Hoher/Normaler Eiweißkonsum=kürzeres Leben?

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Veröffentlicht von : Anja B.
Beiträge: 84
Angemeldet am : 06.05.2015
Veröffentlicht am : 27.06.2018
 

Lieber Robert,

was Du da schreibst ist ja ganz schön aufregend! Ron Rosedale stellt ja alles auf den Kopf und dazu noch sehr glaubwürdig. Das Video von ihm ist toll:

https://www.youtube.com/watch?v=LylJ0OOcONg&t=3s

Ich werde mich da mal weiter informieren. Mein natürliches Gefühl hat sagt mir seit langem, dass ich nicht so viel Protein mag. Ich werde jetzt etwas zurückhaltender damit. Bzw. die besten Ernährungstips finde ich immer noch bei Dr. Terry Wahls - sie hat 3 Programme und erklärt es am besten von allen finde ich. Dabei ist auch Paleo und eine abgemilderte Version davon, die ich einzuschleichen versuche. 

Würde mich interessieren, was Du mit Rosedale weiter machst oder was Du noch rausfindest. Bleib am Ball! Anja

Veröffentlicht von : Christine S.
Beiträge: 584
Angemeldet am : 27.09.2017
Veröffentlicht am : 26.06.2018
 

"So, was ist also "Infektfreiheit"?? Ist das jetzt gut oder schlecht???"

Zu deiner Frage nochmal, Andrea: Meiner Meinung nach ist Infektfreiheit gut! Aber auch wieder nur ein Baustein. Infektfreiheit bedeutet, dass das Immunsystem schlagkräftig ist.

Ich kenne aber auch eine - ich glaube das Thema hatten wir schon mal -, die infektfrei war aber keine Kraft mehr hatte! Sicher auch eine Mitochondriopathie, und hyperaktives Cortisol durch Dauerstress. Mit allen negativen und andauernden Konsequenzen, die jetzt seit Jahren erst langsam abklingen - (auch) mit Hilfe von Low Carb und Eiweiß..... Den Wendepunkt gebracht haben erstmal Achtsamkeitsübungen und Tiefenentspannung durch Massage und Reflexzonenbehandlung.

Also wenn ich infektfrei bin und auch ansonsten voller Energie - dann kann ich mir nicht mehr vorstellen was da noch schief laufen soll!

Ja, es gibt Leute, die sind nie krank, werden sehr alt und fallen dann einfach um. Ich glaube nicht, dass wir dafür gemacht sind, automatisch im Alter krank und gebrechlich und leidend zu werden. Auch wenn es derzeit gesellschaftlich sehr danach aussieht. Zumal das Sterben durch die Schulmedizin ja sehr qualvoll ausgedehnt und teuer abgerechnet wird, was ich besonders zynisch finde.

Es gibt in meiner Familie so einige Fälle von "gerade 90 geworden und dann Schlaganfall - zu wenig getrunken"...... früher ist jemand eben einfach tot umgefallen, oder abends eingeschlafen und nicht mehr aufgewacht. Könnte man auch "natürlichen Tod" nennen - aber heute hat eben alles einen Namen. ;-)  Muss analytisch und biochemisch erklärt, analysiert und seziert sein. Und im ICD10 stehen. ;-)

Veröffentlicht von : Christine S.
Beiträge: 584
Angemeldet am : 27.09.2017
Veröffentlicht am : 24.06.2018
 

"Hat noch 2.000 qm Garten."

Das meine ich ja! Er macht Sport. ;-)

Er macht einfach "zufällig" vieles richtig (und deine Mutter auch), und es hängt nicht nur von einem Faktor ab sondern von vielen!

  • Er ist vermutlich recht schlank!?
  • Bewegt sich viel (auch ohne "Sport")
  • Er isst nicht dreimal am Tag Weizen und hat einen geringen Zuckerkonsum!?
  • Deine Mutter kocht vielleicht genau in dem 1/3-Verhältnis Fett/Protein/KH? Gutbürgerlich heißt für mich Fleisch/Kartoffeln/Gemüse...
  • Sie bekommen genug Nährstoffe, weil sie keinen Industriemüll essen und auch eigenes Gemüse haben (ohne Pestizide)
  • Sie sind gut versorgt und zufrieden....und zu zweit!

Wunderbar.

Veröffentlicht von : Robert K.
Beiträge: 962
Angemeldet am : 14.01.2017
Veröffentlicht am : 24.06.2018
 

Hallo Andrea,

"Und ja: wir bekommen mehr Krebs. Liegts nicht einfach auch daran, dass wir älter werden? Und durch das Alter einfach dann irgendwann mal eine falsche Zellteilung entsteht? "

Genau so isses oder genau so sagen es Ron Rosedale oder Peter Attia. Die über 100jährigen sterben an den gleichen Krankheiten, nur später.

Und diese "nur später" wollen die meisten von uns ja auch :-)

Und es hängt ganz sicher viel mehr dran an Krebs als "nur" mTor. der Mensch ist extrem komplex, mTor ist vielleicht ein Element davon.

Gifte, Schwermetalle, Kohlenhydrat-Mast, chronischer Mangel, Schimmel, Strahlung/Radioaktivität, Schlaf, Immunsystem ...und wie ich in einem anderen Thread schrieb:

Die Entgiftungsleistung, die man genetisch bedingt hat zusammen mit der Versorgung mit Vitalstoffen ist auch extrem wichtig.

Es sind so viele Dinge, die mit reinspielen...sind es am Ende doch die Mitos?...vielleicht erfahren wir es nie weil Krebs zu komplex ist.

VG,

Robert

Veröffentlicht von : Andrea W.
Beiträge: 441
Angemeldet am : 06.09.2017
Veröffentlicht am : 23.06.2018
 

Bei allem frage ich mich aber doch immer, wie es manche ältere Menschen einfach geschafft haben, fit im Alter zu sein ohne einen Gedanken in der Richtung, die hier diskutiert wird, zu verschwenden?

Mein Vater als Beispiel. Bald 90. 
Hat noch 2.000 qm Garten. und was weiß ich wie viele Bienenvölker.

Der schwört auf Honig, jeden Tag. Und Bienenwaben kauen. Und sich mal von Bienen stechen lassen (kein Scherz). Propolis etc.

Wie gesagt der wird bald 90. Voll fit. Geistig. Körperlich. 
Macht aber kein Sport. Isst, was meine Mutter kocht. Gut bürgerlich und halt auch das, was aus dem Garten kommt. 

Wie erklärt man sich sowas?

Und von diesen Menschen kenne ich noch mehr.

Und ja: wir bekommen mehr Krebs. Liegts nicht einfach auch daran, dass wir älter werden? Und durch das Alter einfach dann irgendwann mal eine falsche Zellteilung entsteht? 

Früher sind die Leute im Schnitt mit 40 die Radieschen von unten angucken gegangen. Heute? Durchschnittsalter 77?

Christine schreibt:
Meine Erfahrung mit Infektfreiheit: Mein Leben lang hatte ich regelmäßige Erkältungen. Erst seitdem ich fünf Tage pro Woche "Sport" mache, bin ich infektfrei. 

Und was sage ich dazu? Bin seit fast 15 Jahren infektfrei (Fieber, Erkältung, Schnupfen, Husten). Habe aber vor einigen Monaten erfahren:
EBV chronisch-reaktiv, Mitochondrien zum großen Teil irreversibel geschädigt.

So, was ist also "Infektfreiheit"?? Ist das jetzt gut oder schlecht???


Veröffentlicht von : Thomas V.
Beiträge: 745
Angemeldet am : 27.01.2016
Veröffentlicht am : 22.06.2018
 

Es soll schon reichen, statt das Eiweiss zu reduzieren , lediglich die Methioninzufuhr zu reduzieren. Ohne Methionin, keine Eiweißsynthese.

Veröffentlicht von : Robert K.
Beiträge: 962
Angemeldet am : 14.01.2017
Veröffentlicht am : 22.06.2018
 

Hallo Thorsten,

zu "Dauer-Eiweißzufuhr mindert die Notwendigkeit, sein Protein-Recycling anzuwerfen. So gesehen kann hoher Dauer-Eiweißkonsum durchaus problematisch werden."

Das ist ja eine von Ron Rosedales Kernthesen. Er meint, wir könnten und sollten viel mehr Recyclen. Wobei sich hier die Frage stellt, ob ein 16 Stunden Fasten (IF) nicht ausreicht auch bei "normalem" Eiweißkonsum von 1g/kg Körpergewicht.

16h Fasten machen wir, meine Frau und ich, inzwischen oft. Ist mit dieser Ernährungsweise ja auch einfach möglich...wäre vor 2 Jahren noch ziemlich undenkbar gewesen, dass regelmässig zu machen.

VG,

Robert

Veröffentlicht von : Robert K.
Beiträge: 962
Angemeldet am : 14.01.2017
Veröffentlicht am : 22.06.2018
 

Hallo Thorsten,

bei der Insulin vs. Blutzucker bin ich bei Dir. Da bin ich auch sicher, dass Insulin das regelt (was natürlich mit BZ Wert korreliert, es sei denn, man spritzt es).

@Chris: Wenn Du das so zyklisch meintest, dann isses ok. Klar kann man mal eine Portion mit reichlich Kohlenhydraten essen. Und dann nach einigen Stunden, wenn der BZ-Spiegel wieder niedrig ist, dann verbrennt man auch wieder Fett. Wenn man dann nicht mit neuen Kohlenhydraten nachlegt.

Hatte ich anders verstanden.

VG,

robert

Veröffentlicht von : Thorsten St.
Beiträge: 1223
Angemeldet am : 04.06.2014
Veröffentlicht am : 22.06.2018
 

Hi Robert,

"Florian Horn, Seite 133, Zitat:"Bei einem hohen Glukosewert im Blut (nach Nahrungsaufnahme) wird die Beta-Ox. gestoppt.""

OK, Mit Florian Horn werde ich mich hier nicht anlegen wink

Der Punkt ist und bleibt aber, dass man keinen chronisch gleich bleibenden Stoffwechselzustand anstreben sollte; weder dauerhaft hohes Insulin, noch dauerhaft niedriges. Also ja, natürlich gibt es irgendwo ein zuviel an KHs. Aber auch an Fett, Vitamin C, Magnesium,....

Übrigens, in einem Punkt lege mich jetzt doch mal mit Horn an: Beta-Oxidation wird meines Wissens nach über Insulin und nicht über Glukose/BZ reguliert bzw. heruntergefahren. Hohe Insulinsensitivität und gute Glukosetoleranz halten das Stoppen der Fettverbrennung somit minimal.

Aber wie gesagt, Zyklen.

Nochmal zu:
"Die Lebensspanne wird festgelegt durch die Proportion von Fett vs. Zucker, die man im Leben verbrennt."

Ich sehe da als auschlaggebend eher die Proportionen von Fett vs. Zucker in unseren Lebensmitteln, nicht die bei der Verbrennung.
Selbst Dr. Strunz schreibt ja zu KH und Sportlern: "Die verbrennen das einfach". Sprich: da machen KHs keine Probleme.

Nahrungsmittel wie z.B: Nutella oder Chips mit dem "gefährlichen" (weil "friß mehr von mir") Verhältnis KH zu Fett von 35%/65% bis 65%/35% sehe ich da als hochproblematisch an. Dauernd konsumiert provozieren die KH dauernde Insulinausschüttung, die Fette können nicht verbrannt werden und müssen(!) in Fettzellen engelagert werden. Gleichzeitig sind die Blutfettwerte erhöht und sorgen für zunehmende Insulinresistenz. Wer da nicht mit entsprechend viel Bewegung dagegen hält begibt sich in einen Teufelskreis.

Wer z.B. Montags und Donnerstags Pasta mit Bolognese satt ist und die restlichen Tage eher LC und sich ausreichend bewegt und alles verbrennen kann, hat auch trotz Carbs keine Probleme, obwohl er nennenswerte Menge Zucker verbrennt.

@Chris,ob in nennenswertem Maße Carbs in Fett umgewandelt werden hängt nicht zuletzt von der Art der Carbs ab. Fuktose + Alkohol eher ja, Glukose + Stärke eher nein, aus denen wird vornehmlich Glykogen gebildet und gespeichert (wenn's die Muskeln nicht speichern, macht es die Leber; es sei denn die Leber ist insulinresistent (=GAU)).

 

Zum eigentlichen Thread-Thema:

Dauer-Eiweißzufuhr mindert die Notwendigkeit, sein Protein-Recycling anzuwerfen. So gesehen kann hoher Dauer-Eiweißkonsum durchaus problematisch werden.
Auch bei Krebserkrankungen, bakteriellen Infektionen und Parasitenbefall kann ein dauerndes, hohes Eiweißangebot u.U. kontraproduktiv sein und deren Vermehrung befeuern.

Hängt also wieder einmal auch vom Kontext ab frown

 

LG,
Thorsten

Veröffentlicht von : chris790
Beiträge: 63
Angemeldet am : 16.09.2017
Veröffentlicht am : 22.06.2018
 

@Robert:

Was genau ist an meinem Beitrag denn falsch? Zu deinem letzten:

hoher Glukosewert != hoher Insulinwert

Ja, ich gebe dir vollkommen Recht, wenn man den typischen übergewichten Deutschen mit der "alle 3-Stunden-Weizen"-Ernährung anschaut. Aber grundsätzlich bleibe ich dabei: Wenn ich wenige große high-carb Portionen esse (z.B. nur jeden zweiten Tag), dann muss der Körper Kohlenhydrate in Fett umwandeln, weil er gar nicht genug Kohlenhydrate speicher kann und an dem Tag ohne Nahrungsaufnahme muss er dann Fett verbrennen.

Dass das Umwandeln wunderbar funktioniert, sieht man daran, dass die Leute auch fett werden, wenn sie so gut wie kein Fett sondern nur Weizen und Süßes essen.

Veröffentlicht von : Robert K.
Beiträge: 962
Angemeldet am : 14.01.2017
Veröffentlicht am : 22.06.2018
 

Hallo Thorsten,

ich widerspreche Dir ja nur recht selten, da man häufig falsch liegt ;-) ...aber:

Florian Horn, Seite 133, Zitat:"Bei einem hohen Glukosewert im Blut (nach Nahrungsaufnahme) wird die Beta-Ox. gestoppt."

Nicht reduziert. Gestoppt.

Und bei der normalen Carb-Ernährung der Deutschen sind alle Zellen voll. Was die Leber dazu veranlasst, sehr hohe Mengen an Triglyceriden zu bilden. (messbar)

Für mich das Kernproblem der hohen Carb-Ernährung...wir reden hier nicht über Feinheiten von 50-150g ;-) ...oder auch mal 200/300. Mal ist das ja kein Thema.

Die meisten nehmen aber >400g Carbs am Tag zu sich. Und da iss nx mehr mit Beta-Ox.. Die ist tot...kann abgebaut werden ;-)

VG,

Robert

Veröffentlicht von : Christine S.
Beiträge: 584
Angemeldet am : 27.09.2017
Veröffentlicht am : 22.06.2018
 

"Kitava, Kenianer (Marathonläufer), Japaner und andere sich traditionell High Carb ernährenden Völker"

High Carb essen alle erst seitdem es Ackerbau gibt! Auch Deutschland ernährt sich "traditionell high carb". (Vielleicht etwas weniger, weil z.B. Japan anderes Klima hat und dort auch im Winter noch Feldfrüchte wachsen. Vielleicht haben sie auch früher angefangen. Vielleicht führt beides dazu, dass sie daran besser angepasst sind. Vielleicht spielt auch beides keine Rolle.)

Jedenfalls will mir dieses Argument einfach nicht einleuchten.

Aber war ja hier auch eigentlich gar nicht Thema.

Veröffentlicht von : Thorsten St.
Beiträge: 1223
Angemeldet am : 04.06.2014
Veröffentlicht am : 22.06.2018
 

"Essen != Verbrennen"

Ist prinzipell richtig. Nach dem Essen setzt die erst einmal die sog. Postpradiale Thermogenese ein. Unter der Voraussetzung, dass man weitestgehend Stoffwechselgesund ist (metabolisch flexibel), wird ein Teil der gefutterten Kalorien gleich mal in Wärme umgesetzt. Bei Carbs deutlich mehr, als bei Fetten. Bei Protein nochmals deutlich mehr, als bei Carbs.

Natürlich hängt das Ganze sowohl von der Menge (Zuviel ist grundsätzlich bei Allem möglich) und der Art der Carbs ab (am Besten ballaststoffreich). Dr. Robert Lustig hat es in einem seiner Videos sehr schön dargestellt, den Unterschied zwischen Glukose/Stärke und Fructose und Alkohol bezüglich Metabolisierung (nur ein kleiner Bruchteil (~2%) der Glukose-Kalorien wird in Fett umgewandelt; aber der Hauptteil der Fructose-Kalorien (>80%) wird in Fett umgewandelt). Einen Einfluß dürtfe auch der Status bzw. Füllgrad der Glykogenspeicher haben. Sind die randvoll, kann den Überschuss an Glykogen nur noch die Leber selber speichern (nahezu unbegrenzt) oder mit leicht(!) erhöhter Rate in Fett umwandeln.

Wenn ich metabolisch flexibel bin (gute Insulinsensitivität), Überschießen weder Blutzucker- noch Insulinspiegel stark und langanhaltend. Fettverbrennung wird daher nur kurzfristig reduziert (nicht gestoppt).

Wenn ich mich natürlich 3/4 meiner Wachzeit immer wieder mit vielen kleinen Süßigkeiten und Softdrinks traktiere, bekomme ich aber u.U. in der Tat ein Problem mit Dauer-Insulinausschüttung.

Daher: Zyklen!!

Man kann es nicht oft genug wiederholen. Insulin ist nicht der "Bad Guy". Im Gegenteil, es ist eines der wichtigsten anabolen (=aufbauenden) Hormone im Körper. Insulin dauerhaft auf niedrigstem Niveau halten zu wollen ist genauso problematisch, wie Insulin dauerhaft hoch zu pushen. Der Körper braucht Zyklen. Und die Fähigkeit angemessen auf Insulin reagieren zu können. Dann kommt es auch nicht zu unliebsamen Entgleisungen; weder in die eine, noch in die andere Richtung. Den Wechsel zwischen anabolen und katablen Phasen, den Wechsel zwischen Nahrungszufuhr und Nahrungskarenz (z.B. IF).

 

Übrigens, spätestens wenn man Carbs und Protein gemeinsam zu sich nimmt (Insulin ist teilweise auch für das Einschleusen von Aminosäuren in die Zellen nötig/wichtig!), bleibt auch der BZ-Abfall samt Hungergefühl aus.

Für diejenigen, die metabolisch flexibel sind und angemessen auf Insulin und Leptin reagieren, kann es ein Trick sein, vor der eigentlichen Mahlzeit ein kleine Dosis (~0,5-1 TL) Traubenzucker zu sich zu nehmen. Damit wird frühzeitig während der Mahlzeit eine Insulinausschüttung provoziert, die dann über die Schiene Leptin schneller ein Sättigungsgefühl im Gehirn vermitteln kann. Man ist also schon satt, bevor man überhaupt an einen Nachschlag denkt wink

 

LG,
Thorsten

Veröffentlicht von : Robert K.
Beiträge: 962
Angemeldet am : 14.01.2017
Veröffentlicht am : 22.06.2018
 

Hallo Chris,

ich fürchte hier liegst Du falsch. Wenn Du viele Carbs isst, dann ist dan Insulin zunächst einmal hoch und die Verbrennst 0 Fett. Und das für viele Stunden! Da müsstest Du länger warten und zudem kommt es ja zu dem Ärgerniss, dass durch den starken Abfall des Blutzuckers ein starkes Hungergefühl aufkommt...wodurch sich i.d.R. das Essverhalten wiederholt und wiederholt ...

VG,

Robert

Veröffentlicht von : chris790
Beiträge: 63
Angemeldet am : 16.09.2017
Veröffentlicht am : 22.06.2018
 

Essen != Verbrennen

Esse ich sehr viele Carbs auf einmal, wandelt der Körper sie teilweise in Fett um. Mache ich dann Sport bei niedriger Intensität, verbrenne ich Fett, obwohl ich Kohlenhydrate gegessen habe.

Veröffentlicht von : Robert K.
Beiträge: 962
Angemeldet am : 14.01.2017
Veröffentlicht am : 22.06.2018
 

Mensch Thorsten,

Du must einfach immer alles kaputt machen, wa ;-)

Stimmt, Japaner essen traditionell sehr kohlenhydratreich. Aber hatten Asiaten nicht auch eine Gen-Änderung gegenüber uns Mitteleuropäern? Könnte da mit reinspielen...könnte.

Es wird am Ende des Tages ein komplexer Mix aus sehr vielen Punkten sein...ob und warum man Krebs bekommt. Ich denke, dass Schwermetalle mit reinspielen und hoffe und bete, dass es nicht die Belastung durch Funk, insbesondere Mobilfunk tut. Auch so ein Riesenexperiment an der Bevökerung, wo es einige Cassandras (Dr. Mutter) gibt, die davor warnen. Bin gespannt...bin ja noch jung genug, um die nächsten Jahrzehnte zu sehen, wie sich das entwickelt.

VG,

Robert

 

Veröffentlicht von : Thorsten St.
Beiträge: 1223
Angemeldet am : 04.06.2014
Veröffentlicht am : 21.06.2018
 

"Die Lebensspanne wird festgelegt durch die Proportion von Fett vs. Zucker, die man im Leben verbrennt."

Was mögen bloß die Kitava, Kenianer (Marathonläufer), Japaner und andere sich traditionell High Carb ernährenden Völker dazu sagen?

Ganz so simpel scheint das Thema einfach nicht zu sein.

Manche Studien zu IF zeigen, dass es z.B. entscheidender ist, wann man ißt, als was man ißt.

Es gibt also durchaus vielfältigste Ansatzpunkte.

Veröffentlicht von : Robert K.
Beiträge: 962
Angemeldet am : 14.01.2017
Veröffentlicht am : 21.06.2018
 

Hallo Christine,

das ist ein sehr guter Punkt von Dir. Korrekt, der Eiweißkonsum ist niedrig und trotzdem sind die Krebsraten am Steigen/hoch! Kommen wir wohl auf den Punkt zurück, den ich übrigens schon sehr nachvollziehbar finde und der auch Strunz-Kompatibel ist :-)

"Die Lebensspanne wird festgelegt durch die Proportion von Fett vs. Zucker, die man im Leben verbrennt."

(Ron Rosedale)

Dann wären es doch die deutlich zu vielen Carbs, die konsumiert werden auf der Welt, frei nach Kunklinski: "Der größte Feind der Gesundheit ist die kohlenhydratreiche Ernährung"

...wäre so interessant, solche Dinge mit den Ärzten direkt diskutieren zu können :-/

VG,

Robert

Veröffentlicht von : Christine S.
Beiträge: 584
Angemeldet am : 27.09.2017
Veröffentlicht am : 21.06.2018
 

Ok - meine Vorstellung von Krebs: Wir alle haben immer Krebs! Da wird nichts ausgelöst. Sagt Strunz, sagen auch andere ("wusste" ich schon bevor ich Strunz gelesen habe).

Die Frage ist: Kannst du ihn in Schach halten?

Und wenn ich mir mal janz dumm angucke, wie viel Leute heute Krebs haben, und wie viel (wenig ;-) ) Eiweiß die vermutlich essen, dann kann ein hoher Eiweißkonsum mindestens nicht der allein entscheidende Faktor sein.

Vielleicht geht es wieder einmal nur um Kalorien? Vielleicht geht es in Wirklichkeit darum, dass Fastenphasen erforderlich sind?

Ich weiß es nicht - aber die These mit dem vielen Eiweiß kommt mir doch komisch vor.

Bodybuilder, wenn sie nicht gerade juicen, dürften doch zu den gesünderen Menschen zählen.... (und das obwohl Bodybuilder für mich auch nicht den Inbegriff gesunder Lebensweise darstellen)

Meine Erfahrung mit Infektfreiheit: Mein Leben lang hatte ich regelmäßige Erkältungen. Erst seitdem ich fünf Tage pro Woche "Sport" mache, bin ich infektfrei. Das legt - aus meiner persönlichen Erfahrung - den sehr einfachen Schluss nahe, dass Bewegung hier der Kern ist. Vielleicht sind auch aus dem Grund die ganzen Ernährungsstudien so widersprüchlich. Und frag mal Handwerker, die sind auch nie krank. (Es sei denn sie saufen und fressen wirklich viel zu viel und zu schlecht.)

Veröffentlicht von : Robert K.
Beiträge: 962
Angemeldet am : 14.01.2017
Veröffentlicht am : 21.06.2018
 

Hallo Thorsten,

sehr interessante Studie. Die zeigt auf jeden Fall mal, dass die Genmanipulation, an die man 20-30 Jahre lang glaubte, falsch ist.

Ich denke auch, dass die Mitos eine entscheidende Rolle spielen, bin ja ein Kuklinski-Jünger ;-) ...und meine ganze Therapie basiert auf der Annahme: Die Mt sind wichtig.

Was wohl auch mit reinspielt ist IGF. Und hier sind wir wieder bei den Carbs, den heutzutage zu hoch konsumierten...plus Schadstoffe/Schwermetalle, die die Mitos schädigen.

Ich wollte die These auch einfach mal genannt haben. So ganz überzeugt bin ich auch nicht, auch wenn sicherlich nicht alles falsch ist, was Rosedale darlegt. Nur bei Krebs haben sich bislang schon viele eine blutige Nase geholt ;-)..oder anders: Wir sind noch nicht wirklich weiter gekommen mit der Erkenntnis: Wodurch wird Krebs ausgelöst.

VG,

Robert

 

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