Glaube,

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Veröffentlicht von: k.A. .
Beiträge: 706
Angemeldet am: 24.09.2002
Veröffentlicht am: 05.02.2010
 

Hallo Reinhard, das sehe ich anders. Vertrauen muß/kann wachsen. Und wachsen kann Vertrauen nur aufgrund gemachter Erfahrungen, -sowohl positiver als auch negativer. Zu Beziehungen: Du kannst zwar daran glauben, dass deine Frau nicht fremdgeht, aber das Vertrauen ist aufgrund gemachter Erfahrungen eben nicht vorhanden... Letztendlich werden die "Realisten", die "Gläubigen", und diejenigen die auf Erfahrungen vertrauen, so lange nicht essentiell miteinander diskutieren können, solange die Begriffe nicht für jeden die gleichen Inhalte und Definitionen widerspiegeln. Mag sein, dass wir inhaltlich garnicht so weit auseinander liegen, kann aber auch sein, dass wir verschiedene Sprachen sprechen, wie beim Turm zu Babel. -Diese Geschichte kann glauben wer will, aber sie ist immer wieder zitatfähig. Ich glaub, mein Hund muß jetzt raus, - 5 Minuten später: Den Beweis erspar ich euch!

Veröffentlicht von: Reinhard M.
Beiträge: 1812
Angemeldet am: 04.03.2008
Veröffentlicht am: 05.02.2010
 

Hallo Erich, vertrauen = glauben. Wenn ich jemanden vertraue, glaube ich an ihn. Vertrauen baut sich selbst auf, wenn nichts passiert. Wenn was passiert wird Vertrauen enttäuscht. Aber der Vertrauensaufbau beginnt sofort wieder. Die Kurve sieht etwa aus wie ein Sägeblatt. |/|/|/ Das gilt übrigens genauso für Beziehungen.

Veröffentlicht von: Wolfgang B.
Beiträge: 819
Angemeldet am: 09.12.2008
Veröffentlicht am: 04.02.2010
 

Statt Glauben nenne ich es für mich: ich vertraue darauf, dass das... wahr beziehungswedise richtig ist. Damit lebe ich besser, kann es nur nie beweisen im Sinne von handfesten Beweisen. Aber innerlich ist der Beweis da. MFG

Veröffentlicht von: k.A. .
Beiträge: 706
Angemeldet am: 24.09.2002
Veröffentlicht am: 04.02.2010
 

Ich denke eher, dass die genannten Beispiele mit Wahrscheinlichkeiten zu haben, und nicht mit Glauben. Glaube und Wissen können zwar manchmal gemeinsam auftreten, aber das ist kein Gesetz. Das Gegenteil ist wahrscheinlicher. Wenn ich über eine Brücke gehe, dann glaube ich nicht daran dass die das aushält, sondern vertraue auf den Sachverstand der Konstrukteure und der Wirksamkeit der Überwachungssysteme beim Bau dieser Brücke. Ausserdem bin ich schon zigtausende male über Brücken gegangen und gefahren ohne dass diese versagten. Bricht eine Brücke unter mir zusammen, dann kann ich glauben, dass mich ein Engel retten wird, -wahrscheinlich ist das in der Tat nicht..., -allerdings wäre dies ein Hinweis auf massives Übergewicht, aber dann leider zu spät!

Veröffentlicht von: Reinhard M.
Beiträge: 1812
Angemeldet am: 04.03.2008
Veröffentlicht am: 03.02.2010
 

Hallo Wolfgang, damit wäre die Glaubensfrage geklärt. Was man nicht weiss (und das ist das meiste (etwa 99%)) muss man glauben. Man muss, sonst wird man irre.

Veröffentlicht von: Wolfgang B.
Beiträge: 819
Angemeldet am: 09.12.2008
Veröffentlicht am: 02.02.2010
 

Karel, du glaubst den ganzen Tag; dass der Busfahrer fahren kann, dass dir der Ober nicht ins Essen spuckte, dass das Wasser aus dem Kran halbwegs sauber ist... Nur bei eigenen Übungen fehlt der Glaube an die Richtigkeit. Glaube ist auch ein Erfahrungswert, der im Wissen endet. MFG

Veröffentlicht von: K M.
Beiträge: 1346
Angemeldet am: 27.07.2008
Veröffentlicht am: 02.02.2010
 

Bitte erklär es mir das noch genauer, Wolfgang. Komme leider grad nicht ganz mit... Kann auch nicht gut aus dem Stehgreif "glauben". Bin leider nicht sonderlich religiös... auch, wenn ich daran glaube, dass der Glaube den Körper günstig beeinflussen kann

Veröffentlicht von: Wolfgang B.
Beiträge: 819
Angemeldet am: 09.12.2008
Veröffentlicht am: 29.01.2010
 

dass es zum Heilsein hin geschieht, Karel.

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