Ich kann sie einfach nicht lösen-Die große Milchproduktfrage!

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Thema Ich kann sie einfach nicht lösen-Die große Milchproduktfrage!

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Veröffentlicht von: Markus
Beiträge: 578
Angemeldet am: 25.07.2013
Veröffentlicht am: 28.07.2015

Hallo Ramona,

 

sorry, aber deine Idee mit dem nach Hause schicken, lesen und dann wieder zurückschicken, empfinde ich als äußerst unanständig!

Hier habe ich die erwähnte Seite hochgeladen:

http://www.fotos-hochladen.net/view/ref0k752baewv.jpg

 

Das sind kaum wissenschaftlichen Quellen, sondern Veganerbücher als Referenzen. Kann es nicht sein, dass sie sich immer gegenseitig bestätigen? Und unwissenschaftlichte Argumente bringen?!

 

Welche stichfeste Referenz meinst du also? Ich bitte um eine konkrete Nennung!

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Veröffentlicht von: Ramona S.
Beiträge: 196
Angemeldet am: 07.06.2011
Veröffentlicht am: 27.07.2015

Hallo Rolf W.

nur Allgemeines zu meinem erwähnten Buch (ISBN-13: 978-3517092485)

Wenn du etwas Lust und Muse hast, gehe in die Buchhandlung (in Bibliotheken noch nicht zu haben), Buch "zur Ansicht" bestellen und gucke auf S. 335 nach (Foto mit Handykamera und zu Hause in aller Ruhe die erwähnten 12 Quellenangaben nach surfen).
P.S. alles in Englisch

Viele Grüße
Ramona

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Veröffentlicht von: Rolf W.
Beiträge: 166
Angemeldet am: 09.06.2009
Veröffentlicht am: 17.07.2015

Ich vermisse einfach harte Fakten und Beweise gegen Milchkonsum. Aus guten Untersuchungen und nicht aus Schrott-Studien. Wo sind sie?

Übrigens: Pollmer lehnt den Verzehr von Milch(produkten) überhaupt nicht ab. Im Gegenteil. Oder war das etwa nicht unser allseits bekannter Udo Pollmer?

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Veröffentlicht von: Ramona S.
Beiträge: 196
Angemeldet am: 07.06.2011
Veröffentlicht am: 16.07.2015

Volle 7 Seiten über "Meiden Sie Milchprodukte!" stehen in meinem neuen Kochbuch >Beauty Detox Foods<

 von Kimberly Snyder, allerdings kein Wort über Quark.

Untermauert mit 12 Studien bzw. wissenschaftlichen Quellenangaben

-Das Problem: Casein
-Der Joghurt-Mythos
-Und dann ist da noch der Schleim...
-Aber was ist mit dem Kalzium?
-Gute Milchprodukt-Alternativen (4 zu Milch, 4 zu Käse, 5 zu Joghurt)

Schon vorher las ich (häufig) den Tipp für Waschbrett-Bauch-Trainierer, auf Milchprodukte zu verzichten.

Äußerst plastisch im Fernsehen die Wirkung eines Naturjoghurts pro Tag auf den menschlichen Darm: ein sehr große Schlauchspirale und Dr. Eckart Hirschhausen rollt eine kleine rote Kugel durch diesen ziemlich großen Schlauch.

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Veröffentlicht von: Thorsten St.
Beiträge: 590
Angemeldet am: 04.06.2014
Veröffentlicht am: 15.07.2015

Hallo HArald.

 

Danke für Deine Ausführungen.

Das weckt auf jeden Fall weiteres Infomations-/Recherchepotential. Eine Thematik, mit der ich mich sicher weiter auseinander setzen werde.

Danke.

 

LG,
Thorsten

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Veröffentlicht von: Harald K.
Beiträge: 66
Angemeldet am: 30.11.2010
Veröffentlicht am: 15.07.2015

Hallo Thorsten zum Thema "Homogenisierte Milch"

Dr. Bruker bezieht sich in „Der Murks mit der Milch“, 7. Auflage 2006, S. 73 f, auf die Untersuchungen von Dr. Kurt A. Oster, Chefkardiologe am Park City Hospital, Bridgeport, Connecticut aus 1971. Nach Oster setze die Homogenisierung das Milchenzym Xanthin-Oxydase frei, das nun die Darmwand ungehindert passieren könne, in die Blutbahn gelange und Arteriosklerose begünstige. Bei unbehandelter Rohmilch sei das nicht der Fall.

Oster: “Die Zerkleinerung der Milchpartikel durch den Homogenisierungsprozess führt zu vollkommen neuen Einzelpartikeln. Wir haben nachgewiesen, dass die Milch-Xanthin-Oxydase von der Außenseite des Milchbläschens durch den Homogenisierungsprozess auf die Innenseite des zerkleinerten Milchpartikels verdrängt wird. Damit ist eine dem Bild des Trojanischen Pferdes vergleichbare Situation entstanden, wobei die Darmverdauung und die Magensäure das derart geschützte Eiweiß des Enzyms nicht mehr angreifen können. Wir haben das Milchenzym Xanthin-Oxydase in den weißen Blutkörperchen der menschlichen Milchtrinker nachgewiesen.“

Es folgt noch ein Hinweis auf „Iß und stirb“ von Kapfelsberger und Pollmer, die schreiben dass man in Kopenhagen in Tierfütterungsversuchen zeigen konnte, dass die sogenannte  „Allergenität von Milch durch die Homogenisierung um das 20fache steigt“.

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Veröffentlicht von: Anita B.
Beiträge: 2
Angemeldet am: 01.07.2015
Veröffentlicht am: 14.07.2015

Hey, 

 

danke für Eure Diskussionsbeiträge. Ob nun Milch behandlet ist oder sonstwas ist mir ehrlich gesagt schnuppe. Wenn wir damit anfangen, was alles theoretisch ungesund, da nicht natürlich ist, dann müssten wir letztendlich alle auf einem selbtsversorger-Bauernhof leben wollen, ohne Auto, Plastikdinge etc...Nicht mein favorisierter Ansatz, mein Leben zu optimieren:D

Zurück zur Milch. Meine Frage war ja eher nach der Tatsache, dass Milch und CO erwiesenermaßen insulinotrop wirkt, sprich den Blutzucker unverhältnismäßig zum Carbanteil in die Höhe treibt. Dazu habe ich noch keinen Satz von Strunz gelesen. Wo habt ihr dazu was gefunden hier? Ja, dazu dass man selbst probieren muss, ob man es verträgt, dazu steht in den Bücher ja was drin. Aber das bezieht sich auf Laktosetoleranz, nicht auf die Insulingeschichte. Die Reaktion hier ist wohl bei jedem Menschen ähnlich "suboptimal". Nur..was heißt das nun konkret? Ist Milch und Co doch z.B. ein Diabetesförderer? (dazu habe ich schon zustimmende Berichte im Internet gelesen...)

Anscheinend sind es die Eiweißbausteine der Milch...Daher auch meine Frage: Was ist mit dem auf Milchprotein basierendem Eiweiß?

Wär toll, wenn ihr mir die entsprechende Links reinkopiert...ich finde wie gesagt keine Aussagen von Dr. Strunz hierzu:(

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Veröffentlicht von: Thorsten St.
Beiträge: 590
Angemeldet am: 04.06.2014
Veröffentlicht am: 13.07.2015

Hallo Harald

 

"Laut "Der Murks mit der Milch" von Max O. Bruker werden nach der Homogenisierung Bestandteile der Milch leichter durchlässig für den Darm  und können deshalb unerwünschte Wirkungen auslösen."

Könntest Du das ein bisschen detaillierter Ausführen?
Welche Bestandteile und welche unerwünschten Wirkungen werden da beschrieben?

 

LG,
Thorsten

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Veröffentlicht von: Anna B.
Beiträge: 2
Angemeldet am: 13.07.2015
Veröffentlicht am: 13.07.2015

@ Udo D.

"Was die ewige Milchfrage angeht: Meine Tante ist 95 geworden und hat sich ihr leben lang Milch in den Kaffee gekippt und Käse gegessen. So furchtbar gefährlich kann das Zeug also nicht sein."

 

Helmut Schmidt ist mit seiner Raucherei inzwischen 96 geworden.

"So furchtbar gefährlich kann das Zeug also nicht sein." ???

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Veröffentlicht von: Harald K.
Beiträge: 66
Angemeldet am: 30.11.2010
Veröffentlicht am: 09.07.2015

Laut "Der Murks mit der Milch" von Max O. Bruker werden nach der Homogenisierung Bestandteile der Milch leichter durchlässig für den Darm  und können deshalb unerwünschte Wirkungen auslösen.

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Veröffentlicht von: Thorsten St.
Beiträge: 590
Angemeldet am: 04.06.2014
Veröffentlicht am: 08.07.2015

Hallo Karin,

 

da muss ich einmal einhaken.

Homogenisierung von Milch (ein rein mechanisches Verfahren) ist nichts weiter, als die reduktion der Fett-Tröpfchengröße, sodass diese sich nicht mehr sol schnell mit der wässrigen Phase der Milch entmischen und aufrahmen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf dem wörtchen "schnell". Ein  Aufrahemen findet immer noch statt, wenn die Milch lange genug steht, aber nicht mehr in nennenswertem Umfang innerhalb der Haltbarkeitsdauer. Auch ist Homogenisieren keine Maßnahme, um die Halbarkeit von Milch zu erhöhen, sondern um sie leichter verdaulich und angenehmer (gleichmäßiger) beim Verzehr zu machen.

Ich würde mich sehr für weitere Informationen / Deine Quellen bezüglich Deiner Aussage "Homogenisieren ist noch schlimmer. Es kann der Auslöser sein für die bei vielen bestehende Unverträglichkeit von Milch." interessieren.

Beim Pasteurisieren wird die Milch kurzzeitig für 15 bis 30 Sekunden auf 72 °C bis 75 °C erhitzt und dann wieder gekühlt. Das halte ich für schonender, als die Milch am heimischen Herd auf 80°C zu erhitzen (sowohl zeitliche, als auch thermische Belastung wären deutlich höher, als beim Pasteurisieren).

Ob H-Milch "total ungesund" ist, weiß ich nicht. allerdings würde ich sie schon alleine aus geschmacklichen Gründen meiden.

Rohmilch und Vorzugsmilch sind weder gesünder noch notwendiger Weise besser als Vollmilch. Auch wenn ein normal gesunder Mensch keine Probleme bekommen sollte, ist Rohmilch in aller Regel stärker keimbelastet und Vorzugsmilch mit einem etwas höheren Fettanteil nicht jedermanns Sache.

Die nach meinem Empfinden schmackhafteste Milchsorte ist Bio-Weidemilch (nicht notwendiger Weise aus dem Bio-Laden).

 

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Veröffentlicht von: Rolf W.
Beiträge: 166
Angemeldet am: 09.06.2009
Veröffentlicht am: 08.07.2015

@Karin J

Homogenisieren ist das (mechanische) Zerkleinern der Milchfetttröpfchen. Rein mechanischer Vorgang. Pasteurisieren ist das sehr kurzzeitige Erwärmen und sofortige Abkühlen der Milch zur Abtötung von Mikroorganismen (geringgradiger Vitaminverlust durchs Erwärmen). UHT ist das sehr kurzzeitige Erhitzen (ultrahochtemperiert=UHT) und sofortige Abkühlen der Milch zur Abtötung von Mikroorganismen (grösserer Vitaminverlust durch Erhitzen auf ca. 140 Grad C).

Homogenisieren, das einfache mechanische Zerkleinern der Fettbestandteile, soll Milchunverträglichkeit auslösen? Wie denn, was, wo? Und diese Milch, die zusätzlich noch kurz hocherhitzt wird (UHT), soll dann gänzlich des Teufels sein? Ich bin überzeugt, dass du dir nun der Absurdität deiner Aussagen bewusst wirst.

Ich bin auch überzeugt, dass du keinen einzigen validen, evidenzbasierten, seriösen Beleg/Beweis/Hinweis/ Untersuchung/Studie zu deinen (fast lächerlichen) Behauptungen vorbringen kannst. Und „Zentrum der Gesundheit“ ist ja nun, wie wir (fast) alle wissen, keine wirklich ernstzunehmende Informationsquelle. Schade, dass man für das Verbreiten von Unsinn keine Busse bezahlt.

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Veröffentlicht von: Karin J.
Beiträge: 331
Angemeldet am: 05.02.2008
Veröffentlicht am: 07.07.2015

Milch, die es im Supermarkt zu kaufen gibt, ist pasteurisiert und meistens auch homogenisiert,

Homogenisieren ist noch schlimmer. Es kann der Auslöser sein für die bei vielen bestehende Unverträglichkeit von Milch. Also im Bioladen kaufen, da ist sie meistens nur pasteurisiert, oder gleich Rohmilch oder Vorzugsmilch kaufen, wenn man die Möglichkeit hat, und dann selbst kurz erhitzen auf ca. 80 Grad.

 

Total ungesund ist H-Milch! Das ist ein Industrieprodukt und sollte links liegen gelassen werden! LG Karin

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Veröffentlicht von: Julia K.
Beiträge: 247
Angemeldet am: 04.07.2010
Veröffentlicht am: 07.07.2015

Ich habe nicht gesagt daß man von Milch stirbt. Man braucht sie nur nicht zum Überleben. Die Menschen essen und trinken so manches was sie nicht brauchen.

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Veröffentlicht von: Julia K.
Beiträge: 247
Angemeldet am: 04.07.2010
Veröffentlicht am: 03.07.2015

Zum Thema Milch ist schon recht viel geschrieben worden, auch von Dr. Strunz. Aber wenn Du selber mal nachdenkst über das Thema dann wirst Du schnell merken daß Du gar keine Milch benötigst um zu überleben. Sieh Dich einmal in der Natur zum Thema Milch bei den Säugetieren um: Wer trinkt da wie lange Milch?

 

LG

 

JUlia

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Veröffentlicht von: Anita B.
Beiträge: 2
Angemeldet am: 01.07.2015
Veröffentlicht am: 01.07.2015

Hey ihr,

ich lese nun schon monatelang alles was mit Strunz, Paleo und auch andere Einlassungen in der Richtung, wie s.B. the 4h Body (Tim Ferris) etc zu tun hat. Nur eine Sache kan ich mir einfach nicht selbst beantworten. Die Frage nach Milch und CO. 

Es steht fest, dass Milch den Insulinspiegel in die Höhe treibt. Entgegen des niedrigen Glyx hat Milch (und Käse etc) eine hohe glykämische Last. Eigentlich so gar nicht gut. Wir wollen den INsulinspiegel ja nicht in die Höhe treiben, denn das verhindert Fettverbrennung. Nirgendwo habe ich bisher Dr. Strunz darauf eingehen sehen. Auch er muss doch von der Insulinotropen Wirkung der Milchprodukte wissen...

So weiß ich nicht...was tun. Sind Milchprodukte, wie Joghurt, die Milch im Kaffee und das Stück Käse nun vllt. doch sehr kontraproduktiv?

Liegt da vllt. manchmal der Schlüssel, dass doch nicht abgenommen wird oder nicht so viel? Erzeugt man doch damit wieder ungute Reaktionen im Körper, so dass man nicht 100Jahre alt wird?

Eine daraus resultierende Frage richtet sich ans Whey Protein. Denach müsste man nach einem Shake, welcher basierend auf Milcheiweiß besteht, eine krasse Insulinwirkung feststellen...Jetzt schaue ich meinen Whey-Shake (der eigentlich dachte ich super ist...1g Carbs, tolle Aminozusammensetzung, gesüsst mit Stevia) doch unsicher an...

 

Was meint ihr?

Schade dass Herr Dr. Strunz hier nie selbst seinen "senf" dazu gibt...

 

Beste Grüße

 

Helenna

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