen. Die ersten positiven Ergebnisse sehe ich bei Haut, Haaren und beim Gesamtbefinden. Ich zweifle Euren Zinkwert an. Bei Defiziten im Vollblut ist keine Proteinsynthese möglich. Dann verzuckert alles und der Cortisolwert geht automatisch mit nach oben, weil Stresshormone in beiden Richtungen an den Blutzuckerspiegel gekoppelt sind. Wenn man dann Sport macht, verpufft zwar der Zucker, aber wovon soll bitteschön noch der Eiweißspiegel steigen? LG, Michaela

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Veröffentlicht von: Britt S.
Beiträge: 134
Angemeldet am: 03.08.2010
Veröffentlicht am: 02.01.2012

Hallo Stefanie, ich frage mich manchmal auch, wie mein "Strunzig-Sein" wohl so auf andere wirkt. Und dabei ist es bei mir aktuell so, dass meine "Außenwelt" nur meine Essgewohnheiten mitbekommt. Das hat schon so manches Mal zu Kopfschütteln geführt. Aber langsam, nach und nach, haben alle verstanden, dass es mir prima geht wie nie zu vor und ich das auch nach außen reflektiere. Von den Vitaminen, Mineralien etc. weiß sonst niemand was. Eine Ration Vitamin C nehme ich in der Mittagspause, das bekommt so keiner mit. Die anderen Sachen immer zu Hause. Da dort nur ich den Badezimmerschrank öffne, stellen sich weitere Fragen nicht. Aber ich frage mich trotzdem manchmal, was wohl ist, wenn nicht nur ich den Schrank aufmache. Wie ist das beim Kennenlernen? Wie dosiert man das Thema beim Anderen? Dir erst einmal alles Gute für das Erreichen deiner Ziele. Liebe Grüße, Britt

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Veröffentlicht von: Alexander R.
Beiträge: 13
Angemeldet am: 26.04.2011
Veröffentlicht am: 02.01.2012

Hallo, ich glaube inzwischen die Zusammenhänge verstanden zu haben. Die Berichte über fallendes Eiweiß decken sich und lassen sich auch erklären. Ich selbst habe vor knapp einem Jahr auf KH-arme Ernährung umgestellt außnahmslos regelmäßig täglich Eiweiß zu mir genommen und dabei explosionsartig abgenommen UND das Eiweiß ist im Keller. Hinzuzufügen ist, dass ich regelmäßig Sport treibe. Der Körper braucht Glucose. Diese kann er selber herstellen, in der Literatur wird immer von Fett geredet, aus dem der Körper sein Glucose herstellt. Das ist sicherlich so, man nimmt ja auch schön ab. Eiweiß ist in der Ernährung vorwiegend Baustoff, und kein Energielieferant. Zwar kann aus Eiweiß auch Glucose synthetisiert werden, jedoch ist dies nicht sehr effizient. Nimmt man mehr Eiweiß zu sich als der Körper benötigt, so wird der Überschuss verbrannt. Nur wenn die Energiebereitstellung nicht ausreicht (Sport, Stress, ...), so wird zwangsweise auf Eiweiß zurück gegriffen. Das Eiweiß sinkt messbar. Die Frage ist nur, ob das in diesem Fall überhaupt ein Problem darstellt. Daher zwei Fragestellungen: - Fehlt Eiweiß im Körper, weil es nicht zugeführt wird => angezeigter Eiweißmangel, der Körper leidet. - Fehlt Eiweiß nur scheinbar (messbar), weil genügend zugeführt ist, der Körper versorgt ist und Überschuss keinen Vorteil bringt, da sich der Organismus schon bedient hat. Dennoch denke ich, dass man auch auf seinen Körper hören muss. Wenn das Gewicht konstant bleibt, man leistungsfähig ist und sich wohl fühlt, sollte kein Handlungsbedarf vorliegen. Ich selbst habe die letzten zwei Wochen intensiv trainiert. Dabei habe ich schlagartig wieder zwei Kilo verloren, mein Wohlbefinden ist gesunken, die Leistungsfähigkeit zeigt nach unten. Nach dem Lesen eurer Berichte ging mir dann das Licht auf. Ich habe zu wenig "Energie" zu mir genommen. In Form von Fett will ich nicht mehr, Eiweiß ist zu ineffizient, sollte ich beim intensiven Training evtl. doch an die KH denken. Hab's mal ausprobiert und schlagartig fühlte ich mich während der Trainingsphase pudelwohl! Was ist nun das Richtige? .... Alex .. und ein frohes Jahr

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Veröffentlicht von: Stefanie P.
Beiträge: 221
Angemeldet am: 04.03.2010
Veröffentlicht am: 02.01.2012

Eure Erfahrungen machen mich stutzig, v.a. Deine, Monika. Zum 1. Mal habe ich Zweifel an der ganzen Eiweißausrichtung. Wie sagt der Doc immer: wer Erfolg hat, hat Recht. Monika, wenn Du also mit Getreide (Hirse & Co) Deinen Eiweißspiegel anheben konntest, ist das doch Beweis genug, zumindest für Dich, oder nicht? Außerdem zweifle ich nun auch an der Übertragbarkeit der Blutwerte auf die Gesamtgesundheit, wie Knochendichte, etc. ... Stefanie

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Veröffentlicht von: Stefanie P.
Beiträge: 221
Angemeldet am: 04.03.2010
Veröffentlicht am: 31.12.2011

Hans, Danke für den Tipp, ich erinnere mich jetzt auch. Ich hab's mir schon öfter vorgenommen, Milch & Co wegzulassen, schaff das aber nicht. Dann bleibt nix mehr übrig, um unkompliziert und auch mal unterwegs zu essen. Schaffst Du das? Markus, Naheliegende Frage, was der Doc sagt. Er sagt, dass Eiweiß nicht ankommt, wenn z.B. Zink fehlt (was bei mir der Fall ist). Ich stelle die Frage hier, weil ich gerne wissen möchte, was bei anderen funktioniert hat. Heidi, Unverträglichkeiten und Pilze scheine ich nicht zu haben, aber das leuchtet ein. Karel, Was für ein Gedankenspiel! Interessant wäre es, auszutesten, ob die Varianz bei den KH nach oben oder unten Wirkung zeigt. Ich bin in der Ketose. Habe aber das Gefühl, mein Toleranzlimit bei meinen Mitmenschen ist erreicht (heute mehr dies, morgen weniger jenes, übermorgen lass ich das nächste ganz weg, und ein paar Tage später erhöhe ich mein Arsenal an "Pillen" im Küchenschrank, etc.). Habt Ihr dieses Gefühl auch oder nicht, dass Eure nächsten Mitmenschen schon einiges mitmachen müssen mit Euren Essensexperimenten? Danke für alle Tipps! Ich werde jetzt die gemessenen Mängel konsequent beseitigen und hoffe, dass sich dann auch das Gesamteiweißproblem mitlöst. Stefanie

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Veröffentlicht von: Monika L.
Beiträge: 383
Angemeldet am: 07.02.2010
Veröffentlicht am: 30.12.2011

Hallo Stefanie Bei mir ist der Verlauf ähnlich wie bei dir. Low carb seit gut 4-5 Jahren, ketogene ERnährnung mit einem Eiweißanteil von ca. 3gr/kg Körpergewicht seit Herbst 2009 und max 1gKH/kg Körpergewicht. Seidem mehrere Kontrollen beim Doc, das letzte Mal im September 2011, wobei jedes Mal der Wert für das Gesamteiweiß eher gesunken war. Bei der Kontrolle im September lag der Wert bisher am niedrigsten, bei 6,xx (nüchtern)und das nachdem ich über Monate hinweg bei deutlich mehr als 3g eher 4g Eiweiß pro kg Körpergewicht gelegen hatte. Seitdem habe ich noch die MAP und Amino Power dazu genommen und Milchprodukte auf ein absolutes Minimum reduziert. Hatte gerade Mal etwas Käse auf dem Omlett oder im Salat oder etwas SAhne im Kaffee. Anfang Dezember wurde bei einem anderen Anlass, also anderes Labor, der Wert wieder bestimmt, dieses Mal nicht nüchtern: 7,1x, also auch nicht dolle. Dazu einen deutlich erhöhten Harnstoffwert, sodass der Arzt schon was von Nierenproblemen erzählte (Creatinin ist aber niedrig normal). Ansonsten immer ein rel. hoher Nüchtern-Blutzuckerspiegel von um 100 bei niedrigem Insulin und rel. hohes Cortisol (-> Blutzucker)ohne dass besonderer Stress vorläge. Meine Vermutung geht auch in die Richtung, dass ich das Eiweiß für den Energiestoffwechsel nutze.Vielleicht ist es sogar die für den Körper aufwendige Energiebereitstellung, die auch Stress auslöst. Eine Vermutung. Den Doc habe ich auch schon gefragt, aber keine Antwort bekommen. Ansonsten dürfte alles andere passen: guter Fettstoffwechsel (vom Doc gemessen), täglich Schwimmen, Laufen, Radfahren im Schnitt 3/4 - 1,5 Std, je nach Sportart, neben den Runden mit den Hunden. DAzu seit dem Herbst verstärkt Krafttraining (2-3x/Woche), das aber (fast) nichts bringt, was bei mir aber immer schon so war. Meditation nicht ganz regelmäßig,geht zeitlich teilweise einfach manchmal nicht auch noch. Übrigens senkt auch der Sport den Blutzuckerspiegel absolut nicht. Das Ganze passt mir natürlich auch nicht so recht, aber ich weiß langsam auch nicht mehr, wie ich es ändern könnte. Mehr KH kommen nicht in Frage, mehr Eiweiß bringt eindeutig nicht mehr, sondern eher weniger. Momentan habe ich daher den Eiweißanteil sogar wieder etwas gesenkt. Mal sehen, was dann im Frühjahr rauskommt. Ein gutes neues Jahr 2012 Monika

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