Hüftdisplasie mit Knie- und Hüftarthrose

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Veröffentlicht von : Tina H.
Beiträge: 72
Angemeldet am : 07.01.2017
Veröffentlicht am : 10.01.2017
 

Thorsten, danke für den Link, ich denke, ich kenne ihn bereits, schaue aber mal rein. 

Ellie, danke. Hm, da werde ich mich mal umschauen, im Frühjahr. auf das Entspannen kann ich recht gut verzichten, das hat mir auch nicht so viel gebracht. Aber das Dehnen einschrenken, der Gedanke macht mir etwas Sorgen, dass ich recht ungelenk bin und sich meine Muskeln sehr schnell verkürzen, wenn ich mal pausiere.

 

LG Tina

Veröffentlicht von : Ellie
Beiträge: 62
Angemeldet am : 07.06.2015
Veröffentlicht am : 10.01.2017
 

Hallo Tina,

zu deiner Frage wegen Yoga:

Da muss man aufpassen. Viele Yogaformen heutzutage legen sehr viel Wert auf das Dehnen und Entspannen. Das sieht bald einmal toll aus und bringt schnell gute Laune. Ist aber für Menschen mit weichem Bindegewebe kontraproduktiv. Wenn Yoga, dann müsstest du einen Kurs finden, in dem einfache Positionen sorgfältig aufgebaut und eher lange statisch gehalten werden und viel mit "Bandhas" und begleitenden Atemtechniken gearbeitet wird.
Ich persönlich würde spezielle klassische Physiotherapieübungen für wirkungsvoller und vor allem sicherer halten. (Bin selber Yogalehrerin und Yogatherapeutin,{#emotions_dlg.wink}).

Veröffentlicht von : Thorsten St.
Beiträge: 1445
Angemeldet am : 04.06.2014
Veröffentlicht am : 09.01.2017
 

Hallo Tina,

wirf doch mal einen Blick in den Arthrose-Thread, falls noch noch nicht geschehen.

Vielleich findest du da noch ein sinnvolle Anregungen.

LG,
Thorsten

Veröffentlicht von : Tina H.
Beiträge: 72
Angemeldet am : 07.01.2017
Veröffentlicht am : 09.01.2017
 

Gundula, ich meinte tatsächlich das Laufen in der Wohnung. Wenn meine Nachbarin über mir durch ihre Wohung geht, hört sich das ... naja... elefantös an. Vielleicht liegt es daran, dass sie 120 kg wiegt, das Doppelte von mir. Aber man hört hier sehr viel von Nachbarn rundrum. Ich hatte auch mal einen Nachbarn, der schnarchte. Also, man hört wirklich jeden Pups.

Früher bin ich oft zumindest zum Aufwärmen in der Wohnung auf der Stelle gelaufen, auf zwei zusammengelgten Decken. Danach habe ich Gymnastik gemacht. Damals hatte ich eine andere Wohnung. 
Bei meinen damaligen Arbeitszeiten war das eine gute Lösung.

Veröffentlicht von : Reinhard S.
Beiträge: 219
Angemeldet am : 26.08.2015
Veröffentlicht am : 08.01.2017
 

1. Mal sorry, aber barfuss herumtrippeln/-traben auf dem Vor-Mittelfuss in der Wohnung macht doch überhaupt keine Erschütterungen und schon gar keinen Lärm, ausser man hat das Gewicht einer Elefantenherde!

2. Sogar ich als Nicht-Arzt und kompletter Laie weiss, dass Kniebeschwerden und -schmerzen oft in der Hüfte gründen, oft auch bei Hüftarthrose, die sich bei manchen wegen der krankhaft veränderten Statik zuerst in Form von Knieschmerzen meldet. Bei dir gründeten die Knieschmerzen mit grosser Wahrscheinlichkeit auch in der fehlerhaften, dysfunktionalen Statik der Hüftgelenke aufgrund der Hüftdysplasie.

3. Ich wiederhole mich: was habt ihr nur für Ärzte in Deutschland! Patienten in deutschen Foren vermelden wie in deinem Fall reihenweise Fehldiagnosen deutscher Ärzte ("da is nix"), dass einen das kalte Grausen überkommt.

Veröffentlicht von : Tina H.
Beiträge: 72
Angemeldet am : 07.01.2017
Veröffentlicht am : 08.01.2017
 

Keine Ahnung, warum das nicht erkannt wurde. Vielleihct auch deshalb nicht, weil ich noch nie eine Luxation hatte.

 

Hexenschuss und dieverse Rückenprobleme hatte ich bereits in der Schule. Als ich meine Ausbildung machte, vorwiegend Stehende Tätigkeit, hatte ich plötzlich vermehrt Knieprobleme. Einie Male merkkte ich beim Gehen so ein Zacken in den Hüftgelenken. Damals machte ich mir keine Gedanken darüber.

Weil mich der Beruf extrem langweilte und auch wegen meiner Introvertiertheit nicht zu mir passte, machte ich nach der Ausbildung was komplett anderes.

Für diese andere Tätigkeit musste ich mich von einem Amtsarzt untersuchen lassen. Neben Sehen und Hören auch körperlich. Er untersuchte auch die Hüftgelenke, meinte, sie seinen in Ordnung. Daher ging ich diesem Zacken nicht weiter auf den Grund. Zumal es aufhörte. Meine neue Tätigkeit war abwechselnd sitzend, gehend, stehend.

Nur die Knieschmerzen wurden mehr.

Irgendwann wurde ich arbeitslos und orientierte mich um. Bürotätigkeit wurde mir empfohlen. Aber vom vielen Sitzen kamen nun noch Hüftschmerzen dazu. Zu den Knieproblemen konnte mir kein Arzt, kein Orthopäde was sagen. Einer diagnostizierte mal eine Sehnenentzündung.

 

Schließlich ging ich wegen der Hüftschmerzen zu einer Orthopädin. Die untersuchte mich tatsächlich nur wenige Sekunden und erklärte, da sei nichts.

 

Auf Empfehlung von Bekannten ging ich zu einer weiteren Orthopädin. Das lange Warten auf den Termin hat sich gelohnt. Sie hatte gleich den Verdacht auf Hüftdysplasie und ließ mich röntgen. Die Röntgenaufnahmen bestätigten ihren Verdacht.

 

Ich habe mir diverse Übungen zusammengegoogelt, die ich regelmäßig mache, die Ernährung umgestellt und zu Fuß gehe ich ohnehin viel. Dazu kommt das Walken. Da lege ich zwischen 8 und 14 km zurück.

Es ist nun nicht mehr ganz so schlimm, aber ich will weitere Fortschritte machen.

 

Beim Laufen in der Wohnung habe ich etwas Bedenken wegen der Nachbarn unter mir.

Veröffentlicht von : Reinhard S.
Beiträge: 219
Angemeldet am : 26.08.2015
Veröffentlicht am : 08.01.2017
 

Hallo Tina

1. Hattest du denn im Erwachsenenalter überhaupt schon Hüftluxationen? Ich glaube eher nicht(?)

2. Hüftdysplasie ist mit einfachem Röntgen zuverlässig und ganz einfach feststellbar (u.a. ungenügende Überdachung des Hüftkopfes durch die Pfanne, Winkel, etc). Wieso dauerte das denn so lange? (Was sind denn das für Ärzte?)

3. Wurde Morbus Bechterew schon ausgeschlossen?

4. Joggen und Springen werden sinnvollerweise nicht empfohlen wegen der Stossbelastungen auf die (vor-)geschädigten Knorpel in Hüften und Knie.

Statt Joggen auf dem Vorfuss (richtigerweise eigentlich der Bereich zwischen Vor- und Mittelfuss) kann man auch Powerwalken oder auf dem Mini-Trampolin springen. Oder in der Wohnung (barfuss) herumtraben, wurde vom Doc auch schon empfohlen. Mache auch ich.

Radfahren, auch intensiv, wäre eine sinnvolle sportliche Alternative, weil Knie und Hüfte intensiv bewegt und gestärkt, aber nicht stossbelastet werden.

Mein Tipp/Motivationshilfe: ich fahre fast täglich Rad, gerne auch oft im submaximalen bis hochintensiven Bereich, und dies seit vielen Jahren ohne Hüftknorpel beidseitig, weder an Pfanne noch Hüftkopf, d. h. praktisch auf den "Felgen", Knochen auf Knochen.

BTW: Haushalt- bzw. Blattgelatine zerschneiden und in warmen Flüssigkeiten wie Kaffee, Tee, Suppe, Saucen, täglich einnehmen.

Veröffentlicht von : Tina H.
Beiträge: 72
Angemeldet am : 07.01.2017
Veröffentlicht am : 08.01.2017
 

Oh, danke für deine Antwort, an generell weiches Bindegewebe mit weichen, zu langen Sehnen  habe ich noch nicht gedacht. Ich war ja schon froh, dass ich überhaupt mal eine Diagnose bekam. Zuvor bekam ich meistens den Lieblingssatz vieler Ärzte ("Da ist nichts.") zu höhren. 

Kann auch Yoga schonmal helfen, tiefliegende Muskulatur aufzubauen? Ich hatte einen Kurs bei einer, wie ich fand, recht guten Lehrerin gemacht. Momentan habe ich es etwas schleifen lassen.

Veröffentlicht von : Ellie
Beiträge: 62
Angemeldet am : 07.06.2015
Veröffentlicht am : 08.01.2017
 

"Ich habe schon von jeher Probleme mit Hexenschüssen, blockierten Wirbeln, diverse Knieprobleme. Dann kamen noch Hüftschmerzen dazu."

So ein Beschwerdebild über Jahre würde mich an ein generell weiches Bindegewebe mit weichen, zu langen Sehnen denken lassen. Das heißt, die Gelenke sind instabil und machen oft quasi was sie wollen, dh. blockieren mal da, mal da und kleine Fehlhaltungen verursachen große Abnützungen ...

Hilfreich könnte eine entsprechende Untersuchung sein, NEMS wie Silicea und ein sehr gezieltes Krafttraining um die tieliegende Muskulatur, die die Gelenke stabilisieren soll, aufzubauen. Mit gezieltem Krafttraining meine ich Einzelstunden Physiotherapie mit jemand, der sich da auskennt.

Liebe Grüße,

Ellie

Veröffentlicht von : Tina H.
Beiträge: 72
Angemeldet am : 07.01.2017
Veröffentlicht am : 07.01.2017
 

Ich lese nun schon einige Zeit hier mit und auch die News. 



Nun habe ich mal eine Frage. vor einigen Monaten wurde bei mir, 46 J., Hüftdysplasie und Knie- und Hüftarthrose diagnostiziert. Beides übrigens auf beiden Seiten. Von einer OP wurde mir abgeraten. Dafür bekam ich die Information, dass ich gehen, sitzen und stehen abwechseln soll, Joggen, Springen darf ich nicht und nichts schweres heben. Mir wurde gesagt, welche Sportarten ich nicht machen darf, Bewegung sei jedoch gut.

Alles in allem fand ich die Informationen reichlich deprimierend.



Im Net fand ich bisher auch fast nur deprimierende Beiträge. Einige Übungen habe ich mir zusammengegoogelt und die Ernährung umgestellt. Damit geht es mir besser. Aber ich denke, da ist noch mehr möglich.

Derzeit walkte ich, würde aber gerne bald (auf dem Vorfuß) Joggen.



Was mich besonders interessiert: welche Muskeln müsste ich stärken, um einer Luxation vorzubeugen? Wie ist das mit der Statik? Die Oberschenkeknochen stehen ja steiler, als normal. Welche Muskeln können das korrigieren?



Was ist der Grund für welches Verbot? Ich meine, liegt es an der Hüftdysplasie oder an der Arthorse, dass ich nicht Joggen darf? Liegt es an der Hüftdysplasie, dass ich nichts schweres heben soll, oder an der Arthorse....

Diese Fragen sind mir erst nach einiger Zeit nach der Diagnose eingefallen. Ich habe schon von jeher Probleme mit Hexenschüssen, blockierten Wirbeln, diverse Knieprobleme. Dann kamen noch Hüftschmerzen dazu. Es hat lange gedauert, bis ich eine Orthopädin fand, die die Hüftdysplasie feststellte. Damit musste ich erst klar kommen, zumal ich meine berufliche Zukunft nun vermutlich anders planen muss.

 

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