Herzinfarkt in der CH

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Thema Herzinfarkt in der CH

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Veröffentlicht von: Michaela W.
Beiträge: 1653
Angemeldet am: 19.11.2008
Veröffentlicht am: 24.11.2011

Hallo Marion, darf ich fragen wie alt Du bist und was Du beruflich machst? Da Du sehr intelligent bist, finde ich es nicht vertretbar, dass Du Dich zu einem schlechten Stundenlohn verkaufst. Ob drohender Herzinfarkt hin oder her wundert es mich, wenn jemand wie Du das über längere Zeit so hinnimmt. Das ist Sklaverei. Niemand von uns weiß, wann er stirbt. Für unsere Lebensqualität müssen wir unbedingt in der Gegenwart sorgen. Nicht erst in fünf Jahren. Ich bin jetzt 39 und habe schon vor Jahren nur das eine Ziel gekannt: hoher Stundenlohn und dann Arbeitszeit auf 30 Stunden verkürzen. Ich habe es nicht bereut. Ich arbeite wirklich gern. Jetzt noch lieber als früher. Aber ich habe auch gefühlte eine Million Hobbies und Interessen. Es gibt so viel schönes zu erleben, und der Tag hat eben nur 24 Stunden. Ich sags mal so: ich hätte auch die Kraft, 60 Stunden die Woche zu arbeiten auf hohem Niveau, aber nur zu meinen Konditionen und nur für ein saftiges Gehalt. So behandle ich auch Leute, die für mich arbeiten. Ich will nur die besten, und wenn die sagen, sie wollen 25 EUR für die Stunde, dann zahl ich 35. Und dann erwarte ich Leistung. Nicht mal meine Putzfrau bekäme von mir jemals weniger als 12 EUR die Stunde. Meine Ansprüche sind hoch und die setze ich durch. Dieses nebulöse „Ich steig aus.“ hört man oft. Was soll es konkret bedeuten? Keiner von uns kann aussteigen. Wir Menschen sind aufeinander angewiesen. Ein Leben außerhalb der Gesellschaft existiert nicht. Besonders als Arbeitslose wärst Du immer auf den Goodwill anderer angewiesen. Ich rate Dir: gib nicht auf, sondern schraub Deine Erwartungen an das Leben hoch!!! LG, Michaela

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Veröffentlicht von: Markus B.
Beiträge: 412
Angemeldet am: 20.10.2010
Veröffentlicht am: 24.11.2011

hi marion sorry zu hören, dass du hier ein "schwieriger" fall bist. aber ich denke du weisst, was du zu tun hast und wirst es drum auch schaffen. ich könnte ev. auch dazu gehören, ich weiss es nicht, noch nichts gemessen und ich bin im strunzen seit 3 monaten nicht annähernd perfekt. mein grossvater und vater sind auch viel zu früh gestorben an herzinfarkt und waren bis dahin super gesund (laut drohmedizin). mal schauen wie es dann bei mir aussehen wird. kann dich verstehen, von wegen leben geniessen, früh in rente, falls du das schaffen kannst, finanziell. good luck!

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Veröffentlicht von: Maritta R.
Beiträge: 375
Angemeldet am: 20.01.2009
Veröffentlicht am: 24.11.2011

Hallo Marion, sieh nicht so schwarz. In der Familienlinie meines Vaters sind die Männer auch alle pünktlich mit Eintritt des Rentenalters weggestorben. Die Frauen später, aber auch Herzinfarkt. Er stammt aus Familie vom Land mit einem kleinen Bauernhof und ist heute 82 Jahre. Wenn du den Stress in Verdacht hast, dass er dich zu früh das Leben kostet, wäre doch das der Ansatzpunkt, den zu neutralisieren. Wobei wir wieder bei der Meditation wären, Yoga oder dgl. Innere Ruhe finden trotz äußerem Stress. Unsere Nachsicht, dem Staat als nicht-Arbeitende auf der Tasche zu liegen, brauchst du sicher nicht :) Hauptsache, du postest weiter mit :) Vielleicht ist ja auch die Arbeit, die du für 9,32 die Stunde tust auch nicht das, wozu du berufen bist? Manchmal macht auch das "Nichtstun" Stress. Du wirst schon herausfinden, was dir dann gut tut. Nur Mut ... und Gelassenheit. Liebe Grüße Maritta

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Veröffentlicht von: Maritta R.
Beiträge: 375
Angemeldet am: 20.01.2009
Veröffentlicht am: 23.11.2011

Ja Markus, freuen wir uns, dass wir eine andere Sichtweise annehmen durften :) ... und nicht mehr kämpfen müssen... mit Briefen an Sender. .. nur um die Lieben kümmern, die einem am nächsten stehen und diese sanft mitnehmen. Das Umdenken funktioniert nur aus jedem selbst heraus. Und glaub mir, es werden immer mehr, die anfangen zu zweifeln und nachzudenken. Früher hab ich die Dicken nicht verstanden, heute tun sie mir leid, weil ich immer denke, die wissen es nicht besser. Es ist so einfach, wie es Dr. Strunz so simpel im Seminar verdeutlicht: Der Körper kann nur von dem leben, was wir da oben - Finger deutet auf die Futterlulke :) reinschieben. Im positiven wie im negativen Sinn. total LOGISCH. wenn man es dann noch vertieft, kommt eben noch die Bewegung und das Mentale dazu... wenn man erst mal den Einstieg gefunden hat. Schön immer wieder, euch alle an der Seite zu wissen :) Liebe Grüße

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Veröffentlicht von: Marion Z.
Beiträge: 1104
Angemeldet am: 24.09.2008
Veröffentlicht am: 23.11.2011

Markus, er meint das Lipoprotein a. Hab ich auch vererbt. Ist wirklich nicht viel zu beeinflussen. Lt. Dr. Strunz viel Vitamin c, Lysin und B3. B3 in rauhen Mengen 500 - 1000 mg greift aber auf Dauer die Nerven an. Siehe darüber auch in Frohmedizin. Ich versuch halt die anderen Faktoren: Cholesterin, Triglyzeride und Homocystein klein zu halten. DAS geht mit Bewegung und Ernährung, doch Lipoprotein a ist mitgegeben. Ich bin leicht über dem empfohlenen Höchstwert, aber klar, ich hab auch Angst. Die Oma: 4 Herzinfarkte - tot. Mein Vater, Herzinfarkt als er grad mal so alt war wie ich jetzt, war sonst immer fidel und gesund. Mein Onkel starb daran, als ich noch nicht auf der Welt war, ohne Vorwarnungen, mit 22, sonst das blühende Leben! Ich kenn zwar deren Werte nicht, wie weit die über dem Höchstwert drüber waren, aber alle waren schlank und hatten zumindest keinen Bürojob. Vater: Masseur, Oma: Bedienung, Onkel: gerne geschwommen. Ich hätt halt schon noch gern meine Rente erlebt und überleg schon dauernd hin und her, ob ich nicht Arbeitszeitverkürzung beantrage, damit ich wenigstens noch etwas Lebenszeit genießen kann, falls ichs bis zur Rente nicht schaffe. Oder in 5 Jahren ganz kündige und ein alternatives Leben versuch. Ich will mich nicht vom Stress kaputt machen lassen. Ich weigere mich für allgemeine Meinungen wie "Aber Du MUSST doch arbeiten! Du kannst doch nicht auf Kosten anderer leben...!" mein Leben aufs Spiel zu setzen. Ich glaub, in 5 Jahren setz ich mich ab und steig aus. Ich muss unbedingt eine gelassenere Einstellung dazu und eine ganz andere Sichtweise aufs Leben gewinnen, sonst schaff ichs vielleicht nicht mal bis dahin. Ich bitte jetzt schon mal um euer aller Verständnis und Nachsicht, wenn ich dann den Sozialstaat um Unterstützung angehe. Angesichts dieses Damoklesschwertes über meiner Zukunft bin ich nicht mehr lange bereit meine Lebenszeit für 9,32 Euro die Stunde zu verkaufen. Danke M.

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Veröffentlicht von: Markus B.
Beiträge: 412
Angemeldet am: 20.10.2010
Veröffentlicht am: 22.11.2011

ich habe vor ein paar tagen eine gesundheitssendung auf einem schweizer fernsehsender gesehen. da wurden 2 fälle vorgestellt: 1. altbundesrat merz nach seinem herzinfarkt. da wurde diskutiert im studio zusammen mit einem dr. prof. weissauchnichtmehrwie er heisst. fazit: merz hat alles richtig gemacht. sport jeden tag. nur hat er sich zu wenig oft beim arzt checken lassen. der dr. prof. meinte, ernährung spiele kaum eine rolle, das wäre alles das cholesterin, und das wäre zu 90% vererbt. liesse sich kaum was machen. 5 bypasses gesetzt und merz geht es gut. mehr kann man nicht machen. 2. ein fall per eingespieltem video. kleiner herzinfarkt von einem 39 jährigen mann, der seit jung sportlich war. er hätte halt das seltene cholesterin-klein-a oder so etwas. selten aber eben, gibt herzinfarkt. kann man auch nicht viel machen, ist vererbt, ernährung spielt kaum eine rolle. den typen hättet ihr aber mal sehen sollen, der war ziemlich übergewichtig und von beruf bäcker. das sind dann genau die sendungen, die otto normalverbraucher schaut und mit dir diskutiert und felsenfest behauptet: da kann mann nichts machen. zum glück wissen wir es viel besser. früher hätte ich dem sender geschrieben. das lasse ich mittlerweile und bin glücklich, dass ich gut ohne KH leben kann.

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