Hashimoto...und was jetzt?

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Thema Hashimoto...und was jetzt?

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Veröffentlicht von: Jürgen L.
Beiträge: 267
Angemeldet am: 30.04.2002
Veröffentlicht am: 11.10.2011

Liebe Monika, solche Empfehlungen sind einfach nicht gut weil jeder Körper anders ist. Sie kann doch einfach mal drei Monate lang 4000 iE nehmen und dann wieder messen wie der Wert ist. Und dann mit der Dosis spielen. Am regelmässigem Messen kommt man nicht vorbei. Und.... so ist das nun mal wenn man Blutwerte will macht der Arzt Ärger. Anscheinend gibt es aber Labore in jeder größeren Stadt wo man das einfach so machen kann und quasi ankreuzt welche Wert man will. Du kannst einen Beitrag über die Suchfunktion finden.

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Veröffentlicht von: Monika W.
Beiträge: 495
Angemeldet am: 27.04.2006
Veröffentlicht am: 10.10.2011

So - meine Bekannte mit Hashimoto hat jetzt ihren Vitamin D Wert messen lassen. Mit 20,7 liegt er gerade noch in dem Bereich, den das Labor als ok ansieht, allerdings mit dem Hinweis, dass die bei Werten unter 30 schon von einem Mangel sprechen. Der zuständige Arzt jedoch meinte, dass man da auf keinen Fall etwas machen müsse - das Labor würde das immer schreiben. Es war auch gar nicht so einfach, ihn überhaupt dazu zu bewegen, den Wert zu messen. Auf Nachfrage bei der Hashimoto-Spezialistin (die auch Coautorin des in diesem Thread weiter oben unter 1. empfohlenen Buchs ist, meinte die etwas von 1000 I.E. pro Tag, die man bei einem solchen Wert schon nehmen sollte. Auch das ist für mein Verständnis VIEEEEELLL zu wenig, wenn ich andererseits lese, dass schon mal eine Erhaltungsdosis von 5000 I.E. notwendig ist, und zudem das Vitamin D ja übelst wichtig ist. Und der jetzige Wert am Ende des Sommers gemessen wurde, wo er eigentlich seinen höchsten Stand hat. Im Buch Frohmedizin wird zudem eine Untergrenze von 60 angegeben. Falls also irgendjemand weiß, wie lange diese Stoßtherapie aus der News dauern sollte und mit welcher Dosis bei entsprechenden Ausgangswerten gearbeitet wird, wäre ich um eine Antwort sehr dankbar.

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Veröffentlicht von: Monika W.
Beiträge: 495
Angemeldet am: 27.04.2006
Veröffentlicht am: 29.08.2011

Habe heute mit einer Bekannten gesprochen, die Hashimoto hat. In der News "Ihre Riesenchance" vom 07.04.2011 wird da von einer Stoßtherapie mit hochdosiertem Vitamin D über 10.000 IE berichtet. Wie genau sieht diese Stoßtherapie aus? Dauer? Dosierung? Was wird sonst noch geraten? Zink, Selen Dosierung?

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Veröffentlicht von: Jürgen L.
Beiträge: 267
Angemeldet am: 30.04.2002
Veröffentlicht am: 30.11.2009

Die News von heute 30.11. könnte helfen. Hat jemand erfahrung mit seinem Vitamin D Spiegel?

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Veröffentlicht von: Jürgen L.
Beiträge: 267
Angemeldet am: 30.04.2002
Veröffentlicht am: 09.09.2009

Hallo Sabine, Herr Dr. Strunz hat hashimoto nicht diagnostiziert. Er hat mich mit meinen Blutwerten zu einem Endokrinologen geschickt, da wurde es dann festgestellt. Ich hätte es wohl gar nicht gemerkt, dass ich Hashimoto oder irgendwas habe. Mit dem Gewicht hat das bei mir jedenfalls nichts zu tun, ich bin gott sei dank schon immer schlank. Ob die Schilddrüse mal wieder normal arbeitet? Wie meinst du das? Ich bin nun mit Tabletten eingestellt und die Werte sind gut. Allerdings habe ich mir fest vorgenommen Hashimoto zu besiegen. Ich bin nur nicht im klaren, wie ich es überhaupt merken soll, wenn ich kein hashimoto mehr habe.

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Veröffentlicht von: Sabine M.
Beiträge: 3
Angemeldet am: 28.08.2009
Veröffentlicht am: 07.09.2009

hallo jürgen,ich wollte nur wissen,was hat dr.strunz zu hashimoto gesagt,als er die diagnose gestellt hat? ich meine bezüglich belastungsfähigkeit, ernährung, und so weiter, kann sein,dass die schilddrüse wieder normal arbeitet irgendwann? grüße sabine

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Veröffentlicht von: Carolin D.
Beiträge: 41
Angemeldet am: 10.08.2009
Veröffentlicht am: 24.08.2009

Hallo zusammen, vielen Dank für eure Antworten. Ich werde mir auf jeden Fall dieses "Schilddrüsenbuch" besorgen. Was mir zu schaffen macht ist ein Dauerinfekt, der sich in permanenten Halsschmerzen und Schnupfen äußert.Dadurch fühle ich mich schlapp.Ich war jetzt schon bei zwei HNO-Ärzten, die aber keine Ursache feststellen konnten. Werde Stefanies Dosierungsempfehlungen austesten, die ich allerdings bis auf die höhere Selendosis schon so einnehme. Vielleicht hilft mir ja ein Schub mit höherem Zink? Im Moment denke ich, dass die SD einfach noch nicht optimal eingestellt ist und ich vielleicht noch gegen Windmühlen ankämpfe. Ich nehme eure Beiträge als Ermutigung und schaue mal, wie es in den nächsten Wochen so läuft...mit der SD und dem Joggen im Wald. Herzliche Grüße Carolin

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Veröffentlicht von: Stefanie W.
Beiträge: 14
Angemeldet am: 17.03.2008
Veröffentlicht am: 20.08.2009

Hallo zusammen, ich bin auch ein Hashi und muss Schilddrüsenhormone nehmen. Jahrelange für mich unerklärliche Gewichtszunahmen, Depression, ständige Müdigkeit, körperliche Kälte, schlechte sportliche Belastbarkeit waren "normal". Es ist erstmal das wichtigste, dass die Schilddrüsen-Werte ins Lot gebracht werden. Daher natürlich messen lassen - da muss man eventuell auch zu mehreren Ärzten gehen, denn die Auslegung der Werte ist immens verschieden...! Selen ist unbedingt empfehlenswert, allerdings ruhig in höheren Dosen, als immer empfohlen wird (200 mg). Das muss man bei sich selbst ausprobieren. Selen fördert die körpereigene Schilddrüsenhormonproduktion, was sich bei mir mit "Wachheit" wiederspiegelt. Ich nehme min. 400mg täglich. 500mg Vitamin C und 50mg Zink, da mein Immunsystem völlig im Keller war (anfangs die doppelte Dosis). Dies hat sich inzwischen deutlich gebessert! Ebenso kann ich eine eiweißreiche Ernährung, bzw. kohlenhydratarm, absolut empfehlen, gerade, wenn der Körper mit dem Stoffwechseln hinkt. Auf Hashi-Internetforen sollte man kritisch bleiben, da tummeln sich v.a. sehr schwere Fälle und v.a. viele, die einfach nur Jammern wollen, anstatt selbst etwas zu tun. Das Buch "Die gesunde Schilddrüse", kann ich dagegen ebenfalls empfehlen. Ich habe mir all diese Infos mühsam zusammengetragen (Strunz, Arzt, Bücher, Internet...), meinen Verstand vieles kritisch abwägen lassen und haben für mich diese Lösung gefunden: Hormone, Selen, VitC, Zink, richtiges Essen und natürlich Laufen haben bei mir eine absolute Lebensqualitätverbesserung bewirkt.

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Veröffentlicht von: Claudia H.
Beiträge: 117
Angemeldet am: 01.01.2002
Veröffentlicht am: 11.08.2009

Hallo zusammen, ich empfehle Euch zwei Bücher, die Ihr unbedingt lesen solltet: 1. "Leben mit Hashimoto-Thyreoiditis" von Dr. med. Leveke Brakebusch und Prof. Dr. Armin Heufelder, ISBN 3-88603-837-8; 2. "Die gesunde Schilddrüse" von Mary J. Shomon, ISBN 3-442-16388-9. Weiterhin gibt es ein sehr gutes Forum unter hashimotothyreoiditis.de. Prof. Dr. Armin Heufelder in München und Prof. Dr. Hotze in Mainz gehören übrigens zu den besten SD-Ärzten in Deutschland. Tauscht Euch am besten im Hashi-Forum aus und stellt alle Blutwerte mit in Euer Posting. Ich habe auch Hashi; wurde vor ungefähr acht Jahren diagnostiziert, da ich damals nach einer Erkältung eine subakute Thyreoiditis de Quervain bekam. Anlässlich meines Arztbesuches und der Diagnose subakute Thyreoiditis de Quervain wurde dann die Grunderkrankung Hashi festgestellt. Das einzige Hashi-Symptom zuvor war, dass ich ein totaler Frostköttel war, Gesichtsprobleme hatte ich nie. Mir geht es überigens sehr gut, dies als Aufmunterung für Euch. Hashi bringt viele viele verschiedene Gesundheitsprobleme mit sich, die Bücher geben auf jeden Fall Antworten auf viele Fragen. Im Buch von Leveke Brakebusch sind auch Hashi-Gruppen in verschiedenen Städten aufgeführt, mit denen man sich austauschen kann. Seminare bietet auch Prof. Hotze in Mainz an. Alles Gute Claudia

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Veröffentlicht von: Jürgen L.
Beiträge: 267
Angemeldet am: 30.04.2002
Veröffentlicht am: 11.08.2009

Hallo Carolin! Mir geht es genau so wie dir. Ich war auch im März oder April bei Herrn Doktor Strunz und er es wurde Hashimoto so nebenbei festgestellt. Bei mir ist es nicht so, dass ich an Gewichtszunahme leide, bei mir äußert sich das Ganze etwas anders. In wie weit sich meine "Probleme" jetzt auf das Hasimoto schieben lassen oder auch nicht, kann ich noch nicht sagen. Es müssen noch Bluttests gemacht werden, denn ich habe Schilddrüsen Hormone bekommen. Aber ich weiss noch nichts konkreteres. Liebe Carolin, ich würde mich sehr gerne mit dir über "Hashimoto" austauschen. Wenn du das auch möchtest und somit einen Leidensgenossen als "Freund" haben möchtest, schreib mir doch eine Email. eddie.vedder@o2online.de Ich würde mich sehr freuen. Leider gibt es nicht so viele Möglichkeiten sich mit einem Betroffenen auszutauschen. Über den Stoffwechsel kann ich dir also leider keine Tipps geben. Ich nehme Selen und noch ein paar andere Dinge und zumindest Gewichtsmässig ist mir nichts aufgefallen. Aber ich habe schon in der Rubrik "Laufen" etwas über den 7 sekunden Sprint geschrieben, der soll den Stoffwechsel anfeuern und mir tut es richtig gut. Vielleicht ist das ja ne Idee. Grüße Jürgen

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Veröffentlicht von: Carolin D.
Beiträge: 41
Angemeldet am: 10.08.2009
Veröffentlicht am: 10.08.2009

Hallo, habe vor ein paar Tagen die Diagnose "Hashimoto" bekommen, eine Autoimmunerkrankung, die eine chronisch Schilddrüse mit Unterfunktion verursacht. An dieser Stelle auch ein herzliches Dankeschön an Dr. Strunz, der bei meiner Blutuntersuchung Anfang April festgestellt hat, dass etwas mit meiner Schilddrüse nicht stimmt. Daraufhin habe ich bei meinem HA auf eine Überweisung zum Facharzt gedrungen. Bei vorherigen Einwänden bzgl. meines Befindens,der Gewichtszunahme und anderen Beschwerden, wurde mir immer wieder zugesichert, dass meine Werte "alle im grünen Bereich " seien. Dank dem wirklich Mut machenden Gespräch mit Dr. Strunz habe ich den "Stier Dann doch noch bei den Hörnern gepackt". Meine Frage: Hat jemand Tipps, wie ich den sehr lahmen Stoffwechsel in Schwung bringen kann? Habe die "neue Diät" schon zweimal gemacht , jedoch ohne bleibenden Erfolg. Für eure Antworten bedanke ich mich schonmal im Voraus.

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