Hoher/Normaler Eiweißkonsum=kürzeres Leben?

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Veröffentlicht von : Jean S.
Beiträge: 291
Angemeldet am : 12.03.2016
Veröffentlicht am : 31.08.2018
 

Hier noch eine Sudie zum Thema Eiweißkonsum und Herzkrankheiten:
https://www.eurekalert.org/pub_releases/2018-05/aha-hpd052418.php

 

Liebe Grüße,

Veröffentlicht von : Jean S.
Beiträge: 291
Angemeldet am : 12.03.2016
Veröffentlicht am : 27.08.2018
 

"Es hat ja auch Studien gegeben, in denen Frauen mit Brustkrebs täglich 10km gelaufen sind. Von denen haben, wenn ich das recht erinnere, weniger (oder keine?) wieder Krebs bekommen."

Das würde dann wieder passen da ja gerade Ausdauersport mTor unterdrückt und AMPK fördert.

Liebe Grüße,

Veröffentlicht von : Thomas V.
Beiträge: 911
Angemeldet am : 27.01.2016
Veröffentlicht am : 27.08.2018
 

Es gibt von Valter Longo jetzt auch einen Versuch, Krebs entsprechend zu bekämpfen.

Seit 2016 läuft ein Test bei Krebspatienten, die 3 Tage vor der Chemo fasten. Ziel ist nicht die Ketose, oder das Absenken der Glucose – was bekanntermaßen ja nicht möglich ist, sondern das Absenken des Insulins.

Durch das Fasten, sinktdes Insulins, mindern gesunde Zellen ihren Stoffwechsel. Krebszellen ist das nicht möglich, sie geraten in Stress.

Durch das fehlende Insulin bekommen die Zellen/Krebszellen nicht mehr das Signal zum Wachsen und wachstumsfördernde (essentielle) Aminosäuren einzulagern.

Ziel der Maßnahme war, die Nebenwirkungen der Chemobehandlung zu senken. Man hatte Schwierigkeiten dazu Onkologen zu finden, die dieses in der Praxis umsetzen. Sie hatten schlichtweg keine Ahnung von der Materie und mussten erst überzeugt werden (…)

Das Ergebnis: Eine deutliche Senkung bei den Nebenwirkungen der Chemo. Normal ernährte Patienten hatten nach der Chemo Schwierigkeiten, Zähneputzen und Haarewaschen ohne Pause hintereinander zu absolvieren. Die Fastengruppe fuhr teilweise mit dem Fahrrad zur Behandlung und danach wieder mit dem Rad nach Hause. Es traten deutlich weniger Nebenwirkungen auf und die Lebesqualität war deutlich besser, als in der Vergleichsgruppe.

Ob es auch zu einer Lebensverlängerung kommt, oder einer verbesserten Heilung gegenüber Nur-Chemo, konnte noch nicht gesagt werden, da der Behandlungszeitraum noch zu kurz war.

Die Ernährung setzte sich lediglich aus Gemüsesuppen zusammen, unter strikter Meidung von tierischen Proteinen, also keine ketogene Ernährung.

Ich kann mir vorstellen, bei länger laufenden Chemos könnte man dann Keto einsetzen, um der Tumorkachexie entgegenzuwirken. Ziel dann, nicht die Glucosesenkung, sondern das Tiefhalten des Insulinspiegels und das Vermeiden, von insulinfördernden Aminosäuren.

@Thorsten St.: Auch ich bin der Meinung, dass das zyklische Wechseln von anabolen und katabolen Signalwegen der Königsweg sind. MTor ist nicht grundsätzlich schlecht, AMPK ist nicht grundsätzlich gut. Übertreibungen, egal in welche Richtung halte auch ich für kontraproduktiv. Auch der massive Einsatz von NEM´s, …aus therapeuthischen Gründen sinnvoll, man sollte sich dann aber bewusst sein, damit auch unerwünschte Nebenwirkungen erzeugen zu können. Ansonsten eher als Einsatz zum Beseitigen eines Mangels einzusetzen, danach auf natürliche Ernährung übergehen.

Veröffentlicht von : Thorsten St.
Beiträge: 1367
Angemeldet am : 04.06.2014
Veröffentlicht am : 26.08.2018
 

Hm, ich fühle immer wieder in meiner Ansicht bestätigt, dass Zyklen sinnvoll sind und Mäßigung der Schlüssel zum einem langen und gesunden Leben ist.

Die Natur verabscheut das Extrem als Dauerzustand. Dazu zählt auch die dauernde unphysiologisch hohe oder niedrige Versorgung mit einzelnen Nährstoffen; egal ob Makro oder Mikro.

Und was „genetisch korrekt“ ist, muss nicht notwendigerweise mit den persönlichen Zielen korrelieren. Vielleicht ist ein langes Leben (z.B. >100Jahre) „nur“ möglich, deswegen aber nicht notwendigerweise „genetisch korrekt „, im Sinne von natürlich/evolutionär so vorgesehen oder sinnvoll.

LG, Thorsten

Veröffentlicht von : Thomas V.
Beiträge: 911
Angemeldet am : 27.01.2016
Veröffentlicht am : 26.08.2018
 

normalerweise gibt man mit 25 seine gene weiter...ich machte das erst mit 53 und das dritte mal mit 60:-)

geht auch:-)

Veröffentlicht von : Robert K.
Beiträge: 1136
Angemeldet am : 14.01.2017
Veröffentlicht am : 26.08.2018
 

Moin Thomas,

da bin ich ja voll bei Dir. Das geht mir bei sehr vielen Studien so, dass ich mich frage: Hey, wie wäre das Ergebnis, wenn die Leute sich mal normal (LC mit Carbs ca. 100--150g) ernähren würden. Und wenn es sich um Bioprodukte handeln würde. Und wenn das Rind grassgefüttert wäre. Und wenn die Eier gesunde Bioland/Demeter Eier wären. Usw....

Das ist so die Krux, dass es solche Studien nicht geben wird.

Bei IGF und hohem Insulin im Zusammenhang mit Krebs hast Du sofort Rosedale auf Deiner Seite ;-)

VG,

Robert

PS: In Amerika war es wohl vor 10-15 Jahren hipp, eine LC Ernährung zu machen wo die Carbs mit Eiweiß ersetzt werden. Dass das eine High-Carb Ernährung bleibt ist uns ja allen inzwischen klar :-)...

PPS: Und es bleibt auch die logische Frage offen: Will die "Natur" überhaupt, dass wir lange leben. Wir wollen das als Individuum, aber ist das sinnvoll? Wir haben "eigentlich" mit 25 unsere Gene weitergegeben. Dann noch die Kinder groß ziehen....40-45. Reicht. Und das klappt eigentlich sehr sehr gut unabhängig davon, was der Kerl oder die Dame in sich reinstoppt. Geht sogar mit dem biochemischen Müll, der ernsthaft als (Fertig-)Nahrung verkauft wird.

Veröffentlicht von : Thomas V.
Beiträge: 911
Angemeldet am : 27.01.2016
Veröffentlicht am : 25.08.2018
 

Mir gibt noch etwas anderes zu denken: der Zusammenhang erhöhter Eiweissaufnahme in Verbindung mit vielen schnellen Carbs - also die typische amerikanische Ernährung, die als Grundlage der Studien dient.

Der Krebsforscher Cantley merkt an...du siehst Robert, auch ich kann mal ein paar Namen ins Rennen schicken;-)...das gerade Zucker, als schnelles Kohlenhydrat, das Krebsrisiko erhöht. Da die meisten Krebse Empfangsantennen für Insulin besitzen, saugt dieser nicht nur Glucose, wie oft diskutiert in sich hinein, Insulin sagt dem Tumor zu wachsen, auch Aminosäuren aufzunehmen, sowie Fette.

Darum meine Schlussüberlegung, wie das Studienergebnis wohl unter Low Carb und Viel Protein ausgesehen hätte.

Veröffentlicht von : Robert K.
Beiträge: 1136
Angemeldet am : 14.01.2017
Veröffentlicht am : 25.08.2018
 

Hallo Thomas,

das ist sehr interessant, danke, insbesondere der Abschnitt zu den pflanzlichen Aminos. Muss man mal sacken lassen. Valter L. empfielt auch eine Diät (im Sinne eines dauerhaften Essens), die sehr vegetarisch daherkommt. Er erlaubt lediglich Fisch...

Auf der anderen Seite hat Nina Teicholz mal eine Studie gebracht, aus der hervorging, dass rotes Fleisch das Sterberisiko nicht erhöhrt. Aber ich muss mir erst nochmal den Zusammenhang anschauen...

VG,

Robert

Veröffentlicht von : Thomas V.
Beiträge: 911
Angemeldet am : 27.01.2016
Veröffentlicht am : 25.08.2018
 

Ich habe bei dem Thema noch einmal nachgelesen und wurde bei Bas Kast fündig, seines Zeichens Wissenschaftsjournalist. Er schreibt in seinem Buch „Der Ernährungskompass“:

Einer der maßgeblichen Wissenschaftler bei Studien zu diesem Thema ist ein Altersforscher namens Valter Longo, von der Universität Southern California in LA. Er ist Leiter des Instituts für Langlebigkeit.

Analysiert wurden 6400 Menschen, im Alter zwischen 50 und 65 Jahren nach ihren Ernährungsgewohnheiten. Dabei stellte es sich heraus, dass in dieser Altersgruppe, die 20% und mehr ihrer Kalorienzufuhr, im Vergleich zu weniger als 10%(!) mit Eiweiss deckten, im Beobachtungszeitraum von 18 Jahren, mit einem stark erhöhten Sterberisiko rechnen mussten. Es war um 74% erhöht und um das vierfache erhöht, an Krebs zu erkranken! Das sind Größenordnungen, wie man es vom Alkoholmissbrauch oder vom Rauchen kennt.

Aber…Korrelation beweist keine Kausalität.

Dieses wurde jetzt an Mäusen überprüft. Diesen pflanzte man 20000 Brustkrebszellen ein. Eine Gruppe wurde proteinarm, die andere proteinreich ernährt. Innerhalb von 18 Tagen bildete sich bei allen Tieren aus der Hochproteingruppe ein Tumor. Die Nierdrigproteingruppe betrug die Tumorinzidenz nur 70%.

Wir alle kennen die magische 8 beim Eiweißspiegel. Aus essentielle Aminosäuren baut sich der Körper seinen Spiegel auf, die Muskeln, das Immunsystem und den Tumor. Wie Robert schon schrieb, aktivieren diese Aminos den mTor-Signalweg, genauso, wie Insulin. Jetzt kommts: pflanzliche Eiweisse haben diesen Effekt nicht. Deswegen wird momentan von tierischen Eiweissen abgeraten und zu pflanzlichen geraten. Warum?

Im Gegensatz zu den tierischen, die überwiegend mit essentiellen Aminosäuren aufwarten, liegen in den pflanzlichen Proteinen eher nicht essentiellen Aminos vor. Diese aktivieren den mTor-Signweg nicht, wie sich herausstellte.

Weiter stellte sich heraus, vor 50, ist eine hohe Zufuhr von Proteinen, auch den tierischen, unbedenklich, genauso wie ab 65 Jahren. Der Grund: In der Jugend baut der Körper auf. Im mittleren Alter hat er es gern etwas ruhiger, der Aufbau ist eben abgeschlossen. Stattdessen baut und baut er. Die Bauwut steht in keinem Verhältnis zum Bedarf.Die Bauprodukte, größtenteils bestehend aus Proteinen, sammeln sich an, anstatt auch mal abgebaut zu werden (Autophagie), sie verklupen und zerstören die Zellen, z.B. Gehirnzellen bei Alzheimer. Das Wachstum schlägt um in Zellalterung.

Ab 65 sinkt IGF1 und damit die mTOR-Aktivierung. Jetzt ist eine hohe Eiweisszufuhr wieder förderlich.

Empfohlen wurde auch das intermittierende Fasten, gerade im mittleren Alter, um Zellschrott, der durch hohe Proteinzufuhr anfällt, zu recycln.

Aus diesem Grund stellt eine zu proteinreiche Ernährung und ein damit einhergehendes hyperaktiviertes mTor einen idealen Nährboden für das krebswachstum dar. Rober führte da ja schon aus.

Hingewiesen wird noch auf mTor hemmende Lebensmittel, wie z.B. Kaffee, Olivenöl, grüner Tee, leider nicht auf eine Low Carb Ernährung und Laufen.

Aber genau das frage ich mich: bei den 6400 Menschen/Amerikaner die untersucht wurden, wie viele haben sich wohl Low Carb ernährt? Ich vermute mal null!

Da frage ich mich, wie sieht es mit dem mTor-Signaling aus: amerikanisch High Carb mit wenigen Proteinen. Die andere Gruppe ebenfalls High carb mit vielen Proteinen. Die eine Gruppe mit einem mTor-Aktivator, die andere Gruppe mit 2 Aktivatoren (Carbs und Proteine).

Wie sähe das Ergebnis aus, wenn die High Protein-Gruppe den mTor-Aktivator Kohlenhydrate nicht gehabt hätte, wenn sie gleichzeitig Sport getrieben hätte, Krafttraining..geht auch noch mit 60...gelaufen wäre, Proteine benötigt hätte, würden die auch ihre zellalterung vorantreiben, ihr Krebsrisiko erhöhen?

Das Fazit war...und jetzt wird es interessant: ernährt man sich proteinreich, erfüllt man seinen genetischen Auftrag, dann ernährt man sich genetisch korrekt! Was aber will die Genetik?

Sie ist auf die Erhaltung der Art ausgelegt, nicht auf die Langlebigkeit!

Da bekommt der Satz von Dr. Strunz für mich gleich eine andere Bedeutung - verwöhne deine Gene, lebe genetisch korrekt...

 So weit die Ausführungen von Bas Kast.

Veröffentlicht von : Thomas V.
Beiträge: 911
Angemeldet am : 27.01.2016
Veröffentlicht am : 19.08.2018
 

Hallo Andrea.

Harnsäure fällt durch viel Eiweiss keine an. Es entsteht Harnstoff, der über die Niere ausgeschieden wird. Harnsäure entsteht durch Purine. Hierzu schrieb der Doc schon mal eine News:

https://www.strunz.com/de/news/fast-schon-genial..html

 

Veröffentlicht von : Andrea W.
Beiträge: 475
Angemeldet am : 06.09.2017
Veröffentlicht am : 19.08.2018
 

Robert, Du hast geschrieben in Deinen vorherigen Posts:
PS: Meine Frau meinte jedoch, dass er im Vergleich zum Doc wesentlich unfitter/ungesünder aussieht. Es gibt zwei aktuelle Interviews mit ihm auf Youtube wo man das sehr gut sieht.

Meine Frage dazu: Habt ihr Dr. Strunz persönlich kennengelernt oder bezieht Ihr Euch auf Fotos, die veröffentlicht werden?

Mal allgemein eine Frage:
Was ist mit der ganzen Harnsäure aus dem vielen Eiweiß? In den ganzen News vom Doc konnte ich nirgendswo eine News oder Stellungnahme dazu finden. 

Veröffentlicht von : Thomas V.
Beiträge: 911
Angemeldet am : 27.01.2016
Veröffentlicht am : 18.08.2018
 

Aber zB lernte ich durch Ron Rosedale, dass Krebszellen: -Glutamin -Fett -Lactat -Ketonkörper

das ist ja nichts neues. war thema als noch behauptet wurde, keto hilt grundsätzlich gegen krebs. hierzu existiert ein sehr guter bericht mit nennung der studien, auf edubily.

glutamin fördert krebs...klar, alle sich schnell teilenden zellen bevorzugen diese aminosäure. das Immunsystem, der darm und eben auch krebs.

im fall krebs ist dann die frage, wer profitiert mehr vom glutamin...das immunsystem, oder der krebs.

Veröffentlicht von : Thomas V.
Beiträge: 911
Angemeldet am : 27.01.2016
Veröffentlicht am : 18.08.2018
 

nils, und genau das wird nicht gegessen! stattdessen, scheibe brot und darauf eine oblate käse. quasi eiweiss in homöopathischer Dosis:-). ich sagte mal zu meinem vater, wirf das brot weg und ess von dem Käse 100g. statt des brotes ess lieber einen spitzpaprika. das macht mehr Sinn!

ich ess gern schaf/ziegenkäse mit hack oder champignons, dazu reichlich chili, das ganze mit käse überbacken....an robert: das sind 90g eiweiss;-)

..dazu einen südfranzösischen rotwein.

Veröffentlicht von : Nils
Beiträge: 387
Angemeldet am : 30.11.2016
Veröffentlicht am : 18.08.2018
 

Scheibe Brot mit Käse. Wie kommt man da auf adäquate Mengen hochwertigen Eiweisses?

Indem du exrem viel Ziegenkäse auf das Brot schmierst - mein Frühstück - plus Eier ...

Veröffentlicht von : Thomas V.
Beiträge: 911
Angemeldet am : 27.01.2016
Veröffentlicht am : 18.08.2018
 

Hallo Robert, wenn du das so siehst:

"Die im Übrigen auch zu wenig Eiweiß essen...die stoppen sich voll mit Kartoffeln, Brot (natürlich das "gute" Vollkorn), Bier, Würstchen mal, ...Kuchen (muss ja sein), Reis, Marmelade, ...so kenne ich es jedenfalls."

...dann bin ich bei dir. Ich interpretierte deinen Vortext so, dass eben viele Carbs verzehrt werden plus Eiweiss! Diese, von dir geschilderte Szenario, beobachte ich auch kopfschüttelnd! da werden wirklich nur noch Carbs gegessen und wenn Eiweiss, dann viel zu wenig und oft auch noch minderwertig.

Bestes Beispiel, Scheibe Brot mit Käse. Wie kommt man da auf adäquate Mengen hochwertigen Eiweisses? Geht gar nicht. Die bauen dann natürlich Muskelmasse ab. Keine Frage.

Trotzdem, die von Rosdale empfohlenen Eiweissmengen, halte ich für definitiv zu niedrig! Ich wüsste nicht, was ich dann noch essen sollte...Low Carb, Low Protein...was bleibt da noch, ausser Fett?!

Veröffentlicht von : Anja B.
Beiträge: 89
Angemeldet am : 06.05.2015
Veröffentlicht am : 18.08.2018
 

Lieber Robert,

da hast Du völlig Recht - Anja

Veröffentlicht von : Robert K.
Beiträge: 1136
Angemeldet am : 14.01.2017
Veröffentlicht am : 18.08.2018
 

Hallo Anja,

zu "Dann müssten ja alle Schwerarbeiter länger leben - also Bauern zB. Ich bin mir da nicht so sicher. Könnte mir vorstellen, dass da mehrere Faktoren zusammen kommen. ..."

Wieso gehst Du davon aus, dass die Gruppe LC isst? Ich kenne nur wenige Menschen, die sich LC oder gar Keto ernähren. Und nur bei LC fängt der Satz von Ron Rosedale an zu greifen. Nur dann verbrennt man mehr Fett als Carbs. Die Arbeiter, die ich in Berlin in der S-Bahn sehe, trinken idR in der Bahn Ihr "Feierabendbier"...das ist vollkommen normal. Und haben Stullen dabei. Also LC sehe ich da nicht...

Und ja, Asiaten essen verdammt viele Kohlenhydrate. Hat Thorsten zurecht bereits erwähnt. Aber sie haben auch irgendeine Anpassung im Stoffwechsel, was Kohlenhydrate betrifft. Vielleicht isses das, was ihnen entscheidend hilft...

VG,

Robert

 

Veröffentlicht von : Anja B.
Beiträge: 89
Angemeldet am : 06.05.2015
Veröffentlicht am : 18.08.2018
 

Lieber Robert,

danke, dass Du diese interessante Diskussion angestossen hast. Vielleicht äussert sich der Doc ja auch mal dazu.

Du schreibst:

"Die Lebensspanne wird festgelegt durch die Proportion von Fett vs. Zucker, die man im Leben verbrennt."

Dann müssten ja alle Schwerarbeiter länger leben - also Bauern zB. Ich bin mir da nicht so sicher. Könnte mir vorstellen, dass da mehrere Faktoren zusammen kommen. ...

Grüße in die Runde, Anja

Veröffentlicht von : Robert K.
Beiträge: 1136
Angemeldet am : 14.01.2017
Veröffentlicht am : 18.08.2018
 

Hallo Thomas,

zu "s o e i n S c h w a c h s i n n".

Weil wir uns gut kennen ;-) ...les doch bitte nochmal meinen Beitrag in Ruhe.

....les les...so und jetzt: Was habe ich geschrieben?

"

Der Normalo (mit einem normalen Essen hoch an Carbs) benutzt Glukose und baut daher schneller Muskeln ab, da alles im Körper ständig nach Glukose schreit. Insbesondere im Alter wenn mal eine Mahlzeit vergessen wird...oder Krankheit den Appetit nimmt. Dann werden immer Muskeln abgebaut. Aber Ron erlaubt Menschen über 65 auch 10g Eiweiß mehr :-)

"

Ich habe geschrieben, nix über Dich, sondern über alte Menschen, die ein leben Lang das normale (sorry) falsche, weil kohlenhydratlastige, Essen und Trinken genossen haben. Die im Übrigen auch zu wenig Eiweiß essen...die stoppen sich voll mit Kartoffeln, Brot (natürlich das "gute" Vollkorn), Bier, Würstchen mal, ...Kuchen (muss ja sein), Reis, Marmelade, ...so kenne ich es jedenfalls. Kriegen dann die typische Apfel oder Birnenfigur. Normal mit >400g Carbs a day ohne Sport. Vollkommen normal. Dazu wird alles an Fett, was se essen, eingelagert. Punkt.

Die sind jetzt mal krank, ggf. OP. Was passiert jetzt mit 72? Werden die über Nacht zum LC-ler mit einer Top-Fettverwertung? Na...nein, werden sie nicht. Hat nämlich selbst bei mir ca. 6 Monate gedauert...bis der RQ bei 0.7 war.

Die bauen Muskeln ab ohne Ende. Noch schlimmer, wenn die jetzt Cortison bekommen (wir haben ca. 10 MIO Rheumapatienten...kriegen alle Cortison).

Und genau die meint Ron Rosedale...die bauen ihre Muskeln ab schneller als Du PIEPS sagen kannst. Es geht nicht um Dich, der gesund lebt und trainiert und Carbs essen muss (und auch darf), da Du sonst abnimmst. Damit musst Du leben und es hat doch auch den Anschein, dass es gut klappt. Va bene.

Ich brauche die Carbs echt nicht. Halte nun seit 8 Monaten exakt mein Gewicht: 69 kg...mit maximal 100g,,,eher 70g Carbs am Tag...fast alles aus Gemüse. Jetzt auch mal Obst weil es die Zeit ist.

Und wie ich auf so Spezies komme :-) ...durch Youtube und Mike Mutzel. Er interviewt viele Ärzte und HP und so kann man immer mal über den Tellerrand schauen. Finde ich klasse und hier drüber diskutieren, finde ich auch klasse. Man muss es ja nicht gleich als die 100% Wahrheit nehmen. Aber man kann sich Gedanken machen und austauschen. Dafür ist das Forum doch da!

Aber zB lernte ich durch Ron Rosedale, dass Krebszellen:

-Glutamin

-Fett

-Lactat

-Ketonkörper

verwerten können. In meinem neuesten Stand des Buches sind auch alle 4 Studien verlinkt. Soviel zum Thema: Einfach ab in die Ketose und alles wird gut. Nein...muss nicht passieren...siehe Ron Rosedale. Das ist kein Doofer, er war der führende Forscher in den 70zigern auf dem Thema Insulin und Leptin.

VG,

Robert

Veröffentlicht von : Stefan W.
Beiträge: 251
Angemeldet am : 11.06.2013
Veröffentlicht am : 18.08.2018
 

"Der Normalo (mit einem normalen Essen hoch an Carbs) benutzt Glukose und baut daher schneller Muskeln ab, da alles im Körper ständig nach Glukose schreit"

Wer das Schwachsinn nennt - hat nix verstanden!!

"Das Gegenteil ist der Fall! Glucose schützt den Eiweißspiegel. Wenn ich mehr Kohlenhydrate esse, benötige ich etwas weniger Eiweiss."

Wer das behauptet, qualifiziert sich fuer den Posten des DGE Praesidenten!

Wer denkt, dass AMPK und mTor die einzigen Signalpfade im menschlichen Organismus sind und weiterhin annimmt, dass diese Mechanismen von der Wissenschaft fuer alle Ernaehrungsformen zu einhundert Prozent erforscht und verstanden wurden, macht sich laecherlich...

 

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