Heutige News: Kohlenhydrate

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Veröffentlicht von : Thomas V.
Beiträge: 818
Angemeldet am : 27.01.2016
Veröffentlicht am : 16.03.2016
 

so allmählich bezweifel ich die aussagen des docs hinsichtlich der Ernährung von Naturvölker.

er postete einmal den ethnischen atlas, in dem unter anderem die ernährung von Naturvölkern dargestellt wurde. danach haben die sich zu ca 50% pflsnzlich ernährt, die anderen 50% waren tierischen ursprungs.

der doc folgerte daraus, dass die pflanzliche Kost niedrig glykämisch war und die tierische kost fettarm...meine frage: woher bekamen diese menschen ihre energie?

ich vermute eher, das jedes volk -ausnahme die inuit - irgendeine pflanzliche "carbbombe" hatten. dadurch hatten die ihre energie, schonten ihre eiweissreserven.

beispiel die Indianer...vom doc gern zitiert{#emotions_dlg.wink}

kartoffel, Mais, ghia, quinoa...alles indianische kost und bei uns bekannt...oder im regenwald: maniok! daraus wurde/wird brot gebacken. alles sehr carblastig.

es ist also nicht so, dass naturvölker keine /wenig carbs aßen .

wenn jetzt jemand das argument bringt, das seien keine jäger uns Sammler..richtig!

Beispiel apachen (indianerstamm)...waren jäger und Sammler. überfielen aber gern die navajos und hopi, die Ackerbau betrieben...und bereicherten sich an deren kost.

das wort apache bedeutet in der navajosprache sinnigerweise feind..!

so bekamen dann die jäger ihren mais{#emotions_dlg.laughing} 

Veröffentlicht von : Thorsten St.
Beiträge: 1295
Angemeldet am : 04.06.2014
Veröffentlicht am : 16.03.2016
 

Hallo Thomas,

"woran merkst du, dass du das eiweiss nicht verzuckerst, sondern sinnvoll abspeicherst?"

Wie gesagt, zum Teil direkt an der Leistungsfähigkeit. Es "geht" einfach mehr beim HIIT oder Krafttraining. Die Regeneration ist gut, nach Ausdauereinheiten kommt keine "Fröstelphase" und ich habe einen deutlich spürbaren Bewegungs-/Aktivitätsdrang. Die Karbs wollen verstoffwechselt werden.

"in meinen "spitzenzeiten" verdrückte ich schon mal 800g kh ohne zuzunehmen...leider auch keine muskelmasse."

Da braucht's dann beides, Karbs als Treibstoff und EW für Proteinsynthese/Muskelaufbau.

 

LG,
Thorsten

Veröffentlicht von : Thomas V.
Beiträge: 818
Angemeldet am : 27.01.2016
Veröffentlicht am : 15.03.2016
 

thorsten, beim krafttraining habe ich auch unter low carb gute power. nehme dann vorher 30 g eiweiss plus 20g mtc öl.dazu 10g glutamin.

woran merkst du, dass du das eiweiss nicht verzuckerst, sondern sinnvoll abspeicherst?

mehr power hatte ich am besagten refeed day, als ich nur die kurzkettigen carbs und wenig fett (unter 70g) verzehrte.bei jedem satz machte ich 2 wiederholungen mehr, oder legte mehr gewicht auf.

mache seit 28 jahren krafttraining. in meinen "spitzenzeiten" verdrückte ich schon mal 800g kh ohne zuzunehmen...leider auch keine muskelmasse.

Veröffentlicht von : Thomas V.
Beiträge: 818
Angemeldet am : 27.01.2016
Veröffentlicht am : 15.03.2016
 

hallo Thorsten und Jean. Danke für eure tips!

bei der kalorienzahl von carbs und Eiweiß habe ich mich wohl vertan. dann esse ich wohl knapp 3000 kalorien pro tag...und halte damit meine 71/72 kilo bei 1.82 so gerade.

ohne krafttraining würde ich sogar abnehmen.

werde jetzt mal an meiner insulinsensitivität arbeiten.

Veröffentlicht von : Jean S.
Beiträge: 243
Angemeldet am : 12.03.2016
Veröffentlicht am : 15.03.2016
 

Hallo Thomas,

Die allgemein Empfehlung für Eiweiß bei ketogener Ernährung liegt bei 0,8 - 1 Gr pro KG Körpergewicht.
High Fat ohne Ketose = Latente Gefahr für Metaboles Syndrom.

 

Liebe Grüße,

Veröffentlicht von : Thomas V.
Beiträge: 818
Angemeldet am : 27.01.2016
Veröffentlicht am : 15.03.2016
 

thorsten, wie viele carbs ist du in etwa? misst du regelmäßig deinen eiweißspiegel oder woran merkst du ob genügend carbs vorhanden sind?

ich verbrenne carbs offenbar gut...bin davon noch nie dick geworden-muss eher darauf achten, nicht abzunehmen.

Veröffentlicht von : Thorsten St.
Beiträge: 1295
Angemeldet am : 04.06.2014
Veröffentlicht am : 15.03.2016
 

Hallo Andrea,

das kommt darauf an, wass du willst und wie deine Ausgangssituation ist.

Bist du metabolisch gesund oder vieleicht sogar Diabetikerin? Bist du übergewichtig? Willst du abnehmen, Ausdauer verbessern, Muskelmasse/Kraft steigern? Oder willst du einfach nur möglichst gesund und glücklich leben? Vieles läßt sich kombinieren oder bedingt einander sogar.

Meine Grundeinstellung ist, dass ich zumindest keine bzw. kaum Eiweis für die Gluconeogenese "verschwenden" will. D.h. für mich, so viel Carbs wie nötig, aber so wenig wie möglich. Das Ganze möglichst glutenfrei/glutenarm und ohne ohne große Blutzuckerspitzen zu provozieren; also immer mal zwischendurch kleinere KH-Mengen als eine große Portion. Wenn ich Trainingseinheiten mit Maximalkraftanteil habe, dann können es aber auch mal ein paar Carbs mehr sein.

Zusätzlich "füttere" ich meine Darmbakterien mehr oder weniger regelmäßig mit Kartoffelstärke (Resistente Stärke) und versuche meinen Ballaststoffanteil in der Nahrung zu erhöhen und ergänze mit 1-2 EW-Shakes (~ 50-100g EW). Von meinen 3 Laufeinheiten pro Woche bestreite ich im Allgemeinen 2 nüchtern.

Ansonsten versuche ich das Thema Ernährung zwar ernst zu nehmen und mich weiter zu optimieren, aber nicht ins Dogmatische zu verfallen. Das Leben soll auch schon noch Spaß machen. Dazu gehört für mich auch mal ein Glas Wein oder auch mal ein Bier nach einem langen Tag im Garten. Wenn mal zwischendurch ein Kilo mehr auf den Rippen hängt, ist das nicht tragisch, solange die Grundtendenz (sinkender Körperfettanteil) intakt bleibt und die Fitness weiter zunimmt.

Es gibt kein Rezept, dass für alle gleichermaßen sinnvoll und praktikabel ist. Es kommt auch sehr auf den Kontext an; wo stehst du, wo willst du hin.

LG,
Thorsten

Veröffentlicht von : Andrea G.
Beiträge: 17
Angemeldet am : 02.08.2014
Veröffentlicht am : 15.03.2016
 

Hallo Thorsten,

Du schreibst:

"Das Problem ist, wer sich LC ernährt und High Protein, in der Hoffnung das sei Ketogen, verliert seine metaboische Flexibilität, kommt eben nicht in Ketose, erwirbt eine physiologische Insulinresistenz und zerschießt sich langfristig (!) seinen Stoffwechsel.
Wenn man dann noch regelmäßig (täglich?) Ausdauersport betreibt, bekommt man von den Negativeffekten vielleicht lange Zeit noch nicht mal etwas mit."

Das ist leider auch meine Erfahrung. Bin nicht so ganz sicher, wie ich jetzt damit umgehen soll.

Viele Grüße
Andrea

Veröffentlicht von : Thomas V.
Beiträge: 818
Angemeldet am : 27.01.2016
Veröffentlicht am : 13.03.2016
 

hallo thorsten, habe nochmal nachgerechnet. mein gesamtkalorienverbrauch liegt um 2500. carbs habe ich um die 50g und in verbindung mit mtcöl messe ich auch ketonkörper im urin. ab ca. 55g carbs sind keine ketonkörper nachweisbar.

eiweiss nehme ich 160 bis 200 g..wiege 72 kg bei 1.82.

fett esse ich um die 200 g in form von tierischen fetten, mtc, oliven- und leinöl.

bei 9 kalorien auf ein g fett und 2.5 kalorien bei carbs und eiweiss, komme ich auf das ketoverhältnis 5% carbs, ca. 15% eiweiss und 80% fett.

trotzdem gluconeogenese, bei niedrigem eiweißspiegel und steigendem nüchternzucker.

wie gesagt...momentan steuere ich mit carbs dagegen.

Veröffentlicht von : Thomas V.
Beiträge: 818
Angemeldet am : 27.01.2016
Veröffentlicht am : 12.03.2016
 

genau...ketose ist kaum eiweiss! und wie soll man dann den vom doc angestrebten eiweissspiegel von 8 plus erreichen?

darum meine frage zur eierlegenden wollmilchsau: gefordert wird low carb/ketose und die hohen eiweissspiegel plus niedrigem nüchternzucker. wie soll das zusammen gehen? 

Veröffentlicht von : Jean S.
Beiträge: 243
Angemeldet am : 12.03.2016
Veröffentlicht am : 12.03.2016
 

Das Thema Ketose bei epileptischen Kindern ist durchaus wichtig, es genügt keineswegs Kartoffeln und Brotwegzulassen. Ketogene Ernährung besteht zu ca. 80% aus Fett, 15% Eiweiss und 5% Kohelnhydrate.
Vereinfacht gesagt: Ketose = Low Carb + High Fat  / Gluceogenese = Low Carb + High Protein.
Leider differenziert Dr. Strunz das kaum in seinen Beiträgen. Eine gute Beratung für Eltern mit epileptischen Kindern
halte ich durchaus für sinnvoll wenn man bedenkt daß bestimmt viele keine Ernährungsspezialisten sind.

Liebe Grüße,

Veröffentlicht von : Thomas V.
Beiträge: 818
Angemeldet am : 27.01.2016
Veröffentlicht am : 12.03.2016
 

bin jetzt dabei, habe die carbs auf ca. 150 bis 200 erhöht und setze dabei auf langkettige: etwas vollkornbrot,cashews (30% kh-anteil), hülsenfrüchte, und werde resistente stärken einsetzen. 

anfangs schnellte der nüchternzucker bei dieser Variante wieder auf 120 hoch,sank dann aber die nächsten tage kontinuierlich und heute, 3 Tage nach refeed lag ich bei 101. wird jetzt wohl zügig unter 100 gehen.

habe die fette drastisch reduziert, eiweissmenge bebehalten und die carbs moderat um 100 bis 150 g pro tag erhöht. vielleicht erhöhe ich noch etwas, orientiere mich an den messungen.

wenn sich alles wieder normalisiert hat, wechsle ich wieder richtung lowcarb - stichwort metabolische flexibilität.

das einzige, was sich mir nicht erklärt, ist die Reaktion des cholesterins auf low carb. mit dem zucker erhöhte sich auch das ldl drastisch, während das hdl abfiel. triglizeride lagen nüchtern zwar bei 50, schnellten aber nach der Mahlzeit sofort auf 168. gesamtcholesterin erhöhte sich von 130 auf 145. gehe aber davon aus, dass sich mit dem zucker auch die fettwerte wieder normalisieren.

Veröffentlicht von : Reinhard S.
Beiträge: 216
Angemeldet am : 26.08.2015
Veröffentlicht am : 12.03.2016
 

Du hast selber ja an anderer Stelle ("Eierlegende Wollmilchsau") über deine eigenen Erfahrungen und Blutzuckerprobleme/-schwankungen (Insulinresistenz bzw. Glukose-Intoleranz) mit Low-/no-carb berichtet, die sich nach dem Refeed von kurzkettigen KH (hochgiftiger Zucker!) sofort in Wohlgefallen aufgelöst zu haben scheinen. Wie sagt der Doc: nur die eigene Erfahrung zählt. Das heisst dann doch, dass dein Organismus sich an dauerhafte LC nicht adaptieren zu können scheint.

C. Michalk plädiert für metabolische Flexibilität, indem man die jeweiligen Ernährungszyklen immerzu wechselt. LC als alleinige dauerhafte Ernährungsform ist bei manchen/vielen sicher kontraproduktiv.

Veröffentlicht von : Thomas V.
Beiträge: 818
Angemeldet am : 27.01.2016
Veröffentlicht am : 11.03.2016
 

also Rainer, wenn ich das alles so lese, mir dann noch vor Augen führe, dass low carb auch noch die anabolen hormone...Stichwort testosteron...senkt, dann kann ich mir lc nicht als dauerernährung vorstellen. man müsste immer mal wieder refeedphasen einlegen. damit würde man auch die metabolische flexibilität fördern und eine hohe insulunsensitivität erreichen.

meiner meinung nach, sind die low carb - thesen des docs nicht zu halten. zum glück erwähnt er immer die notwendigkeit des regelmäßigen  messens...so kann jeder es selbst überprüfen. einfach den nüchternzucker messen. messgeräte bekommt man für 15 euro{#emotions_dlg.wink}

Veröffentlicht von : Reinhard S.
Beiträge: 216
Angemeldet am : 26.08.2015
Veröffentlicht am : 11.03.2016
 

Nicht ganz, Thomas. Auch eine low-carb-induzierte physiologische Insulinresistenz ist eine Insulinresistenz, wenngleich (noch) keine pathologische mit Krankheitswert. Es besteht langfristig dann aber das Risiko von Hyperinsulinämie bzw. Hyperinsulinismus, weil die Bauchspeicheldrüse anfangen kann, zu viel vom Hormon Insulin ins Blut abzugeben. Überproduktion von Insulin. Und dann hast du genau das Gegenteil des ursprünglich beabsichtigten tiefen Insulinspiegels. Dazu noch eine Glukose-Intoleranz, weil die Körperzellen auf das Insulin nicht mehr (gut) ansprechen und die Glukose nicht mehr (gut) aufnehmen können. Bei etwas Pech hast du dann hohe Insulinwerte bei hohem Blutzucker = Diabetes II.

Veröffentlicht von : Silvia P.
Beiträge: 59
Angemeldet am : 01.08.2015
Veröffentlicht am : 11.03.2016
 

Hallo Ihr Lieben,

 

interessant, was Ihr hier berichtet! Nun bin ich wirklich gespannt, wie es um meine aktuellen Eiweißwerte steht. Erwarte gerade den zweiten Teil des Befundes.

 

Zu dem Thema Kohlenhydrate / Eiweiß wäre wohl ein wenig "Nachhilfe" in Form einer News von Herrn Dr. Strunz wünschenswert, wenn ich mir hier die Bedenken bezüglich Low Carb so ansehe. Leider fehlen mir die Kenntnisse über die detaillierten Abläufe im Körper bei Low Carb Ernährung - bin ja keine Wissenschaftlerin. ;-) Ich vertraue darauf, dass es funktioniert, wenn unser Doc das sagt. An mir selbst konnte ich den positiven Effekt eines konstanten Idealgewichts beobachten (gesundheitsschädliches und hässliches Fettbäuchlein gänzlich und dauerhaft verschwunden. ;-)

 

Aber zusätzliche Eiweißprodukte sind wohl unverzichtbar? Ich hatte deutlich mehr Energie, als ich noch regelmäßig Power Eiweiß zu mir nahm.

 

Liebe Grüße,

Silvia

 

Veröffentlicht von : Thomas V.
Beiträge: 818
Angemeldet am : 27.01.2016
Veröffentlicht am : 11.03.2016
 

hallo nina.

ich glaube nicht, dass der insulinspiegel das problem ist. unt low carb steigt einfach das gluckogen an und wird eben nicht durch insulin in den muskel gebracht!

der Muskel macht dicht und die leber produziert gluckogen aus eiweiss für das gehirn und benötigende zellen. es wird quasi gespart. dafür geht dann das eiweiss drauf.

das insulin wird bei diesem stoffwechsel tief bleiben.

Veröffentlicht von : Nina B.
Beiträge: 29
Angemeldet am : 15.02.2016
Veröffentlicht am : 11.03.2016
 

Ich sehe das ähnlich wie Thomas!

Mir stellt sich immer wieder die Frage, wie der Insulinspiegel konstant im "Fett verbrennenden Bereich" gehalten werden soll, wenn man auf jegliche, so wichtige Kohlenhydrate (vorwiegend natürlich aus Vollkorn) verzichtet. 

Nur durch Eiweiß allein kann man ihn nicht im optimalen Bereich halten, oder sehe ich das falsch? Und dabei ist es so wichtig, den Insulinspiegel konstant zu halten.

Gruß Nina B.

 

 

Veröffentlicht von : Thomas V.
Beiträge: 818
Angemeldet am : 27.01.2016
Veröffentlicht am : 11.03.2016
 

hallo sylvia.

ist ja alles richtig. aber eines merkte ich an mir selbst: unter low carb geht es an das eiweiss. es ist richtig schwer für mich, den eiweißspiegel über 7 zu halten, geschweige denn über 8!

so gesehen sind kohlenhydrate zwar nicht existentiell, aber sie schonen die eiweissreserven, die sonst unter low carb zu zucker verarbeitet werden.

mich würde seitens des docs wirklich interessieren, es funktionieren soll, auf carbs zu verzichten, den eiweißspiegel hoch zu halten, also nicht in die glucobeogenese zu kommen und dabei auch noch seine insulinsensibilität zu waren. denn die kehrseite des low carbs ist die physiologische insulinresistenz!

DAS ist der große pferdefuß an der Ansonsten super low carb-variante: man verliert unter low carb genauso wie unter high carb seine metabolische flexibilität!

die sicht des docs zu dem thema würde mich brennend interessieren...bis jetzt erwähnte er das wort "physiologische indulinresistenz" nicht ein mal...obwohl es die typische folge des carbverzichtes ist.

 

Veröffentlicht von : Silvia P.
Beiträge: 59
Angemeldet am : 01.08.2015
Veröffentlicht am : 10.03.2016
 

Guten Abend!

 

Obwohl an sich ein ernstes Thema, fand ich folgenden Absatz aus den heutigen News so gelungen formuliert, dass ich schon in aller Früh herzlich lachen konnte. Danke! {#emotions_dlg.smile}

 

Zitat: "Geht's noch? Oder sind wir hier in der Psychiatrie? Wenn man also Kohlenhydrate weglassen möchte, geht das nur in einer Klinik und braucht ein Team. Ein Team von Spezialisten, die einem dabei helfen, eine Kartoffel nicht zu essen." {#emotions_dlg.laughing}

 

Kohlenhydrate, ganz besonders Brot, ist als Grundlage der Ernährung tief in unserer Kultur verankert. Das geht bis hinein in den religiösen Bereich ("Unser täglich Brot gib uns heute"). Brot und andere Kohlenhydrate als angeblich unverzichtbare "Sättigungsbeilage". Brot hat bei uns eine jahrtausende alte Tradition.

 

Kein Wunder also, dass es zum Teil irrationale Ängst wachruft, wenn einige Mitmenschen sich entschließen, auf Kohlenhydrate zu verzichten. Mir wurde von "die Nieren werden geschädigt" bis hin zu "die Haare fallen aus" schon allerlei Absonderliches prophezeit. Nichts davon ist eingetreten.

 

Ehrlich, bei der Brotqualität, die es in den letzten Jahren in Wien großteils zu kaufen gab, ist mir der Verzicht nicht schwer gefallen. (Esse nur noch ab und zu etwas Dinkel-Knäckebrot.) Wie man hört, werden sogar Backmischungen oder Teiglinge aus China importiert...

 

Eine Erfahrung durfte ich jedenfalls machen - eine erfreuliche: Es gibt keine bessere, einfachere und mühelosere Möglichkeit, sein Wunschgewicht zu halten, als die Kohlenhydrate zu reduzieren oder wegzulassen (Zucker selbstverständlich auch). Und die Haare sind eher mehr geworden als weniger. ;-)

 

Liebe Grüße,

Silvia

 

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