Gesamt-Testo normal, SHBG hoch, freies Testo niedrig

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Veröffentlicht von : Max K.
Beiträge: 132
Angemeldet am : 05.03.2018
Veröffentlicht am : 26.01.2020
 

Und was ist bei dem ganzen über Progesteron zu denken? Einige Männer laufen da wohl Richtung 0, wenn ich das so höre.

Veröffentlicht von : Nicolas
Beiträge: 163
Angemeldet am : 08.11.2018
Veröffentlicht am : 26.01.2020
 

Korrektur:

Östriol statt Östradiol.

Veröffentlicht von : Nicolas
Beiträge: 163
Angemeldet am : 08.11.2018
Veröffentlicht am : 26.01.2020
 

Ich war vor Kurzem bei einem Endokrinologen,  Professor Beil, einem ehemaligen Chefarzt am UKE. Er hat mir erzählt von zwei Kollegen (die nach seinen Angaben "dicke Bücher" über Hormone geschrieben haben und mit Östradiol experimentiert haben. Beide seien an Prostatakrebs gestorben.

Veröffentlicht von : Nicolas
Beiträge: 163
Angemeldet am : 08.11.2018
Veröffentlicht am : 26.01.2020
 

Bevor jemand mit einer Hormonersatztherapie beginnt, sollte er folgendes Buch lesen (für Medizinstudenten): Alexander Römmler - Hormone in der Anti-Aging Sprechstunde.

Dort wird das Zusammenspiel der verschiedenen Hormone ausführlich erklärt. Bevor man mit Testosteronpflastern beginnt, müssen einige Krankheiten ausgeschlossen werden und anschließend müssen die wichtigsten Hormone regelmässig (!) überprüft werden. Ich glaube, ein verantwortungsvoller Endokrinologe wird selten eine Ersatztherapie durchführen - im Gegensatz zu denen, die sich selbst Anti-Aging-Ärzte nennen.

 

Veröffentlicht von : Nicolas
Beiträge: 163
Angemeldet am : 08.11.2018
Veröffentlicht am : 26.01.2020
 

Und je mehr Testo man hat, desto mehr Muskelmasse baut man auf

Veröffentlicht von : Nicole B.
Beiträge: 148
Angemeldet am : 08.01.2019
Veröffentlicht am : 26.01.2020
 

Nicolas,

danke für die Korrektur. Hatte ich missverständlich geschrieben. 

Mit Blick auf mehr Muskelmasse, was mein Mann dadurch auch erlebt hatte, könnte die Quintessenz aber wieder stimmen. Mehr Muskeln mehr Testosteronproduktion.

Vlg Nicole 

Veröffentlicht von : Nicolas
Beiträge: 163
Angemeldet am : 08.11.2018
Veröffentlicht am : 26.01.2020
 

Kreatin ist keine Aminosäure. Es wird in der Niere, der Leber und in der Bauchspeicheldrüse synthetisiert und leitet sich formal von den Aminosäuren Glycin, Arginin und Methionin ab. Es hilft beim Muskelaufbau, aber wenn man es nicht mehr nimmt, stemmt man auch nicht mehr so hohe Gewichte.

Veröffentlicht von : Nicole B.
Beiträge: 148
Angemeldet am : 08.01.2019
Veröffentlicht am : 26.01.2020
 

Mark,

hatte ja auch bereits einiges im Selbsttest gemacht. Ich persönlich bin dadurch überzeugt, dass in hochdosierten Aminosäuren die meiste Schlagkraft steckt wie zB BCAA, Arginin oder Creatin.

Ganz toller Artikel dazu:

https://www.marathonfitness.de/testosteron-steigern/

Daher, als Mann würde ich schauen, die essentiellen täglich zuzuführen ( zB Amino8, MAP) und dann entsprechende Aminosäuren für T on top, damit durch eine isolierte Aufnahme nicht andere geschwächt werden.

Hierzu dann einfach mal recherchieren wieviel mg/g jeweils täglich und wann, und dann loslegen. 

Denke, das könnte klappen. 

Vlg Nicole 

Veröffentlicht von : Nicole B.
Beiträge: 148
Angemeldet am : 08.01.2019
Veröffentlicht am : 09.01.2020
 

Nicola,

leider gibt es kein Sammelsorium dazu - wäre auch richtig froh das zu haben. 

Letztendlich habe ich etliche Monate verschiedene Quellen gelesen und manche Wahrheiten an Selbsttest erfahren dürfen/müssen.

Meine Baustelle: zu wenig Ö im Verhältnis. Sowohl frei als auch Serum.

Meine Erfahrungen/Tests:

Zink, D3, O3 erhöhen Testosteron. Mein Serumswert stieg unwesentlich, trotz teils Hochdosis.

Bor erhöht ja Ö und T( siehe Edubily). Inzwischen glaube ich aber auch, dass es eher SHBG reduziert und dadurch das freie Ö und T.steigt, denn meine Serumswerte sind dadurch auch nicht wirklich gestiegen. 

Was ich aber glaube - MSM kann SHBG steigern. So war es auch bei mir. Da aber Ö und T nur wenig stieg, hatte ich teilweise sogar das Gefühl "langsamer" zu werden. Folge von weniger freien Hormonen evtl da SHBG + ??

Und Brennessel ( zB als Tee monatelang o NEM hochdosiert) reduziert SHBG, indem es sogar die Rezeptoren blockiert. Also eine nachhaltige Sache, denn wohl bemerkt: freie Hormonwerte werden höher und können andere Baustellen eröffnen. Bei mir zB wieder verstärkt zu der Zeit Haarausfall. Aber Ö blieb unten.

Ich hatte nur eine Zeit, wo T wirklich stieg um 0,4 nmol/l im Serum. Da nahm ich Ashwagandha, Shizandra und Tyrosin für meine Nebennieren und war auch richtig fit dadurch. 

Vielleicht hilft dir ja der ein oder andere Tipp.

Vlg Nicole 

Veröffentlicht von : Nicolas
Beiträge: 163
Angemeldet am : 08.11.2018
Veröffentlicht am : 09.01.2020
 

Danke für deine Antwort, Nicole.

Du kennst dich mit Hormonen aus. Verrätst du mir bitte ein Buch, das die Hormone und ihr Zudammenspiel gut erklärt?

Senken die anderen NEM, die Jörg aufgeführt hat  auch gleichzeitig neben SHBG das Östrogen/ Östradiol?

Veröffentlicht von : Nicole B.
Beiträge: 148
Angemeldet am : 08.01.2019
Veröffentlicht am : 09.01.2020
 

Nicola,

es ist eine logische Kettenreaktion im Körper. DIM hat ( vorallem in NEMS hochdosiert) eine antiöstrogene Wirkung. Und SHBG wird in der Leber synthetisiert, wobei diese Produktionsrate hormonabhängig ist: Östrogene erhöhen also die SHBG-Konzentration. Sinkt Ö durch zB DIM, sinkt automatisch SHBG. Unter Umständen somit kontraproduktiv mit Blick auf dem Gesamthormonstatus.

Vlg Nicole 

Veröffentlicht von : Nicolas
Beiträge: 163
Angemeldet am : 08.11.2018
Veröffentlicht am : 08.01.2020
 

Jörg, wo hast du gelesen, dass DIM SHBG runterbringt?

Veröffentlicht von : Nicolas
Beiträge: 163
Angemeldet am : 08.11.2018
Veröffentlicht am : 08.01.2020
 

Für die Sexualität sprich die Libido entscheidend ist das freie Testosteron.

Das Gesamttestosteron ist gebunden an Albumin und an SHBG.

Damit dein freies Testosteron höher wird, muss das SHBG runter.

Du musst dich da mal einlesen. Das Problem scheint mir zu sein, dass es wenig gute Endokrinologen gibt.

Wichtig für Männer ist auch Progesteron - ebenfalls verantwortlich für die Libido.

Veröffentlicht von : Max K.
Beiträge: 132
Angemeldet am : 05.03.2018
Veröffentlicht am : 08.01.2020
 

Schade das die BEiträge dann irgendwann versiegen.

Wie ist es weiter gegangen?

Was soll denn bei einer aussagefähigen Blutuntersuchung getestet werden? Dann würde ich auch mal ein Labor besuchen.

 

Veröffentlicht von : Rene S.
Beiträge: 5
Angemeldet am : 18.04.2019
Veröffentlicht am : 18.04.2019
 

Wie sieht es mit deinem Progesteronwert aus? Hast du dich auch auf andere Mängel untersucht und was supplementierst du denn? Habe ein ähnliches Problem!

Veröffentlicht von : Jörg N.
Beiträge: 69
Angemeldet am : 31.12.2014
Veröffentlicht am : 08.04.2019
 

Vitamin D, Zink, Bor, Brennesselwurzelextrakt, Omega 3, Bor reduzieren SHGB. Und DIM. Bindet sich an SHGB und sorgt somit für mehr freies Testosteron. Ein natürlicher Aromatasehemmer.

Veröffentlicht von : Robert K.
Beiträge: 2711
Angemeldet am : 14.01.2017
Veröffentlicht am : 14.03.2019
 

Hallo Jan,

ich kann Dir zu T. leider keine Tipps geben. Aber eine Frage:

Hast Du die Tage zuvor viel Sport gemacht...ggf. laufen oder rudern?

Cortisol war deutlich erhöhrt und GPT sehr deutlich!

Ansonsten mal mit "guten Stoffen" der Leber helfen. Gamma-GT ist gut, könnte aber besser sein (<15 sagt der Doc).

VG,
Robert

Veröffentlicht von : Jan G.
Beiträge: 1
Angemeldet am : 13.03.2019
Veröffentlicht am : 13.03.2019
 

Hallo,

ich habe ein Problem, für das es anscheinend weder eine Lösung (außer TRT, Proviron, Clomid etc), noch eine vernünftige Erklärung gibt: niedriges freies Testo, weil zu viel vom normal hohen Gesamt-Testo vom hohen SHBG (& Albumin) gebunden wird.

Auswertung meiner Blutbilder in kurz:
1. Niedrignormales Gesamt-Testosteron, hohes SHBG & Albumin, niedriges freies und bioverfügbares Testosteron, niedriger freier Androgenindex
2. TSH manchmal hoch, manchmal mittel. fT3 mittel, fT4 niedrig. Antikörper negativ.
3. Hohes Progesteron (kommt aber stark auf den Referenzbereich an
4. Niedriges Östradiol, nur mit einem von vier Werten im Optimalbereich
5. LH mittel, FSH eher niedrig
6. Cortisol wohl ok, nur einmal minimal erhöht
7. Blutfette ok
8. Schilddrüse klein (10ml) mit harmlosen Zysten, aber echonormal
9. Harnstoff leicht erhöht
10. Die Werte hängen alle zusammen: besonders SHBG und Gesamt-Testosteron. Am 15.1.19 hatte ich komischerweise recht hohes Testo, sehr hohes SHBG (ca 140% des oberen Normwertes), ausreichendes Östradiol (doppelt so viel wie sonst) und fast ausreichendes fT3. Was nicht ganz dazu passt: sehr niedriges fT4 und hoher TSH.
11. GPT 1x erhöht
12. Prolaktin, IGF-1, STH normal

Freies Testo:
- Es ist ja nicht zu 100% klar, ob die "free hormone hypothesis" so stimmt (also dass nur freies Testo wirken kann)
- Habe (auch hier) zB gelesen, dass ein hohes SHBG (bis zu nem gewissen Punkt) wünschenswert ist und dass es das Testo vor zu schnellem Abbau schützt. Oder auch, dass die Wirkungen von Gesamt- und freiem Testo unterschiedlich sind: ersteres wirkt eher auf Libido, Antrieb etc, während letzteres für zB Muskelaufbau erforderlich ist.
- Gibt allerdings mindestens 2 (komischerweise unbekannte) Studien, die genau das zeigen: bei normalem Gesamt-Testo kann man durch niedriges freies Testo trotzdem Mangel-Symptome haben
- Denke daher auch eher, dass freies Testo ausschlaggebend ist (selbst wenn SHBG Testo vor zu schnellem Abbau schützt etc)

Referenz freies Testo: 0.174-0.672 nmol/l / woanders: >0,25 nmol/l oder >0,2 nmol/l
Referenz bioverfügbares Testo: 3.68-15.3 nmol/l / woanders: >4,37 nmol/l oder > 4,54 nmol/l
Referenz fAI: >35

Bild

Östradiol
Referenz: 11-43 pg/ml
Meine Werte:
2017: 18,5 pg/ml
2018: 14,8 pg/ml
15.1.2019: 28,7 pg/ml
30.1.2019: 11,70 pg/ml

Was ich dazu gefunden hab:
- sollte wohl zwischen 21-30 pg/ml sein → da war ich nur einmal mit 28. Sonst eher niedrig, beim letzten Blutbild an der unteren Grenze. Andere Normbereiche setzen die Untergrenze bei 20 pg/ml an. Der Durchschnitt liegt bei unter 29-Jährigen bei 25 pg/ml. Gibt wohl genug Evidence, dass Konzentrationen unter 20 pg/ml negative Auswirkungen auf die Knochen haben. Bei Konzentrationen unter 12 pg/ml hat man eine 3-fach erhöhte „death rate“. Bei Männern mit grenzwertig niedrigem Testo sanken die Sexual Desire Scores um 31% bei E2 < 10pg/ml.

- bei mir wurde E2 glaube ich sogar mit der falschen Methode bestimmt, sodass der wahre E2-Wert noch niedriger sein könnte.

- Ist denke ich so niedrig, dass es auch unabhängig vom Testo-Mangel zu eigenen Symptomen führen kann: extrem trockene Haut, Augen, Lippen. Schlechte Libido. Hitzewallungen so gut wie täglich zu bestimmten Zeiten. Gelenke kacken. Depressive Verstimmung.

- in einer Studie hatten die, die niedriges freies Testo, aber normales Gesamt-Testo hatten, die niedrigsten Östradiol-Konzentrationen → passt.

- könnte sein, dass mein hohes SHBG auch mein Östradiol senkt. Andererseits bindet SHBG Östradiol zwar nicht so stark wie Testo, aber es könnte sein, dass ich mit meinem freien Östradiol sogar unterm Normbereich bin.

- der einzige Weg, es anzuheben, ist wohl auch hier: Testo anheben. Ist ja normal, dass man a) bei Testo-Mangel auch wenig Östro hat (es sei denn, man ist fett) und b) sich bei einer TRT dann auch wegen dem gesteigerten Östro besser fühlt.

Meine Fragen:
1. Findet ihr die Werte des freien & bioverfügbaren Testo problematisch? Habe einige Symptome in mehr oder weniger starker Ausprägung.
2. Könnte ich, angenommen die "Lifestyle-Faktoren" passen, außer TRT, Proviron, Clomid überhaupt was tun?

Hier noch ein paar Blutbilder:







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