Grundnahrungsmitteldebatte

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Veröffentlicht von : Martin F.
Beiträge: 1668
Angemeldet am : 12.12.2017
Veröffentlicht am : 16.12.2019
 

Im Prinzip geb ich dir Recht, Huland, aber immer das Pareto-Prinzip (80:20 oder 90:10) beachten.

Die 100%-Perfektionisten schießen sich langfristig alle selber ins BEin.

LG

Martin

P.S. und bestimmte Lebensmittel kann man ja sehr leicht grundsätzlich vermeiden.

Jeder hat da jaj auch individuelle Präferenzen/Probleme. Stichwort:  Schwermetalle im Fisch

Veröffentlicht von : Maria M.
Beiträge: 10
Angemeldet am : 05.12.2019
Veröffentlicht am : 16.12.2019
 

Huland, ich weiß worüber du sprichst ...

Vor ein paar Jahren versuchte ich aus gesundheitlichen Gründen eine entzündungshemmende Diät zu halten. So eine Diät zielt auf Abwechslung ab, einschließlich so vieler frischer Lebensmittel wie möglich, minimiert prozessierte Lebensmittel und macht Obst und Gemüse zur Grundlage der Mahlzeiten.

Ich begann damit, alle verarbeiteten Lebensmittel, Zucker, Alkohol und Koffein auszuschneiden. Ich kann nicht sagen, wie schwer es war, da sogar Gemüsekonserven Zucker enthalten, aber ich habe mein Bestes versucht. Diese Diät hat mich dazu gebracht, Alternativen zu verarbeiteten Lebensmitteln zu finden, um meine Ernährung zu verbessern. Ich behalte die Diät nicht mehr, aber ich versuche mein Bestes, um auf mein Essen zu achten.

LG Maria

Veröffentlicht von : Huland
Beiträge: 548
Angemeldet am : 26.02.2018
Veröffentlicht am : 15.12.2019
 

Eigentlich gibt es eine sehr sehr einfache Grundregel, mit der man sehr gesund leben könnte. Ob optimal, sei mal dahingestellt, aber zumindest deutlich gesser als der Durchschnitt.

Die Regel lautet:

Sobald ein Etikett dranklebt, lass es liegen.

Etikett bedeutet nämlich prozessiert, also durch den Menschen industriell verändert oder hergestellt. Es gibt vielleicht einige Ausnahmen.

Das ist auch immer das Risiko bei Restaurantbesuchen. Man weiß nicht inwiefern alles selbst zubereitet wurde, oder z.B. Saucen dazugekauft.

LG

H

PS: Ich selbst schaffe es auch nicht, diese Regel einzuhalten. :)

Veröffentlicht von : Seborun
Beiträge: 10
Angemeldet am : 14.12.2019
Veröffentlicht am : 15.12.2019
 

Erst neulich habe ich mit Freunden wieder eine endlose Debatte bzgl. Grundnahrungsmitteln geführt. Was brauchen wir überhaupt und wie können wir bei der großen Auswahl an Lebensmitteln eig. noch zwischen gut und schlecht unterscheiden?

Ich muss @ Lars recht geben, denn die Ernährungspyramide sollte wirklich mal angepasst bzw. modernisiert werden. Man braucht ja nur einen Blick auf die Zutatenliste der meisten verarbeiteten Lebensmitteln schauen. Da tauchen Zusatzstoffe auf, von denen die meisten mit Sicherheit noch nie etwas gehört haben. Es sollte wieder ver,ehrt  auf unverarbeitete und frische Lebensmittel gesetzt werden, allerdings wer kauft schon einen Apfel, der nicht perfekt aussieht ;)

@ Ingo Zum Thema Fleischkonsum: Ich denke, dass ein gemäßigter Verzehr von Fleisch nichts ist, wofür man sich groß rechtfertigen oder sogar schämen muss. Dennoch sollte man Wert darauf legen, dass man nicht gerade auf das billigste Hähnchen aus der Massenproduktion zurückgreift. Und ich teile auch deine Meinung bzgl. der Verschwendung von Fleisch..

Grundnahrungsmittel sind für mich Lebensmittel, die dich ausreichend mit Mikro- und Makronährstoffen versorgen, dich lange satt halten und über ausreichend Ballaststoffe verfügen. Des Weiteren sollten diese Nahrungsmittel nicht mit unendlich vielen Geschmacksverstärkern und Zusatzstoffen, die die Haltbarkeit künstlich verlängern, vollgepumpt werden.

 

 

Veröffentlicht von : Lars K.
Beiträge: 104
Angemeldet am : 29.05.2019
Veröffentlicht am : 25.11.2019
 

Ich glaub was viel wichtiger wäre, ist eine "neue" Ernährungspyramide, welche der Bevölkerung auch mal die gesunden Nahrungsmittel näher bringt. An der Stelle gibt es eine schöne Neue Tabelle, von dem Wissenschaftsautor Bas Kast.

Gruß Lars

PS: Ich persönlich bin übrigens kein Fan von zu viel Fleisch. Ich esse gern mal ein Steak, aber Fleisch kommt bei mir nur an wenigen Tagen die Woche auf den Tisch. Einige vegetarische Tage schaden niemandem.

Veröffentlicht von : ingo
Beiträge: 841
Angemeldet am : 29.09.2015
Veröffentlicht am : 06.11.2019
 

Trauriger Hintergrund zum Thema Fleisch, von dem ich gestern erfahren habe: Jährlich werden allein in D 13 Millionen Tonnen Fleisch weg geworfen, bevor es überhaupt verarbeitet wird. Also so viele Tiere, die einfach nur leiden müssen, ohne, daß irgend jemand einen Nutzen davon hätte ...

(Da meine Beiträge ohne diesen Zusatz offenbar nicht veröffentlich werden [weiß nicht, warum das so ist], hier wieder die Bitte an die Admins, auch diesen Beitrag frei zu geben.)

Veröffentlicht von : Huland
Beiträge: 548
Angemeldet am : 26.02.2018
Veröffentlicht am : 01.11.2019
 

Achso, danke für die Aufklärung. Ich konnte deinen Text halt nicht gut verstehen. :-)

LG

H

Veröffentlicht von : Dirk B.
Beiträge: 55
Angemeldet am : 06.10.2012
Veröffentlicht am : 01.11.2019
 

Sorry, ich habe mich etwas kryptisch ausgedrückt.

Als ich "Irrsinn" schrieb, ging mir gerade durch den Kopf, daß Fleisch einerseits ein sehr wichtiges und absolut unverzichtbares Nahrungsmittel für unsere Gesundheit ist und andererseits ganz offensichlich veteufelt, verteuert und, wer weiss, vielleicht auch irgendwann verknappt oder sogar ganz verboten wird. Das klingt jetzt vielleicht sehr weit her geholt, aber ich denke dass das genau die Richtung ist in die wir gesteuert werden.

Veröffentlicht von : Huland
Beiträge: 548
Angemeldet am : 26.02.2018
Veröffentlicht am : 01.11.2019
 

Um diesem Irrsinn

 

Hmm? Worüber schreibst du denn da?

 

LG

H

 

Veröffentlicht von : ingo
Beiträge: 841
Angemeldet am : 29.09.2015
Veröffentlicht am : 01.11.2019
 

'Gesetzlich festgelegt' fände ich in dem Zusammenhang ja doch etwas schräg; soweit ich weiß, gibt es nur die Empfehlungen der DGE, die schräg genug sind (z. B. 800 I. E. D3/d, 55% Kohlehydrate für Diabetiker), doch ansonsten liest sich Dein Beitrag ja fast so, als hätte ich Dich darum gebeten ... cool

Veröffentlicht von : Dirk B.
Beiträge: 55
Angemeldet am : 06.10.2012
Veröffentlicht am : 01.11.2019
 

Um diesem Irrsinn etwas entgegenzusetzen, müsste man Fleisch gesetzlich als Grundnahrungsmittel durchsetzten. Das ist meines Wissens nach bisher noch nicht geschehen. (Gibt es überhaupt gesetzlich festgelegte Grundahrungsmittel - ausser Bier in Bayern? :-)

Wie auch immer. 

Das ist nur ein Puzzleteilchen im grossen Plan und es wird noch dicker kommen - Zug um Zug.

Aber solange der deutsche Durschschnittsbürger bei der kritischen Diskussion um die Ereignisse von "9/11" immer noch "Verschwörungstheorie" schreit, wird er (sie) filigraneren Elemente des grossen Plans, wie die Diskussion um das Fleisch (in Kombi mit Greta und dem CO2-Irrsinn), sowieso nicht blicken.

Schade eigentlich.

 

Nachdenklicher Gruss,

Dirk

 

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