HGH Wachstumshormon

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Thema HGH Wachstumshormon

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Veröffentlicht von: Jürgen S.
Beiträge: 63
Angemeldet am: 24.03.2005
Veröffentlicht am: 28.07.2006

Hallo Monika , da Du mich ja indirekt um Antwort aufgefordert hast, möchte ich dies auch gerne machen. In den letzten Jahren war mir im Leben wichtig zu lernen Prioritäten zu setzen, die wichtigsten Dinge als summary zu verstehen und zu tun. Ich habe mich früher auch mit Einzelheiten bis zu Spitzfindigkeiten aufgehalten und mich eher wie eine "Strunzameise" verhalten, Erfolg hatte ich erst als Strunz-Adler" über den Dingen zu schweben !! Also einfach Ernährung und Bewegung nach den Strunzbücher und Zusatzsoffe aus Apotheke und ab in die Turnschuh, der Rest regelt sich von selbst. Dein Wissensdurst bremst Dich eher, zeitlich und mental meine ich. Sorry für die kritischen Worte, nächstes Mal schreib ich wieder etwas liebes !!That 's life .Gruß Jürgen !

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Veröffentlicht von: Monika W.
Beiträge: 495
Angemeldet am: 27.04.2006
Veröffentlicht am: 17.07.2006

Hallo, erst mal Danke für die vielen Antworten. Nicht so ganz verstehe ich die Sache mit dem Muskelaufbauprogramm. Klar, dass wenn man mehr Protein nimmt, Muskeln weiter aufgebaut werden, aber die Sache mit KH und Fett scheint mir kontraproduktiv - oder? Und wie kann sich dann HGH bilden, wenn das Eiweiß fehlt? Ist mir nicht logisch. Dann müsste der Körper ja die "Rohstoffe" dazu aus den aufgebauten Muskeln wieder freisetzen - oder? Dann würde ich noch gerne wissen, ob das mit dem Wachstum von Füßen, Nase u.s.w. auch weiter geht oder gehen kann, wenn man das HGH nur durch die Ernährung und Bewegung selbst im Körper herstellt oder nur wenn man das Zeug spritzt? Oder gibt es da vielleicht eine Grenze für jeden Mensch? Und wenn man viel HGH in der Wachstumsphase produziert hat ist man schon näher an dieser Grenze dran als jemand mit weniger HGH in der Pubertät? (es gibt ja genug Jugendliche, die schon recht unbeweglich sind und wenn ich so überlege, sind die mir bekannten Übergewichtigen auch eher kleiner, so dass bei Übergewicht und Bewegungsmangel das Wachstum vielleicht sogar gehemmt wird). Das könnte dann auch erklären, wieso bei einer Frau bei jeder Schwangerschaft ein Wachstumsschub kommt und bei anderen weniger oder kaum merklich. Kann das alles sein? Bin mal gespannt, ob das jetzt überhaupt jemand versteht wie ich das gemeint habe und ob jemand etwas dazu sagen kann - vielleicht Jürgen?

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Veröffentlicht von: Jürgen S.
Beiträge: 63
Angemeldet am: 24.03.2005
Veröffentlicht am: 07.07.2006

Hallo Monika , dies sind ja bereits hoch wissenschaftliche Thesen, sicherlich interessant für die entsprechenden Fachkreise. Ich habe vor 20 Jahren an der Kinderklinik München meine Doktorarbeit übers Wachstumshormon geschrieben zum Zeitpunkt des ersten synthetisch hergestellten Hormons. Habe von solchen Wirkungen im Rahmen der Schwangerschaft nichts gelesen. Normal unterliegt das hGH ja der Kontrolle durch die Hirnanhangsdrüse (Hypophyse) beim Gesunden. Zusätzliches hochdosiertes hGH macht ja die Akromegalie, d.h. Wachstum der Endglieder und Nase und Kinn. Gut zu sehen bei Bodybuilder und Interviews im Fernsehen wenn Spitzensportlerinnen z.B. "Riesenzinken und Schumacherkinn" tragen. Wenn am Fuß Veränderungen sein sollten, dann wachsen nur die Endglieder, da Wachstumsfugen geschlossen sind beim Erwachsenen.Aber in der Schwangerschaft spielen viele andere Hormone wechselseitig noch eine Rolle. Was sagt der Frauenarzt zu der These.?Gruß Jürgen

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Veröffentlicht von: Marcus K.
Beiträge: 46
Angemeldet am: 31.03.2006
Veröffentlicht am: 06.07.2006

um HGH auch nach der Schwangerschaft vermehrt zu bilden und für Männer, die ja nicht schwanger werden können :-) gibt es ein Muskelaufbauprogramm das ich gerade durchziehe (bin ein Hänfling), indem es Phasen gibt wo die Aufnahme vollwertigen Proteins vorübergehend (ca. 3 Wochen) auf 30g/Tag reduziert wird. während dieser Zeit soll es zu einem enormen Anstieg von HGH kommen. Danach gibt man dem Körper wieder vermehrt Eisweiss. (ca. 150g/Tag) und soll zusehen können wie sich massiv Musklen bilden. Dazu muss dann aber der übrige Kalorienbedarf angepasst sein; z.B bei mir mit Masseaufbau (ca. 2650 kcal/Tag, 148g Eiweiss, 282g KH, 122g Fett). In den Proteinreduktionsphasen entsprechend mehr KH und Fett! Dabei wechseln 3 Wochen Hoch-Protein Phasen mit 3-wöchigen Reduktionsphasen ab. Natürlich muss man dann noch hart 5xWoche trainiren! (1Muskelgruppe je Tag) und leider gibt es noch einige andere Voraussetzungen wie Entspannung, harmonisches Privat- und Berufsleben... Gruss Marcus

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Veröffentlicht von: Andrea M.
Beiträge: 18
Angemeldet am: 18.06.2006
Veröffentlicht am: 05.07.2006

In der Schwangerschaft gehen gewaltge Hormonänderungen vonstattet. Ob Eiweiss nach der Entbindung holft, ist wahrscheinlich auch von Frau zu Frau anders. Ich habe jetzt 3 Monate nach der Entbindung mit Eiweiss und Laufen begonnen und mein Körper ändert sich rasant - wahrscheinlich auch im Zuge der Rückbildung. Ein wissenschaftliches Buch zu dem Thema Schwangerschaft und Hormone habe ich noch nicht gesehen. Wäre mal interessant.

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Veröffentlicht von: Monika W.
Beiträge: 495
Angemeldet am: 27.04.2006
Veröffentlicht am: 04.07.2006

Ich habe vor ein paar Tagen im Buch "Die Diät" das Kapitel über das Wachstumshormon gelesen (ab Seite 116). Jetzt kamen mir so ein paar Gedanken dazu. Als ich mit meiner ersten Tochter schwanger war (vor 6 Jahren) hat mir einer meiner Arbeitskollegen erzählt, dass seiner Frau bei jedem der drei Kinder die Füße um eine Nummer größer geworden sind. So dramatisch war es bei mir nicht, aber bei meinem zweiten Kind sind meine Füße etwa eine Viertel bis halbe Größe gewachsen. Demnach wird bei der Schwangerschaft wohl vermehrt HGH gebildet. Vielleicht strahlen deshalb Schwangere auch so etwas Positives aus. Dann gibt es ja auch noch die Wochenbettdepression. Womöglich liegt das hauptsächlich daran, weil dann plötzlich nicht mehr so viel HGH gebildet wird - oder? Wenn das so wäre, könnte man die Wochenbettdepression mit Eiweiß lindern oder vermeiden? Zwar war ich nicht betroffen, aber auch in den diversen Kursen und Gesprächen mit Hebammen und Ärzten hat Niemand so etwas erwähnt. Deshalb würde ich gerne wissen, ob es dazu schon irgendwelche Studien gibt und ob meine Überlegungen richtig sein könnten. Für mich klingt es recht plausibel.

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