Grünes Gemüse kontra Blutverdünner

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Thema Grünes Gemüse kontra Blutverdünner

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Veröffentlicht von: Jörg K.
Beiträge: 6
Angemeldet am: 08.11.2011
Veröffentlicht am: 17.11.2012

Das Problem ist sozusagen gelöst. Schwiegervater verträgt das Marcumar nicht. Jetzt soll er einfach sein bisheriges MIttel in der bisherigen Dosis weiternehmen, als wäre nichts geschehen. Wozu dann der ganze Aufstand? Na klar, die meidizinischen Untersuchungsgeräte wollen ja ausgelastet werden. Dietmar hat es nebenbei auf den Punkt gebracht. REGELMÄSSIGER Verzehr. Genau!

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Veröffentlicht von: Michaela W.
Beiträge: 1653
Angemeldet am: 19.11.2008
Veröffentlicht am: 16.11.2012

Hallo Jörg, man merkt an der Art wie Du schreibst, dass Du den vollen Durchblick hast. Es stimmt, dass Du hier nichts tun kannst. Mir geht es auch so mit vielen Menschen in meiner Umgebung. Es ist leichter, wenn Du Dich damit abfindest. Es ist so: Du bist nicht der Arzt. Darum kannst Du sagen was Du willst, und es wird Dir kaum einer glauben. Hättest Du die mit dem weißen Kittel verbundene Autorität, stünden Deine Chancen etwas besser, dass man Dich anhört. Trotzdem Danke für diesen Beitrag. Da weiß ich wenigstens, dass ich nicht die einzige bin, die anderen bei diesem Irrsinn zuschauen muss. LG, Michaela

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Veröffentlicht von: Dietmar K.
Beiträge: 12
Angemeldet am: 15.12.2008
Veröffentlicht am: 16.11.2012

Wenn man das grüne Gemüse nicht kiloweise isst, hält sich der Einfluss auf die Blutgerinnung in engen Grenzen. Außerdem kann man ja die Marcumar-Dosis anpassen. Wer den Gerinnungswert selbst z.B. mit einem CoaguChek-Gerät messen kann, ist hier klar im Vorteil. Im Übrigen gelten die Warnungen vor Gemüse für Marcumar-Patienten als überholt. Empfehlenswert ist ein regelmäßiger Verzehr in normalen Mengen, ohne abrupte Veränderungen.

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Veröffentlicht von: Jörg K.
Beiträge: 6
Angemeldet am: 08.11.2011
Veröffentlicht am: 15.11.2012

Das mit dem Vitamin K ist schon klar, aber das ist blanke Theorie. Da müsste man schon mehrere Kilo dieser Art essen. Und selbst dann halte ich solche "Nebenwirkungen" für ausgeschlossen, bei den paar Nährstoffen, die heutzutage noch drin sind bzw. nach dem Verarbeiten übrig bleiben.

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Veröffentlicht von: Sebastian T.
Beiträge: 39
Angemeldet am: 10.08.2010
Veröffentlicht am: 15.11.2012

Das ist schon echt traurig, ich seh sowas auch tägl. in der Familie. Aber diese Leute merken es oder eben nicht. Anscheinend leben diese Menschen gerne mit diesem Zustand. Warum etwas gewohntes ändern. Aber was solls? Ich freue mich wenn ich 60 bin, dann liege ich in Costa Rica unter den Palmen und genieße weitere 60 Jahre mein Forever Young leben ;-)

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Veröffentlicht von: Reinhard M.
Beiträge: 1809
Angemeldet am: 04.03.2008
Veröffentlicht am: 14.11.2012

Hallo Jörg, Vitamin K vermindert die Wirkung von Marcumar. Vit. K findet man vor allem in Grüngemüse. Tja, so ist das.

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Veröffentlicht von: Jörg K.
Beiträge: 6
Angemeldet am: 08.11.2011
Veröffentlicht am: 13.11.2012

Mann oh Mann, hab' ich heute einen Hals auf die Schulmedizin! Mein Schwiegervater liegt gerade im Krankenhaus und wir mit Herzmedikamenten "neu eingestellt". Alleine dieser Ausdruck schon ist sinnbildlich. Heute riet ihm die Oberärztin, zukünftig mit Salat und grünem Gemüse in größeren Mengen vorsichtig zu sein, da diese die Blutverdünnung beeinflussen könnten und das sei ja schließlich Aufgabe von Marcumar und Co. Ich möchte mal wissen, was die in seinem Blut gemessen haben, ich sag' nur Magnesium, Vitamin C, D und E, Arginin, Kalium usw. So wie ich ihn kenne, wird er dieses letzte bißchen Gesundheit, was überhaupt noch in seiner Ernährung vorkam, jetzt komplett weglassen. Vom letzten Vitamin E und Omega3 aus dem Salatdressing mal ganz zu schweigen. Jetzt ist er, dank erneutem ärztlichen Anraten ein absolutes Musterbeispiel dafür, wie man sich systhematisch zu Grunde richten kann... Ich fass' es einfach nicht. Es trifft in diesem Fall genau den Richtigen. Erstens weil er solche Ratschläge peinlich genau einhält (aus "Vorsichtig vor größeren Mengen" wird bei ihm dann "das darf ich nicht essen") und zweitens, weil er alle weiteren Risikofaktoren komplett in sich vereint und auslebt. 1,79 m/120 kg, 98% KH in der Ernährung, zumeist aus Wurstbrot und Kuchen, keinerlei Milchprodukte (Ekel aus der Kindheit), nahezu kein Eiweiß, kein Calcium (Knochenprobleme entsprechend), von anderen Mineralien (Magnesium) oder Vitaminen ganz zu schweigen. Wenn es bislang Gemüse gab, wurde es totgekocht oder in irgendeiner salzigen Suppe verarbeitet. Fleisch gab es kaum, dafür kiloweise Hausmacher Wurst (Salz, Phosphat contra Bluthochdruck, aha!), das letzte vernünftige Nahrungsmittel war im Sommer noch der selbst angebaute Salat und das Grüngemüse, welches er günstigerweise nur mit Essig-Öl-Dressing aß. Das wird er jetzt wohl lassen. Wenigstens bewegte er sich bislang noch ein wenig mit Waldspaziergängen. Aber auch da hat die Schwiegermutter schon Einhalt geboten ("wenn ihm im Wald etwas passiert!"). Somit wird er jetzt durch Ratschläge anderer zum weitergemästeten Coachpotato (wie passend, Kartoffeln sind neben dem Kuchen der Grundnahrungsbestandteil). So wird man zum Musterbeispiel der Selbsthinrichtung. Aber der Mann hatte es ja so schwer, der ist ja immerhin schon 64 und hat 37 Jahre körperlich gearbeitet, das muß man verstehen. Und dann kommt Schwiegersohn, rennt vor dem Kaffeekränzchen 40 km durch die Gegend und verschmäht dann noch den Kuchen und die Kartoffeln. Dazu die folgerichtige Antwort des Patienten: "Komm' Du erst mal in unser Alter!" Nun bin ich ratlos, weil ich nichts tun kann und es eigentlich recht einfach wäre.

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