Heutige News: Kohlenhydrate

  Sie haben  Lesezeichen
Thema Heutige News: Kohlenhydrate

1 bis 20 von 23     Sortieren:  Neuester Ältester

pro Seite
Seite:
  1. 1
  2. 2
  Beitrag
Veröffentlicht von: Thomas V.
Beiträge: 181
Angemeldet am: 27.01.2016
Veröffentlicht am: 16.03.2016

so allmählich bezweifel ich die aussagen des docs hinsichtlich der Ernährung von Naturvölker.

er postete einmal den ethnischen atlas, in dem unter anderem die ernährung von Naturvölkern dargestellt wurde. danach haben die sich zu ca 50% pflsnzlich ernährt, die anderen 50% waren tierischen ursprungs.

der doc folgerte daraus, dass die pflanzliche Kost niedrig glykämisch war und die tierische kost fettarm...meine frage: woher bekamen diese menschen ihre energie?

ich vermute eher, das jedes volk -ausnahme die inuit - irgendeine pflanzliche "carbbombe" hatten. dadurch hatten die ihre energie, schonten ihre eiweissreserven.

beispiel die Indianer...vom doc gern zitiert{#emotions_dlg.wink}

kartoffel, Mais, ghia, quinoa...alles indianische kost und bei uns bekannt...oder im regenwald: maniok! daraus wurde/wird brot gebacken. alles sehr carblastig.

es ist also nicht so, dass naturvölker keine /wenig carbs aßen .

wenn jetzt jemand das argument bringt, das seien keine jäger uns Sammler..richtig!

Beispiel apachen (indianerstamm)...waren jäger und Sammler. überfielen aber gern die navajos und hopi, die Ackerbau betrieben...und bereicherten sich an deren kost.

das wort apache bedeutet in der navajosprache sinnigerweise feind..!

so bekamen dann die jäger ihren mais{#emotions_dlg.laughing} 

Gefällt Mir Button
4 Personen gefällt dieser Beitrag
Veröffentlicht von: Thorsten St.
Beiträge: 578
Angemeldet am: 04.06.2014
Veröffentlicht am: 16.03.2016

Hallo Thomas,

"woran merkst du, dass du das eiweiss nicht verzuckerst, sondern sinnvoll abspeicherst?"

Wie gesagt, zum Teil direkt an der Leistungsfähigkeit. Es "geht" einfach mehr beim HIIT oder Krafttraining. Die Regeneration ist gut, nach Ausdauereinheiten kommt keine "Fröstelphase" und ich habe einen deutlich spürbaren Bewegungs-/Aktivitätsdrang. Die Karbs wollen verstoffwechselt werden.

"in meinen "spitzenzeiten" verdrückte ich schon mal 800g kh ohne zuzunehmen...leider auch keine muskelmasse."

Da braucht's dann beides, Karbs als Treibstoff und EW für Proteinsynthese/Muskelaufbau.

 

LG,
Thorsten

Gefällt Mir Button
1 Person gefällt dieser Beitrag
Veröffentlicht von: Thomas V.
Beiträge: 181
Angemeldet am: 27.01.2016
Veröffentlicht am: 15.03.2016

thorsten, beim krafttraining habe ich auch unter low carb gute power. nehme dann vorher 30 g eiweiss plus 20g mtc öl.dazu 10g glutamin.

woran merkst du, dass du das eiweiss nicht verzuckerst, sondern sinnvoll abspeicherst?

mehr power hatte ich am besagten refeed day, als ich nur die kurzkettigen carbs und wenig fett (unter 70g) verzehrte.bei jedem satz machte ich 2 wiederholungen mehr, oder legte mehr gewicht auf.

mache seit 28 jahren krafttraining. in meinen "spitzenzeiten" verdrückte ich schon mal 800g kh ohne zuzunehmen...leider auch keine muskelmasse.

Gefällt Mir Button
0 Personen gefällt dieser Beitrag
Veröffentlicht von: Thomas V.
Beiträge: 181
Angemeldet am: 27.01.2016
Veröffentlicht am: 15.03.2016

hallo Thorsten und Jean. Danke für eure tips!

bei der kalorienzahl von carbs und Eiweiß habe ich mich wohl vertan. dann esse ich wohl knapp 3000 kalorien pro tag...und halte damit meine 71/72 kilo bei 1.82 so gerade.

ohne krafttraining würde ich sogar abnehmen.

werde jetzt mal an meiner insulinsensitivität arbeiten.

Gefällt Mir Button
0 Personen gefällt dieser Beitrag
Veröffentlicht von: Jean S.
Beiträge: 141
Angemeldet am: 12.03.2016
Veröffentlicht am: 15.03.2016

Hallo Thomas,

Die allgemein Empfehlung für Eiweiß bei ketogener Ernährung liegt bei 0,8 - 1 Gr pro KG Körpergewicht.
High Fat ohne Ketose = Latente Gefahr für Metaboles Syndrom.

 

Liebe Grüße,

Gefällt Mir Button
1 Person gefällt dieser Beitrag
Veröffentlicht von: Thorsten St.
Beiträge: 578
Angemeldet am: 04.06.2014
Veröffentlicht am: 15.03.2016

Hallo Thomas,

wenn ich mir dei "Tagesratione so anschaue, komme ich  auf 2700-2900kcal:

55g carbs * 4,1kcal/g = 225,5kcal200g Fett * 9,3kcal/g = 1860kcal
160g EW * 4,1 kcal/g = 656kcal
200g EW * 4,1 kcal/g = 820kcal
-------------------------------------
Gesamt: 2741,5 - 2905,5 kcal

Wie kommst du auf die nur 2,5 kcal für je 1g KW / EW?

Laut Wikipedia kann der Mensch pro Tag per Glukoneogenese 180-200g Glukose selber herstellen.

Ich liege meist so im Bereich 100-120g KH; an intensiven Trainingstagen (Krafttraining) auch mal bei über 200g.

Ich will mein Eiweis lieber dort einstzen, wo es sinnvol ist: Proteinsysthese, Muskelaufbau, Immunsystem. Reparatur. Was habe ich gekonnt, wenn ich durch LowCarb / High Protein  physilogisch insulinresistent werde und das Eiweiss verschwende.
Ich kann mit gutem Bauholz einen Wintergarten bauen, oder es zum Heizen verfeuern. Verfeuern kann ich aber auch Abfallholz und Kronenholz; nur eine Wintergarten kann ich nicht sinnvoll daraus bauen. Eigentlich keine Frage, was sinnvoller ist, oder?

Wenn Du Karbs gut verbrennst (!) und verträgst und auch keine heftigen Blutzuckespitzen produzierst, gibt es keinen Grund das zu ändern. Regelmäßig noch einen Blick auf den Langzeitzucker (<5,7%).
Wer sich mehr bewegt und mehr verstoffwechselt, kann auch mehr Karbs vertragen. Ich achte nur darauf Gluten möglicht niedrig zu halten; das bekommt mir besser, ohne dass ich an einer Glutenunerträglichkeit leiden würde. Zusätzlich füttere ich meine Darmbakterien mit 2-4 gehäuften Teellöffeln Kartoffelstärke. Ich habe das Gefühl, das bekommt mir.

Das die Karbs reichen, merke ich direkt an meiner Leistungsfähigkeit im Kraftbereich und an einer guten Regeneration nach dem Training (Eiweiß -> Proteinsynthese statt Gluconeogenese?).

LG,
Thorsten

 

Gefällt Mir Button
2 Personen gefällt dieser Beitrag
Veröffentlicht von: Thomas V.
Beiträge: 181
Angemeldet am: 27.01.2016
Veröffentlicht am: 15.03.2016

thorsten, wie viele carbs ist du in etwa? misst du regelmäßig deinen eiweißspiegel oder woran merkst du ob genügend carbs vorhanden sind?

ich verbrenne carbs offenbar gut...bin davon noch nie dick geworden-muss eher darauf achten, nicht abzunehmen.

Gefällt Mir Button
0 Personen gefällt dieser Beitrag
Veröffentlicht von: Thorsten St.
Beiträge: 578
Angemeldet am: 04.06.2014
Veröffentlicht am: 15.03.2016

Hallo Andrea,

das kommt darauf an, wass du willst und wie deine Ausgangssituation ist.

Bist du metabolisch gesund oder vieleicht sogar Diabetikerin? Bist du übergewichtig? Willst du abnehmen, Ausdauer verbessern, Muskelmasse/Kraft steigern? Oder willst du einfach nur möglichst gesund und glücklich leben? Vieles läßt sich kombinieren oder bedingt einander sogar.

Meine Grundeinstellung ist, dass ich zumindest keine bzw. kaum Eiweis für die Gluconeogenese "verschwenden" will. D.h. für mich, so viel Carbs wie nötig, aber so wenig wie möglich. Das Ganze möglichst glutenfrei/glutenarm und ohne ohne große Blutzuckerspitzen zu provozieren; also immer mal zwischendurch kleinere KH-Mengen als eine große Portion. Wenn ich Trainingseinheiten mit Maximalkraftanteil habe, dann können es aber auch mal ein paar Carbs mehr sein.

Zusätzlich "füttere" ich meine Darmbakterien mehr oder weniger regelmäßig mit Kartoffelstärke (Resistente Stärke) und versuche meinen Ballaststoffanteil in der Nahrung zu erhöhen und ergänze mit 1-2 EW-Shakes (~ 50-100g EW). Von meinen 3 Laufeinheiten pro Woche bestreite ich im Allgemeinen 2 nüchtern.

Ansonsten versuche ich das Thema Ernährung zwar ernst zu nehmen und mich weiter zu optimieren, aber nicht ins Dogmatische zu verfallen. Das Leben soll auch schon noch Spaß machen. Dazu gehört für mich auch mal ein Glas Wein oder auch mal ein Bier nach einem langen Tag im Garten. Wenn mal zwischendurch ein Kilo mehr auf den Rippen hängt, ist das nicht tragisch, solange die Grundtendenz (sinkender Körperfettanteil) intakt bleibt und die Fitness weiter zunimmt.

Es gibt kein Rezept, dass für alle gleichermaßen sinnvoll und praktikabel ist. Es kommt auch sehr auf den Kontext an; wo stehst du, wo willst du hin.

LG,
Thorsten

Gefällt Mir Button
7 Personen gefällt dieser Beitrag
Veröffentlicht von: Andrea G.
Beiträge: 13
Angemeldet am: 02.08.2014
Veröffentlicht am: 15.03.2016

Hallo Thorsten,

Du schreibst:

"Das Problem ist, wer sich LC ernährt und High Protein, in der Hoffnung das sei Ketogen, verliert seine metaboische Flexibilität, kommt eben nicht in Ketose, erwirbt eine physiologische Insulinresistenz und zerschießt sich langfristig (!) seinen Stoffwechsel.
Wenn man dann noch regelmäßig (täglich?) Ausdauersport betreibt, bekommt man von den Negativeffekten vielleicht lange Zeit noch nicht mal etwas mit."

Das ist leider auch meine Erfahrung. Bin nicht so ganz sicher, wie ich jetzt damit umgehen soll.

Viele Grüße
Andrea

Gefällt Mir Button
1 Person gefällt dieser Beitrag
Veröffentlicht von: Thomas V.
Beiträge: 181
Angemeldet am: 27.01.2016
Veröffentlicht am: 13.03.2016

hallo thorsten, habe nochmal nachgerechnet. mein gesamtkalorienverbrauch liegt um 2500. carbs habe ich um die 50g und in verbindung mit mtcöl messe ich auch ketonkörper im urin. ab ca. 55g carbs sind keine ketonkörper nachweisbar.

eiweiss nehme ich 160 bis 200 g..wiege 72 kg bei 1.82.

fett esse ich um die 200 g in form von tierischen fetten, mtc, oliven- und leinöl.

bei 9 kalorien auf ein g fett und 2.5 kalorien bei carbs und eiweiss, komme ich auf das ketoverhältnis 5% carbs, ca. 15% eiweiss und 80% fett.

trotzdem gluconeogenese, bei niedrigem eiweißspiegel und steigendem nüchternzucker.

wie gesagt...momentan steuere ich mit carbs dagegen.

Gefällt Mir Button
0 Personen gefällt dieser Beitrag
Veröffentlicht von: Thorsten St.
Beiträge: 578
Angemeldet am: 04.06.2014
Veröffentlicht am: 13.03.2016

Hi Thomas.

 

"genau...ketose ist kaum eiweiss! und wie soll man dann den vom doc angestrebten eiweissspiegel von 8 plus erreichen?

darum meine frage zur eierlegenden wollmilchsau: gefordert wird low carb/ketose und die hohen eiweissspiegel plus niedrigem nüchternzucker. wie soll das zusammen gehen?"

 

Ich bin überzeugt: Langfristig gar nicht.

Das Problem ist, wer sich LC ernährt und High Protein, in der Hoffnung das sei Ketogen, verliert seine metaboische Flexibilität, kommt eben nicht in Ketose, erwirbt eine physiologische Insulinresistenz und zerschießt sich langfristig (!) seinen Stoffwechsel.
Wenn man dann noch regelmäßig (täglich?) Ausdauersport betreibt, bekommt man von den Negativeffekten vielleicht lange Zeit noch nicht mal etwas mit. Wer kann sich denn schon (mehrmals) jährlich eine umfangreiche Blutuntersuchung leisten?

Es ist dann evtl. so, wie in der News vom 07.03.2016 "Ist Diabetis Typi I wirklich nicht heilbar?"
Die Antwort mus natürlich lauten NEIN, ist sie nicht. Man kann aber die Symptome auf null drücken, dass sie nicht mehr in Erscheinung treten.

Das Gleiche kann ich mit falsch verstandener LC Ernährung plus Sport. Ich merke gar nicht unbedingt, wie ich in eine physiologische Insulinresistenz rutsche.

Reinhard hat es auf den Punkt gebracht. Was passiert denn dann? Der Zucker (Gluconeogenese) schwimmt im Blut, Insulin wirkt nicht mehr richtig, die Bauchspeicheldrüse fährt die Insulinproduktion hoch bis an den Anschlag und wird über die Jahre überlastet und geht kaputt. Et viola: Diabetis!

Mir fehlt bei dem plakativen Low-Carb vom Doc der Hinweis auf die richtige Anwendung, den Kontext. Mit Weglassen von Carbs alleine ist es meiner Überzeugung nach nicht getan.

 

LG,
Thorsten

Gefällt Mir Button
3 Personen gefällt dieser Beitrag
Veröffentlicht von: Thomas V.
Beiträge: 181
Angemeldet am: 27.01.2016
Veröffentlicht am: 12.03.2016

genau...ketose ist kaum eiweiss! und wie soll man dann den vom doc angestrebten eiweissspiegel von 8 plus erreichen?

darum meine frage zur eierlegenden wollmilchsau: gefordert wird low carb/ketose und die hohen eiweissspiegel plus niedrigem nüchternzucker. wie soll das zusammen gehen? 

Gefällt Mir Button
3 Personen gefällt dieser Beitrag
Veröffentlicht von: Jean S.
Beiträge: 141
Angemeldet am: 12.03.2016
Veröffentlicht am: 12.03.2016

Das Thema Ketose bei epileptischen Kindern ist durchaus wichtig, es genügt keineswegs Kartoffeln und Brotwegzulassen. Ketogene Ernährung besteht zu ca. 80% aus Fett, 15% Eiweiss und 5% Kohelnhydrate.
Vereinfacht gesagt: Ketose = Low Carb + High Fat  / Gluceogenese = Low Carb + High Protein.
Leider differenziert Dr. Strunz das kaum in seinen Beiträgen. Eine gute Beratung für Eltern mit epileptischen Kindern
halte ich durchaus für sinnvoll wenn man bedenkt daß bestimmt viele keine Ernährungsspezialisten sind.

Liebe Grüße,

Gefällt Mir Button
5 Personen gefällt dieser Beitrag
Veröffentlicht von: Thomas V.
Beiträge: 181
Angemeldet am: 27.01.2016
Veröffentlicht am: 12.03.2016

bin jetzt dabei, habe die carbs auf ca. 150 bis 200 erhöht und setze dabei auf langkettige: etwas vollkornbrot,cashews (30% kh-anteil), hülsenfrüchte, und werde resistente stärken einsetzen. 

anfangs schnellte der nüchternzucker bei dieser Variante wieder auf 120 hoch,sank dann aber die nächsten tage kontinuierlich und heute, 3 Tage nach refeed lag ich bei 101. wird jetzt wohl zügig unter 100 gehen.

habe die fette drastisch reduziert, eiweissmenge bebehalten und die carbs moderat um 100 bis 150 g pro tag erhöht. vielleicht erhöhe ich noch etwas, orientiere mich an den messungen.

wenn sich alles wieder normalisiert hat, wechsle ich wieder richtung lowcarb - stichwort metabolische flexibilität.

das einzige, was sich mir nicht erklärt, ist die Reaktion des cholesterins auf low carb. mit dem zucker erhöhte sich auch das ldl drastisch, während das hdl abfiel. triglizeride lagen nüchtern zwar bei 50, schnellten aber nach der Mahlzeit sofort auf 168. gesamtcholesterin erhöhte sich von 130 auf 145. gehe aber davon aus, dass sich mit dem zucker auch die fettwerte wieder normalisieren.

Gefällt Mir Button
0 Personen gefällt dieser Beitrag
Veröffentlicht von: Reinhard S.
Beiträge: 163
Angemeldet am: 26.08.2015
Veröffentlicht am: 12.03.2016

Du hast selber ja an anderer Stelle ("Eierlegende Wollmilchsau") über deine eigenen Erfahrungen und Blutzuckerprobleme/-schwankungen (Insulinresistenz bzw. Glukose-Intoleranz) mit Low-/no-carb berichtet, die sich nach dem Refeed von kurzkettigen KH (hochgiftiger Zucker!) sofort in Wohlgefallen aufgelöst zu haben scheinen. Wie sagt der Doc: nur die eigene Erfahrung zählt. Das heisst dann doch, dass dein Organismus sich an dauerhafte LC nicht adaptieren zu können scheint.

C. Michalk plädiert für metabolische Flexibilität, indem man die jeweiligen Ernährungszyklen immerzu wechselt. LC als alleinige dauerhafte Ernährungsform ist bei manchen/vielen sicher kontraproduktiv.

Gefällt Mir Button
2 Personen gefällt dieser Beitrag
Veröffentlicht von: Thomas V.
Beiträge: 181
Angemeldet am: 27.01.2016
Veröffentlicht am: 11.03.2016

also Rainer, wenn ich das alles so lese, mir dann noch vor Augen führe, dass low carb auch noch die anabolen hormone...Stichwort testosteron...senkt, dann kann ich mir lc nicht als dauerernährung vorstellen. man müsste immer mal wieder refeedphasen einlegen. damit würde man auch die metabolische flexibilität fördern und eine hohe insulunsensitivität erreichen.

meiner meinung nach, sind die low carb - thesen des docs nicht zu halten. zum glück erwähnt er immer die notwendigkeit des regelmäßigen  messens...so kann jeder es selbst überprüfen. einfach den nüchternzucker messen. messgeräte bekommt man für 15 euro{#emotions_dlg.wink}

Gefällt Mir Button
1 Person gefällt dieser Beitrag
Veröffentlicht von: Reinhard S.
Beiträge: 163
Angemeldet am: 26.08.2015
Veröffentlicht am: 11.03.2016

Nicht ganz, Thomas. Auch eine low-carb-induzierte physiologische Insulinresistenz ist eine Insulinresistenz, wenngleich (noch) keine pathologische mit Krankheitswert. Es besteht langfristig dann aber das Risiko von Hyperinsulinämie bzw. Hyperinsulinismus, weil die Bauchspeicheldrüse anfangen kann, zu viel vom Hormon Insulin ins Blut abzugeben. Überproduktion von Insulin. Und dann hast du genau das Gegenteil des ursprünglich beabsichtigten tiefen Insulinspiegels. Dazu noch eine Glukose-Intoleranz, weil die Körperzellen auf das Insulin nicht mehr (gut) ansprechen und die Glukose nicht mehr (gut) aufnehmen können. Bei etwas Pech hast du dann hohe Insulinwerte bei hohem Blutzucker = Diabetes II.

Gefällt Mir Button
2 Personen gefällt dieser Beitrag
Veröffentlicht von: Silvia P.
Beiträge: 59
Angemeldet am: 01.08.2015
Veröffentlicht am: 11.03.2016

Hallo Ihr Lieben,

 

interessant, was Ihr hier berichtet! Nun bin ich wirklich gespannt, wie es um meine aktuellen Eiweißwerte steht. Erwarte gerade den zweiten Teil des Befundes.

 

Zu dem Thema Kohlenhydrate / Eiweiß wäre wohl ein wenig "Nachhilfe" in Form einer News von Herrn Dr. Strunz wünschenswert, wenn ich mir hier die Bedenken bezüglich Low Carb so ansehe. Leider fehlen mir die Kenntnisse über die detaillierten Abläufe im Körper bei Low Carb Ernährung - bin ja keine Wissenschaftlerin. ;-) Ich vertraue darauf, dass es funktioniert, wenn unser Doc das sagt. An mir selbst konnte ich den positiven Effekt eines konstanten Idealgewichts beobachten (gesundheitsschädliches und hässliches Fettbäuchlein gänzlich und dauerhaft verschwunden. ;-)

 

Aber zusätzliche Eiweißprodukte sind wohl unverzichtbar? Ich hatte deutlich mehr Energie, als ich noch regelmäßig Power Eiweiß zu mir nahm.

 

Liebe Grüße,

Silvia

 

Gefällt Mir Button
0 Personen gefällt dieser Beitrag
Veröffentlicht von: Bärbel M.
Beiträge: 98
Angemeldet am: 10.08.2013
Veröffentlicht am: 11.03.2016

Hallo,

nun habe ich aufgrund Eurer Berichte ein echtes Aha-Erlebnis: Ich esse konstant wenig KH, dafür viel Eiweiß und Fett. Eiweiß schaffe ich täglich locker 3 g pro 1 kg Körpergewicht. Umso erstaunter war ich in der Auswertung nach der Messung bei Dr. Strunz zu erfahren, einen niedrigen Eiweißspiegel zu haben. 

LG Bärbel

Gefällt Mir Button
0 Personen gefällt dieser Beitrag
Veröffentlicht von: Thomas V.
Beiträge: 181
Angemeldet am: 27.01.2016
Veröffentlicht am: 11.03.2016

hallo nina.

ich glaube nicht, dass der insulinspiegel das problem ist. unt low carb steigt einfach das gluckogen an und wird eben nicht durch insulin in den muskel gebracht!

der Muskel macht dicht und die leber produziert gluckogen aus eiweiss für das gehirn und benötigende zellen. es wird quasi gespart. dafür geht dann das eiweiss drauf.

das insulin wird bei diesem stoffwechsel tief bleiben.

Gefällt Mir Button
1 Person gefällt dieser Beitrag

1 bis 20 von 23     Sortieren:  Neuester Ältester

pro Seite
Seite:
  1. 1
  2. 2
  Sie haben  Lesezeichen